Tag Archiv: Amoklauf

© Einatzleitung vor dem Dante Gymnasium am 22.05.2019

Drohung gegen zwei Münchner Gymnasien – Lehrer unter Verdacht

Nach den Drohungen gegen zwei Gymnasien in München ist ein Lehrer in Verdacht geraten. Zwar liefen die Vernehmungen noch, weshalb die Polizei keine Informationen veröffentlichen könne, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Doch es deute alles darauf hin, dass es sich bei dem Täter um einen 30 Jahre alten Lehrer handelt. Zuvor hatte die Münchner «Abendzeitung» darüber berichtet.

Der Mann soll an einem der beiden unmittelbar benachbarten Gymnasien arbeiten. Die unklare, sehr weit gefasste Drohung hat sich wohl nicht primär gegen die beiden Schulen gerichtet, sondern ist aus einer privaten Frustsituation heraus entstanden. Am Dienstagmorgen war an einem der beiden Gymnasien eine E-Mail mit «interpretationsfähigem Inhalt» eingegangen, wie es hieß. Schon kurz darauf geriet der 30-Jährige in den Fokus der Ermittler.

Nahezu zeitgleich gab es zudem einen Einsatz an einer Münchner Förderschule, nachdem ein Unbekannter einer Angestellten dort gesagt hatte, dass er eine Bombe auf dem Gelände deponiert habe. In diesem Fall tappt die Polizei noch im Dunkeln: «Der Täter ist nur einmalig und kurzfristig der Angestellten der Schule gegenübergetreten, und die tut sich sehr schwer mit einer Beschreibung», sagte der Polizeisprecher. Im Moment spreche nichts dafür, dass der 30-Jährige auch für diesen Fall verantwortlich sei. «Wir trennen die beiden Fälle auch strikt.»

dpa

Amoklauf München OEZ Blumen Kerzen Trauer, © Symbolbild

Amoklauf im Olympiaeinkaufszentrum: Prozess um Waffenkauf fortgesetzt

Der Amokschütze vom Olympiazentrum hat die Waffe, mit der er am 22. Juli 2016 neun Menschen tötete, im Darknet gekauft. Der Betreiber der Plattform, über die der Waffenkauf abgewickelt wurde, steht seit Anfang November in Karlsruhe vor Gericht. Nun ist ein Prozessende in Sicht.

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Amoklauf München OEZ Blumen Kerzen Trauer, © Symbolbild

Amoklauf am OEZ: Fahnder hatten direkten Chat-Kontakt mit Attentäter

Die Frankfurter Zollfahndung hatte offenbar schon lange vor dem tödlichen Amoklauf am Münchner Olympia-Einkaufszentrum direkten Kontakt mit dem Täter.

 

Ein von den Fahndern übernommener Account in einem illegalen Darknet-Forum habe bereits im Juli 2015 mit dem Amokläufer David S. kommuniziert, der dort unter dem Pseudonym «Maurächer» auftrat. Das trugen Nebenkläger im Prozess gegen den Waffenlieferanten in einem Beweisermittlungsantrag vor. Ein Zollfahnder sagte am Mittwoch als Zeuge, die Behörde habe den Account im April 2015 übernommen.

 

«Maurächer» alias David S. hatte am 22. Juli 2016, also gut ein Jahr später, in München neun Menschen erschossen und sich dann selbst das Leben genommen. Einen knappen Monat später war der Lieferant der Tatwaffe, Philipp K., in Marburg (Hessen) festgenommen worden. Laut Anklage hatte er «Maurächer» in demselben Darknet-Forum kennengelernt. Der spätere Amokläufer sei dann zwei Mal, zuletzt vier Tage vor dem Amoklauf, zu ihm nach Marburg gereist und habe eine Pistole vom Typ «Glock 17» und mindestens 500 Schuss Munition bekommen. Für Waffen und Munition habe er insgesamt fast 4500 Euro bezahlt.

 

Angeklagt ist der mutmaßliche Waffenhändler K. wegen fahrlässiger Tötung und Waffendelikten. Die Nebenkläger haben bisher erfolglos versucht, die Anklage auf Beihilfe zum Mord zu erweitern. Sie begründen das damit, dass Amokläufer und mutmaßlicher Waffenhändler dieselbe rechtsextreme Gesinnung teilen. Die beiden sollen außerdem über die Tötung von Migranten gesprochen haben.

 

dpa

Das Denkmal "Für Euch" am Olympia-Einkaufszentrum erinnert an die Opfer des Amoklaufs 2016., © Das Denkmal "Für Euch" am OEZ. Foto: Kulturreferat der Stadt München

Amoklauf am OEZ: Denkmal „Für euch“ offiziell übergeben

Genau ein Jahr nach dem Amoklauf am Olympia-Einkaufszentrum hat Oberbürgermeister Dieter Reiter am Samstag das Denkmal „Für Euch“ an die Öffentlichkeit übergeben. Auch Ministerpräsident Horst Seehofer gedachte den Todesopfern.  

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Betreiber von Darknet-Plattform festgenommen

Der mutmaßliche Betreiber einer Darknet-Plattform ist in Karlsruhe festgenommen worden. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) vom Montag soll über das Internetforum auch der Verkauf der bei dem Amoklauf in München im Juli 2016 eingesetzten Waffe abgewickelt worden sein. Weiterlesen

Hunderte Kerzen - München trauert nach Amoklauf am Olympia-Einkaufszentrum

Abschlussbericht zum Amoklauf in München vorgestellt

Die Ermittlungen zum Amoklauf des 18-jährigen David S. am 22. Juli 2016 in München sind nun offiziell abgeschlossen. In einer Pressekonferenz wurde heute durch die Staatsanwaltschaft München I und das Landeskriminalamt Bayern der Abschlussbericht vorgestellt. Weiterlesen

Amoklauf München OEZ Blumen Kerzen Trauer, © Symbolbild

Nach Amoklauf in Olympia-Einkaufszentrum: Anklage gegen Waffenverkäufer

Die Staatsanwaltschaft München I hat gegen den mutmaßlichen Verkäufer der beim Münchner Amoklauf benutzten Waffe Anklage erhoben. Dem 32 Jahre alten Mann werden fahrlässige Tötung in neun Fällen, fahrlässige Körperverletzung in fünf Fällen sowie Verstöße gegen das Waffengesetz vorgeworfen, wie der Sprecher der Anklagebehörde, Florian Wienzierl, am Montag sagte. Das Verfahren sei noch nicht zur Hauptverhandlung zugelassen; Termine stünden noch nicht fest.

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Tastatur, © Symbolfoto

Nach Amoklauf in München: Stand der Ermittlungen gegen Darknet-Verkäufer

Ein halbes Jahr nach dem Attentat in München neigt sich auch der Prozess gegen den Amokwaffen-Verkäufer dem Ende zu. Der Mann wird unter anderem fahrlässige Tötung in neun Fällen vorgeworfen. Er soll die Waffe über das Darknet verkauft haben. Die Ermittlungen könnten schon in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Weiterlesen

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