Tag Archiv: Alkohol

Nicht auf die Gleise laufen, © Foto: Bundespolizei

Auf Kokain und betrunken – 21-Jähriger läuft in S-Bahn-Tunnel

Am Freitagmorgen lief ein 21-Jähriger am Ostbahnhof auf die Gleise und in den Tunnel. Dort wurde er trotz einer Schnellbremsung von einem Zug erfasst und leicht verletzt. Die Bundespolizei konnte dem Röhrmooser bei einem Alkoholtest 1,42 Promille nachweisen. Zudem wurde er positiv auf Kokain getestet. Weiterlesen

© Foto: Bundespolizei

Nach einem heftigen Wochenende: Alkohol hält Bundespolizei in Atem

Spucken, kratzen, erbrechen – mit was sich die Beamten der Bundespolizei regelmäßig im Zusammenhang mit alkoholisierten Unruhestiftern herumschlagen müssen, kann sich ein Außenstehender kaum vorstellen. Am vergangenen Wochenende war es besonders schlimm – hier einige Auszüge aus dem Alltag der Polizeibeamten. Weiterlesen

Kampagne: „Cool bleiben – friedlich feiern in München“

Seit einigen Jahren ist die Innenstadt der Hotspot des Münchner Nachtlebens. Die sogenannte „Feiermeile“ zwischen Sendlinger Tor und Maximiliansplatz zieht Abend für Abend und insbesondere an den Wochenenden Tausende Szenegänger aus dem Stadtgebiet und dem Münchner Umland an. Weiterlesen

Bier Alkohol Bayern Wiesn Oktoberfest, © x

Unfallgefahr Vatertag – Kein Alkohol am Steuer!

Besondere Unfallgefahren am Vatertag – Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann warnt vor Alkohol am Steuer: 2013 viermal so viele Alkoholunfälle, Verletztenzahlen mehr als versechsfacht – Wachsames Auge der Polizei

 

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat gestern vor den Folgen von Alkohol im Straßenverkehr am Vatertag 2014 gewarnt. 2013 ging die Zahl der alkoholbedingten Unfälle an diesem Tag bayernweit sprichwörtlich ‚durch die Decke‘: Die Bayerische Polizei musste am 9. Mai 2013 viermal so viele Alkoholunfälle (40) als am 9. Mai 2012 (10) verzeichnen. Die Zahl der Verletzten versechsfachte sich sogar, von fünf auf 32. „Nur mit Glück kam an diesem Tag durch Alkoholfahrer niemand ums Leben“, betonte Herrmann. „Für ungetrübten Vatertagsspaß muss daher klar sein: Mit Alkohol besser Hände weg vom Steuer und bei zu viel auch vom Fahrradlenker.“ Wo nötig, werde die Bayerische Polizei laut Herrmann ein wachsames Auge haben.

 

Konsequentes Eingreifen der Polizei

 

In Bayern nahm 2013 die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss um 6,5 Prozent auf 4.771 und die Zahl der dabei Verletzten um 6,7 Prozent auf 2.666 ab. Die Zahl der bei Alkoholunfällen Getöteten stieg aber leicht auf 70 an (2012: 68). „Damit geht rund jeder zehnte Unfalltote in Bayern auf das Konto von Alkohol im Straßenverkehr“, so Herrmann. „Dass Alkohol am Steuer töten kann, muss noch besser in die Köpfe der Verkehrsteilnehmer!“ Die Bayerische Polizei greift daher bei Fahrern unter Alkoholeinfluss konsequent durch.

 

Vom Bußgeldbescheid bis zum Fahrverbot

 

Auto- und Motorradfahrern drohen bereits ab 0,5 Promille Bußgeldbescheide – die Spanne reicht von 500 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten bis hin zu 1.500 Euro Bußgeld und drei Monaten Fahrverbot. Kraftfahrer machen sich allerdings auch schon mit 0,3 Promille strafbar, wenn sie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigen. Ab 1,1 Promille gilt der Auto- und Motorradfahrer als absolut fahruntüchtig und begeht auf jeden Fall eine Straftat. Dann wird auch die Fahrerlaubnis sofort entzogen. Bei 1,6 Promille oder mehr Alkohol im Blut gibt es selbst für Fahrradfahrer empfindliche Konsequenzen wie dem Verlust der Fahrerlaubnis. Für junge Fahrerinnen und Fahrer bis zum 21. Lebensjahr sowie während der Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot am Steuer.

 

RG / Polizei

München – Untergiesing: Betrunkener von PKW erfasst

Erneut ist in München ein betrunkener Fußgänger in den späten Abendstunden von einem PKW erfasst worden. Wie in Neuperlach zu Beginn der Woche betrat der Mann die Fahrbahn ohne auf den Verkehr zu achten.

