Tag Archiv: ADAC

Droht dem ADAC ein Untersuchungsausschuss

Nach dem Manipulationsskandal um den Preis „Gelber Engel“ des ADAC drohen die Landtagsfraktionen der SPD und der Grünen nun mit einem Untersuchungsausschuss. Dabei geht es um die Frage, ob die bayerischen Finanzbehörden dem ADAC von 2007 bis 2009 einen Steuervorteil von mehreren 100 Millionen Euro gewährten. Das Finanzministerium lehnt unter Verweis auf das Steuergeheimnis eine Beantwortung der Fragen bisher ab. Nach Medienberichten ist derzeit in der Diskussion, ob der ADAC für die Jahre 2007 bis 2009 etwa 500 Millionen Euro Versicherungssteuer nachzahlen soll.

 

rr/dpa

Vertrauenskrise: ADAC-Konkurrent ACE verzeichnet Mitgliederzuwachs

Der Manipulationsskandal beim ADAC kommt Konkurrent ACE zugute. Der Auto Club Europa gewinne seit Bekanntwerden der Manipulationen beim ADAC-Autopreis „Gelber Engel“ im Januar wöchentlich 1000 Mitglieder hinzu – ein Drittel mehr als in den Wochen zuvor. „Man kann da schon von einer nachhaltigen Entwicklung sprechen“, sagte ein ACE-Sprecher am Dienstag in Stuttgart. Der ACE hat nach eigenen Angaben rund 580 000 Mitglieder, der ADAC fast 19 Millionen.

 

rr/dpa

ADAC droht Nachzahlung von rund 500 Millionen

Dem ADAC könnten nach den Vorwürfen über Steuerschulden künftig deutlich höhere Belastungen drohen. «Bis zu 70 Prozent der Club-Beiträge könnten der Pannenhilfe zugerechnet werden», sagte Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Sie könnten damit als Versicherungsleistungen angesehen werden. Die «Bild-Zeitung» (Montag) hatte zuvor darüber berichtet. Der ADAC zahlt nach eigenen Angaben bislang keine Versicherungssteuer auf seine Beiträge, weil diese als Club-Leistungen angesehen würden.

 
Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» droht dem ADAC deshalb eine Nachzahlung von rund einer halben Milliarde Euro. Der ADAC hatte die Vorwürfe am Wochenende zurückgewiesen. «Bislang gab es weder beim ADAC als Verein noch bei den ADAC Versicherungen Beanstandungen. Der ADAC hat sich bislang korrekt verhalten. Von Steuerhinterziehung kann keine Rede sein», hatte ein ADAC-Sprecher am Sonntag mitgeteilt.

 

 

jn / dpa

ADAC: Rund 186 000 Kündigungen

Der Skandal um die Manipulation des „Gelben Engel“ macht sich bei der Mitgliederzahl deutlich sichtbar. Die Zahl der zusätzlichen Kündigungen aufgrund der aktuellen Entwicklungen sei auf 186 000 angewachsen, teilte der ADAC am Montag mit. Die Zahl hat der Autoclub nach eigenen Angaben aus dem Vergleich mit den „normalen“ Monaten Januar und Februar des Vorjahres ermittelt. Weitere 26 000 Kündigungen seien noch nicht bearbeitet, hieß es weiter.

rr/dpa

Faschingszeit: ADAC warnt vor Alkohl am Steuer

Die Faschingszeit ist in vollem Gang. Zur Narrenzeit guckt der ein oder andere gerne mal zu tief ins Glas.

Der ADAC warnt jedoch davor, sich alkoholisiert hinters Steuer zu setzen.Vor allem Fahranfänger sollten vorsichtig sein. Für sie gilt in der zweijährigen Probezeit nach Erhalt der Fahrerlaubnis ein völliges Alkoholverbot.

Schon ein Glas Wein kann zu viel sein

Bei Fahrauffälligkeit droht schon ab 0,3 Promille der Führerscheinentzug. Dazu kommen Punkte in Flensburg und ein Bußgeld. In der Faschingszeit wird die Polizei verstärkt Kontrollen durchführen. Werden dabei 0,5 Promille Blutalkohol festgestellt, kostet das mindestens 500 Euro Strafe, der Führerschein wird bis zu drei Monaten eingezogen und es sind mindestens vier Punkte fällig. Bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss steigen Geldstrafe und Punktezahl nochmals und der Führerschein ist für mindestens sechs Monate weg.

