Tag Archiv: Bahnhof

Bahnsteig des Bahnhofs Pasing nach der Gewalttat, © Bahnsteig des Bahnhofs Pasing - Foto: Polizei

Zeugenaufruf: Jugendliche Gruppe attackiert 30-Jährigen am Pasinger S-Bahnhof

Pasing: Sonntagfrüh kam es am S-Bahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Jugendlicher und einem 30-Jährigen Münchner. Als ein 16-Jähriger dazwischen ging, um zu schlichten, wurde auch er attackiert. Die Polizei bittet nun eventuelle Zeugen, sich zu melden

 

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© Ankunft der Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof

Chaos am Budapester Bahnhof – München bereitet sich vor

Die ungarische Polizei hat sich erneut vom Budapester Ostbahnhof zurückgezogen. Hunderte Flüchtlinge strömen auf die Bahnsteige. Ob, wohin und wann sie reisen können, ist unklar.  Das Ziel der Züge ist mittlerweile bekannt – Österreich. München rüstet sich jetzt. