Tag Archiv: Amerika

Bauern, Bauer, Landwirtschaft, TTIP, Agrar, Ernte , © Bäuerliche Familienbetriebe sollen mehr unterstützt werden.

Bayerischer Bauernpräsident fordert neue TTIP-Verhandlungen

Das umstrittene Handelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU ist de facto gescheitert. Der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl hält weitere Gespräche aber für dringend erforderlich.

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Horst Seehofer, Bayern, Flagge, © Ministerpräsident Horst Seehofer

Horst Seehofer lädt Donald Trump nach Bayern ein

Kommt nach „Make America great again“ nun „Make Bavaria great again“? Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer geht mir offenen Armen auf Donald Trump zu und lädt ihn nun sogar zu sich nach Bayern ein.

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Schottenhammel, Oktoberfest, Wiesn, Spatenbräu, © Prost, Mr. President! Foto: Schottenhamel OHG

Schottenhamel-Wirte laden Barack Obama zur Wiesn 2017 ein

Weil er bei seinem allerletzten Besuch bei Angela Merkel in Berlin gegenüber der Presse erwähnte, dass er gerne noch einmal aufs Oktoberfest gehen möchte, schickten die Schottenhamel-Wirte Barack Obama prompt eine Einladung.

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Der Republikaner Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Nach US-Wahl: Bayerische Wirtschaft für schnellen TTIP-Abschluss

Nach einem skandalvollen und harten Wahlkampf ist es jetzt amtlich: Der Republikaner Donald Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In einer ersten Rede vor seinen Anhängern, gab er sich versöhnlich. Er wolle jetzt Präsident aller Amerikaner werden und die Spaltung überwinden. Die bayerische Wirtschaft erwartet nun ein klares Bekenntnis zum Freihandel und Unterstützung bei einem schnellen TTIP-Abschluss.

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Freitag, 4. Juli ist Independance Day

Am 4. Juli haben in ganz Amerika Schulen, Geschäfte, Firmen und Ämter geschlossen. Der Independance Day, also der amerikanische Unabhängigkeitstag, hat auch auf den Rest der Welt große Auswirkungen. Das Amerikanische Konsulat hat natürlich geschlossen – aber vor allem wird gefeiert. Neben der offiziellen Feier des Konsulates gibt es auch in vielen anderen Locations in München Partys und Veranstaltungen. (Cincinnati feiert den Nationalfeiertag zum Beispiel ganz prominent auf dem Viktualienmarkt – mehr dazu lesen Sie hier)

 

Rico Güttich und Maximilian Kettenbach gingen schon heute zum großen Empfang des amerikanischen Konsuls. Einen ausführlichen Bericht sehen Sie in den heutigen Abendnachrichten „München Heute“ um 18 Uhr.

 

 

Hintergrund des Feiertages

 

 

Der Independence Day (englisch für Unabhängigkeitstag; auch Fourth of July, vierter Juli‘) ist der Nationalfeiertag der Vereinigten Staaten von Amerika, der jedes Jahr am 4. Juli begangen wird.

Er erinnert an die Ratifizierung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten durch den Kontinentalkongress am 4. Juli 1776. An jenem Tag wurden die Dreizehn Kolonien erstmals in einem offiziellen Dokument als „Vereinigte Staaten von Amerika“ bezeichnet. Obwohl die rechtliche Grundlage der Vereinigten Staaten erst mit der Ratifizierung der noch heute gültigen US-Verfassung von 1787 am 21. Juni 1788 entstand, wird bereits der 4. Juli 1776 als Akt der Staatsgründung angesehen.

 

Mehr zum Thema finden Sie hier.

 

 

jn

Cincinnati/München: Austausch-Polizisten

Polizeivizepräsident Robert Kopp, Polizeihauptkommissar Winfried Mundl von der  Verkehrsabteilung und Polizeioberkommissar Andreas Heynig vom Kommissariat 74 haben internationale Gäste begrüßen dürfen.

Zwei amerikanische Police-Officers aus Ohio, genauer gesagt aus einer der bedeutendsten Handels- und Fabrikstädte Amerikas, Cincinnati, schnuppern zwei Wochen lang in die Arbeit eines Münchner Polizisten rein.

 

Projekt Munich Sisters City Police Exchange

…heißt der ganze Schüleraustausch mit Uniform und Wache.

Und der feiert 2014 ein Jubiläumsjahr. Das Polizeipräsidium freut sich:

„Die Landeshauptstadt München und die am Ohioriver gelegene Stadt Cincinnati verbindet seit 25 Jahren eine Städtepartnerschaft. Seit Mitte der 90er Jahre wird ein reges Austauschprogramm, welches durch die Vorsitzende des Städtepartnerkomitees in Cincinnati, Frau Ute Päpke, ins Leben gerufen wurde, betrieben. Neben gegenseitigen Schüler- und Studentenpraktika fanden in der Vergangenheit beispielsweise gegenseitige Hospitationen von Juristen, Ärzten, Lehrern, Verwaltungsbeamten und zahlreichen anderen Berufsgruppen statt. Im Rahmen der Anfang Juli in München stattfindenden Jubiläumsfeierlichkeiten besuchen neben zahlreichen anderen Delegationsmitgliedern auch zwei Polizisten aus Cincinnati die Landeshauptstadt.“

Heynig und Mundl sind übrigens die Austauschpartner der US-amerikanischen Polizisten Deputy Bob Seaton und Deputy Ben Endress vom Sheriffs Departement Hamilton County.

