Tag Archiv: Bahn

einfahrende S-Bahn, © Symbolfoto

München: S-Bahn-Verkehr am Isartor liegt wegen Feuerwehreinsatz lahm

Momentan geht nichts auf der S-Bahn-Stammstrecke nahe dem Isartor.

Die Feuerwehr ist im Einsatz.  Zwischen Marienplatz und Rosenheimer Platz können Züge deswegen momentan weder halten noch abfahren.

Die Feuerwehr ist nach den Angaben der Branddirektion bereits wieder abgerückt, die Haltestelle bleibt vorerst gesperrt.

Seit 13 Uhr sind keine Störungen mehr angezeigt. Von der Feuerwehr heißt es, irgendetwas hatte wohl einen Alarm ausgelöst, weswegen die Station zur Sicherheit gesperrt wurde.

Alle Updates sehen Sie auf unserem Live-Ticker.

adc / FW

Polizei  Blaulicht Rettungswagen, © Symbolfoto

Tödlicher Bahnunfall in Siegsdorf

Vom Zug erfasst – Am Sonntag kam es gegen 19:30 in Siegsdorf zu einem schweren Bahnunfall, wobei eine 72-jährige Frau getötet wurde.

 

Die Frau überquerte auf Höhe der Ruhpoldinger Straße in Siegsdorf die Gleise der Bahnstrecke Traunstein – Ruhpolding, obwohl die Schranken geschlossen waren. Ungeachtet des roten Blinklichts und der Beschrankung überquerte sie die Gleise, ohne auf den heranfahrenden  Zug der Regionalbahn Südostbayern zu achten. Trotz Notsignal und Bremsmanöver kam der Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen und erfasste die Frau. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Rentnerin so folgenschwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag.

 

Zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs, musste  die Zugstrecke für ca. 2 Stunden gesperrt werden. An der Unfallstelle waren insgesamt 30 Feuerwehrleute der freiwilligen Feuerwehr Siegsdorf, 11 Personen des Rettungsdienstes einschließlich Notarzt, ein Einsatzteam der Bahn, sowie mehrere Beamte der Bundes- und Landespolizei im Einsatz. Im Rahmen der Vorermittlungen war auch ein Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Traunstein an der Einsatzörtlichkeit.

 

Der Zugführer erlitt bei dem Unfall einen Schock, weitere Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung der Leiche sowie eine Obduktion an.

 

rr/Polizeiinspektion Traunstein

ICE im Münchner Hauptbahnhof, © Wegen eines Brandes einer IC-Lok kommt es zu Problemen im Bahnverkehr - Symbolfoto

Dauerpannen bei der Bahn: Landtag macht Druck

Angesichts der vielen Pannen und Verspätungen auf vielen Bahn-Regionalstrecken in Bayern setzt der Landtag die Staatsregierung unter Druck. CSU und SPD forderten sie am Donnerstag im Wirtschaftsausschuss auf, bei künftigen Ausschreibungen mehr auf die Qualität zu achten als bisher. Außerdem verlangten beide Fraktionen von der schwarz-roten Bundesregierung eine Erhöhung der Zuschüsse für den Regionalverkehr. In den vergangenen Jahren seien viele Pendler vom Auto auf die Bahn umgestiegen, sagte der CSU-Bahnfachmann Eberhard Rotter. «Wir müssen aufpassen, dass das nicht bricht.»

 

Die SPD schlägt unter anderem vor, dass der jährliche Fahrplanwechsel vom Winter auf den Sommer verlegt wird. «Da läuft man nicht so ein großes Risiko, wenn es zu großen Umwälzungen kommt», sagte der Abgeordnete Bernhard Roos. Die jüngsten Probleme auf den Bahnstrecken München-Garmisch und München-Salzburg sind nach Einschätzung der Landtagsabgeordneten unter anderem darauf zurückzuführen, dass neue Züge ohne ausreichenden Vorlauf vor dem Betriebsstart geliefert wurden.

 

«Bei den Ausschreibungsverfahren gibt es Verbesserungsbedarf», sagte der Grünen-Abgeordnete Markus Ganserer. Die Freien Wähler fordern eine robustere Gangart bei der Verhängung von Vertragsstrafen gegen die Bahnunternehmen. Außerdem wollte der oberfränkische Abgeordnete Thorsten Glauber wissen, wofür das bei Strafzahlungen von den Bahnfirmen kassierte Geld verwendet wird.

