Tag Archiv: ADAC

Eine Studie des ADAC belegt, dass mangelnde Aufmerksamkeit zahlreiche Unfälle verursacht

ADAC-Studie: Ablenkung als Unfallursache unterschätzt

Nach einer Studie des ADAC wird Ablenkung als Unfallursache unterschätzt. Gerade einfache Handlungen, wie Essen, Trinken oder Telefonieren, beeinträchtigen unsere Aufmerksamkeit immens. Daher sind zehn Prozent der Unfälle auf mangelnde Aufmerksamkeit zurückzuführen. Weiterlesen

Nächste Panne: ADAC-Manager wegen Veruntreuung unter Verdacht

Ein ADAC Topmanager und seine Mitarbeiterin sollen über Jahre hinweg in die eigne Tasche gewirtschaftet haben. Private Urlaube und Co. seien laut dem Vorwurf auf Kosten eines Unternehmens gegangen, das als Dienstleister für den ADAC arbeitet.

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Neuer Rekord – Eine Million Staukilometer – Geduldsprobe auf der Autobahn

Morgens ins Büro, am Wochenende heim zur Familie, in den Ferien in den Urlaub – und immer wieder Stau. Fast eine halbe Million Mal stand der Verkehr auf Deutschlands Autobahnen laut ADAC im vergangenen Jahr still – ein neuer Rekord.

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ADAC warnt in München vor langen Staus auf dem Weg in den Urlaub

Demnächst beginnen überall in Deutschland die  Sommerferien.

Autofahrer, die sich auf den Weg in die Ferien machen, sollten besser mehr Zeit für die Fahrt einplanen, denn wie jedes Jahr bringen diese viel Stau auf den Autobahnen, in und um Deutschland mit sich.

 

Baustellen und Unfälle

Am 30. Juli beginnen die Sommerferien in Bayern, fast zeitgleich in Bremen, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Natürlich wollen alle in den Urlaub und dementsprechend passieren auf den Autobahnen durch den vielen Verkehr Unfälle.

Jedoch sind nicht nur die Unfälle ein großes Problem, sondern auch die vielen Baustellen, die teilweise bis zu zwei Spuren gleichzeitig blockieren.

 

 

 

Jetzt hat der ADAC über die Autobahnstrecken die besonders anfällig für Stau sind und besonders lange, bzw. große Baustellen enthalten informiert.

„Besonders Staugefährdete Autobahnstrecken sind die A9 München Richtung Nürnberg, die A8 München Richtung Augsburg und nochmals die A8, München Richtung Stuttgart. Strecken auf welchen sich Dauerbaustellen befinden, sind zum Einen die A95, München Richtung Garmisch-Partenkirchen und zum Anderen die A92, München Richtung Deggendorf.“, teilte uns Herr Josef Maurus, Projektleiter der ADAC Stauberater mit.

 

Alle Dauerbaustellen und Stauanfällige Autobahnstrecken im Süden Deutschlands sind hier noch mal verzeichnet.

 

 

In vielen europäischen Ländern kostet die Durchfahrt außerdem eine Gebühr. Hier sind die Kosten für Sie zusammengefasst.

 

 

jn

München: ADAC will Comeback schaffen

Der ADAC will mit umfassenden Umbauten und Reformen aus seiner tiefen Krise kommen und zerstörtes Vertrauen zurückgewinnen:

«Wir wollen und werden jene Schwächen und Defizite beheben, die sich bei uns in den vergangenen Jahren eingeschlichen haben», sagte Interimspräsident August Markl am Montag in München bei der Vorstellung der Bilanz für 2013. Die Analyse, was geändert werden solle, sei abgeschlossen – nun werde im Detail geklärt, wie diese Umbauten am Ende aussehen werden.

 

Sich auf das Wesentliche konzentrieren

Künftig wolle der Autoclub deutlicher zwischen dem Verein und den zugehörigen Unternehmen unterscheiden, die Mitglieder und die Dienstleistungen sollen wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. Auch die Strukturen stehen auf dem Prüfstand. «Sie werden verstehen können, dass ich diesem intensiven Diskussionsprozess nicht vorgreifen kann», sagte Markl. Auf seiner Hauptversammlung im Mai in Saarbrücken hatte der ADAC die Weichen dazu gestellt, im Dezember sollen erste Beschlüsse gefasst werden.

