Tag Archiv: baden

Ein perfekter Tag um an der Isar oder im Biergarten in München zu entspannen., © Foto: Andy Ilmberger/ Fotolia.com

München: Isarflussbad – Planung schreitet voran

Ob Zürich, Paris oder Kopenhagen – in all diesen Städten gibt es öffentliche Flussbäder. Auch in München ist die Isar sehr beliebt. Baden ist zwischen Isarbrücke und Tivolibrücke allerdings offiziell verboten. Nun hat die CSU die Stadtverwaltung beauftragt zu prüfen, ob in München die Errichtung eines Isarflussbads möglich ist.
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Ein perfekter Tag um an der Isar oder im Biergarten in München zu entspannen., © Foto: Andy Ilmberger/ Fotolia.com

Temperaturen nächste Woche: Kommt jetzt die Hitzewelle?

Modellberechnungen von Meteorologen des amerikanischen Wetterdienstes NOAA sagen für die kommende Woche bis zu 40 Grad in Deutschland vorher. Und das sogar für mehrer Tage. Rollt nach dem tagelangen kühlen Wetter mit Wind und Regen jetzt die Hitzewelle auf uns zu?

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Feringasee

Oberbayern: Immer mehr Menschen ertrinken

Zwei Nichtschwimmer haben sich durch ein Bad im Unterschleißheimer See bei München in Lebensgefahr gebracht.

Nichtschwimmer – nicht ins Tiefe!

 

Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte sich am Sonntag eine 23 Jahre alte Frau aus Unterschleißheim bei München in den tieferen Bereich des Sees begeben, obwohl sie nicht schwimmen konnte. Dort geriet sie ins Straucheln und ging schließlich unter. Ihr 27-jähriger Lebensgefährte, ebenfalls ein Nichtschwimmer, eilte ihr zur Hilfe ins Wasser. Doch auch er ging unter.

 

Nur einer  gerettet

Weiteren Badegästen und Helfern der Wasserwacht gelang es nach etwa sieben Minuten, den Mann aus dem See zu holen. Die 23-Jährige wurde erst nach fünfzehn Minuten von Feuerwehrtauchern gerettet, die per Hubschrauber eingeflogen worden waren. Beide verunglückten Personen wurden in eine Klinik geflogen.

Die Frau ist in den frühen Morgenstunden gestorben, der Mann schwebt noch weiter in Lebensgefahr.

 

Badeunfälle häufen sich

Erst in der vergangenen Woche waren im Raum München zwei Männer bei einem Badeunfall in der Isar ertrunken. Spaziergänger hatten nacheinander die Leichen der beiden Chinesen entdeckt.

Bei weiteren Badeunfällen in Oberbayern sind zwei Männer ums Leben gekommen:

In einem Weiher in Kolbermoor ertrank am Donnerstag ein 46 Jahre alter Mann, teilte die Polizei am Freitag mit. Für ihn sei jede Hilfe zu spät gekommen. In einem Baggersee in Halfing starb ebenfalls am Donnerstag ein 45 Jahre alter Mann: Eine Frau hatte ihren Lebensgefährten als vermisst gemeldet, nachdem er beim Schwimmen plötzlich verschwunden war. Wenig später wurde die Leiche des Mannes entdeckt.

Die Feuerwehr hatte außerdem bei Mintraching im Landkreis Freising einen seit Samstag vermissten Mann tot aus der Isar geborgen. Nach Polizeiangaben handelt es sich bei dem 34-Jährigen, der mit einer Badehose bekleidet war, um den Arbeitskollegen des am Samstag in der Isar ertrunkenen Chinesen. Nach Stand der Ermittlungen von Mittwoch kamen die beiden Männer bei einem Badeunfall ums Leben. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gab es zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft entscheidet derzeit über eine Obduktion der Toten.

dpa / adc

Baden in den schönsten Seen in München

Die Badesaison kommt – Einwandfreie Wasserqualität in Münchner Seen

Mai ist noch nicht wirklich Bade-Saison – obwohl, in den letzten Tagen wäre eine Abkühlung in einem der Münchner Badeseen doch eine feine Sache gewesen! Noch ist das Wasser ein wenig frisch, die Wasserqualität aber ist einwandfrei. Das ist das Ergebnis der ersten mikrobiologischen Untersuchung der aktuellen Badesaison.

