Tag Archiv: ALBA Berlin

drei Kerzen

Geplante Lichterkette von München nach Berlin verwirrt Behörden

Die geplante Lichterkette in fünf Bundesländern als Zeichen gegen Terror und Gewalt sorgt bei Behörden für Verwirrung. In vielen Städten haben bereits wesentlich mehr Menschen zugesagt, als erwartet. Gleichzeitig besteht die Sorge vor einer Unterwanderung durch rechte Gruppen.

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Bayern-Trainer Pesic: Zoff mit ALBA „von meiner Seite aus“ beendet

Bayern Münchens Meistertrainer Svetislav Pesic hat den in den Playoff-Finals eskalierten Streit mit seinem Ex-Club ALBA Berlin nach eigener Auskunft abgehakt.

 

„Die Geschichte mit ALBA ist jetzt von meiner Seite aus offiziell beendet“, sagte der Basketball-Coach in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“. Während der Endspielserie hatten sich Berliner und Münchner gegenseitig verbal hart attackiert – was Pesic bedauert. „Ich habe so gute Erinnerungen an Berlin, an ALBA, ich sehe ALBA wie mein Baby. Ich habe viele Titel gewonnen, aber mein richtiger Job als Trainer, das war ALBA: von Anfang bis Ende, ein Paket, mit einmaliger Jugendarbeit“, sagte er.

 

ALBA Berlins Erfolgsgeschichte unter Pesic

Von 1993 bis 2000 hatte der Serbe ALBA zu vier Meistertiteln, zwei Pokalsiegen und dem Erfolg im Korac Cup geführt. 2012 heuerte er bei den Bayern an. Dass die Münchner in der Bundesliga wenig Sympathien haben, spornt ihn an. „Ich war immer für Bayern München. Ich bin für diejenigen, die gehasst werden ohne Grund“, sagte der 64-Jährige.

In München kann sich Pesic sein Karriereende vorstellen. Davor aber will er die Sportart weiter voranbringen. Als „größten Erfolg“ bezeichnete er eine ausverkaufte Halle, wenn zugleich ein Heimspiel der Fußballer in der Champions League stattfinde. „Dann könnte man sagen, Basketball hat sich in dieser Region definitiv durchgesetzt.“

 

RG / Dpa

 

München: Bayern-Basketballer feiern Titel – Stoiber: «Zweite große Säule»

Einen Tag nach dem Titelgewinn in Berlin haben die Bundesliga-Basketballer des FC Bayern München ihren Meistercoup mit knapp 600 Fans vor ihrer Heimspielhalle gefeiert.

 

Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber lobte das Team von Trainer Svetislav Pesic. «Ihr seid die zweite große Säule des FC Bayern. Ich bin stolz darauf, dass ihr den Basketball so voran gebracht habt», sagte der ehemalige bayerische Ministerpräsident am Donnerstag.

 

Die Münchner hatten am Vorabend im Duell mit ALBA Berlin die Playoff-Serie um die deutsche Meisterschaft mit 3:1 für sich entschieden.

Bayern-Basketballer erreichen Finale

Der FC Bayern München hat das Playoff-Finale der Basketball-Bundesliga erreicht. Der Vorrundenprimus setzte sich am Donnerstag im entscheidenden fünften Halbfinal-Match gegen die EWE Baskets Oldenburg deutlich mit 88:63 (41:33) durch und entschieden damit die Best-of-Five-Serie mit 3:2 für sich. Im Endspiel trifft das Team von Trainer Svetislav Pesic nun auf ALBA Berlin. Die erste von maximal fünf Partien steigt am Sonntag (16.15 Uhr) in München.

 

Nach zwei verschenkten Siegen haben die Basketballer des FC Bayern München ihre Souveränität wiedergefunden und sich erstmals nach ihrer Rückkehr in die Bundesliga ins Playoff-Finale gekämpft. Das Team von Trainer Svetislav Pesic gewann am Donnerstag das entscheidende fünfte Halbfinal-Match gegen die EWE Baskets Oldenburg vor allem nach einem furiosen dritten Vierteln souverän mit 88:63 (41:33) und entschied damit die Best-of-Five-Serie mit 3:2 für sich. Im Endspiel trifft der Vorrundenprimus nun auf ALBA Berlin. Die erste von maximal fünf Partien steigt am Sonntag (16.15 Uhr) in München.

 

Im Münchner Audi Dome überzeugten die Hausherren vor den Augen von Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer und dem früheren bayerischen Ministerpräsident Edmund Stoiber in erster Linie in Durchgang drei, der mit einem 26:11 zur Machtdemonstration wurde – zwei Tage zuvor hatten die Münchner in jenem Viertel noch das Spiel verloren. Bester Werfer des FCB war Malcom Delaney mit 17 Zählern. Bei den Oldenburger war Julius Jenkins mit 20 Punkten am erfolgreichsten.

 

Dass es überhaupt zu diesem Alles-oder-Nichts-Match kam, lag am Nervenflattern der besten Hauptrundenmannschaft in den Halbfinals drei und vier. Da wurde der vorzeitigen Finaleinzug leichtfertig verspielt. Im dritten Heimspiel der Serie blieben die Bayern aber nach einer anfangs umkämpften Partie konzentriert und nutzten einige Fehler der Gäste konsequent aus. Vor allem dank der körperlichen Stärke von John Bryant und Deon Thompson führten die Bayern schon zur Pause.

 

«Ich rechne damit, dass die Baskets zurückkommen», meinte Bayerns Sportdirektor Marko Pesic nach zwei Vierteln bei Sport1, «die Frage ist, wie wir darauf reagieren». Doch die Sorgen des ehemaligen Nationalspieler verflogen schnell: Mit einem famosen 21:3-Lauf machten die Gastgeber schon früh alles klar. Das war für die Comeback-Spezialisten um Trainer Sebastian Machowski zu viel.

 

Nach Seriensieger und Titelverteidiger Bamberg im Viertelfinale hat es damit auch der zweite Vorjahresfinalist nicht ins Endspiel geschafft. Die Bayern können nun ihren dritten Meistertitel nach 1954 und 1955 einfahren. ALBA, das in der Vorschlussrunde Bamberg-Bezwinger Artland Dragons mit 3:1-Siegen eliminiert hatte, kämpft um den neunten Pokal in der Bundesliga.

 

RG / dpa

Jagla verläßt Rote Riesen

Jan-Hendrik Jagla verlässt die Basketballer des FC Bayern und wechselt zu ALBA Berlin. Das gaben die Münchner am Mittwoch bekannt.
Der 32jährige Schwiegersohn von Bayern-Trainer Svetislav Pesic spielte seit der Saison 2011 beim FC Bayern Basketball und absolvierte für den Verein insgesamt 75 Beko BBL-Partien. In der vergangenen Spielzeit kam der 2,13 Meter große Power Forward in durchschnittlich 16 Minuten Spielzeit auf 7,3 Punkte und 3,6 Rebounds pro Partie.
In Berlin freut man sich auf Jagla: „Jan-Hendrik passt hervorragend ins Team, denn er kann für uns sehr produktib auf dem Feld sein, wird mit seiner Erfahrung und seinem Basketballwissen aber auch eine große Hilfe für unsere jungen Spielern sein", meinte ALBA-Cheftrainer Sasa Obradovic.
mh