 

 

jn / dpa

Zug vor Grafing gestoppt – Fahrgäste evakuiert

Am Montag gegen  23:45 Uhr verließ der Zug EN 463 den Münchner Bahnhof mit dem Ziel Budapest. Kurz nach der Abfahrt entwickelte sich starker Rauch. Vor dem Bahnhof Grafing wurde der Nachtzug gegen 00:25 Uhr mit 150 Passagieren an Bord gestoppt.

Bremsblockade verursachte Rauchentwicklung

Die alamierten Rettungskärfte sperrten die Strecke und stellten eine Blockade der Bremsen an zwei Achsen fest. Ein Teil der Fahrgäste musste in einen anderen Wagon gebracht werden. Zu einem Barand kam es nicht. Die Feuerwehr kühlte die Bremsen. Anschließend stellte das Zugpersonal den defekten Wagon am Bahnhof Grafing ab.

Zahlreiche Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr

Verletzt wurde niemand. Ursache der Bremsblockade soll laut Feuerwehr ein technischer Defekt gewesen sein. Um 02:00 Uhr wurde die Strecke durch die Einsatzkräfte wieder freigegeben und der Zug konnte seine Fahr nach Budepest vortsetzten. Die Streckensperrung verursachte zahlreiche Bahn- und S-Bahnverspätungen.

ls/Bundespolizei

Münchner Verkehr

Lieber Auto als Bahn!

Die Berufstätigen in Bayern fahren am liebsten mit dem Auto zur Arbeit. 63 Prozent nutzen dafür den eigenen Wagen, 4 Prozent sind Mitfahrer in Fahrgemeinschaften, wie das Statistische Landesamt am Montag in München mitteilte. Überwiegend öffentliche Verkehrsmittel bevorzugen demnach nur 14 Prozent der Erwerbstätigen. Dabei haben die meisten eher kurze Wege: die Fahrt zur Arbeit dauert bei 74 Prozent weniger als eine halbe Stunde. 22 Prozent fahren bis zu einer Stunde, nur 4 Prozent sind länger unterwegs. Gut die Hälfte arbeitet ohnehin in der Wohngemeinde, nur gut zwei Prozent pendeln täglich in ein anderes Bundesland oder auch ins Ausland, um dort zu arbeiten. Die Angaben entstammen dem jährlichen Mikrozensus.

 

dpa/cb

einfahrende S-Bahn, © Symbolfoto

Betrug mit Bayern-Ticket: Bahn verliert eine halbe Million Euro

Nach eigenen Schätzungen kosten die Betrügereien mit dem Bayern-Ticket die Bahn jedes Jahr mindestens 500.000 Euro. Sogenannte „Schlepper“ benutzen ein Ticket mehrmals und nehmen immer wieder andere Mitreisende mit und kassieren jedes Mal wieder neu.

Um den Schleppern auf die Schliche zu kommen, hat die Bahn zivile Streifenbeamte eingesetzt. Bei elf Einsätzen konnten acht Schlepper gefasst werden.

rr/dpa

Donnersberger Brücke: Betrunkene greift Bahn-Mitarbeiter an

Heute Morgen gegen 7 Uhr ist eine 24-jährige alkoholisierte Aubingerin am S-Bahnhof Donnersberger Brücke ausgerastet und hat einen Bahn-Mitarbeiter angegriffen.

Die mit 2,4 Promille sichtbar betrunkene Studentin hatte behauptet, dass ihr Handy ins S-Bahn-Gleisbett gefallen sei. Sie wandte sich an den DB-Mitarbeiter, der jeodoch kein Handy im Gleis finden konnte. Aus Wut, dass es nicht aufgefunden werden konnte, schlug und trat die Frau auf den 28-jährigen DB-Mitarbeiter ein, der sich seinerseits wehrte.

 

Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung

 

Die alarmierte Streife der Bundespolizei konnte ebenfalls kein Handy im Gleisbereich auffinden. Ob dieses tatsächlich ins Gleis gefallen war, scheint fraglich. Die junge Frau hatte eine Handyschale, einen Rückendeckel und den Akku des vermeintlichen Handys vom Typ Samsung Galaxy in ihrer Handtasche.

