Tag Archiv: Artenschutz

Blühpatenschaft am Starnberger See – Lebensraum für Insekten und Wildtiere

Die warmen Temperaturen und der Regen haben die Blühflächen wieder zu neuem Leben erweckt. Es blühen Blumen und Gräser und auch die Bienen sind schon lange wieder fleißig. Auf einer neuen Fläche von rund 12.000 m² entsteht eine farbenfrohe Landschaft. Durch Blühpatenschaften.

 

 

Franz Grenzebach ist Initiator der „Blühpatenschaft am Starnberger See“. Er möchte die Möglichkeit bieten, sich durch eine Blühpatenschaft direkt an der Gestaltung eines natürlichen Lebensraumes für Bienen und Insekten zu beteiligen.

 

 

Die Blühpatenschaften am Starnberger See sind vorerst auf 3 Jahre festgesetzt und kosten 30 Euro pro Jahr für jeweils 100 Quadratmeter.

Rund 7.500 m² sind bereits an Blühpaten vergeben.

 

Blühpatenschaften in Starnberg

 

Nach dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ bieten viele Landwirte in ganz Bayern Patenschaften für Blühflächen an. Um diese Blühpatenschaften populärer zu machen, möchte der Bayerische Bauernverband mit der Aktion „Bayern blüht auf“ zusätzlichen Lebensraum für Bienen, Insekten und Wildtiere schaffen.

Mit den Blühpatenschaften haben auch diejenigen, die keinen Garten besitzen, die Chance sich für Natur und Artenschutz ein zusetzen und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun.

 

 

 

 

 

 

© Foto: Zoll

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© Foto: BUND Naturschutz

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Verstoß gegen Zollbestimmungen: Mann schmuggelt Gehäuse geschützter Schnecken

24 Gehäuse der geschützten Fechterschnecke beschlagnahmten Zöllner am Montag bei nur einem einzigen Reisenden, weil er die erforderliche Artenschutzgenehmigung für deren Einfuhr nicht vorlegen konnte.

 
Bei Verlassen des Sicherheitsbereichs wurde der aus der Karibik kommende 42-Jährige im grünen Ausgang für anmeldefreie Waren einer Kontrolle unterzogen. In seinem Gepäck kamen die ungewöhnlich vielen Fechterschneckengehäuse zum Vorschein. Der Mann gab an, die Meeresmitbringsel für seinen Swimmingpool als Dekoration mitzubringen. „Nicht mal das erhebliche Gewicht von über 14 Kilogramm konnte den Reisenden davon abhalten, die geschützten Exemplare in seinem Reisegepäck mitzubringen“, so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.

 

Den Reisenden erwartet nun eine erhebliche Geldbuße.

 

Zusatzhinweis:
Gehäuse von Fechterschnecken sind häufige Souvenirs im Gepäck von Reisenden aus der Karibik aber auch von Strandurlauben weltweit, da sie auch teils als Verarbeitungserzeugnis als Souvenir weltweit zum Kauf angeboten werden. Reisende benötigen für die Einfuhr aber eine Artenschutzgenehmigung der zuständigen Naturschutzbehörden, wenn sie mehr als drei Stück der dekorativen Meeresschneckengehäuse in die Europäische Union einführen wollen. Die Nichtvorlage der erforderlichen Genehmigungen zieht neben der Beschlagnahme und Einziehung auch eine bußgeld- oder strafrechtliche Ahndung nach sich.

 

Hier können Sie sich vor Ihrer Reise über die Zollbestimmungen informieren.

 

rr/Zoll