Tag Archiv: Asylant

Bad Feilnbach: Iraker will Menschen schleusen

Die Bundespolizei aus Rosenheim hat auf der A8 einen Iraker festgenommen, der sechs Menschen als Schleuser nach Deutschland bringen wollte.

Er wollte sich durch das Einschleusen der Menschen, von denen drei Kinder waren, wohl Geld dazu verdienen.

Stattdessen hat ihn jetzt die Rosenheimer Bundespolizei erwischt. Auf der Autobahn Höhe des Ortes Bad Feilnbach haben die Polizisten das Auto des Irakers angehalten – zugelassen war der PKW in Dänemark – und wollte die Papiere sehen.

Der Schleuser selbst konnte sich mit einem dänischen Fremdenpass ausweisen. Seine anderen sechs Mitfahrer – ihrer eigenen Auskunft nach stammen sie aus Algerien und Syrien – hatten keinerlei Ausweis-Dokumente bei sich.

 

 

Ein Iraker bietet sich in Italien zum Schleusen nach Deutschland an.

Klingt wie der Anfang eines bizarren Witzes, war aber genau so.

Der 44 Jahre alte Iraker hatte sich vor einer Unterkunft für Flüchtlinge in Mailand in Italien postiert, und bot den Bewohnern an, sie für den Preis von mehreren hundert Euro nach Deutschland einzuschleusen.

Seiner eigenen Auskunft brauchte er Geld, da er selbst sich in finanziellen Nöten befunden hatte.

Stattdessen sitzt er jetzt auf die Anordnung von einem Richter hin in Untersuchungshaft.

Seine Mitfahrer brachten die Polizisten in eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.

Es ist noch nicht entschieden, ob sie in Deutschland bleiben dürfen.

adc / BuPo

Rottenbuch: Muslime im Kirchenasyl

Der Pfarrer der Kirche Mariä Geburt, Gerhard Gumpinger, hat wahre Nächstenliebe bewiesen:

Ein 30 Jahre alte Muslime kommt bekommt bei ihm Asyl im Landkreis Weilheim – Schongau. Kirchenasyl, genauer gesagt.

Er hat Christen, die in seinem Heimatland oft verfolgt werden, geholfen und musste deswegen letztendlich vor seinen eigenen Landsleuten fliehen und seine Heimat verlassen.

Dann kam er zunächst in einem Asylbewerber – Heim in Dingolfing unter, bevor er dieses verließ. Laut den wenigen Auskünften, die der Pfarrer geben kann – er will die Privatsphäre des Asylbewerbers schützen – hat er dieses wieder verlassen, da dort schreckliche Zustände geherrscht haben sollen.

Nachdem Pfarrer Gumpinger und der Muslime sich kennen gelernt hatten, gewährte der Geistliche ihm jetzt in seiner Pfarrei zweieinhalb Monate Unterkunft. Nach dieser Zeit kann er offiziell einen Asylantrag stellen.

In diesem Zeitraum will der Muslime in der christlichen Pfarrei auch Deutsch lernen.

adc / mm