Studie: Münchner Autofahrer stehen 140 Stunden im Stau

München ist die Stauhauptstadt Bayerns: Im Durchschnitt stehen Autofahrer 140 Stunden im Jahr im Stau. Deutschlandweit steht München damit auf Platz 2. Diese Zahlen und Ergebnisse gelten für 2018 und entstammen einer Studie des Verkehrsinformationsanbieters Inrix.

 

Im Kampf um den Titel „Stau-Hauptstadt Deutschlands“ liegt nur Berlin vor München. Während man in der bayerischen Landeshauptstadt durchschnittlich 140 Stunden im Jahr im Stau steht, sind es dort 154 Stunden, die sich ein Autofahrer durchschnittlich Stoßstange an Stoßstange reiht. Das entspricht in etwa sechs Tagen.

 

Laut des Verkehrsinformationsanbieters Inrix, der die Studie heute veröffentlichten, ist die Stauzeit in Deutschland aber rückläufig: In Stuttgart beispielsweise hat sich die Zahl 2018 um elf Prozent verringert. In München sind es drei Prozent. Die Prognose für die Zukunft bleibt aber trotzdem düster:

 

„Auch in den nächsten Jahren werden Staus schwerwiegende Folgen für die deutsche Wirtschaft und die Bevölkerung haben“, so ein Sprecher. Denn finanziell gesehen, kosten Staus eine Unmenge Geld: In München sind das 1218 Euro pro Autofahrer im Jahr.

 

Weltweit liegen die deutschen Städte ungefähr im Mittelfeld. Im Ranking der Städte mit den meisten Staustunden im Jahr schafft es Berlin gerade mal auf Platz 40. München belegt Platz 58. An der Spitze steht mit 272 Stunden Stau die kolumbianische Hauptstadt Bogotá.