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Schwacher Mai-Aufschwung drückt Arbeitslosenzahl auf 255 100

Die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt fällt in diesem Mai recht schwach aus. Denn viele Firmen haben wegen des milden Winters ihre Einstellungen vorgezogen. Dadurch steigt die Zahl regulärer Stellen zwar auf einen Rekordwert. Doch Arbeitslose profitieren davon kaum.

 

Der Frühjahrsaufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist im Mai ungewöhnlich schwach ausgefallen. Die Zahl der Arbeitslosen im Freistaat ging um 3,7 Prozent auf 255 100 zurück, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,2 Punkte auf 3,6 Prozent ab. «Das milde Wetter sorgte für die vergleichsweise geringen Rückgänge zum Vormonat. Einstellungen in witterungsabhängigen Branchen wie dem Baugewerbe fanden bereits in den Monaten zuvor statt», sagte Behördenchef Ralf Holtzwart.

 

Zahl der Jobsucher bleibt konstant

 

Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl der Jobsucher mit einem Minus von 0,2 Prozent nahezu konstant. «Der geringe Abbau der Arbeitslosigkeit zum Mai 2013 weist darauf hin, dass die konjunkturellen Impulse zu schwach sind, um die Arbeitslosigkeit nachhaltig zu reduzieren», erläuterte Holtzwart.

 

Zwar werde weiterhin Beschäftigung aufgebaut, erklärte eine Sprecherin der Regionaldirektion. Doch komme dies kaum den registrierten Arbeitslosen zugute. Neue Stellen gingen zunächst an qualifizierte Zuwanderer und Bewerber aus der sogenannten «stillen Reserve» – dazu zählen etwa auch Rückkehrer aus der Elternzeit. Um auch für Arbeitslose im großen Umfang Arbeitsplätze zu schaffen, schiebe die Konjunktur nicht kräftig genug, sagte die Sprecherin.

 

Der niedrigste Wert seit über 20 Jahren

 

68 830 Menschen und damit fast ein Viertel aller Arbeitslosen in Bayern sind bereits länger als ein Jahr auf Jobsuche. «Damit ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen sowohl zum Vormonat als auch zum Vorjahr gestiegen», berichtete Holtzwart.

 

Derweil entwickelt sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung positiv: Mit gut 4,969 Millionen hatten nach den jüngsten Daten vom März so viele Bayern eine reguläre Stelle wie nie zuvor in diesem Frühlingsmonat. «Auch hier spiegeln sich die Folgen des milden Winters wieder. Insbesondere witterungsabhängige Branchen, wie das Baugewerbe und die Landwirtschaft, weisen Beschäftigungszuwächse auf», sagte Holtzwart.

 

Entsprechend positiv gestimmt zeigte sich Arbeitsministerin Emilia Müller: «Bei diesem anhaltenden Trend werden wir in Bayern im Jahresdurchschnitt die Marke von 250 000 Arbeitslosen unterschreiten. Für das Gesamtjahr rechne ich mit einer Arbeitslosenquote von nur 3,5 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit über 20 Jahren.»

 

RG / DPA

Stagnation auf dem Arbeitsmarkt

Dank milder Temperaturen im Feburar ist die Zahl der Arbeitslosen im Freistaat nahezu unverändert geblieben. Zuletzt waren knapp 303 900 Menschen in Bayern ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Das sind sogar 0,2 Prozent weniger als im Januar. Die Arbeitslosenquote blieb mit 4,4 Prozent aber konstant.

„Bayern ist üblicherweise stark von saisonalen Ausschlägen betroffen, da viele Menschen in witterungsabhängigen Branchen (…) tätig sind“, erläuterte Behördenchef Ralf Holtzwart. „Da der Winter dieses Jahr über einen längeren Zeitraum hinweg sehr mild war, wirkt sich dies auch bei der Arbeitslosigkeit aus.“

rr/dpa

Arbeitslosenzahlen in Bayern steigen leicht an

Die Bundesagentur für Arbeit hat am Donnerstag die aktuellen Arbeitslosenzahlen für den Freistaat bekanntgeben. Demnach ist die Zahl der Bayern ohne Arbeit im November leicht gestiegen. Zuletzt waren 245 300 Menschen gemedelt – ein Anstieg um 1,2 Prozent im Vergleich zum Otkober. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 3,5 Prozent. „Der Anstieg der Arbeitslosigkeit ist für diese Jahreszeit üblich und saisonal bedingt“, erläuterte Behördenchef Ralf Holtzwart. Er verwies darauf, dass erstmals mehr als fünf Millionen Menschen in Bayern einen sozialversicherungspflichtigen Job haben.

rr/dpa

Arbeitslosenzahl in Bayern leicht gestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Juli leicht angestiegen – insgesamt 249.300 Personen sind im Freistaat arbeitslos gemeldet. Damit waren zu Beginn der Sommerpause knapp 2200 Menschen mehr auf Stellensuche als im Juni, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit heute in Nürnberg mitteilte. Experten hatten hingegen erwartet, dass der Freistaat von der bundesweiten Sommerflaute noch weitgehend unberührt geblieben ist.

 

Viel hat sich auch nicht geändet: Die Arbeitslosenquote bleibt bei 3,6 Prozent. «Der Anstieg ist saisonal üblich und zum großen Teil auf die Arbeitslosmeldungen zahlreicher Schulabsolventen zurückzuführen», erläuterte Behördenchef Ralf Holtzwart.

 

mt / dpa