Die Bundespolizei hat nun Ermittlungen gegen die Studentin wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

 

mt / Bundespolizei

Oktoberfest-Besucher gefährdet den Bahnverkehr

Ein 26-Jähriger aus Heinersreuth (Landkreis Bayreuth) überquerte am Mittwochabend unbefugt die gesamten Gleise auf Höhe des Haltepunktes Hackerbrücke und behinderte somit auch den Zugverkehr am Münchner Hauptbahnhof.

Der Franke bestieg am Hauptbahnhof aus bisher unbekannten Gründen einen leeren ICE. Er lief durch den ganzen Zug und öffnete bei einem Halt eine Tür und stieg in der Dunkelheit in den Gleisbereich aus. Danach lief er auf das nächstbeste Licht zu und kam am Haltepunkt Hackerbrücke an.

Ein Regionalexpress musste einen Nothalt einlegen und eine in den Haltepunkt einfahrende S-Bahn, S7 Richtung Innenstadt, wurde per Kreissignal gebremst. Darüber hinaus wurde vier Zügen die Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof untersagt, nachdem die Gleise, ausgenommen der Stammstrecke, gesperrt worden waren. Durch die Sperrung kam es zu betriebsbedingten Störungen, sowie zu Rückstauungen der Abreise der Wiesnbesucher.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen den mit 2,24 Promille alkoholisierten 26-Jährigen eingeleitet.

mt / Bundespolizei

einfahrende S-Bahn, © Symbolfoto

Bahnstreckensperrung wegen Kindern im Gleisbett

Zu erheblichen Behinderungen um den S-Bahn-Haltepunkt Laim kam es am Freitagabend, nachdem ein Lokführer Kinder im Gleis gemeldet hatte.

Aufgrund der Unübersichtlichkeit des Geländes in diesem Bereich setzte die Bundespolizei zur Absuche auch einen Hubschrauber ein. Dadurch kam es zu einer rund einstündigen Streckensperrung. Aufgrund des hohen Reisendenaufkommens kam es am S-Bahn-Haltepunkt Laim zu starken Beeinträchtigungen, wobei Reisende auch Gleise überquerten. Aufgrund der Streckensperrung stand eine mit zahlreichen Reisenden besetzte S2 eine knappe Stunde auf freier Strecke zwischen den betroffenen Haltepunkten. Erst als nach Absuche keine Kinder im Gleisbereich entdeckt wurden, konnte die Strecke seitens der Bundespolizei kurz vor 19 Uhr wieder freigegeben werden.

Die Bundespolizei weist immer wieder darauf hin, dass der Gleisbereich kein Spielplatz ist und Eltern ihre Kinder bezüglich der Gefahren unterrichten sollen.

 

mt / Bundespolizei

Entschuldigung eines Schwarzfahrers aus München rührt die Bundespolizei

Ausreden und Entschuldigungen von Schwarzfahrern kennt das Bahnpersonal und die Bundespolizei zuhauf. Doch die Geschichte eines 50-jährigen Münchers, der ohne Fahrschein im ICE Richtung Würzburg unterwegs war, sorgte dann doch für Rührung unter den Beamten.

 

Schon im Juli war der Mann gegen 07:30 Uhr im ICE von München nach Würzburg beim Schwarzfahren erwischt worden. Um der Kontrolle zu entgehen, hatte er sich sogar auf dem Klo des Zuges versteckt – erfolglos. Nachdem er vom Zugbegleitpersonal in Ingolstadt entdeckt worden war, erstattete die Deutsche Bahn AG Anzeige wegen des Erschleichens von Leistungen und Betruges. Ihm wurde von der Bundespolizei in München ein Anhörbogen zur Stellungnahme zugesandt. Nun erreichte die Bundespolizei die überraschend ehrliche und daher rührende Antwort des Mannes:
„Ich hatte am Vortag mit meiner Freundin einen Streit und wir trennten uns, da sie zu einem Vortrag nach Würzburg musste. Ich wollte mich mit der Trennung nicht abfinden und wollte sie dringend wiedersehen. Deswegen nahm ich am nächsten Morgen den Zug nach Würzburg. Ich vergaß, eine Fahrkarte zu kaufen, weil ich den Kopf woanders hatte. Das war ein großer Fahler. Ich stehe zu meinem Verhalten und bitte um Nachsicht.“ Das Geständnis endet mit den Worten: „Ich hoffe, meine Freundin verzeiht mir, denn eine gute Frau findet man heutzutage nicht mehr so oft.“

 

Der Strafanzeige konnte der Münchner trotz seiner ehrlichen Worte nicht entgehen – und ob es in der Liebesgeschichte ein Happy End gegeben hat, ist den mitfühlenden Polizeibeamten leider auch nicht bekannt.