Gegen 22:10 Uhr war ein 44 Jahre akter Mann mit seinem PKW auf der Candidstraße unterwegs und fuhr von der Schönstraße in Fahrtrichtung Tegernseer Landstraße auf dem linken Fahrstreifen bergauf. Zeitgleich kam ein 33 Jahre alter  Mann aus dem südlichen Münchner Landkreis als Fußgänger den Treppenaufgang von der Birkenleiten zum Gehweg der Candidstraße heraufgegangen und betrat die Fahrbahn, ohne auf den Fahrverkehr zu achten. Der Autofahrer konnte nicht mehr ausweichen und erfasste den Fußgänger. Mit einer Schulterfraktur und einer Kopfverletzung musste der Betrunkene in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Dort wurde eine nicht unerhebliche Alkoholisierung festgestellt. Der Fahrer des PKW erlitt einen Schock und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. An seinem PKW entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Aufgrund der späten Uhrzeit kam es während der Unfallaufnahme nur zu geringen Verkehrsbehinderungen.

Ähnlicher Unfall bereits Montagnacht

Am Montag, 05.05.2014, gegen 22.45 Uhr, wollte ein 30-jähriger Slowake zu Fuß die Thomas-Dehler-Straße auf Höhe des Einkaufszentrums PEP überqueren. Ein 24-jähriger Münchner fuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem Opel Corsa auf der Thomas-Dehler-Straße stadtauswärts.  Er konnte den 30-Jährigen sehen und verringerte dementsprechend seine Geschwindigkeit. Der Slowake hielt dann auf einmal unvermittelt auf der Straße an und wollte plötzlich wieder zurückgehen. Dies geschah so unvermittelt, dass der 24-jährige Autofahrer nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte und es so zum Zusammenstoß zwischen Fußgänger und Pkw kam.
mh / Polizei

Trudering: Betrunkener fährt Mädchen an

Alkoholisierter PKW-Fahrer übersieht beim Rechtsabbiegen fünf Jahre altes Mädchen. Mit einer Quetschung am Fuß kommt das Kind in ein Krankenhaus.

Am Mittwochabend gegen 18:20 Uhr war ein 53 Jahre alter Mann mit seinem PKW im Schmuckerweg im Stadtteil Trudering unterwegs. An der Kreuzung zur Truderinger Straße wollte er dort nach rechts abbiegen. Bei Grünlicht fuhr der Mann in die Kreuzung ein und ließ zunächst die Fußgänger, die ebenfalls Grünlicht hatten, passieren. Dabei ging auch eine Mutter mit ihren beiden Töchtern zu Fuß über die Straße. Aufgrund der vielen Fußgänger, die ebenfalls die Straße queren wollten, bemerkte die Mutter erst nach wenigen Schritten, dass ihre fünf Jahre alte Tochter nicht mehr neben ihr war sondern an der Ampel stehen geblieben war. Daher drehte sie sich um und ging wieder auf idas Mädchen zu. Im gleichen Augenblick lief die kleine Sara plötzlich auf die Straße. Der Pkw-Fahrer, der nun der Meinung war nun frei Fahrt zu haben,  nahm das Kind zu spät war und überrollte mit seinem rechten Vorderrad den linken Fuß des Mädchens.
Im Zuge der Unfallaufnahme konnten die anwesenden Polizisten bei dem 53 Jahre alten Mann  Alkoholgeruch feststellen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,54 Promille bei dem Autofahrer.
Das Mädchen wurde durch den Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt. Mit einer Prellung und einer Quetschung des Fußes wurde das Kind zur ambulanten Behandlung in ein Münchener Krankenhaus eingeliefert.
mh / Polizei

© Symbolfoto

Faschingszeit: ADAC warnt vor Alkohl am Steuer

Die Faschingszeit ist in vollem Gang. Zur Narrenzeit guckt der ein oder andere gerne mal zu tief ins Glas.

Der ADAC warnt jedoch davor, sich alkoholisiert hinters Steuer zu setzen.Vor allem Fahranfänger sollten vorsichtig sein. Für sie gilt in der zweijährigen Probezeit nach Erhalt der Fahrerlaubnis ein völliges Alkoholverbot.

Schon ein Glas Wein kann zu viel sein

Bei Fahrauffälligkeit droht schon ab 0,3 Promille der Führerscheinentzug. Dazu kommen Punkte in Flensburg und ein Bußgeld. In der Faschingszeit wird die Polizei verstärkt Kontrollen durchführen. Werden dabei 0,5 Promille Blutalkohol festgestellt, kostet das mindestens 500 Euro Strafe, der Führerschein wird bis zu drei Monaten eingezogen und es sind mindestens vier Punkte fällig. Bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss steigen Geldstrafe und Punktezahl nochmals und der Führerschein ist für mindestens sechs Monate weg.

