Tag Archiv: 3.Liga

Verletzungsschock und Krise bei der SpVgg Unterhaching

Saisonaus für Stürmer Stephan Hain. Die Spielvereinigung Unterhaching muss in einer sportlich schwierigen Zeit auf Torjäger Stephan Hain verzichten. Der 30-Jährige hat sich am Syndesmoseband verletzt und fällt für den Rest der Spielzeit aus. Damit fehlt den Unterhachingern ihr erfolgreichster Torjäger. Ein Verlust zur ungünstigsten Zeit, denn im Jahr 2019 haben die Münchner Vorstädter erst ein Spiel gewonnen, aber bereits sechs Niederlagen erlitten.

 

Im Kampf gegen den Abwärtstrend muss die Spielvereinigung Unterhaching auf ihren Top-Torjäger Stephan Hain verzichten. Der Stürmer hatte sich im Spiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach einen Schaden am Syndesmoseband zugezogen und wird heute operiert.

 

Stephan Hain verletzt

 

„Es ist richtig bitter für uns, dass Stephan für den Rest der Saison ausfällt“, sagt Haching-Trainer Claus Schromm. „Er ist nicht nur als Torjäger, sondern auch als Persönlichkeit extrem wichtig für uns. Für die Operation und die Reha wünschen wir ihm alles Gute.“

 

Mit 13 Treffern ist Hain der Toptorschütze der SpVgg. Die Hachinger müssen bis zum Saisonende auf den Stürmer verzichten. Dies ergab eine gestrige MRT-Untersuchung.

Erst 3. Liga und dann Schafkopturnier in Unterhaching.  , © SpVgg Unterhaching

Seuchenjahr 2019 mit sechs Niederlagen in acht Spielen

 

Ein Schock für die im Jahr 2019 ohnehin kriselnden Unterhachinger. In acht Spielen holten die Hachinger nur einen Sieg. Sechs Mal gab es Niederlagen und nur ein Spiel endete Unentschieden. Zu wenig für eine Mannschaft die vor der Winterpause als Tabellenfünfter nur zwei Punkte hinter einem Aufstiegsrelegationsplatz stand. Verteidiger Markus Schwabl sieht die Situation weniger dramtisch:

 

Vom Aufstiegsanwärter gegen die Abstiegsgefahr

Von der Torgefährlichsten Mannschaft sind die Unterhachinger zu einer Torlos-Truppe mutiert. Verbreiteten die Hachinger mit dem Ligabestwert von 42 Toren bis zur Winterpause noch Angst und Schrecken, gelangen nach dem Jahreswechsel ganz drei Treffer. In fünf Spielen blieben die Hachinger ohne eigenen Torerfolg. Mittlerweile sind die Unterhachinger auf den 10. Platz abgerutscht und haben noch acht Punkte Abstand zur Abstiegszone.

 

SpVgg Unterhaching

Gegen Abstiegskandidat Cottbus aus der Krise

 

Für einen Stopp oder gar eine Trendwende braucht die Spielvereinigung Unterhaching dringend Punkte. In einem Nachholspiel vom 22. Spieltag ist die selbst schwer abstiegsbedrohte Mannschaft von Energie Cottbus zu Gast im Sportpark Unterhaching. Das Spiel am Mittwoch, um 19 Uhr, soll endlich den ersten Dreipunkteerfolg des Jahres erreicht werden. Bisher gab es lediglich einen Punkt in vier Heimspielen.

Freikarten am Mittwoch in Unterhaching

Sonderaktion für das Spiel SpVgg Unterhaching gegen Energie Cottbus. Alle Schüler, Azubis und Studenten haben freien Eintritt. So soll auch die Kulisse am Mittwochabend einem Spiel der 3. Liga mit dieser Brisanz würdig sein.

Derbyfieber – TSV 1860 München empfängt die SpVgg Unterhaching im Grünwalder Stadion

Die Emotionen vor dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und der Spielvereinigung Unterhaching steigen je näher der 28. Spieltag heranrückt. Am Dienstag, den 12. März, stehen sich die beiden Clubs zum zweiten Mal in dieser Saison gegenüber. Das Hinspiel am 26. September endete 1:1.

 

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Alex Winkler, Seppi Welzmüller, Sascha Bigalke und Stefan Schimmer karteln sich schon warm., © SpVgg Unterhaching

Benefiz-Schafkopfen der Spielvereinigung Unterhaching.

Die SpVgg Unterhaching lädt ein zum schon traditionellen Schafkopfen für den Guten Zweck. Am 24. Februar wird in der Almhütte im Sportpark mit Spielern, Trainer und Präsident gekartelt. Die Hälfte der Turniereinnahmen geht an das Sozialprojekt des Klubs „Haching schaut hin“.

