Tag Archiv: Arsenal

Carlo Ancelotti - Der neue Trainer beim FC Bayern, © Carlo Ancelotti hat eine Erklärung für die Leistungsschwankungen

Ancelotti versteht Alltagsprobleme – „Motivation ist Antriebsmotor“

Carlo Ancelotti ist ein Trainer-Realo. Der Italiener weiß, dass Gala-Abende wie gegen Arsenal im Ligabetrieb nicht reproduzierbar sind. Vom Bayern-Chef gibt’s eine Empfehlung an die Kritiker.

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Ulie Hoeneß, Bayern München, Fußball, Landsberg am Lech, Gefängnis, Haftrafenregelung, Steuerhinterziehung, © Uli Hoeneß: Wird wieder Präsident des FC Bayern

Rot und Platzverweis – Hoeneß und Neuer fordern Regeländerung

Die Rote Karte für Arsenal-Torwart Wojciech Szczęsny im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Bayern München hat die Debatte über die mehrfache Bestrafung nach einer sogenannten Notbremse im Fußball neu entfacht. «Diese Regel sollte man mal überdenken», forderte Fußball-Nationaltorwart Manuel Neuer, auch wenn die Bayern bei ihrem 2:0-Sieg am Mittwochabend in London von der Schlüsselszene in der 37. Minute entscheidend profitierten. Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß votierte dafür, «sie zu ändern».

 
Szczęsny hatte Arjen Robben beim Stand von 0:0 im Strafraum gefoult. Weil der polnische Nationalkeeper mit seiner Aktion eine klare Torchance vereitelte, entschied Schiedsrichter Nicola Rizzoli aus Italien regelkonform auf Elfmeter und Rote Karte. Im Rückspiel am 11. März wird Szczęsny Arsenal nun wegen einer Sperre fehlen.

 

 

Der Platzverweis sei «aus Torwartsicht kritisch zu sehen», erklärte Neuer, weil der Schlussmann sowieso schon «durch den Elfmeter bestraft» würde. Auch Hoeneß würde die Strafstoßentscheidung ausreichen, damit sei eine Mannschaft «schon genug gestraft», sagte der Ex-Profi: «Die Regel sagt, Verhinderung einer Torchance heißt Elfmeter und Rot. Die Regel kann man ändern, da wäre ich dafür», sagte Hoeneß: «Aber solange sie besteht, muss man sie konsequent umsetzen.» Arsenal-Coach Arsene Wenger beklagte ebenfalls die doppelte Bestrafung: «Mit dieser Entscheidung hat der Schiedsrichter das Spiel gekillt.»

 

Mit einer Regeländerung ist aber nicht so bald zu rechnen. Das zuständige International Football Association Board IFAB hat das Thema nicht auf seiner Tagesordnung für das jährliche Meeting am 1. März in Zürich. Eventuell wird das neu geschaffene Expertengremium des IFAB damit betraut, über die Regel zu beraten.

 

 

jn / dpa

FC Bayern: via London nach Lissabon

Mit einem 2:0-Auswärtssieg hat sich der FC Bayern eine ideale Ausgangsposition für das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League geschaffen. Dabei lief die Anfangsviertelstunde so gar nicht nach Wunsch der Münchner. Die „Gunners“ suchten ihr Heil in einem enorm hohen Laufpensum und zwangen die Bayern so zu zahlreichen ungewohnten Fehlpässen. Nur Manuel Neuer war es zu verdanken, dass der FCB nicht in Rückstand geriet.

Neuer hielt Bayern am Leben

Vor allem als Mesut Özil (nach einer Abseitsstellung, die die Schiedsrichter übersehen hatten, wurde er von Boateng im Strafraum gefoult) zum Elfmeter antrat. Aber Neuer kannte Özils Verzögerungstrick beim Anlauf und konnte den Schuss abwehren. Danach schienen die „Gunners“ wie gelähmt und Bayern kam vor allem mit dem immer stärker werdenden Kroos besser ins Spiel. In der 38. Minute dann ein schöner Heber von Kroos in den Lauf von Robben, der wird von Arsenal-Schlussmann Szczesny von den Beinen geholt. Klarer Elfmeter und rote Karte für den Londoner Keeper. Doch Alaba scheiterte mit seinem Elfmeter am linken Pfosten.

