Tag Archiv: Arbeitslosenzahlen

Joachim Hermann - Bayerischer Innenminister, © Innenminister Joachim Herrmann

Bayerns Bevölkerung wächst auf 12,85 Millionen Menschen

Auch 2015 ist Bayerns Bevölkerung weiter gewachsen – mehr als im Jahr zuvor. Diese und weitere Statistiken zum Freistaat will Innenminister Herrmann am Freitag in Fürth vorstellen.

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Stagnation auf dem Arbeitsmarkt

Dank milder Temperaturen im Feburar ist die Zahl der Arbeitslosen im Freistaat nahezu unverändert geblieben. Zuletzt waren knapp 303 900 Menschen in Bayern ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Das sind sogar 0,2 Prozent weniger als im Januar. Die Arbeitslosenquote blieb mit 4,4 Prozent aber konstant.

„Bayern ist üblicherweise stark von saisonalen Ausschlägen betroffen, da viele Menschen in witterungsabhängigen Branchen (…) tätig sind“, erläuterte Behördenchef Ralf Holtzwart. „Da der Winter dieses Jahr über einen längeren Zeitraum hinweg sehr mild war, wirkt sich dies auch bei der Arbeitslosigkeit aus.“

rr/dpa

Arbeitslosenquote im Freistaat 2013 leicht gestiegen

Zum Jahresende ist die Erwerbslosigkeit in Bayern erneut gestiegen, weil der Winter in vielen Berufen das Arbeiten unmöglich macht. Auch das gesamte Jahr 2013 ist nicht ganz so gut gelaufen wie das Vorjahr.

 

 

Doch für 2014 sind die Experten zuversichtlich. Zum Jahresende waren etwa 256 000 Männer und Frauen ohne Stelle, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Der Anstieg um 4,4 Prozent sei saisonüblich, erläuterte Behördenchef Ralf Holtzwart. Der Grund: Bei fallenden Temperaturen entlassen viele Betriebe vorübergehend ihre Mitarbeiter – etwa auf dem Bau, in Gärtnereien oder der Gastronomie. Von November auf Dezember stieg die Arbeitslosenquote dadurch um 0,2 Punkte auf 3,7 Prozent.

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2013 räumte Holtzwart ein, dass das Vorjahresniveau nicht erreicht werden konnte. Vor allem bei Jüngeren und Ausländern sei die Arbeitslosigkeit deutlich gestiegen. Im Schnitt waren 2013 gut 264 500 Menschen in Bayern arbeitslos, das ist ein Anstieg um 6,3 Prozent. Zählt man die Menschen in Weiterbildungen oder Altersteilzeit hinzu, sind etwa 358 500 Menschen in Bayern unterbeschäftigt.

 

Da auch die Langzeitarbeitslosigkeit im vergangenen Jahr spürbar zugelegt hat, wollen sich die Arbeitsagenturen nun besonders um die Betroffenen bemühen. «Unser Ziel ist es, die Langzeitarbeitslosigkeit bis Ende 2017 nachhaltig zu halbieren», betonte Holtzwart.

 

Dabei könnte den Jobvermittlern zugutekommen, dass die Betriebe in Bayern derzeit Stellen aufbauen. Nach der jüngsten Hochrechnung waren Ende Oktober etwa fünf Millionen Menschen im Freistaat sozialversicherungspflichtig beschäftigt – ein neuer Spitzenwert. Zudem sind aktuell fast 62 500 offene Posten bei den Arbeitsagenturen gemeldet.

In den Regionen ist die Entwicklung allerdings unterschiedlich. Während die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr in Niederbayern, in der Oberpfalz und beim neuen Spitzenreiter Schwaben gesunken ist, legte sie in Oberbayern und Unterfranken zu.

 

Dennoch zeigte sich Behördenchef Holtzwart für 2014 verhalten zuversichtlich: «Insgesamt spiegelt sich in den Zahlen eine leichte konjunkturelle Belebung wider.» Dass sich diese Entwicklung fortsetzen könnte, deuteten Befragungsergebnisse an. Auch Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) sagte: «Nirgends in Deutschland sind die Arbeitsmarktchancen so gut wie bei uns im Freistaat.»

 

 

 

jn /dpa

Arbeitslosenzahlen in Bayern erneut gestiegen

Wie die Bundesagentur für Arbeit heute in Nürnberg mitteilte, ist die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im August erneut leicht angestiegen. Demnach sind momentan bei 264 128 Menschen ohne Job, das sind knapp 15 000 mehr als noch im Vormonat. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,8 Prozent und ist damit um 0,2 Prozent gestiegen. Schon im Juli war aber die Zahl der Arbeitslosen entgegen der Erwartungen leicht angestiegen.

 

Die steigenden Zahlen lassen sich jedoch erklären: «Ursache hierfür ist, dass sich im Juli und August vor allem Schul- und Ausbildungsabsolventen arbeitslos melden. Hinzu kommt, dass die Betriebe in der Ferienzeit in der Regel weniger Neueinstellungen vornehmen», sagte Behördenchef Ralf Holtzwart. «Frühindikatoren wie der Stellenzugang und der Auftragseingangsindex im verarbeitenden Gewerbe nähren die Hoffnung einer konjunkturellen Belebung zum Jahresende hin», ergänzte Holtzwart.

 

mt / dpa

Arbeitslosenzahl in Bayern leicht gestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Juli leicht angestiegen – insgesamt 249.300 Personen sind im Freistaat arbeitslos gemeldet. Damit waren zu Beginn der Sommerpause knapp 2200 Menschen mehr auf Stellensuche als im Juni, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit heute in Nürnberg mitteilte. Experten hatten hingegen erwartet, dass der Freistaat von der bundesweiten Sommerflaute noch weitgehend unberührt geblieben ist.

 

Viel hat sich auch nicht geändet: Die Arbeitslosenquote bleibt bei 3,6 Prozent. «Der Anstieg ist saisonal üblich und zum großen Teil auf die Arbeitslosmeldungen zahlreicher Schulabsolventen zurückzuführen», erläuterte Behördenchef Ralf Holtzwart.

 

mt / dpa

Heute: Arbeitsagentur gibt Arbeitslosenzahlen für Bayern bekannt

Der Arbeitsmarkt blickt gespannt nach Nürnberg: Dort werden heute von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit die aktuellen Arbeitslosenzahlen für Bayern bekanntgegeben. Experten erwarten, dass der Freistaat im Juli von der Sommerflaute noch weitgehend unberührt geblieben ist – ganz entgegen dem bundesweitem Trend.

 

Der Grund: Die Ferien beginnen in Bayern später als in den meisten anderen Bundesländern, und in der Sommerpause steigt die Zahl der Jobsucher meistens an. Trotzdem: So kurz vor der Urlaubszeit nur selten noch Personalentscheidungen getroffen werden.

Im Juni war die Zahl der Arbeitslosen in Bayern um 8.400 auf 247.100 gesunken, Grund war der Frühjahrsaufschwung. Die Arbeitslosenquote betrug in diesem Zeitraum 3,6 Prozent.

 

mt / dpa