Der zweitgrößte Autofahrerclub der Welt war nach Bekanntwerden von massiven Fälschungen beim Autopreis „Gelber Engel“ im Januar tief in die Krise gerutscht. In den darauffolgenden Wochen wurden etliche Vorwürfe erhoben und Missstände aufgedeckt. Nach wie vor prüft das Münchner Registergericht den Status des ADAC als Verein. Präsident und Geschäftsführer verloren im Laufe der Affäre ihre Ämter. Der von der Hauptversammlung angestoßene Reformprozess soll spätestens 2015 abgeschlossen sein.

Erstmals seit vielen Jahren verlor der ADAC wegen der Krise auch unter dem Strich Mitglieder. Rund 320 000 Menschen kehrten dem Club seit Jahresbeginn den Rücken. Dazu kamen etwa 65 000 Austritte aus anderen Gründen oder gestorbene Mitglieder, was zu einem Gesamtverlust von rund 385 000 Mitgliedern führte.

Im gleichen Zeitraum seien 370 000 neue Mitglieder aufgenommen worden, berichtete der ADAC. Zum 31. Mai habe man insgesamt rund 18,93 Millionen Mitglieder gezählt. Damit verzeichnete der Club rund 15 000 Mitglieder weniger als noch im Dezember 2013. Die Lage habe sich inzwischen aber stabilisiert, hieß es.

Insgesamt war 2013 für den ADAC ein ziemlich gutes Jahr. Der Club nahm Mitgliederbeiträge von 1,05 Milliarden Euro ein, rund 37 Prozent davon entfielen auf die 18 selbstständigen Regionalclubs. Etwa 270 Millionen Euro flossen in Hilfeleistungen wie die Pannenhilfe oder die Luftrettung. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn von 25 auf 4,6 Millionen Euro, vor allem wegen höherer Kosten für die Hilfeleistungen und gestiegener Steuerzahlungen.

Unverändert bei rund 1,1 Milliarden Euro blieb das Eigenkapital, über das der ADAC verfügt. Das stattliche Vermögen brauche der Club, um die hohen Investitionen etwa in neue Hubschrauber oder Fahrzeuge stemmen zu können, die nicht aus den laufenden Einnahmen bezahlt werden sollen, sagte Finanzgeschäftsführer Thomas Kagermeier. Auch die Beiträge sollen nach der ersten Erhöhung seit 10 Jahren über eine ähnliche Periode stabil bleiben. «Daher braucht der ADAC e.V. ein solch solides Polster», sagte Kagermeier.

dpa

Kunz wird neuer Chefredakteur der ADAC-Motorwelt

Neuer Chefredakteur der ADAC-Mitgliederzeitschrift «Motorwelt» wird Martin Kunz, derzeit Direktor der Akademie der Bayerischen Presse.

 

Der frühere Chefredakteur Michael Ramstetter hatte nach der Affäre um Manipulationen beim Autopreis «Gelber Engel» seinen Hut nehmen müssen. Kunz übernimmt die Chefredaktion zum 1. Oktober, wie der ADAC am Montag in München mitteilte. Er verantwortet dann zusammen mit der stellvertretenden Chefredakteurin Elisabeth Schneider das Club-Magazin.

 
Ramstetter, der auch Kommunikationschef des ADAC war, wird vorgeworfen, bei der Publikumswahl zum «Lieblingsauto der Deutschen» die Rangfolge der gewählten Autos manipuliert und die niedrigen Teilnehmerzahlen nach oben korrigiert haben.

 

RG / dpa

Vertrauenskrise: ADAC braucht laut Beirat umfassende Reformen

Der ADAC braucht aus Sicht seines Beirats umfassende Reformen, um die Vertrauenskrise der vergangenen Monate überwinden zu können. „Nach der manipulierten Auto-Wahl sind beim ADAC eine Reihe von Schwächen und Defiziten deutlich geworden, die teilweise auch das Grundverständnis dieses Clubs berühren“, sagte der Sprecher des neuen Gremiums, der Unternehmer und Unicef-Deutschland-Chef Jürgen Heraeus der Nachrichtenagentur dpa in München. Der Beirat soll den Autoclub beim Weg aus der Krise beraten. Er sehe die klare Bereitschaft, Fehler zu korrigieren, sagte Heraeus. Der Club müsse vor allem schärfer zwischen Verein und wirtschaftlichen Tätigkeiten trennen.

