Tag Archiv: Alkoholtest

Blitzergerät für Verkehrskontrollen, © Symbolbild

Pusten statt Blitzen: Umschwung bei der Jagd auf Temposünder?

Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass es in München 2016 wohl doch wieder einen Blitzmarathon geben wird. Zweck des ganzen ist es, Unfälle zu bekämpfen, bevor sie entstehen. Doch die groß angelegte Jagd auf Temposünder ist seit eh und je umstritten. Der Deutsche Anwaltverein präsentiert pünktlich zum Start des Verkehrsgerichtstags einen anderen Vorschlag.

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Polizei-Kelle, © Symbolfoto

Betrunkener Radfahrer beschädigt Dienstwagen

Ein Radfahrer hatte wohl zu tief ins Glas geschaut.

In der Nacht zum 06.03.2014 führte die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung die Begleitung eines Schwertransportes auf der Dachauer Straße, Ecke Ludwigsfelder, durch, als ihnen ein schlangelinienfahrender Radfahrer auffiel. Als der Radfahrer die Streife bemerkte, hielt er an und wollte von seinem Fahrrad absteigen. Hierbei stürzte er. Als ihm die Streifenbesatzung wieder auf die Beine half, konnte starker Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab 1,72 Promille.

 
Der 28-jährige Radfahrer wurde daraufhin verbal aggressiv und beleidigte die Beamten. Nachdem der Radfahrer mehrmals flüchten wollte, wurde er fixiert. Daraufhin schlug er mit seinem Kopf auf den Kofferraumdeckel des Dienstfahrzeugs und beschädigte dieses. Der Radfahrer blieb hierbei unverletzt. Nach der erfolgten Blutentnahme wurde der 28-Jährige seiner Freundin übergeben.

 

Das Fahren unter Alkholeinfluss gilt als Hauptunfallursache bei schweren Verkehrsunfällen. Die Münchner Verkehrspolizei wird deshalb zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielt Kontrollen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.

 

rr/Polizeipräsidium München

Feuerwehr Rettungswagen im  Einsatz, © Symbolfoto

38-Jähriger muss mit über 5 Promille ins Krankenhaus zur Ausnüchterung

Ein 38-jähriger, wohnsitzloser Pole hatte am Montag so viel Promille im Blut, dass er nicht mehr alleine laufen konnten.

Gegen 18:30 wurden Beamte von der Bundespolizei am Hauptbahnhof auf den Mann aufmerksam. Weil er seinen Weg nicht mehr alleine fortsetzen konnte, nahmen sie ihn mit zur Dienststelle. Dort wollten die Beamten einen Atemalkoholtest durchführen. Zwar konnte der Mann hineinpusten, der Alkomat musste aber passen. Der Atemalkoholgehalt lag über 5 Promille und da das Gerät nur bis 5 Promille anzeigt, konnte der tatsächliche Wert nicht ermittelt werden. Bei der ärztlichen Begutachtung stellte sich heraus, dass der 38-Jährige zur Ausnüchterung ärztlicher Versorgung bedurfte, weswegen er in ein Krankenhaus verbracht werden musste.

 

rr/Bundespolizei