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1860-Investor Hasan Ismaik im Gespräch mit münchen.tv

1860-Investor Ismaik weist Mitschuld am Abstieg von sich

Investor Hasan Ismaik hat nach dem Abstieg des TSV 18960 München aus der 2. Fußball-Bundesliga ein verheerendes Urteil über den Zustand des Traditionsvereins gefällt. Zugleich hat der Jordanier am Mittwoch über sein bevorzugtes Verlautbarungsmedium Facebook Mitschuld an dem «traurigen Kapitel» Absturz in die 3. Liga von sich gewiesen.

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Triko mit Logo und Training im Hintergrund - SpVgg Unterhaching, © Die SpVgg Unterhaching beim Training

Schromm bleibt in der neuen Saison Trainer der SpVgg Unterhaching

Die SpVgg Unterhaching und Trainer Claus Schromm arbeiten auch in der neuen Saison weiter zusammen. Wie der Fußball-Drittligist kurz vor dem letzten und entscheidenden Spiel um den sportlichen Klassenverbleib mitteilte, wird der 46-Jährige in seinem Amt bleiben. Weiterlesen

FC Bayern II – Aufstiegstraum in letzter Minute geplatzt

Die zweite Mannschaft des FC Bayern München hat den Aufstieg in die 3.Liga verpasst.
Trotz einem spielerisch überlegenen 2:1 Sieg gegen Fortuna Köln reichte es am Ende nicht, die 0:1 Niederlage aus dem Hinspiel wett zu machen.
In einer dramatischen Partie gelang den Kölnern in der letzten Minute der Nachspielzeit der entscheidende Treffer.

 

Die Ausgangssituation war klar – ein Sieg muss her

 

Am vergangenen Mittwoch fand das Hinspiel um den Aufstieg in Liga 3 im Kölner Südstadion statt.
Der Meister der Regionalliga West, Fortuna Köln, empfing im Kölner Südstadion den Meister der Regionalliga Bayern, die Zweitvertretung des FC Bayern München.
Im ausverkauften Stadion des Ex-Bundesligisten sah es lange Zeit nach einem torlosen Unentschieden aus, ehe Kraus zum vielumjubelten Siegtreffer für die Rheinländer einköpfte.

 

Personalsituation angespannt

 

Auf dem Papier waren die kleinen Bayern klarer Favorit.
Jedoch fehlten u.a. Toptorschütze (15 Treffer) Julian Green, der von US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann in den WM-Kader berufen wurde, ebenso musste man auf Pierre-Emile Höjbjerg verzichten. Das 18-jährige Mittelfeldjuwel wurde nach seinem starken DFB-Pokal-Finalauftritt für zwei Testländerspiele der dänischen Nationalmannschaft nominiert. Torwart Raif Husic weilt bei der deutschen U18-Nationalmannschaft, verletzungsbedingt fehlte Mittelfeldspieler Rico Strieder.
Mitchel Weiser, der 2012 vom 1.FC Köln für die Profimannschaft verpflichtet wurde, diese Saison jedoch nur bei den Amateuren zu Spielzeit kam, hatte scheinbar nicht so viel Lust auf Drittliga-Aufstiegskampf. Er verabschiedete sich bereits vor der Relegation in den Urlaub.

 

Nervöse Anfangsphase – dann Bayern klar feldüberlegen

 

Bereits um 11 Uhr am Morgen gab es lange Schlangen an den Kassenhäuschen des Grünwalder Stadions. Zum Anpfiff waren letztendlich 7.738 Tickets verkauft, das Grünwalder vermeldete ausverkauft. Circa 800 Kölner Anhänger hatten sich für den Gästeblock-, sowie zu Teilen für die Haupttribüne Karten gesichert. Bereits vor dem Spiel hatten diese beste Laune: „Werdet zu Legenden – kämpfen bis zum Ende – für die dritte Liga, Fortuna“ hallte es durchs Rund.
Auch die Bayern-Anhänger waren stimmgewaltig vertreten, zum Einlaufen der beiden Teams zeigten Sie eine Choreo mit dem Münchner Kindl und Bayern Logo.

Die Partie begann zerfahren. Beide Teams agierten äußerst nervös und rieben sich ausschließlich in Zweikämpfen auf. Kevin Friesenbichler sorgte dann für die ersten Aufreger. Nach einen Foulspiel provozierte er seinen Gegenspieler heftigst, um im Anschluss die kleinste Berührung zu nutzen, um sich theatralisch am Boden zu wälzen. Ihm gehörte dann auch die erste Tormöglichkeit nach 8 Minuten, jedoch vergab er aus halblinker Strafraumposition.
Die kleinen Bayern waren jetzt besser in der Begegnung, hatten mehr Ballbesitz und ließen die Kölner kaum ins Spiel kommen.
Nach 10 Minuten versuchte es Ylli Sallahi aus der Distanz, verzog aber knapp. Ein paar Minuten später machte es der 20-jährige Österreicher besser. Aus knapp 18 Metern versenkte er das Leder nach einem Freistoß unhaltbar ins linke obere Eck.
Im Anschluss kamen die Bayern zu weiteren Möglichkeiten, Sallahi und Friesenbichler scheiterten jedoch an Fortuna Schlussmann Poggenborg (28. und 32.Minute).
Die Bayern feldüberlegen, technisch und taktisch besser, sowie mit spielerischen Lösungen im defensiven Aufbauspiel.

