Tag Archiv: ausreise

© Kontrolle am Flughafen

„Bombenscherz“ am Flughafen endet mit Einreiseverbot

Durch den dummen Scherz, seine Ehefrau habe eine Bombe bei sich, endete die Reise eines aus Indien stammenden Familienvaters früher als geplant. Neben der direkten Rückkehr in seine Heimat, erhielt der Mann zusätzlich eine Anzeige.

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Passkontrolle, Einreise, Flughafen, München, Bundespolizei, © Die Passkontrolle der Bundespolizei

Verschärfte Grenzkontrollen – Änderungen im Schengener Grenzkodex

Ab dem 7. April werden Änderungen im Schengenraum über die Flug- und Seehäfen wirksam. Deutschland ist einer von insgesamt 26 Mitgliedstaaten des Schengenabkommens, für den der Beschluss der Europäischen Union Auswirkungen haben wird.

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Bundespolizeibeamter schließt Zellentür, © Symbolbild - Foto: Bundespolizei

Kurios – Untergetauchter Grieche will Infos von der Polizei und wird verhaftet

Ein 24 Jahre alter untergetauchter Grieche wurde am Samstagnachmittag von der Bundespolizei verhaftet. Der Mann selbst war zu den Beamten gegangen, um Informationen über seine geplante Ausreise zu bekommen.

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München: Strafanzeige statt Arbeit in Österreich

Außerplanmäßig endete am Freitag (4. Juli) bereits in München die Österreichreise einer Dominikanerin. Die 26-Jährige hatte bei der Einreisekontrolle am Münchner Airport versucht, die Bundespolizisten mit einem gefälschten belgischen Aufenthaltstitel zu täuschen. Die Beamten nahmen die Frau vorläufig fest.

 

Die dominikanische Staatsangehörige hatte den Bundespolizisten bei ihrer Einreise aus Punta Cana ihren dominikanischen Reisepass und eine belgische Aufenthaltskarte vorgelegt, die sie als Familienmitglied eines EU-Staatbürgers auswies. Zu den Reiseumständen befragt, verstrickte sich die junge Frau zunehmend in Widersprüche. Außerdem stellten die Beamten mit geschultem Auge fest, dass der Reisepass zwar echt, die Aufenthaltskarte aber gefälscht war.

 

Bei der Vernehmung gab die Frau schließlich zu, noch nie in Europa gewesen zu sein und auch keine europäischen Verwandten zu haben. Den belgischen Aufenthaltstitel habe sie vor einem Jahr von einem in Belgien lebenden Landsmann für umgerechnet etwa 1.300 Euro gekauft. Nachdem sie das Geld überwiesen hatte, habe der Unbekannte ihr die Karte per Post zugeschickt. Jetzt sei sie auf dem Weg nach Österreich, wo sie in Zukunft leben und im Reinigungsgewerbe arbeiten wolle.

 

Daraus wurde nichts. Stattdessen musste die Dominikanerin am Sonntagvormittag (6. Juli) mit einer Anzeige wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise im Gepäck nach Punta Cana zurückfliegen.

 

RG / Polizei