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© Die Allianz Arena mit Würdigung für Bastian Schweinsteiger - Foto:  Wolfgang Größlinger Fotografie

Wieder „Finale dahoam“? München bewirbt sich für das Champions-League-Finale 2022

München und der Deutsche Fußball-Bund bewerben sich auch für das Endspiel der Champions League 2022. Bisher hatten sich die bayerische Landeshauptstadt und der DFB für das Finale 2021 beworben. Nun kommt es zu einer Doppelbewerbung, um nach dem 2012 verlorenen „Finale dahoam“ die Chance erneut Austragungsort zu werden zu erhöhen. Die Kosten für München belaufen sich auf 8,5 Millionen Euro.

Der Deutsche Fußball-Bund und die Stadt München gehen auf Nummer sicher und bewerben sich für das für das Champions-League-Finale 2022. Es ist die zweite Bewerbung für ein Endspiel der Königsklasse in kurzer Zeit. Bereits für das Finale 2021 hatte München und der DFB eine Bewerbung bei der Europäischen Fußball-Union – UEFA – abgegeben. Einziger Rivale als Ausrichtungsort für das Endspiel 2021 ist das russische St. Petersburg. Münchens 3. Bürgermeisterin Christine Strobl sieht die Chance und Strahlkraft eines Finals, aber auch die Kosten einer weiteren Bewerbung, die sich auf 8,5 Millionen Euro belaufen.

 

DFB kandidiert mit München auch für Champions-League-Finale 2022

 

Die Entscheidung über den Gastgeber 2021 wird nicht wie ursprünglich vorgesehen im Mai bekannt gegeben, sondern die UEFA will erst im September diese Entscheidung fällen. Doch die Zeit für eine weitere Bewerbung drängt. Die Frist zur Einreichung der Bewerbung für 2022 und 2023 endet am Freitag.

© Foto fotolia.com, :  © Mirko

 

Konkurenzkampf zwischen München und St. Petersburg

Alles deutet darauf hin, dass die UEFA die Bewerber München und St. Petersburg beide zum Zug kommen lassen will. Einen 2021 und einer 2022. Vergeben werden die Finals vom Exekutivkomitee der UEFA, in dem auch DFB-Chef Reinhard Grindel sitzt.

 

 

Das Endspiel der Königsklasse 2019 wird am 1. Juni im Stadion Metropolitano von Atlético Madrid ausgetragen. Im nächsten Jahr steigt das Finale in Istanbul.

 

Chance auf 4. Champions-League-Finale in München

Schon drei Mal war München Schauplatz des Endspiels um den wichtigsten europäischen Vereinspokal. 1993 besiegte Olympique Marseille den AC Mailand im Olympiastadion mit 1:0. 1997 triumphierte Borussia Dortmund im Olympiastadion mit 3:1 gegen Juventus Turin. Im Jahr 2012 verloren die Bayern das erstmals in der Allianz-Arena ausgetragene Finale im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea.

EM 2024: DFB bewirbt sich mit München – Keine Spiele in Nürnberg

Sollte Deutschland bei der EM 2024 den Zuschlag bekommen, wäre München der einzige bayerische Spielort. 2006 wurden auch in Nürnberg noch WM-Spiele ausgetragen.

 

Nürnberg zählt bei der Kandidatenkür für die Fußball-Europameisterschaft 2024 zu den vier Verlierern. Die Münchner Allianz Arena wäre einziger Spielort in Bayern, wenn Deutschland im September 2018 den Zuschlag durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) erhalten sollte. Neben Deutschland hat sich auch die Türkei um die Austragung der übernächsten EM-Endrunde beworben.

 

«Wir freuen uns, dass sich der DFB mit der Allianz Arena um die Austragung der EM 2024 bewirbt. Sollte der DFB den Zuschlag bekommen, können sich die Fans auf weitere tolle Spiele im Stadion des FC Bayern freuen», kommentierte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge.