Versicherungsschutz ist gefährdet

Alkohol am Steuer kann jedoch auch weitere Konsequenzen haben: Der Versicherungsschutz kann gefährdet sein. Wenn ein Unfall nachweislich durch Alkoholkonsum entstanden ist, kommt die so genannte Trunkenheitsklause zum Tragen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kann dann vom Verursacher bis zu 5000 Euro zurückfordern. Bei der Kasko-Versicherung kann sich der Versicherer auf seine Leistungsfreiheit berufen und nur einen Teil des Schadens oder gar nicht bezahlen.

 

Radfahren ist keine Alternative

Auch wer nach einer feucht-fröhlichen Faschingsfeier alkoholisiert mit dem Rad fährt, setzt seinen Führerschein aufs Spiel. Bei einem vom Radfahrer verursachten Unfall reichen wie beim Auto 0,3 Promille aus. Und wer mit 1,6 Promille auf dem Rad erwischt wird, muss in jedem Fall mit einem teuren Verfahren rechnen.

 

rr/ADAC

Betrunkener Schüler stürzt fast ins Gleis

Ein Münchner Jugendlicher wurde am vergangenen Montag wegen Verdacht auf Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Gegen 13.00 Uhr wurde der Jugendliche, ein 14-jähriger Schüler, am U-Bahnhof Implerstraße beobachtet, wie dieser beinahe in den Gleisbereich stürzte.

 

Er wurde von einer zufällig anwesenden Streife der U-Bahnwache festgehalten. Mitschüler berichteten, dass er die letzten zwei Schulstunden damit verbracht hatte, eine unbekannte Menge Alkohol zu konsumieren. Der Junge wurde einer Polizeistreife der Polizeiinspektion 15 (Sendling) übergeben. Nachdem sich nach kurzer Zeit sein Zustand verschlechterte, wurde ein Rettungswagen hinzugezogen.

 

Der Jugendliche musste, aufgrund seiner starken Alkoholisierung, in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Es konnte ein relativ hoher Promillewert festgestellt werden. Sowohl die Eltern, als auch das Jugendamt wurden über den Vorfall verständigt.

 

 

jn / Polizeipräsidium München

Löschfahrzeug der Münchner Feuerwehr, © Symbolbild

Küchenbrand in Haar

In Haar ist es am Dienstagabend zu einem Küchenbrand gekommen. Die beiden Bewohner, ein Ehepaar im Alter von jeweils 74 Jahren, mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Der Ehemann hatte beim Kochen versehentlich eine zweite Herdplatte eingeschaltet, während auf einer anderen Herdplatte Essen überkochte. Das Feuer zerstörte schließlich die komplette Küche.

Ehemann will sich Rettung widersetzen

Der Ehemann war alkoholisiert und widersetzte sich sogar noch den Rettungskräften. Er und seine bettlägerige Frau erlitten eine Rauchgasvergiftung. Der Schaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
mh / Polizei

Alkoholisierter stürzt in S-Bahngleis

Noch mal Glück gehabt!

In den frühen Morgenstunden des Sonntags stürzte ein alkoholisierter Mann am Haltepunkt Isartorplatz in den Gleisbereich. Dank glücklichen Umständen wurde er nur leicht verletzt. Wie die Videobilder der S-Bahnüberwachung zeigen befand sich ein 37-jähriger Thalkirchener gegen 06:15 Uhram Gleis 2 des S-Bahnhaltepunkt Isartorplatz. Vermutlich aufgrund seiner starken Alkoholisierung (1,94 Promille Atemalkohol) näherte er sich auf dem Weg von einer Sitzbank zum Treppenaufgang der Bahnsteigkante. Als er einen Fuß neben die Kante setzte, verlor er das Gleichgewicht und fiel ohne Fremdeinwirkung vom Bahnsteig in den Gleisbereich. Dabei kam er offensichtlich zwischen Schienenstrang und Rettungsnische unter der Bahnsteigkante zum Liegen. Beinahe gleichzeitig fuhr eine S1, vom Rosenheimer Platz kommend, in den S-Bahnhaltepunkt ein. Ein unbekannter Zeuge bekam die Situation mit, warnte den Triebfahrzeugführer mit Winken und Deuten, so dass dieser sofort eine Schnellbremsung einleiten konnte. Die S-Bahn kam über dem Mann zum Stehen. Der Triebfahrzeugführer und zwei Passanten halfen dem 37-Jährigen aus dem Gleisbereich.

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Der Thalkirchener erlitt Schürfwunden am Kopf sowie ein Schädel-Hirn-Trauma, wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Zur weiteren Beobachtung wurde er in die Klinik transportiert. Das Verhalten und die schnelle Reaktion des unbekannten Zeugen waren vorbildlich. Er wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.

rr/Bundespolizei München

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