Kroos und Müller versenken Gunners

In der zweiten Hälfte dominierten die Münchner nach Belieben und wurden in der 54. Minute schließlich erstmals belohnt. Eine Direktabnahme schlenzte er in den rechten oberen Winkel. In der Folgezeit erspielten sich die Münchner weitere Torchancen, doch lediglich Thomas Müller konnte in der 88. Minute nach einer Lahm-Flanke zum 2:0-Endstand einköpfen.

AJAX-Rekord eingestellt

Mit dem siebten Auswärtssieg in Folge in der Champions League hat der FC Bayern die Bestmarke von AJAX Amsterdam aus den Jahren 1995 bis 1997 eingestellt. Ihre letzte CL-Pleite auf fremden Platz mussten die Münchner bei BATE Borissow (Weißrussland) am 2. Oktober 2012 einstecken. Damals unterlag der FCB mit 1:3.
mh

Über die Tower Bridge ins Viertelfinale

Am Mittwochabend spielt der FC Bayern sein Hinspiel im Achtelfinale der Champions League bei Arsenal London. Die Bilanz der Münchner gegen englische Teams ist eher durchwachsen. 17 Mal trat der FCB im Europapokal bereits in England an, dabei gelangen dem deutschen Rekordmeister aber erst vier Siege. Zwei der letzten beiden Siege sind noch gar nicht so lange her: Vor genau einem Jahr setzten sich die Münchner im CL-Achtelfinale beim FC Arsenal mit 3:1 durch. Mit dem gleichen Ergebnis endete das Gruppenspiel der laufenden Saison bei Manchester City. Diesen Siegen stehen allerdings sechs Niederlagen und sieben Unentschieden gegenüber. Insgesamt bestritt der FCB 41 Spiele gegen englische Teams. Die Bilanz spricht mit 15 Siegen, 14 Unentschieden und zwölf Niederlagen knapp für die Münchner.

Nächster Rekord im Visier

Die letzten sechs Auswärtsspiele in der Champions League hat der FC bayern gewonnen (Vereinsrekord). Mit einem weiteren Sieg in London könnte der FCB die bisherige CL-Bestmarke von Ajax Amsterdam aus den Jahren 1995 bis 1997 einstellen. Insgesamt sind die Münchner seit acht Partien auf gegnerischem Platz ungeschlagen (sieben Siege, ein Remis), die letzte Niederlage gab es beim 1:3 im Oktober 2012 bei BATE Borisov.

Arsenal mit positiver „Deutschland“-Bilanz

Die „Gunners“ haben in den bisherigen 14 Heimspielen gegen deutsche Mannschaften neun Mal die Oberhand, ein Mal gab es ein Unentschieden und vier Mal verloren die Londoner zu Hause. Insgesamt gewann Arsenal 14 von 28 Duellen mit einem deutschen Gegner. Fünf Mal gab es ein Unentschieden und neun Mal gingen die Londoner als Verlierer vom Feld. Von den letzten 20 CL-Heimspielen verlor Arsenal nur drei – aber die allesamt gegen deutsche Teams.
mh

Franck Ribéry beim Training des FC Bayern München, © Franck Ribery

FC Bayern ohne Ribery im Derby

Franck Ribery vom FC Bayern München ist wegen eines Blutergusses im Gesäß operiert worden. Das teilte Bayern-Trainer Pep Guardiola vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg mit. „Ich hoffe, dass er schon bald wieder trainieren kann“, sagte der Spanier. Noch bis Sonntag muss Europas Fußballer des Jahres im Krankenhaus bleiben. Am Montag erfolgen weitere Untersuchungen. Ob der Franzose im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am 19. Februar bei Arsenal London wieder einsatzfähig ist, steht noch in den Sternen.
mh