 

14 Stadien standen zur Wahl

 

Der DFB wählte am Freitag unter 14 Kandidaten zehn Städte aus. Neben der Franken-Metropole Nürnberg scheiterten auch Bremen, Hannover und Mönchengladbach. Nürnberg belegte mit dem Max-Morlock-Stadion im DFB-Ranking Platz elf, den ersten Verliererplatz.

 

«Es war ein knappes Rennen um Rang zehn. Nürnberg war bei vielen Kategorien stets im Mittelfeld, lag aber beim Stadion auf dem vorletzten Platz. Es hat am Ende nicht ganz gereicht», erklärte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.

 

Der DFB entschied sich bei seiner Präsidiumssitzung in der Frankfurter DFB-Zentrale neben München für Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig und Stuttgart als mögliche Spielorte. «Alle 14 Bewerber-Stadien waren EM-tauglich», sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel bei der anschließenden Pressekonferenz.

 

Das sind die Mitbewerber

 

Allerdings muss sich Deutschland als Favorit erst noch als Ausrichter gegen Mitbewerber Türkei durchsetzen. Der DFB hofft auf den Zuschlag, um zum zweiten Mal nach 1988 das Kontinentalturnier ausrichten zu dürfen. «Es wäre ein völlig falscher Eindruck, dass das Rennen schon gelaufen ist», sagte Grindel.

 

Dresden, Freiburg und Kaiserslautern, das bei der WM 2006 dabei gewesen war, hatten ihr zunächst bekundetes Interesse vor der DFB-Entscheidung zurückgezogen. «Die EURO ist eine Chance für den Fußball und unser ganzes Land», sagte Grindel und sprach von einem «Leuchtturmprojekt». Bremen und Mönchengladbach waren bereits im Vorfeld der WM 2006 leer ausgegangen. Nürnberg und Hannover müssen diesmal auf den werbe- und imageträchtigen Zuschlag verzichten.

 

Durchsichtige Entscheidung

 

Um bei den vier Verlierern einen ähnlichen Ärger wie vor der WM 2006 zu vermeiden, hat der DFB den Bewerbungsprozess von Transparency International begleiten lassen. Die Nichtregierungsorganisation, die sich dem weltweiten Kampf gegen Korruption verschrieben hat, lieferte wertvolle Hinweise zur Auswahl der Bewerberstädte.

 

Der DFB sei daher sicher, «dass der Evaluierungsbericht deutlich macht, dass die Entscheidung ausschließlich nach sachlichen Kriterien getroffen wird». Dies hatte Verbandschef Grindel vorher betont. Die Bewerbungskommission hatte die Städte nach 103 Kriterien ausgewählt, das Präsidium schloss sich dem Vorschlag an, wie Grindel erklärte: «Wir wollen, das unsere Bewerbung von ganz Fußball-Deutschland getragen wird.»

 

dpa

München und Nürnberg hoffen auf Stadion-Zuschlag für EM 2024

Der Deutsche Fußball-Bund kürt am Freitag die zehn Städte, mit denen er sich um die Austragung der Europameisterschaft 2024 bewerben will. Zu den 14 Kandidaten zählen auch die bayerischen Interessenten München und Nürnberg.

 

Die Auswahl der zehn möglichen EM-Stadien trifft das Präsidium des DFB auf einer Sitzung in Frankfurt. «Es wird keine sportpolitische oder gar Gefälligkeitsentscheidung geben. Die besten Zehn sollen die EURO austragen», versprach DFB-Präsident Reinhard Grindel.

 

Neben München und Nürnberg wollen auch Berlin, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mönchengladbach und Stuttgart die Endrundenspiele 2024 austragen. Neben Deutschland hat sich auch die Türkei um die Austragung des EM-Turniers in sieben Jahren beworben. Die Vergabe durch die Europäische Fußball-Union erfolgt im September 2018.

 

dpa

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