Tag Archiv: Autobahn

Staualarm zum Osterwochenende rund um München – ADAC rät zu Spielen und Geduld

Besonders voll wird es laut ADAC in Bayern auf den Autobahnen 8, 9, und 95 in Richtung Süden, auf der A93 im Inntaldreieck und rund um die großen Städte wie München. Wer über die Osterfeiertage mit dem Auto verreist, braucht gute Nerven: Die vier freien Tage werden der erste Stauhöhepunkt im Jahr 2019, warnt der Automobilclub ADAC.

 

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Streit im Landtag über Tempolimit auf Autobahnen

Der Streit um ein mögliches Tempolimit auf Autobahnen ist am Mittwoch auch im bayerischen Landtag ausgetragen worden. Die Grünen wollten die Staatsregierung mit einem Antrag offiziell dazu auffordern, eine Initiative im Bundesrat zu starten, um die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen auf 130 Kilometer pro Stunde zu begrenzen. Ein solches Tempolimit würde den Klimaschutz vorantreiben und die Sicherheit auf Autobahnen erhöhen, sagte der Grünen-Politiker Markus Büchler.

 

CSU und Freie Wähler lehnen den Antrag ab, der CSU-Abgeordnete Thorsten Schwab nannte ihn «populistisch». «Wir wollen keine generellen Verbote, sondern setzen auf intelligente Lösungen zur Steuerung des Verkehrs», sagte er. Auch auf Bundesebene wird derzeit über das Thema gestritten.

 

dpa.

Anhaltesignal und Blaulicht - Stopp Polizei

LKW mit Sommerreifen: Unfallflucht auf der A99

Ein 37-jähriger Fahrer ist mit seinem Lkw auf der A99 bei München-Freiham in die Leitplanke geprallt und anschließend einfach weitergefahren. Weil der Brummi nur Sommerreifen hatte, verlor der Fahrer in der Nacht zum Donnerstag auf der glatten Fahrbahn die Gewalt über den Laster.

 

Nach Angaben der Polizei drehte sich der Sattelzug und rutschte in die Leitplanke. Anstatt den Unfall zu melden oder abzusichern, wendete der 37-Jährige und fuhr weiter. Nach kurzer Fahndung nach einem beschädigten Lkw entdeckte die Polizei den Unfallverursacher auf der A96 bei Inning am Ammersee.

 

Dort hatte sich der Lkw auf einem schneebedeckten Parkplatz festgefahren. Die Beamten verboten dem Fahrer, mit den Sommerreifen weiterzufahren. Außerdem behielten sie die zu erwartende Geldstrafe wegen Unfallflucht in Höhe von 250 Euro ein. Der Schaden an Leitplanke und Sattelzug beläuft sich auf rund 25 000 Euro.

 

dpa.

Stau auf der Autobahn, © Symbolfoto

Autofahrer müssen sich 2019 auf mehrere Großbaustellen einstellen

Was man auf dem Weg zur Arbeit oder in den Urlaub gar nicht gebrauchen kann: Baustellen. Doch hier müssen sich Autofahrer in Bayern 2019 auf einiges einstellen. Die Staatsregierung investiert viel Geld – und hat entsprechend viele Großprojekte auf dem Zettel.

 

Für Autofahrer in Bayern wird es im neuen Jahr auf vielen Autobahnen eng. Wegen mehrerer Großbaustellen werden die Fahrstreifen schmaler oder weniger. „Allein auf den Autobahnen sind über 100 Baumaßnahmen mit einer Dauer von jeweils mindestens vier Tagen geplant“, teilte das Verkehrsministerium in München mit. Obwohl die Baustellen zeitlich und räumlich sorgfältig aufeinander abgestimmt würden, ließen sich Beeinträchtigungen nicht gänzlich vermeiden. Rund zwei Milliarden Euro werden 2019 in den Neu-, Um- und Ausbau der Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen im Freistaat sowie in den Erhalt des Streckennetzes investiert.

 

Entsprechend der Haushaltsmittel werden Anzahl und Umfang der Baumaßnahmen nach Angaben einer Ministeriumssprecherin auf hohem Niveau bleiben. Ziel sei es, dass Fahrer auf den 2500 Kilometern Bundesautobahnen, 6100 Kilometern Bundesstraßen und 14 500 Kilometern Staatsstraßen in Bayern sicher und möglichst störungsfrei unterwegs sein können. Gerde auf den Autobahnen komme es häufig auch ohne Baustellen zu Verkehrsstörungen. „Gerade deshalb wird ja ausgebaut.“

 

Von den laufenden Autobahnbaustellen sollen 2019 unter anderem der achtstreifige Ausbau der A99 zwischen dem Autobahnkreuz München-Nord und Aschheim/Ismaning (Landkreis München) für den Verkehr freigegeben werden.

 

Darüber hinaus stehen 2019 folgende Großbaustellen an:

 

  • A9 : Auf zehn Kilometern zwischen der Anschlussstelle Manching (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) und dem Dreieck Holledau wird ab Juni die Fahrbahn auf zehn Kilometern erneuert. Der dritte Fahrstreifen wird abhängig vom Verkehrsaufkommen flexibel entweder für die Fahrtrichtung Nürnberg oder die Fahrtrichtung München freigegeben. Die Bauarbeiten gehen über das Jahresende hinaus.

 

  • A92 : Weniger Platz haben Autofahrern auf neun Kilometern zwischen den Anschlussstellen Freising-Mitte und Moosburg-Süd von Februar bis November. Hier werden die Fahrstreifen wegen der Erneuerung der Fahrbahnen schmaler.

 

  • A96 : Sechsspurig wird die Strecke zwischen den Anschlussstellen Gilching (Landkreis Starnberg) und Germering-Süd. Zudem werden Lärmschutzgalerien in Gilching und Germering gebaut. Während des ganzjährigen Projekts müssen Fahrer mit engeren Fahrspuren rechnen.

 

  • A99 : Zwischen dem Autobahnkreuz München-Nord und der Anschlussstelle Aschheim/Ismaning wird das ganze Jahr über am achtstreifigen Ausbau gearbeitet. Währenddessen werden die Fahrstreifen enger.

 

dpa/mb

Ein Sichtschutz gegen Gaffer bei Unfällen, © Foto: Autobahnmeisterei Fischbach

Zwischenbilanz: Sichtschutzwände gegen Gaffer verhindern Staus

München – Immer wieder behindern Gaffer an Unfallorten die Rettungskräfte und sorgen für Staus auf Autobahnen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) rüstete deshalb zwei bayerische Autobahnmeistereien vor rund einem Jahr mit Sichtschutzwänden aus.

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