Versicherungsschutz ist gefährdet

Alkohol am Steuer kann jedoch auch weitere Konsequenzen haben: Der Versicherungsschutz kann gefährdet sein. Wenn ein Unfall nachweislich durch Alkoholkonsum entstanden ist, kommt die so genannte Trunkenheitsklause zum Tragen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kann dann vom Verursacher bis zu 5000 Euro zurückfordern. Bei der Kasko-Versicherung kann sich der Versicherer auf seine Leistungsfreiheit berufen und nur einen Teil des Schadens oder gar nicht bezahlen.

 

Radfahren ist keine Alternative

Auch wer nach einer feucht-fröhlichen Faschingsfeier alkoholisiert mit dem Rad fährt, setzt seinen Führerschein aufs Spiel. Bei einem vom Radfahrer verursachten Unfall reichen wie beim Auto 0,3 Promille aus. Und wer mit 1,6 Promille auf dem Rad erwischt wird, muss in jedem Fall mit einem teuren Verfahren rechnen.

 

rr/ADAC

ADAC: Trennung von Geschäftsführer

Karl Obermair soll nicht länger Geschäftsführer des ADAC sein. Der Autoclub habe Gespräche mit Obermair über eine einvernehmliche Beendigung seiner Tätigkeit geführt, sagte der kommissarische ADAC-Präsident August Markl am Dienstag bei einer Pressekonferenz in München. Die Geschäftsführung solle neu ausgerichtet werden. Markl betonte zugleich, kein Mitglied der Geschäftsführung habe mit den jüngsten Manipulationen zu tun. Der Verein mit seinen mehr als 18 Millionen Mitgliedern hatte zuvor wiederholte Fälschungen bei seinem Autopreis „Gelber Engel“ einräumen müssen. Obermair hatte diese Fälschungen zunächst bestritten.

rr/dpa

„Gelber Engel“: ADAC legt Abschlussbericht vor

Der ADAC präsentiert am Dienstag den Abschlussbericht der externen Prüfer rund um den Autopreis „Gelber Engel“. Das Beratungsunternehmen Deloitte hatte in den vergangenen Wochen sämtliche Kategorien des Preises untersucht, nachdem Manipulationen bei der Wahl zum „Lieblingsauto der Deutschen“ den ADAC Mitte Januar in eine tiefe Krise gestürzt hatten.

Der Bericht der externen Prüfer ergab, dass nur die Ergebnisse in der Kategorie „Lieblingsauto der Deutschen“ manipuliert wurden. Bei den restlichen neun Kategorien konnte nichts nachgewiesen werden. Dies teilte der ADAC am Dienstag mit. Der Autoclub bezieht sich dabei auf einen Bericht des Beratungsunternehmens Deloitte.

Dr. August Markl, erster Vizepräsident des ADAC und derzeit kommissarischer Vorsitzender des ADAC Präsidiums, äußerte in diesem Zusammenhang noch einmal sein Bedauern. Die nachgewiesenen Fälschungen hätten das Vertrauen in den ADAC im Kern erschüttert.Weiterhin sagte Markl, dass der ADAC nun mit voller Kraft an einem Neubeginn arbeite.

rr/dpa

Benzinpreis nähert sich wieder der 1,50 Euro-Grenze

Eine ziemlich lange Zeit- genauer gesagt seit Oktober 2013 – hatte der Benzinpreis sich nicht mehr über die 1,50 Euro -Marke getraut. Jetzt scheint es, als würde diese schöne Zeit wieder ein jähes Ende finden.

 

Angesichts steigender Ölpreise nähert sich der Benzinpreis wieder den 1,50 Euro. Nach Berechnungen des ADAC müssen Autofahrer in Deutschland für einen Liter Super E10 derzeit im bundesweiten Durchschnitt 1,494 Euro bezahlen. Damit ist es jetzt bald vorbei. Diesel wurde um 0,3 Cent teurer und kostet nun 1,379 Euro je Liter, wie der Autofahrerclub am Mittwoch in München mitteilte. Da die Preise regional und abhängig von der Tageszeit erheblich schwanken, können sich die tatsächlichen Preise an den Tankstellen vom Durchschnittswert aber deutlich unterscheiden.

