Tag Archiv: Autobahnpolizei

Großhadern: Öffentlichkeitsfahndung nach versuchter Vergewaltigung

Wie bereits berichtet, bestieg eine 21-jährige Münchnerin am Sonntag, 25.05.2014, gegen 03.05 Uhr, an der Haltestelle „Karlsplatz/Stachus“ einen Nachtbus der Linie N40.

 

Gegen 03.35 Uhr stieg sie an der Bushaltestelle „Großhaderner Straße“ aus und machte sich anschließend zu Fuß auf dem Heimweg.

 

Kurz vor der Kreuzung Guardinistr./Ecke Stiftsbogen wurde sie durch einen bis dahin nicht wahrgenommenen unbekannten Mann von hinten zu Boden gebracht. Nachdem der Angreifer die Geschädigte auf den Rücken drehte, trat sie ihn empfindlich in den Schritt, so dass er zu Fuß die Flucht ergriff.

Von der Überwachungsanlage des Nachtbusses konnten Lichtbilder des unbekannten Täters gesichert werden.

 

Aufgrund der ersten Berichterstattung der Münchner Lokalpresse haben sich drei weitere Geschädigte bei der Polizei gemeldet. Dabei handelt es sich um eine 20-jährige Studentin, eine 27-jährige Verkäuferin und eine 31-jährige Sozialarbeiterin. Alle drei in München wohnende Frauen gaben eine ähnliche Täterbeschreibung ab und wurden in Groß- bzw. Kleinhadern angegriffen.

 

Im ersten nachträglich angezeigten Fall wurde eine 20-jährige Studentin, am Mittwoch, 14.05.2014, gegen 04.00 Uhr, auf dem Nachhauseweg vom Stachus mit dem Nachtlinienbus N40 bereits im Bus angebaggert. An der Haltestelle „Klinikum Großhadern“ stieg sie aus und wurde von dem unbekannten Mann verfolgt. Immer wieder sprach er sie an, ob sie Angst hätte und dass Vergewaltigungen doch gar nicht so schlimm wären.
Außerdem legte er seinen Arm um sie. Da die 20-Jährige Angst hatte, dass er sie festhalten könnte, fing sie auf den letzten Metern zu ihrer Wohnung zu rennen an. Der Unbekannte folgte ihr zunächst noch ein Stück und ließ dann von ihr ab.

 

Im zweiten Fall bemerkte eine 27-jährige Verkäuferin am Montag, 02.06.2014, gegen 04.15 Uhr, aus einem Gebüsch ein Knacken. Sie bemerkte einen Mann, der in aggressiver Weise auf sie zukam. Da sie zu spät aufgestanden war, hatte sie sich ein Taxi für den Arbeitsweg gerufen. Dieses kam just zu dem Zeitpunkt an und sie konnte zum Taxi laufen und mit diesem sofort wegfahren.

 

Im dritten Fall ging am Dienstag, 10.06.2014, gegen 09.30 Uhr, eine 31-jährige Sozialarbeiterin mit einer weiteren Frau den Treppenabgang zur U-Bahn „Haderner Stern“ hinunter. Ein unbekannter Mann hielt sich auf der Treppe auf und hielt zunächst den Arm der vor ihr laufenden Frau fest. Diese konnte sich jedoch losreißen und lief weiter. Nachdem die 31-Jährige dem Mann zunächst auswich, folgte er ihr und versuchte sie ebenfalls am Arm festzuhalten. Das konnte sie jedoch durch Armbewegungen verhindern und fuhr mit der U-Bahn zur Arbeit.

 

Bei diesen drei nachträglich gemeldeten Vorfällen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich dabei um den gesuchten Täter handeln könnte.

 

Täterbeschreibung:
Männlich, 35 Jahre alt, 180 cm groß, kurze, schwarze Haare, südländischer Typ, athletisch; er trug eine schwarze Lederjacke und eine dunkle Hose.

 

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

RG / dpa

Blick auf ein Autobahn von einer Brücke aus , © Steinewerfer sollen von einer Brücke auf die A99 gezielt haben.

Unfallflucht auf der A 99

Fahrerflucht nach Unfall mit Schaschden

Am Montag gegen 13:15 kam es auf der BAB A 99 zwischen den Anschlussstellen Kirchheim und Aschheim, Fahrtrichtung Nürnberg, zu einem Verkehrsunfall.
Zunächst befuhr ein bislang unbekannter, weißer Lkw den rechten der drei Fahrstreifen. Als er von dort aus auf den mittleren Fahrstreifen wechselte, übersah er offensichtlich einen dort fahrenden Opel Zafira, der von einem 34-jährigen Erdinger gelenkt wurde. Der Opelfahrer musste nun seinerseits nach links ausweichen, um ein Auffahren auf den Lkw zu vermeiden.

Dabei kam es zu einer Kollision mit einem schwarzen VW, der bereits auf dem linken Fahrstreifen unterwegs war. Die 19-jährige Münchnerin konnte ein Auffahren auf den Opel nicht mehr vermeiden. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von ca. 3000 Euro.
Der Fahrer des weißen Lkw sah laut Zeugen aus dem Fenster, so dass anzunehmen ist, dass er den Verkehrsunfall bemerkt hat. Trotzdem fuhr er weiter, ohne die erforderlichen Feststellungen treffen zu lassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort eingeleitet.

Zeugenaufruf
Wer Hinweise zum Unfallgeschehen, insbesondere zum Kennzeichen des weißen Lkw geben kann, wird gebeten sich baldmöglichst mit der Autobahnpolizeistation Hohenbrunn,Tel. 08102/7445-0, in Verbindung zu setzen.

 

rr/Autobahnpolizeistation Hohenbrunn