Tag Archiv: Alpen

Münchner Bergsteiger stürzt 150 Meter tief in den Tod

Ein 48-jähriger Mann aus München ist bei einer Wanderung im österreichischen Vorarlberg ums Leben gekommen – 150 Meter stürzte er in die Tiefe. Der Unfall ereignete sich vermutlich am Montagabend an der Bergkette der Drei Schwestern in Frastanz.

 

Als der Mann von seiner Berwandertour nicht zurückgekommen war, alarmierte seine Ehefrau am Dienstag die Einsatzkräfte. Die Bergrettung suchte mit einem Helikopter nach dem Verunglückten und fand seine Leiche schließlich in einer felsigen Schlucht.

 

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Idylle statt Hotelburgen: „Bergsteigerdörfer“ könnten bald auch in Bayern kommen

Idyllische Bergdörfer statt alpenländischer Vergnügungsparks mit Hotelburgen – das ist das Konzept der  Bergsteigerdörfer, das sich in Österreich schon großer Beliebtheit erfreut. Die Idee: Die historischen Ortsbilder sollen erhalten bleiben, ein sogenannter „sanfter Tourismus“ soll sich hauptsächlich an natur- und sportbegeisterte Bergsteiger richten. Nun wollen auch die deutschen Tourismusverbände auf den Zug aufspringen und das Konzept fördern.

 

In Nachbarland Österreich verpflichten sich die Orte unter anderem, Pisten und Lifte nicht weiter auszubauen. Verboten sind große Hotelblocks und Appartementanlagen, die den dörflichen Charakter stören. Die Orte werben mit naturschonendem Tourismus: Wandern, Schneeschuhgehen – und einem Verzicht auf neue größere Erschließungen.

 

«Das Projekt „Bergsteigerdörfer“ passt hervorragend in die bayerischen Alpen», lobte Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP). «Es rückt unsere Bergdörfer in den Mittelpunkt, in denen sanfter Tourismus, Brauchtum und regionale Wirtschaftskreisläufe gelebt werden.» Keine andere Bewegungsform sei so angesagt wie das Wandern. «Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn das Projekt den Sprung von Österreich nach Bayern machen würde.»

 

 

mt / dpa / lby

Zwei Bergsteiger sterben im Berchtesgadener Land

Zwei Bergsteiger sind am heutigen Donnerstag im Pidinger Klettersteig am Hochstaufen und im Bereich des zweiten Sporns in der Watzmann-Ostwand tödlich verunglückt.

 

Einer der beiden Männer stürzte über 100 Meter in die Tiefe; anscheinend war er alleine und ohne jegliche Sicherung sowie Helm unterwegs. Noch während die Leiche des 67-jährigen Bergsteigers geborgen wurde, kam es zum zweiten Todesfall: Ein Kletterer hatte einen Schrei gehört, kurz darauf eine leblose Person entdeckt und einen Notruf abgesetzt. Auch diesem Mann konnten die Rettungskräfte nicht mehr helfen: Er war über 200 Meter hinabgestürzt und sofort tot.

 

Die polizeilichen Unfallermittlungen übernahmen jeweils die Polizeibergführer aus Berchtesgaden.  Die Identität der beiden jeweils Alleingeher konnte vorerst noch nicht eindeutig geklärt werden. Die Ermittlungen dazu laufen.

 

mt / Polizei Berchtesgaden

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