 

rr/dpa

Urlaubsplanung anwerfen – Verstopfungsgefahr

In den Sommerferien wird es eng in den Hotels. Die fünf bevölkerungsreichsten Bundesländer haben fast zeitgleich Ferien. Den Anfang macht Nordrhein-Westfalen am 7. Juli, Bayern beendet die Ferienzeit am 15. September. Insgesamt entspricht das nur einem Zeitraum von 71 Tagen – so kurz wie noch nie. Im vergangenen Jahr waren die großen Ferien beispielsweise über 85 Tage gestreckt.

 

Deshalb rät der ADAC dazu, Urlaubsunterkünfte frühzeitig zu buchen. Urlauber sollten sich außerdem auf starken Reiseverkehr einstellen, teilte der Automobilclub am Dienstag mit. Besonders zwischen dem 31. Juli und dem 19. August – wenn alle Bundesländer zeitgleich in den Ferien sind – kann es eng werden. In Süddeutschland ist dann vor allem auf der Autobahn 8 mit starkem Reiseverkehr zu rechnen.

 

Auch auf die Preise wird sich der kurze Ferienzeitraum auswirken. Weil sich die Nachfrage der Urlauber ballt und Urlaubsquartiere in beliebten Tourismusregionen stark ausgelastet sind, steigen die Kosten. Besonders Familien mit Kindern sollten sich deshalb schon jetzt um die Ferienunterkunft kümmern, empfiehlt der ADAC.

 

 

jn / dpa

Hier bitte nicht! Der Park-Knigge

Die Zeit verstreicht, ein um’s andere Mal kurven wir um den Block, auf der Suche nach der rettenden Lücke; besonders in Großstädten kann die Parkplatzsuche eine Menge Nerven kosten. Und dann kommen einige gestresste Feierabendler schnell auf die Idee: Warum nicht in der Not doch mal schnel auf Geh- oder Radwegen parken? Oder unerlaubterweise Behindertenparkplätze benutzen? Ist verboten, klar. Bei einigen Park-Fragen herrscht aber allgemeine Unsicherheit. Ist Linksparken okay? Darf ein Fußgänger eine Parklücke freihalten? Was beim Parken genau zu beachten ist, wird hier zusammengefasst.

 

Kreuzungsbereich und Zebrastreifen
Grundsätzlich darf im Kreuzungs- und Einmündungsbereich nicht geparkt werden. Um die Sicht und damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, muss ein Abstand von fünf Metern eingehalten werden. Ebenso gilt auf Fußgängerüberwegen und fünf Meter davor ein absolutes Halteverbot.

 

Geh- und Radwege
Das Parken auf Geh- und Radwegen ist generell nicht erlaubt. Denn die dadurch verbleibende Gehwegbreite würde oft nicht ausreichen, um beispielsweise mit einem Kinderwagen zu passieren. In Ausnahmefällen dürfen jedoch Fahrzeuge bis 2,8 Tonnen auf Gehwegen geparkt werden, was durch entsprechende Verkehrszeichen oder Parkflächenmarkierungen angezeigt wird.

 

Parken in zweiter Reihe
Parken in zweiter Reihe ist absolut verboten, weil dadurch eine Fahrspur blockiert und der Verkehr erheblich beeinträchtigt wird. Nur Taxen ist das Halten auf diese Weise gestattet, um Fahrgäste ein- oder aussteigen zu lassen.

 

Supermarktparkplatz
Einen Supermarktparkplatz zu nutzen, ohne dass man in den Laden geht, wird von vielen Besitzern untersagt. Wer trotzdem parkt, kann abgeschleppt werden. Zumal einige Supermärkte auch Abschleppfirmen mit der Überwachung der Parkplätze beauftragen.

 

Linksparken
Das Auto entgegen der Fahrtrichtung zu parken ist grundsätzlich verboten, da dadurch laut Gesetzgeber komplizierte und für andere Verkehrsteilnehmer gefährliche Rangier-manöver entstehen können. In Fahrtrichtung links darf nur in Einbahnstraßen geparkt werden oder wenn rechts zum Beispiel Schienen für die Straßenbahn verlegt sind.

 

Sonderstellplätze
Sonderparkplätze wie Eltern- und Kind-Parkplätze, die oftmals nahe am Eingang gelegen und deutlich breiter als andere Stellplätze sind, sollten auch nur von dieser Personengruppe genutzt werden. Hintergrund ist, dass Eltern zum Aus- und Einsteigen mehr Platz benötigen, um beispielsweise ihr Kind auf dem Rücksitz an- oder abzuschnallen.

