Tag Archiv: Arena

„SAP Garden“ – Der Name der neuen Multifunktionsarena in München steht fest

Die neue Multifunktionsarena in München hört auf den Namen SAP Garden. Dies teilte der Software-Konzern, der Namenssponsor der Spielstätte ist, am Mittwoch mit. Vorausgegangen war eine Kampagne, in der mehr als 10.700 Vorschläge eingereicht wurden.

 

5.433 Sportbegeisterte aus 127 verschiedenen Ländern beteiligten sich an der Benennung der neuen multifunktionalen Sportarena. Im Anschluss an die Einreichungsphase wählte eine Jury, bestehend aus Vertretern des FC Bayern Basketball, des EHC Red Bull München und von SAP, aus allen Einsendungen drei Favoriten aus. In einer öffentlichen Abstimmungsphase setzte sich der Gewinnervorschlag mit 45,3 Prozent der Stimmen vor SAP Park (44,8) und SAP Live (9,9) durch.

 

„Wir sind sehr zufrieden mit der Benennung der neuen Sportarena, die wir als digitales Erlebnis gestalten möchten“, sagte SAP-Vorstand Christian Klein.

SAP Garden, © Fotocredit: 3XN Architects & MIR

 

Der SAP Garden soll von der Saison 2021/22 an die neue Spielstätte für die Basketballer des FC Bayern München und die Eishockey-Profis des EHC Red Bull München werden. Bis zu 11.500 Zuschauer werden in der rund 100 Millionen Euro teuren Halle Platz finden.

Der österreichische Getränkekonzern Red Bull baut und finanziert die Arena. Die Grundsteinlegung ist für diesen Winter geplant.

 

so soll die neue Sportarena aussehen-, © Bilder: 3XN Architects & MIR / Red Bull Content Pool

Neue Sportarena wird Heimat des FC Bayern Basketball und des EHC Red Bull München

Die neue Heimat des Deutschen Basketballmeisters FC Bayern München und des Deutschen Eishockeymeisters EHC Red Bull München bietet 11.500 Zuschauern Platz, hat elf Logen und 62.500 m2 Gesamtfläche.  Kostenpunkt:  rund 100 Millionen Euro.

 

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München Ostbahnhof: Brave Fanreise, brave Bundespolizei

Am Wochenende waren rund 900 Fußballfans mit einem vom Fanrat des TSV München von 1860 organisierten Fußball-Sonderzug von der Bayerischen Landes- in die Bundeshauptstadt zum Spiel gegen Union Berlin gereist. Die Münchner Bundespolizei war mit dem Verhalten der Fans bei Ab- und Anreise sehr zufrieden.

 

„Die Organisatoren hatten alle im Vorfeld getroffenen Vereinbarungen eingehalten und die Fans sich während der Zugfahrten weitestgehend von ihrer guten Seite gezeigt“ konstatierte Jürgen Vanselow, Chef der Münchner Bundespolizei.

Die Bundespolizei hatte Verein und Fans trotz gewalttätiger Vorfälle bei der Zugheimreise von der Auswärtspartie in Ingolstadt am 14. und 15. Februar sowie mehreren nachfolgenden Spielen mit Straftaten beim Zugreiseverkehr die Hand gereicht. Gespräche mit der Geschäftsführung und Fanvertretern führten dazu, dass die Bundespolizei beschloss, sich am Samstagabend bei der Abfahrt des Sonderzuges am Ostbahnhof mit Eingriffsmaßnahmen eher zurückzuhalten – ein gewisses Risiko war dabei bewusst in Kauf genommen worden.

 

Gemeinsam auf Selbstverantwortung gesetzt

 

Der Fanrat als Veranstalter und der Verein setzten zusammen rund 20 Ordner ein, die vor Abfahrt Kontrollen durchführten. Sowohl Zugangskontrollen zum ab 22 Uhr 15 am Gleis 12 bereitgestellten Zug, wie auch zur Durchsetzung eines selbstauferlegten Verbot von Glasflaschen und Pyrotechnik.

 

Polizeidirektor Jürgen Vanselow war angetan „von der Sorgfalt der Kontrollen, sowie vom Auftreten der Fans, die während der Wartezeit im Personentunnel nur durch laute Fangesänge und dem üblichen „Müllproblem“, nicht aber durch nennenswerte Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten aufgefallen waren“.

Dabei schien dies gar nicht selbstverständlich, war doch gerade ab 22 Uhr 30 eine gewisse Vermischung vom meisterschaftsfeiernden Bayern– wie auch abfahrenden 1860-Fans am Ostbahnhof gegeben. Es kam jedoch zu keinen der Bundespolizei bekanntgewordenen strafrechtlichen Auffälligkeiten im Fanverhalten.

