LMU, © An der LMU sind über 50.000 Studenten eingeschrieben. An TU und HaW studieren weniger.

Studenten prägen die Stadt

19.000 Erstsemester haben sich im vergangenen Jahr, also zum Semester 2017/2018, ausgestattet mit einem Studentenausweis in die Universitätsstadt München begeben, um Seminare und Vorlesungen zu besuchen. Der Großteil pilgert seither täglich zur LMU (knapp 8.300 Erstsemester), etwas weniger studieren an der TU (etwa 7.300 Erstsemester) und 3.300 Erstsemester haben sich für ein Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften entschieden. Und so zählte die bayerische Hauptstadt zum Semesterstart 2017 mehr als 100.000 Studenten: über 50.000 an der LMU, etwa 40.000 an der TU und über 17.000 an der HaW. An welchen Orten und vor allem wie sie das Ortsbild der Stadt außerhalb des Unigeländes prägen, verrät dieser Blick über die Stadt.

 

Baumaßnahmen im Olympischen Dorf

 

Bereits seit dem Jahr 1972 leben diejenigen, die in München studieren, im ehemaligen Olympischen Frauendorf. Neu aufgebaut wurde das kleine Studentendorf zwischen 2007 und 2009 und auch aktuell gibt es diverse Baumaßnahmen im Olympischen Dorf. Ausgestattet für die Bedürfnisse von Studenten ist das Olympische Dorf heute bereits von A bis Z. So verfügt das Dorf über einen Filmclub, einen Leseraum, ein Café, eine Bierstube, einen Copy-Shop und sogar Post, Bank und eine Ladenpassage. Studierende Mütter können ihren Nachwuchs bei den Olydorfspatzen unterbringen. Aktuell sind vier Baumaßnahmen im vollen Gang. Das Haus Nummer 6 der Studentenstadt soll bis März 2019 fertiggestellt werden, die Stufenbauten im Olympischen Dorf sollen bis Dezember 2020 fertig werden, die Wohnanlagen Weihenstephan II und IV sollen bis November 2021 fertiggestellt werden und die Wohnanlage in der Chiemgaustraße soll bis Dezember 2024 fertiggestellt werden. Weitere fünf Bauprojekte sind bereits geplant und terminiert.

 

Studenten säumen die Parks und verjüngen das Stadtbild

 

Vor allem in den Sommermonaten macht München seinem Beinamen „Studentenstadt“ alle Ehre. Dann kann jeder sehen, wie viele junge Menschen sich in der bayerischen Hauptstadt befinden, um einen Hochschulabschluss zu erwerben. Wo sie sind? Natürlich in den Parks der Stadt.

Der Luitpold-Park befindet sich im Münchner Stadtteil Schwabing-West. Hier gibt es Grünflächen satt, um sich im Sommer mit Kommilitonen zu treffen. Auch in der wohl bekanntesten Parkanlage der Stadt, im Englischen Garten, säumen Studenten die Grünflächen. Besonders der Eisbach ist beliebt bei jungen Menschen, eignet er sich doch perfekt, um darin zu baden oder darauf zu surfen. Ein Park, in dem sich weniger junge Leute tummeln, der aber ideal dazu ist, Besuchern die grüne Seite Münchens zu zeigen, ist der Nymphenburger Schlosspark. Sehenswert ist der Mix aus Natur und Barock allemal. Sportfans auf der Suche nach einem Abenteuer in der Natur zieht es in den Forstenrieder Park oder den Pasinger Stadtpark, die zum Fahrradfahren, Joggen und Frisbeespielen einladen.

 

Monopteros, © Der Englische Garten ist nicht nur Anlaufstelle für viele Besucher. Auch Studenten tummeln sich hier gerne - um sich entspannt auf der Wiese auf Seminare und Vorlesungen vorzubereiten.

 

München ist teuer. Und das Studentenleben ist teuer. Diese Spartipps helfen

 

junge Frau mit Tablet, © Diese Studentin zeigt ein ganz typisches Bild eines Münchner Studenten: Egal ob in der WG, im Park oder in der Uni - Studenten sieht man meist mit Smartphone oder Tablet. Doch die technische Ausstattung reißt häufig ein Loch ins karge Studentenbudget.

 

Den Preis dafür, um in München studieren zu können, müssen die meisten Studenten buchstäblich teuer bezahlen, denn: München ist per se schon nicht günstig und für Studenten mit kargem Budget gleich zweimal nicht. Deswegen helfen diese Tipps, das Studentenleben bezahlbar zu machen:

 

  1. Studentenbonus nutzen. Studentenboni gibt es vielerorts, es geht lediglich darum, um die Vergünstigungen zu wissen und diese auch zu nutzen. Sparen kann jeder Münchner Student mit Studentenausweis in punkto Freizeitangelegenheiten und bei Veranstaltungen. Studentenausweis zücken und Studentenbonus abkassieren!
  2. Gutscheine finden und nutzen. Vor einer Investition, vor der auch ein Student nicht gefeit ist, ist eine Suche nach entsprechenden Gutscheinen oder Spezialangeboten sinnvoll. Sparsame Studenten, sollten sich tagtäglich auf die Suche nach Schnäppchen machen, gerade dann, wenn die Anschaffung eines neuen technischen Produkts ansteht. Laptop, Tablet und Co. gehören schließlich zur Grundausstattung eines (Münchner) Studenten.
  3. Testen oder Neukunde werden. Wer ein Produkt (beispielsweise eine Zeitschrift) testet und ein Probe-Abonnement abschließt, spart im Gegensatz zum Voll-Abo. Auch kann ein Mietkauf vor allem bei Zeitschriften sich rechnen, denn die Zeitschriften können variabel umgebucht werden und nach dem Lesen nimmt der Anbieter sie schnell wieder zurück. Alternativ kann beim Abschluss von Neuverträgen vor allem deswegen Geld gespart werden, weil der Status als Neukunde möglicherweise ebenso satte Boni ermöglicht wie der Status als Student.
  4. Organisation spart Geld. Manchmal ist es aber gar nicht so leicht, sich nach Jahren in Hotel Mama von jetzt auf gleich selbst zu organisieren. Digitale Helfer, wie beispielsweise Haushaltsbücher, die via App zu steuern und zu führen sind, helfen beim Start ins finanzielle Neuland.
  5. Beim Essen sparen. In vielen Mensas gibt es preisgünstige Kost. Mittags ordentlich zu essen, spart Zeit und Geld gleichermaßen, denn dann könnte eine schnell und günstig zubereitete Brotzeit am Abend ausreichen. Auch ein gut strukturierter Kochplan in einer WG kann Geld sparen, denn: Teuer wird es nur, wenn regelmäßig auswärts im Restaurant gespeist wird oder wenn nur Kleinstmengen zubereitet werden, die bereits im Einkauf teurer sind.