 

mt / Bundespolizei

Student wird am Ostbahnhof von S-Bahn erfasst und stirbt

Heute Morgen gegen 04.20 Uhr ging ein 20-jähriger Student aus Nordrhein-Westfalen an den Bahngleisen entlang, die vom Münchner Ostbahnhof Richtung Holzkirchen führen.  Zur gleichen Zeit befand sich ein 46-jähriger Lokführer mit einer S-Bahn zur Leerfahrt auf der Strecke.

 

Aufgrund der Dunkelheit bemerkte er den Fußgänger nicht und erfasste ihn mit der linken Seite des Zuges. Als der Lokführer den Schlag bemerkte, leitete er sofort eine Bremsung ein und fand den jungen Mann neben den Gleisen. Der Student erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Nach dem bisherigen Erkenntnisstand wollte der junge Mann den Schienenbereich als Abkürzung nutzen,  Anhaltspunkte für einen Suizid oder ein Gewaltverbrechen gibt es nicht. Die Bahnstrecke musste für etwa anderthalb Stunden gesperrt werden.

 

Weil sich die Unfälle im Gleisbereich derzeit häufen, warnt die Bundespolizei vor Leichtsinn und Unachtsamkeit im Bereich der Bahnlinien.

Ein Zug fährt an einem Warnhinweis vorbei, dass die Gleise nicht betreten werden sollen., © Symbolfoto

Nach dem tragischen Tod einer 14-Jährigen warnt die Bundespolizei vor Leichtsinn an Bahngleisen

Nach dem tragischen Unfall vor rund drei Wochen, bei dem ein Mädchen am Starnberger See von einer S-Bahn erfasst und getötet wurde, warnt die Bundespolizei nun vor Leichtsinn an den Bahngleisen. Gerade in der Ferienzeit kommt es häufiger vor, dass spielende Kinder im Gleisbereich gemeldet werden – und für sie alle besteht Lebensgefahr. 

 

Die Bundespolizei benennt mehrere Gefahrenquellen: Moderne Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und abgestellte Schienenfahrzeuge entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz der Eisenbahn. Hier genügt oft schon die bloße Annährung und es kommt ohne Berührung zum Stromschlag.

 

Die Bundespolizei bittet insbesondere Erwachsene, den Kindern in den kommenden Ferienwochen ein gutes Vorbild zu sein:  Sie sollten die weiße Sicherheitslinie auf dem Bahnsteig beachten und keine Abkürzungen über die Gleise nehmen, sondern Über- oder Unterführungen benutzen. Auch sollten Eltern ihre Kinder auf die Gefahren hinweisen, die beim Spielen im Bahnbereich lauern.

 

mt / Bundespolizei

Lokomotive steht in Flammen

Auf einem Betriebsgelände der Deutschen Bahn AG in Aubing brannte es lichterloh. Eine Elektro-Lokomotive der Baureihe 111 stand bei Ankunft der Feuerwehr in Flammen. Die Lokomotive, die an Personenwaggons angekoppelt war, stand auf einem Abstellgleis. Passagiere befanden sich nicht darin.

 

Ein sofort eingeleiteter Löschangriff von beiden Seiten zeigte schnell Wirkung. Dennoch brannte auch das Dach der Lok aufgrund der hohen Intensität des Brandes durch. Der Notfallmanager der Deutschen Bahn AG erdete die Oberleitung, um der Feuerwehr ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Zur Sicherheit wurde auf den benachbarten Gleisen der Betriebsverkehr eingestellt.

 

Nach rund 20 Minuten hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Umfangreiche Nachlöscharbeiten begannen. Durch Kräfte der Deutschen Bahn AG wurde die Lokomotive vom Zug abgekoppelt und von einer Diesellok auf ein benachbartes Gleis ohne Oberleitung gezogen.

 

Drei Angehörige der Deutschen Bahn AG erlitten durch den Brand leichte Rauchgasvergiftungen. Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr versorgten sie und brachten sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Zu Behinderungen im Bahnverkehr kam es nicht. Die Höhe des Schadens kann durch die Feuerwehr nicht abgeschätzt werden.

1 2 3 4 5 6