 

Parken auf Behindertenparkplätzen
Wer unberechtigt Behindertenparkplätze nutzt, riskiert weit mehr als eine Geldstrafe. In diesem Fall darf grundsätzlich abgeschleppt werden. Selbst wenn daneben weitere Behindertenparkplätze frei sind, müssen Fahrer ohne Schwerbehindertenausweis damit rechnen, dass ihr Fahrzeug entfernt wird. Gleiches gilt im Bereich von Feuerwehrzufahrten.

 

Parklücke freihalten
Als Fußgänger eine Parklücke freizuhalten, ist unzulässig. Denn hier gilt die Regel: Wer zuerst kommt, parkt zuerst.

 

Parken an defekten Parkautomaten
Ist der Parkautomat vor der Parklücke defekt, muss man den nächsten benutzen. Sind alle Parkautomaten in der Umgebung defekt, muss eine Parkscheibe sichtbar ins Fahrzeug gelegt werden. Achtung: Die angegebene Höchstparkdauer darf dennoch nicht überschritten werden.

 

Um unnötigen Ärger zu vermeiden, sollte man beim Parken laut ADAC besser eine längere Suche in Kauf nehmen. Denn wer seinen Pkw verbotswidrig abstellt und dadurch andere behindert, muss mit einer Geldstrafe oder gar dem Abschleppen des Fahrzeugs rechnen. Beim Parken im absoluten Halteverbot darf das Fahrzeug auch ohne konkrete Behinderung abgeschleppt werden.

 

jn / ADAC

Ferienbeginn: Stau auf Autobahnen

Osterferien in Deutschland: Der ADAC warnt vor Staus auf den Autobahnen.

In den nächsten Tagen wird die Osterreisewelle ihren Höhepunkt erreichen. Ab Gründonnerstag werde der Verkehr auf den deutschen Autobahnen stark zunehmen, dies teilte der ADAC am Montag in München mit. Bis auf Hamburg haben alle Bundesländer dann Ferien. Vor allem auf den Straßen Richtung Süden und an die deutschen Küsten werden deutlich mehr Autos erwartet. Das starke Verkehrsaufkommen wird nach der Prognose des Automobilclubs auch am Karfreitag und Samstag nicht abreißen. Erst für Ostersonntag rechnet der ADAC mit einer ruhigeren Lage, bevor die Autofahrer am Ostermontag bereits mit Rückreiseverkehr rechnen müssen. Neben den Urlaubern werden auch viele Tagesausflügler an den Feiertagen unterwegs sein.


Auch in Deutschlands Nachbarländern ist mit Staus zu rechnen. Auf den Strecken, die in die Wintersportgebiete führen, werden besonders viele Urlauber unterwegs sein. In Österreiche sind davon vor allem die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn betroffen, sowie die Fernpass-Route. In Italien wird ebenfalls viel Verkehr auf der Brennerstrecke erwartet. In der Schweiz betrifft das vor allem die Autobahn 1 auf der Strecke St. Gallen-Zürich-Bern und die Autobahn 2 Gotthard-Chiasso.

 

rr/dpa

ADAC beruft Wirtschaftsprüfer in Geschäftsführung

Nach dem Manipulationsskandal um den „Gelben Engel“ baut der Automobilclub ADAC seine Führungsspitze weiter um. Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat das Präsidium den Wirtschaftsprüfer Thomas Kagermeier von der Prüfgesellschaft KPMG in seine Geschäftsführung berufen.

 

Ab Juni soll der 40-jährige promovierte Wirtschaftswissenschaftler beim ADAC die Geschäftsbereiche Finanzen, IT und Services verantworten. ADAC-Vizepräsident August Markl sagte am Mittwoch, als Fachmann könne Kagermeier die Neuausrichtung des ADAC in operativer Verantwortung mitgestalten. Bei KPMG sei er für Jahres- und Abschlussprüfungen großer Versicherungen und Konzerne, die Einführung und Prüfung interner Kontrollsysteme und die Entwicklung von Compliance-Leitbildern zuständig gewesen. Zudem sei er personalverantwortlicher Partner bei KPMG gewesen. Neben Kagermeier gehören der ADAC-Geschäftsführung Marion Ebentheuer und Mahbod Asgari an.rr/dpa

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