 

 

Das Baden in den offiziellen Münchner Badeseen (Fasaneriesee, Feldmochinger See, Langwieder See. Lerchenauer See, Lußsee, Regatta- Anlage, Regattasee, Riemer See) ist hygienisch unbedenklich, die Wassertemperaturen lagen bei Entnahme der Proben am Montag und Dienstag, 19. und 20. Mai, bei 15 bis 17 Grad.
Die Überwachung der Münchner Badegewässer durch das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) soll vor Ereignissen schützen, die die Wasserqualität und die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen können. In der Badesaison (von Mitte Mai bis Mitte September) wird die Wasserqualität unabhängig von der Wetterlage monatlich vom RGU überprüft. Badegäste sollen so rechtzeitig vor Infektionsrisiken gewarnt werden. Die Wasserproben werden vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mikrobiologisch untersucht. Darüber hinaus wird das Umfeld der Seen in vierzehntägigem Abstand und gegebenenfalls anlassbezogen durch das
RGU kontrolliert.

 

 

Die Isar hingegen ist ein Wildfluss und damit kein offizielles EU-Badegewässer; eine gleichbleibende Wasserqualität kann nicht garantiert werden. Das RGU untersucht die Isar in regelmäßigen Abständen auf freiwilliger Basis. Dies ist dann der Fall, wenn über einen längeren Zeitraum sommerliche Außentemperaturen herrschen und tatsächlich gebadet wird. Das RGU weist darauf hin, dass das Baden an der Isar grundsätzlich auf eigene Gefahr erfolgt.

 

 

jn / Rathausumschau

Münchens Freibäder: Neue Preise 2014

Der Eintritt in ein Freibad in München kostet in diesem Sommer im Jahr 2014 im Schnitt etwa 10 Cent mehr.

Die Gründe sind die üblichen:

 

Gestiegene Betriebskosten – steigender Eintrittspreis

Die Münchner Bäder machen in jedem Jahr einen Verlust von rund 2 Millionen Euro.

Damit die Bäder weiter bestehen können, müssten die Preise geringfügig steigen, heißt es von den Stadtwerken München.

Das Müller’sche Volksbad oder das Bad Giesing-Harlaching kostet dann künftig 4,20 Euro statt 4,10 Euro – Zeitbegrenzung gibt es weiterhin keine.

Das Nordbad verlangt künftig 4,40 Euro statt 4,30 für drei Stunden Baden.

Im Michaelibad zahlen die Badegäste bald 4,90 für drei Stunden statt bisher 4,80 Euro.

In den Saunen scheinen die Betriebskosten sogar noch mehr gestiegen zu sein. Hier kostet ein zeitlich begrenzter Besuch im Schnitt bald 40 Cent mehr.

Der Eintritt in ein Freibad in München kostet ab dem 01. Mai glatt 4 Euro und nicht mehr 3,80, Kinder zahlen ab dann 2,90.

Es gibt im Freien auch weiter keine Zeitbegrenzung.

 

Heißes Trostpflaster

Aber ein Guti gibt es auch für die Badegäste.

Die zeitliche Begrenzung zum Saunieren wird zeitweise aufgehoben – allerdings im Sommer.

Vom ersten Mai bis zum 31. August darf der Saunagast aus der Hitze in die Hitze wenn er möchte.

Abkühlung gibt es auch: Im Südbad gibt es sogar bis 26. Oktober Schwimmen ohne Zeitlimit.

 

M-Bäder sind immer noch relativ günstig

…im Vergleich mit anderen Großstädten.

Und das sogar mit Attraktionen im Bereich Wellness, Sport und Freizeit in so gut wie allen Bädern.

 

swm / adc

Nach Badeunfall am Germeringer See: Verunglückter 83-Jähriger gestorben

Erneut gab es in bayerischen Gewässern ein Todesopfer: Ein 83 Jahre alte Badegast ist am Sonntagnachmittag am Germeringer See untergegangen und daraufhin am Abend in einem Krankenhaus gestorben.

 

Zunächst konnte der Mann noch durch Rettungskräfte von Wasserwacht und Feuerwehr wiederbelebt und in ein Münchner Klinikum eingeliefert werden. Dort verstarb er trotz aller Bemühungen der Ärzte am späten Abend.

 

Bei den polizeilichen Ermittlungen ergaben sich keine Hinweise auf Fremdverschulden. Gerade in diesem Jahr häufen sich die tödlichen Unfälle an bayerischen Badeseen und Gewässern und sorgen für einen traurigen Rekord.

 

mt

Gefährlicher Leichtsinn: 34-Jähriger musste aus der Isar gerettet werden

Ohne Zivilcourage eines Passanten wäre ein 34-jähriger Mann am Samstag in der Isar ertrunken. Er hatte sich im Bereich der kleinen Isar auf einem Wehr aufgehalten, das sich in einem Seitenarm der Isar unterhalb der Maximiliansbrücke befindet. Es grenzt direkt an die dortige Fischtreppe – in diesem Bereich herrscht absolutes Badeverbot.