 

 

jn / dpa

VW gibt „Gelbe Engel“ zurück

Der dem Skandal um die Manipulation des „Gelben Engels“ hat VW nun, wie angekündigt, die Trophäen an den ADAC zurückgegeben. Ein Sprecher von Volkswagen erklärte an Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa, dass insgesamt 19 erste Plätze verschickt wurden. VW protestiert damit gegen Manipulationen bei der einst in der Branche begehrten Auszeichnung.

Am Montag hatten Untersuchungen die Gewissheit gebracht, dass beim ADAC zwischen 2009 und 2013 neben der Teilnehmerzahl auch die Reienfolge der „Gelben Engel“ gefälscht war.

 

rr/dpa

Rekordzahlen bei BMW

BMW hat wie die Rivalen Daimler und Audi zum Jahresstart erneut mehr Autos verkauft. Die Marke setzte im Januar 132 892 Fahrzeuge weltweit ab – soviel wie in keinem Januar zuvor.

 

Verglichen mit dem Start 2013 wuchsen die Verkaufszahlen damit um 7,8 Prozent. «Wir sind gut in das neue Jahr gestartet und knüpfen damit an unsere letztjährige Best-Marke bei den Auslieferungen an», sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson am Dienstag. «Obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in vielen Märkten weiterhin schwierig bleiben, gibt es erste Anzeichen für eine Erholung.»

 

Auch in diesem Jahr will BMW einen weiteren Verkaufsrekord aufstellen.

 

Dieser Höhenflug steht allerdings im Schatten des ACAD-Skandals; genau wie Porsche, VW und Daimler muss auch BMW die vom ADAC erhaltenen Preise zurückgeben.

 

Dabei hatte BMW bei der letzten „Gelber Engel“-Verleihung eigentlich den kürzeren gezogen – Der erste Platz für den VW Golf stimmte der Überprüfung zufolge zwar. Aber der zweite Platz hätte dem BMW 3er gebührt, der jedoch komplett aus den Top Five herausfiel. Auf Platz zwei war stattdessen der Audi A 3 genannt, der eigentlich auf den dritten Platz gehört hätte.

 

 

jn / dpa

ADAC-Präsident Peter Meyer tritt zurück

Wie am Montagmittag bekannt gegebehn wurde, legt der ADAC-Präsident Peter Meyer sein Amt nieder. Der 64-Jährige tritt nach einem Skandal um Manipulationen beim ADAC-Autopreis „Gelber Engel“ mit sofortiger Wirkung zurück, wie der ADAC Nordrhein am Montag mitteilte.

Mit dem Rücktritt soll er nach Vereinsangaben einer Amtsenthebung zuvor gekommen sein. Angesichts der aktuellen Vertrauenskrise und der erschütternden Ergebnisse der aktuellen Krisenaufarbeitung habe das ADAC-Präsidium am Montagvormittag ein Suspendierungsverfahren gegen Meyer beschlossen, teilte der Verein mit. Das Amt des Präsidenten übernimmt kommissarisch Vizepräsident August Markl. Die Nachfolge soll bei der nächsten ordentlichen Hauptversammlung im Mai 2014 geregelt werden.

rr/dpa

Manipulation beim ADAC: Prüfbericht wird erwartet

Das Warten hat scheinbar bald Ende. Der unabhängige Prüfbericht zu den Manipulationen beim ADAC-Autopreis „Gelber Engel“ soll demnächst veröffentlicht werden. Im Laufe des Montags soll entschieden werden, wann mit dem Bericht zu rechnen ist. Dieser  solle noch am Montag oder spätestens am Dienstag bekanntgegeben werden, so ein Sprecher des ADAC.

Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte legt den Bericht zuerst intern dem ADAC vor. Zunächst geht es um die jüngste Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen. Berichte zu früheren Jahren sollen folgen. Bislang steht fest, dass bei der Wahl des VW Golf zum Lieblingsauto die Zahlen nach oben frisiert wurden. ADAC-Präsident Peter Meyer hält auch eine Manipulation bei der Rangfolge der Fahrzeuge für möglich.
rr/dpa

München: ADAC – Präsident Peter Meyer in Videointerview

Dieses Interview mit dem Präsidenten des ADAC, Peter Meyer, hat der Automobilclub heute auf seinem Youtube – Channel veröffentlicht:

http://youtu.be/LYPjJ32MgLw

Der ADAC war zuletzt wegen Manipulation bei der Wahl des Preisträgers für seinen Preis „Gelber Engel“ in die Schlagzeilen geraten.