 

Für Polizeidirektor Jürgen Vanselow war der 1860-Sonderzug wieder die geeignete Form künftiger Zug-Fanreisen.

„Wir unterstützen diese Fanzüge, ob als Sonderzüge oder sog. Entlaster. Fußballfans und andere, normale Bahnreisende können so, getrennt voneinander, die gleichen Ziele erreichen. Dies entlastet die Bundespolizei personell, da die Begleitung im Zug weitestgehend entfällt, nur im Ausnahmefall notwendig wird. Die Fans sind für ihr Verhalten selbst verantwortlich und es kommt auch zu einer Art Selbstregulierung im Zug.“

 

Damit derartiges klappt und es zu vermehrten geschlossenen Fanreisen kommt, sollten laut Vanselow:

 „Fußball (Vereine und Verbände), Politik und Bahn aufeinander zugehen.“

Er weiß, günstige Sonderzüge erhöhen das Faninteresse. Hier gilt es anzusetzen und gerade auch in Bayern das Baden-Württembergische Modell einmal näher zu betrachten und Bahnreisen vor allem günstiger als bisher anzubieten und zudem die Vereine bei von ihnen organisierten Fanreisen mit ins Boot und in die Verantwortung zu nehmen. Er weiß aber auch, dass sich neben der Bahn auch die Clubs bewegen müssen. Aus Sicht der Bundespolizei waren zuletzt Sonderzugreisen mit Fans des Karlsruher SC, des VfL Bochum sowie auch des VfB Stuttgart am Samstag positiv verlaufen.

 

In zahlreichen zurückliegenden Gesprächen mit den Verantwortlichen der Münchner Clubs sicherte Vanselow seine Unterstützung zu Gesprächen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zu. Am morgigen Dienstag (13. Mai) kommt es nun zu einem solchen gemeinsamen Austausch. Auf Einladung der Bundespolizei treffen sich Vertreter beider Münchner Vereine mit Zuständigen von Bayerischer Eisenbahngesellschaft und Deutscher Bahn AG um gemeinsam über die Gestaltung zukünftiger Sonderzug-Fanreisen zu reden.

BuPo

Faustschlag , © Symbolfoto

München – Hauptbahnhof: Manchester-Brutalos gefasst

Als ein 21 Jahre alter Münchner am Mittwoch Abend noch schnell in eine S-Bahn steigen wollte, bevor diese abfuhr, rempelte er versehentlich einen anderen Mann an, der den Stoß sofort mit einem Faustschlag quittierte.

Doch damit nicht genug:

Der Mann beleidigte den jungen Mann aus Moosach auf Englisch und attackierte ihn weiter, bis der Moosacher zu Boden geht. Die Begleiter des Schlägers treten sofort auf den am Boden liegenden Mann ein.

Der Begleiter des Opfers versucht, einzugreifen und zu schlichten, da kommen weitere Engländer hinzu und verprügelten den 23 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Erding ebenfalls heftig, traten auf ihn ein und schleuderten ihn sogar gegen eine Säule des Hauptbahnhofes.

Die Folge der brutalen Attacke am Bahnsteig:

Blutende Wunden – Abschürfungen und Risse – bei dem 21 Jahre alten Münchner und mehrere Prellungen bei dem 23 Jahre alten Opfer aus dem Landkreis Erding.

Bei den Tätern dürfte es sich um englische Staatsangehörige gehandelt haben, die als Anhänger von Manchester United zum Champions-League – Spiel gegen den FC Bayern angereist waren.

Die aggressive Truppe, bestehend aus mindestens 10 ManU – Anhängern, konnte nach dem Anfgriff flüchten. Die Polizei hat zwar sofort eine Suche nach den Tätern eingeleitet, konnte die Männer aber in der Masse der Fußball – Fans nicht mehr finden.

Update: Dank Videoüberwachung konnte die Polizei sie fassen

Nach der brutalen Attacke erkannten Polizisten am Flughafen München drei der Schläger wieder, sie konnten festgenommen werden.

  Die Männer wollten den Flug um 16 Uhr nach Manchester nehmen, als den Beamten klar wurde, dass es sich um die Rowdys vom Hauptbahnhof handelt.

Ein 19 Jahre alter Manchester United-Fan gestand sofort, an der Prügelei beteiligt gewesen zu sein.

Am Freitag morgen konnte dann der Vierte der Schläger am Flughafen festgesetzt werden. Er wollte ebenfalls einen Flug nach Hause nach Manchester nehmen.

„Dies ist einerneuter Beleg dafür, dass Videoaufzeichnungen in Bahnhöfen und Zügen für eine effiziente Strafverfolgung unverzichtbar ist“, sagte Jürgen Vanselow, der Leiter der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof dazu.

adc / PP