 

Aus unbekannter Ursache stürzte der 34-Jährige und geriet in die darunter befindliche Wasserwalze. Die Strömung war so stark, dass er sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Ein 30 Jahre alter Mann, der sich zum Sonnen auf Höhe der Fischtreppe befand, beobachtete den Vorfall und erkannte sofort den Ernst der Lage. Er brachte sich selbst in Lebensgefahr, indem er in die Isar stieg und den mittlerweile bewusstlosen 34-Jährigen ans Ufer zog. Dort halfen weitere Passanten, den Mann aus der Isar zu bergen und begannen mit lebensrettenden Wiederbelebungsmaßnahmen.

 

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr und des Notarztes hatte der Mann das Bewusstsein wieder erlangt. Zu weiteren Untersuchung kam er in eine Münchner Klinik. Besonders in diesem Jahr kommt es aufgrund der heißen Temperaturen vermehrt zu Badeunfällen mit Todesfolge – die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG mahnt deshalb zur Vorsicht. Allein am letzten Juliwochenende sind neun Personen in bayerischen Gewässern ertrunken.

Wasserrettung Wasserwacht DLRG, © Symbolfoto: Wasserrettung der DLRG

Badegäste in Bayern werden unvorsichtig: Neun Tote an einem Wochenende

Die Temperaturen im Sommer 2013 in Bayern sind rekordverdächtig. Aber es gibt auch einen anderen, traurigen Rekord im Freistaat: Noch nie sind an einem Wochenende so viele Badegäste in bayerischen Gewässern ums Leben gekommen: Insgesamt neun Menschen sind vergangenes Wochenende gestorben.

 

Die lang anhaltende Hitze ist der Grund, warum sich so viele Badegäste derzeit an und in bayerischen Gewässern aufhalten. Dazu kommt noch, dass Bayern ein Urlaubsland ist. Schon 2012 ertranken in keinem anderen Bundesland mehr Menschen – 75 Badetote gab es hier; deutschlandweit waren es 383. Die Gründe für die tödlichen Badeunfälle: Leichtsinn, Übermut, Selbstüberschätzung, Unkenntnis der Gefahren und auch mangelnde Schwimmfähigkeiten. Die DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) hat hier alle Hände voll zu tun.

 

«Gerade an Badestellen, die nicht überwacht werden, kommt es besonders häufig zu Unfällen», sagt DLRG-Pressesprecher Sebastian Löw. Außerdem wird es auch dann gefährlich, wenn Alkohol ins Spiel kommt: Viele junge Menschen treffen sich Abends zum Feiern und bringen sich unter Alkoholeinfluss in große Gefahr. Erst kürzlich sind so auch zwei junge Männer in München ums Leben gekommen  (wir berichteten).

 

Unterschätzt wird an Seen oft auch die Wassertemperatur. An der Oberfläche ist Wasser noch warm, in tieferen Schichten aber kalt. Die Folge: Krämpfe, die auch zu tödlichen Unfällen führen könnten. Weitere mögliche Todesursache: Immer wieder wagen Leichtsinnige Kopfsprünge in zu seichtes Wasser – trotz Warnschildern.

 

Gefährlich ist auch das Baden in fließenden Gewässern, sei es nun die Donau oder die Isar. Gegen starke Strömung anzuschwimmen, sei laut DLRG-Sprecher Sebastian Löw praktisch unmöglich. Hinzu kommen Strudel: «Wenn man da hineingerät, ist ganz schnell die Kraft weg und dann geht man unter.»

 

Wenn also am kommenden Wochenende die Temperaturen wieder über die 30 Grad steigen, mahnt die DLRG zur Vorsicht – und ist zur Sicherheit der Badegäste mit rund 50.000 ehrenamtlichen Helfern in ganz Deutschland im Einsatz.

 

mt / dpa

Foto: DLRG Bayern

Wasserleiche in Isar gefunden…

Am Samstag entdeckten Spaziergänger am Ostufer der Isar, an der Heinrich-Mann-Allee /Höhe Gustav-Freitag-Straße, eine Leiche zwischen Treibgutstücken. Der Mann war nur mit Boxershorts bekleidet und lag bereits seit ca. einer Woche im Wasser.
Eine Identifizierung war bisher nicht möglich. Hinweise auf ein Gewaltdelikt liegen nicht vor.

Beschreibung des Toten:
Männlich, ca. 20 – 40 Jahre alt, ca. 190 cm groß, diverse
Tätowierungen, u.a. Datum „21.09.1985“ auf der Brust; bekleidet
mit dunkelblauer Boxershort;
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden
gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat
14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in
Verbindung zu setzen.

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