Dann sorgten auch noch fragwürdige Helikopter – Flüge des Präsidenten mit dem Rettungshubschrauber des ADAC für Empörung.

adc / adac

Bundesminister Maas fordert mehr Transparenz und Mindeststandards für Prüfverfahren

Die Manipulation beim ADAC schlägt große Wellen.

Nun fordert Justiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas mehr Transparenz und Mindeststandards für Prüfverfahren. Er hoffe allerdings, dafür keine gesetzliche Regelung zu benötigen. „Ich bin eigentlich ganz zuversichtlich, dass man das mit den Organisationen auch unterhalb der Gesetzgebungsschwelle erreichen kann“, so Maas am Mittwoch im Deutschlandfunk.
Hintergrund ist der Skandal um geschönte Zahlen beim ADAC-Mitgliederpreis „Lieblingsauto der Deutschen“. Ex-Kommunikationschef Michael Ramstetter hatte eingeräumt, die Zahlen frisiert zu haben und seine Ämter beim Autoclub niedergelegt. Der Automobilclub hat eine ausführliche Untersuchung und Aufklärung angekündigt.

rr/dpa

ADAC-Präsident Meyer lehnt Rücktritt ab

Der Automobilclub ADAC hat die vergangenen Tage negativ Schlagzeilen gemacht.

Nach den Manipulationen bei den Wahlen zum „Gelben Engel“ hat der ADAC-Präsident Peter Meyer einen Rücktritt abgelehnt. Der „Bild“-Zeitung sagte Mayer auf die Frage, ob er schon an Rücktritt gedacht habe: „Nein. Wenn der Wind von vorne kommt, muss man das auch mal aushalten können. In diesem Fall bin ich auch der Garant für die Aufklärung in der Sache.“Meyer warnte davor nun nicht die Glaubwürdigkeit des gesamten ADAC in Frage zu stellen. Dies sei unfair gegenüber den tausenden Mitarbeitern, die jeden Tag mit größtem Engagement für die Mitglieder im Einsatz wären, so Meyer.

rr/dpa

Ramstetter soll ADAC-Autopreise regelmäßig manipuliert haben

Wie vergangene Woche bekannt wurde, hat der bisherige Kommunikationschef des ADAC, Michael Ramstetter, den Autopreis „Gelber Engel“ manipuliert. Mittlerweile ist Ramstetter zurückgetreten. Sowohl seitens der Bundesregierung als auch von Automobilherstellern wie BMW und Daimler, wird eine ausführliche Aufklärung gefordert.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet am Montag davon, dass bereits 2005 ein Test manipuliert worden sei. ADAC-Geschäftsführer Karl Obermair bestätigte der „Süddeutschen Zeitung“, dass eine jahrelange Manipulation möglich sei. Er kündigte eine umfassende Aufklärung an.

„Dieser Vorgang tut uns leid, er trifft den ADAC ins Mark, weil wir als eine der vertrauenswürdigsten und seriösesten Organisationen galten“, so Obermair. Für die Aufklärung würden auch externe Berater eingeschaltet. Alles solle mit größtmöglicher Transparenz aufgeklärt werden.

rr/Frankfurter Allgemeine Zeitung/Süddeutsche Zeitung

Golf, der Gelbe Engel – ADAC-Wahl umstritten

Der VW Golf ist Deutschlands Liebingsauto.

Wirklich?

Jedenfalls ist er vom ADAC mit dem Preis «Gelber Engel» ausgezeichnet worden. Die Leser der Kundenzeitschrift «Motorwelt» hatten das Fahrzeug nach Angaben des Automobilclubs mehrheitlich gewählt.

 

Wie viele sich an der Abstimmung beteiligt hatten, teilte der ADAC am Donnerstag anlässlich der Preisverleihung in München nicht mit. Am Dienstag war der Vorwurf laut geworden, der Club habe die Zahlen manipuliert. Der ADAC hatte dies zurückgewiesen.

