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Sturmtief Zurbin wütet: Die Folgen des Unwetters

Der Donnerstagmorgen begann stürmisch in München: Sturmtief Zurbin zog mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h über den Süden Deutschlands. Und hinterließ einige Spuren.

 

Umgestürzte Bäume auf Straßen und Gleisen, umgefegte Bauzäune und unangenehmerweise auch eine umgefallende Dixi-Toilette: Ab ca. 6:30 Uhr morgens musste die Münchner Feuerwehr mehrmals wegen Sturmschäden ausrücken.

 

Ungefähr 50 Einsätze wurden bis zum Vormittag gezählt, teilte die Pressestelle am Donnerstag mit.

 

 

Störungen im Bahnverkehr

 

Auch noch am Donnerstagvormittag gibt es einige Einschränkungen im Schienenverkehr. Folgende Strecken sind aktuell gesperrt (Stand: 10:oo Uhr):

  • S 2 Erding: zwischen Leuchtenbergring und Markt Schwaben
  • S 7 Wolfratshausen: zwischen Höllriegelskreuth und Großhesselohe-Isartalbahnhof
  • S 8 Herrsching: zwischen Seefeld-Hechendorf und Herrsching

 

Auch im Fernverkehr gab es Probleme: Zwischen München und Ulm Gessertshausen gab es am Morgen eine Streckensperrung, möglicherweise war eine Oberleitung durch die Windböen beschädigt worden. Der Schienenverkehr wurde ab 7:00 Uhr über Donauwörth umgeleitet, daher kommt es zu Verspätungen von mindestens einer halben Stunde. Auch zwischen München und Buchlohe kommt es witterungsbedingt zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen.

 

 

Besserung in Sicht

 

Laut Deutschem Wetterdienst sollen die starken Böen nur bis 10 Uhr vormittags anhalten, dann beruhigt sich das Wetter wieder. Bis alle Spuren des Sturms beseitigt sind, wird es aber noch etwas dauern.