Tag Archiv: ADAC

ADAC kritisiert Mautpläne der CSU

„Mogelpackung“ – So bezeichnet der Autofahrerclub ADAC die Pläne der CSU für eine Pkw-Maut auf Autobahnen. Die Partei fordert, dass ausländische Autofahrer für die Benutzung der deutschen Autobahnen zahlen sollen. ADAC-Präsident Peter Meyer äußerte sich dazu in der Donnerstagsausgabe der „Bild“-Zeitung: „Die Maut für Ausländer ist auch eine für alle Deutschen.“ Jeder Autofahrer müsse wissen, dass er bei einer Maut draufzahlt, so Meyer weiter. Er bezweifle, dass ein Ausgleich über eine Senkung der Kfz-Steuer für Inländer möglich wäre. „Das wird ein riesiges Bürokratie-Monster.“

rr/dpa

ADAC in München warnt: Herbstlaub ist schlecht für das Auto

Es sieht harmlos aus, kann am Auto aber erheblichen Schaden verursachen: Herbstlaub. Der ADAC erklärt, weshalb die herabfallenden Blätter schlecht für die Fahrzeuge sind und was man dagegen tun kann.

 

Laub fürht zu Feuchtigkeit im Wagen und unschönen Lackverfärbungen

 

Laub bleibt oftmals in den Fugen der Karosserie hängen, verschwindet darin und kann die Regenabläufe verstopfen. Betroffen sind davon hauptsächlich die Senke zwischen Motorhaube und Windschutzscheibe sowie die Lüftungsgitter. Ebenso verfangen sich Blätter in den Fugen von Schiebedächern und verschließen dort die Ablaufkanäle des Dachrahmens. Die Folge: Das Regenwasser läuft in den Innenraum, führt zu beschlagenen Scheiben und kann Rost oder schlimmstenfalls sogar Kurzschlüsse in der Elektronik verursachen. Darüber hinaus kann die in den Blättern enthaltene Gerbsäure zu unschönen Verfärbungen in der Lackoberfläche führen, wenn das Laub länger nicht von der Karosserie entfernt wurde.

 

Vorbeugen: Herbstlaub sofort vom Auto entfernen

 

Um ärgerliche Folgen des herbstlichen Laubbefalls zu vermeiden, rät der ADAC betroffenen Autofahrern, die Blätter jeden Tag von der Karosserie und aus den Rillen zu entfernen. An mit den Händen nicht zugänglichen Karosseriestellen hilft der Griff zum Staubsauger. Wenn die Abflüsse verstopft sind und bereits Wasser eingedrungen ist, muss der Innenraum in der Werkstatt trockengelegt werden. Auch die Reinigung der vom Hersteller vorgesehenen Abläufe ist für Laien meist nicht möglich.

 

mt / ADAC

Erschreckendes Ergbenis: Jeder vierte Kindersitz fällt beim ADAC-Test durch

15 Kindersitz-Modelle hat der ADAC getestet. Das erschreckende Ergebnis: Vier Modelle sind mit mangelhaft durchgefallen. Das war etwa jeder vierte. Für Kinder können einige der Mängel eine Verletzungsgefahr bergen, wie der ADAC am Donnerstag mitteilte. Ein Modell erhielt die Note ausreichend. Drei Mal vergaben die Tester befriedigend und sechs Mal gut. Nur ein Sitz konnte mit der Note sehr gut überzeugen.

„Generell gibt es dieses Mal auffallend viele schlechte Modelle“, fasste der Autoclub zusammen.

Ein Sitz habe beim Frontaufprall versagt. Ein anderes Modell riss aus der Verankerung. Ein weiteres hatte viel zu hohe Schadstoffwerte, und bei dem vierten mangelhaften Modell würde das Baby trotz Babyschale beim Seitenaufprall ungeschützt an die Autotür gedrückt.

rr/dpa

ACHTUNG: Staugefahr!

Vor dem letzten Sommerreise-Wochenende warnt der ADAC vor Staus und stockendem Verkehr in ganz Deutschland.

Vom 6. bis zum 8. September ist nach Angaben des Automobilclubs auf Autobahnen von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen mit Behinderungen zu rechnen.

Weil die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern enden, dürfte es vor allem auf den Straßen im Süden eng werden.

Auch im Ausland wird nach ADAC-Einschätzung auf vielen Reiserouten noch einmal Hochbetrieb herrschen. Das gelte vor allem für Österreich, weil auch dort in fünf Bundesländern die Ferien zu Ende gehen.

Auf den Hauptverbindungen in Italien, der Schweiz, Slowenien und Kroatien werde es voraussichtlich ebenfalls zu längeren Fahrtzeiten bei der Heimreise kommen.

Nach ADAC-Angaben ist in Deutschland vor allem auf folgenden Strecken mit Staus zu rechnen:

– A 1 Puttgarden – Hamburg – Bremen – Köln – A 2 Hannover – Dortmund – A 3 Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt – A 6 Nürnberg – Heilbronn – Mannheim – A 7 Flensburg – Hamburg – A 7 Füssen – Würzburg – A 8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe – A 9 München – Nürnberg – A 93 Kufstein – Inntaldreieck – A 95 Garmisch-Partenkirchen – München – A 99 Umfahrung München

me / dpa

Mögliche Gefahr durch Wahlplakate: Sie versperren die Sicht im Straßenverkehr

Wer in diesen Tagen durch München fährt, kann kaum übersehen, dass im September Wahlen sind: Kaum eine Straßenecke, Ampel oder Laterne ist noch ohne Wahlplakat oder Aufsteller. Doch der ADAC sieht hierin eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer: Weil viele der Plakate die Sicht versperren, können Fußgänger und Fahrradfahrer leicht übersehen werden.

 

Besonders gefährlich ist das für Kinder: An einem Zebrastreifen können sie schnell mal hinter einem Wahlplakat verschwinden und vom Autofahrer nicht bemerkt werden. Aber auch umgekehrt haben Fußgänger und Fahrradfahrer eine schlechtere Sicht auf den Verkehr, wenn Geh- und Fahrradwege alle paar Meter mit Schildern zugestellt sind – herannahende Fahrzeuge werden zu spät gesehen.

 

Rechtlich gesehen kann der Aufsteller eines solchen Plakats sogar dafür haften, wenn es zu einem Unfall kommt. Daher fordert der ADAC die Parteien auf, die Wahlplakate in Hinblick auf die Verkehrssicherheit vernünftig zu positionieren. Gemeinden, Kommunen und aufmerksame Bürger werden gebeten, auf ungünstig aufgestellte Werbetafeln hinzuweisen und entfernen zu lassen.

 

mt

ADAC im Dauereinsatz: Wegen der Hitze machen Autobatterien schlapp

Die lang anhaltende Hitze der vergangenen Tage und Wochen macht nicht nur den Menschen zu schaffen, sondern auch den Autos: Der ADAC meldet rekordverdächtige Einsatzzahlen. Allein am vergangenen Samstag mussten die Pannenhelfer 13.701 Mal ausrücken. Der Grund: In den meisten Fällen hatdie Autobatterie schlappgemacht. «Die Batterie ist immer bei extremen Temperaturen die Schwachstelle», sagte ADAC-Sprecher Christian Buric nach der Analyse der Zahlen am Dienstag.

 

Darüber hinaus versagte oft die Elektronik, aber auch die Reifen können ein Problem mit der Hitze haben: Wenn sie im Winter falsch gelagert wurden oder zu alt sind, werden sie schnell porös und können zur Gefahr werden. Daher sollte man zumindest darauf achten, das Auto im Schatten zu parken.

 

mt / dpa

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