 

Insgesamt sollten am Donnerstag neun Preise vergeben werden, darunter an VW für das beste «Familienauto» und das «Eco-Auto» sowie an BMW in den Kategorien Marke, Qualität und Reiselimousine. Der bei einem Skiunfall schwer verletzte Rennfahrer Michael Schumacher wurde mit dem Persönlichkeitspreis geehrt. Neben den Chefs großer deutscher Autokonzerne wurde auch der Präsident des Weltmotorsportverbandes FIA erwartet, Jean Todt.

 

 

Mit 18,6 Millionen Mitgliedern (Stand Mai 2013) ist der Automobilclub ADAC Deutschlands größter Verein. Der Club wurde 1903 als «Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung» gegründet und nannte sich 1911 in «Allgemeiner Deutscher Automobil-Club» um. Der ADAC setzt sich aus 18 Regionalclubs zusammen und betreibt bundesweit 178 Geschäftsstellen. Der Club beschäftigt nach eigenen Angaben etwa 8600 Mitarbeiter und nahm 2012 mehr als eine Milliarde Euro an Beiträgen ein. Auch die Zahl der geleisteten Pannenhilfen steigt immer weiter. 2012 verzeichnete der ADAC das zweithöchste Pannenaufkommen in seiner Geschichte. Die «Gelben Engel» leisteten 4,17 Millionen Mal Hilfe.

 

 

Für die Autokonzerne ist die Feier in der Münchner Residenz eine gute Gelegenheit, sich in festlichem Rahmen zu präsentieren. «Der Gelbe Engel zählt zu den wichtigen Preise in der Automobilindustrie», heißt es etwa bei der Daimler AG. BMW betont, wie wichtig die Glaubwürdigkeit bei solchen Auszeichnungen sei. Und bei Volkswagen ist man stolz, mit dem Lieblingsauto erneut für den VW Golf geehrt zu werden: «Wir haben nicht den Hauch eines Zweifels, zumal die Regularien klar sind.» Zu den Vorwürfen der Manipulation – kein Kommentar. Das müsse der ADAC selbst klären.

 

 

Zu diesem Thema wird münchen tv heute Abend tagesaktuell berichten.

Der Beitrag läuft in den Nachrichten mit Monika Eckert um 18:00.

 

 

 

jn / dpa

ADAC-Stauprognose: Dichter Verkehr vor den Feiertagen

Am Freitag beginnen in ganz Deutschland die Weihnachtsferien. Der ADAC rechnet damit, dass sich bereits zum Nachmittag viele Familien in den Weihnchatsurlaub auf den Weg machen werden. Auch für Samstag geht der Autoclub von verstärktem Verkehr auf Deutschlands Autobahnen aus.

Am Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag dürfte sich die Lage wieder entspannen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist dagegen verstärkter Ausflugs- und am Nachmittag auch Rückreiseverkehr einzuplanen.

Am stärksten werden die Fernstraßen in Richtung Wintersportgebiete der Alpen und Mittelgebirge belastet sein. Die größte Staugefahr herrscht in den Großräumen Hamburg, Berlin, Köln und München sowie auf folgenden Strecken.

Weitere Informationen zur ADAC-Stauprognose finden Sie hier.

rr/ADAC München

Seehofer weist Maut-Kritik zurück!

CSU-Chef Horst Seehofer hat Kritik an der Pkw-Maut auch aus den Reihen der Union zurückgewiesen. «Es gibt halt schlechte Verlierer – ob sie von der Opposition kommen, ob sie vom ADAC kommen oder von der Union. Das ist im Leben immer das Gleiche», sagte Seehofer am Freitag vor einer gemeinsamen Sitzung von CSU-Vorstand und -Landesgruppe in München. Die Maut stehe als «Gesetzesbefehl» im Koalitionsvertrag. «Und das wird auch kommen.»

 

Für mögliche Klagen der Nachbarländer Österreich oder Niederlande zeigte Seehofer Verständnis. Sie beeindruckten ihn aber nicht. «Ich bin doch nicht gewählt worden, um die Interessen Österreichs oder der Niederlande zu vertreten, sondern ich bin gewählt worden, um die Interessen Bayerns und Deutschlands zu vertreten.»

dpa/cb

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