 

Praktika im Ausland für Streifenbeamte

Die beiden Debuties aus Amerika begleiten 14 Tage lang die Arbeit der Verkehrspolizei in München, schnuppern in die Verkehrseinsatzzentrale hinein und machen außerdem eine Hospitanz bei der Bundespolizei.

Es gibt für die Gäste aber auch noch ein Kulturprogramm oben drauf: Besuche der Zugspitze und
des Schlosses Neuschwanstein soll es geben.

Im Gegenzug dürfen die Austauschpartner Heynig und Mundl dann Ende Juli in die Staaten fliegen und dort ihr Praktikum bei den Kollegen auf der anderen Seite des Ozeans machen.

adc / pol

Danke, München! Leonard (1) erfolgreich in den USA operiert…

Es ist ein warmer sonniger Morgen in West Palm Beach als Leonard und seine Eltern Karolina und Holger sich auf den Weg in die Klinik machen. Die kleine Familie aus München hat eine weite Reise hinter sich. Viele Flugzeugstunden von Zuhause entfernt, soll Leonard  zum ersten Mal von dem Fibulaaplasie-Spezialisten Dr. Paley operiert werden. Der kleine Junge leidet seit seiner Geburt an einer sehr seltenen Fehlbildung der Beine und Füße (münchen.tv berichtete). Ohne Operation wird er nie richtig laufen können. Die Behandlung ist kompliziert und kostspielig. Weltweit gibt es nur einen Spezialisten, mit Sitz in den USA, der über die notwendige Erfahrung mit Fibulaaplasie-Patienten verfügt. Er hat schon mehr als 200 Kinder mit einer gleichen oder ähnlichen Diagnose erfolgreich operiert.


OP wurde nur durch Spenden ermöglicht

Deshalb haben sich die Eltern Karolina und Holger trotz aller Widerstände entschlossen, für ihren kleinen Sohn zu kämpfen und einen Spendenaufruf gestartet, den münchen.tv unterstützt.

Nobember 2013: münchen.tv Nachrichtensprecherin Monika Eckert besucht Leonard Zuhause

Sie wollen alles Menschenmögliche dafür tun, dass Leonard irgendwann mit den anderen Kindern über Sommerwiesen läuft, dass er auf dem Spielplatz tobt und im Italienurlaub den warmen Sand unter den Füßen spürt. Die Operation in den USA ist nur möglich weil bislang schon so viele Menschen, darunter auch zahlreiche münchen.tv-Zuschauer, gespendet haben. Zwar werden im Laufe der nächsten Jahre noch viele weitere Behandlungen und Operationen notwendig sein, doch dieser erste große Eingriff ist für den 18 Monate alten Leonard ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg in ein Leben auf eigenen Füßen.

Leos großer Tag

Warten auf die Operation…

Die Aufregung am Tag der ersten Operation ist groß. Weil die Behandlung eines anderen Patienten länger dauert, muss die Familie über vier Stunden auf den Eingriff warten. Leo beginnt zu quengeln weil er vor der OP nichts essen und trinken darf. Der kleine Mann hat noch keine Ahnung, was auf ihn zukommt. Dann geht es endlich los: Der große Moment, auf den Karolina und Holger so lange gewartet und hingearbeitet haben, ist gekommen. Leonard geht mit seinem Papa Holger in den OP-Raum.  Er bekommt eine Narkose und schläft friedlich ein.

Der Eingriff dauert fast sechs Stunden

Dr. Paley stellt jetzt links das Schienbein und den Fuß gerade. Rechts wird der Fuß mit Knochenmaterial etwas verbreitert und ebenfalls geradegestellt.

Nach dem Eingriff: Leo darf endlich wieder essen!

Jetzt haben Leos kleine Füßchen die Funktion zum Laufen. Für die Eltern sind es schwierige Stunden. Zwischen Hoffen und Bangen warten sie auf Nachrichten aus dem OP. Eine Krankenschwester hält die beiden per SMS auf dem Laufenden. Karolina kämpft immer wieder mit den Tränen und schickt Stoßgebete gen Himmel – so groß ist der Wunsch, dass auch alles gutgeht.Erst als Dr. Paley fast sechs Stunden später aus dem OP kommt, ein Bild von Leonards Füßen zeigt und den Eltern sagt, dass er sehr zufrieden mit dem Verlauf sei, können beide aufatmen.

Er lächelt schon wieder

Leo kommt jetzt in den Aufwachraum und bekommt starke Schmerzmittel. Als er seine Eltern beim Aufwachen sieht, streckt er seine kleine Hand durch’s Gitterbettchen und sagt „Auto“.

Leonard im Krankenhaus in West Palm Beach

Nach zwei Tagen auf der Intensivstation kann Leonard bereits auf die normale Kinderstation verlegt werden. Weitere zwei Tage später wird der Einjährige entlassen und darf mit seinen Eltern zurück ins Hotel. Er trägt erst dicke Verbände und bekommt dann Gipse an beide Beine. Das ist für ihn anfangs noch etwas ungewohnt, weil er sich nicht so gut bewegen kann aber er macht alles tapfer mit und kann sogar schon wieder lächeln!
DANKE an alle, die mit ihren Spenden geholfen haben oder noch helfen wollen, dass dieses Wunder wahr wird! Wir wünschen dir alles Gute, kleiner Leo, und freuen uns, bald wieder von dir zu hören…
Monika Eckert

Spendenkonto & weitere Informationen unter: www.helft-leonard.de

Bildergalerie: Leonard in Amerika!

Video: Im April 2013 hat Monika Eckert den kleinen Leonard zum ersten Mal besucht:

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