Erst am Ende der ersten Hälfte werden die Domstädter mutiger und erspielen sich erste Torchancen.
Nach einer Ecke verzieht Pazurek, Tobias Steffen und Sebastian Zinke verfehlten das Gehäuse ebenfalls deutlich.
Für FCB Schlussmann Lukas Raeder wird es in der ersten Hälfte nur einmal brenzlig, einen Schuss vom schnellen Fortuna Angreifer Kialka klärt er zur Ecke.

So ging es mit einem verdienten 1:0 für die FC Bayern Amateure in die Halbzeit.

 

Auf gelb-rot folgt eine dramatische Schlussphase

 

Die Rheinländer kamen mit mehr Schwung und Druck aus der Kabine. Die Bayern wirkten vom frühen Pressing der Gäste ein wenig überrascht, sodass sich nun gute Einschussmöglichkeiten boten. Erst zwang Fortuna-Verteidiger Sievers Bayern Torwart Raeder zu einer Glanzparade, kurz danach war er geschlagen, doch die Latte rettete die Führung und verhinderte schlimmeres.
Die Bayern brauchen eine Viertelstunde um in die Partie zurückzufinden und kommen durch Sallahi zu ihrer ersten Torannäherung im zweiten Durchgang.
Auf Seiten der Kölner wurde mittlerweile Toptorschütze Ercan Aydogmus (17 Tore)eingewechselt und er musste ansehen wie die Partie immer ruppiger wurde. Schiedsrichter Dr.Robert Kampka musste nun häufiger in die Brusttasche greifen, um die gelbe Karte zu zücken.

Erst in der 76.Minute gab es mal wieder eine Tormöglichkeit und sie sollte der Beginn einer rasanten Schlussphase werden. Per Hacke legte Alessandro Schöpf elegant auf Kevin Friesenbichler auf, der scheiterte jedoch an Poggenborg.
Im Gegenzug die Riesechance für die Fortunen. Oliver Laux steigt am höchsten und kommt völlig unbedrängt auf Höhe des Fünfmeterraums zum Kopfball – der aber zu lasch und unplatziert.
Die Zweitvertretung des Rekordmeister trotzdem beweglicher und trickreicher. Der bereits verwarnte Kristoffer Andersen (70 Minute) weiß sich nur noch mit einem Foul zu helfen und sieht gelb-rot.
Fader Beigeschmack: die komplette Bayern Mannschaft nahm extremen Einfluss auf den Schiedsrichter, dieser wurde vehement angegangen – sportlich nicht fair!

In Überzahl drängten die Bayern jetzt auf die Entscheidung. Kurios vergab Dennis Chessa –er lässt er nach schöner Kombination die komplette Abwehr inklusive Fortuna-Keeper Poggenborg aussteigen, doch dann scheitert er am letzten Kölner, der auf der Linie rettet.

Ylli Sallahi machte es besser – mit einem Traumtor aus 25 Meter trifft er zur 2:0 Vorentscheidung.
Eine Verlängerung war damit nicht mehr möglich und alle Bayern-Fans wähnten sich auf der Siegerstraße.
Doch es gab noch eine Nachspielzeit von 4 Minuten und diese sollte dem Spiel eine dramatische Wende geben.
Ein eklatanter Torwartfehler von Lukas Raeder kostet die Bayern den Aufstieg. Ein weit geschlagenen Ball unterschätzt der Münchner Keeper komplett. Beim herauslaufen unterläuft er den Ball, kann ihn nicht festhalten und Oliver Laux musste die Kugel nur noch in das leere Tor köpfen.

 

Kurz danach war Schluss. Die Bayern im Tal der Tränen, sinken auf dem Platz zusammen und können gar nicht fassen, was sich soeben abgespielt hat.
Die Kölner Fortunen dagegen im siebten Fußballhimmel. Nach 12 Jahren ist der Traditionsverein, der zwischendurch sogar in die Verbandsliga abgestiegen war, wieder in der 3.Liga.
Die Fans außer sich vor Freude und irgendwie hatten Sie es geahnt: „Werdet zu Legenden – kämpfen bis zum Ende – für die dritte Liga, Fortuna“.

 

In den weiteren Aufstiegsspielen setzte sich die Amateure von Mainz 05 gegen Neustrelitz durch (2:0 und 3:1) und Sonnenhof-Großaspach konnte überraschend die Zweitvertretung vom VfL Wolfsburg besiegen (1:0 und 0:0).

 

FC Bayern II
Raeder – Schmitz, Wein (90. S. Ribéry) , Vrzogic, Chessa – Schöpf, Oikonomou, Sallahi, Weihrauch (68. Rankovic) – Friesenbichler, Schweinsteiger
SC Fortuna Köln
Poggenborg – Sievers, Hörnig, Laux, Pazurek – Steffen (78. Kessel), Kialka (56. Aydogmus), Andersen, Zinke, Kraus – Dahmani

 

RG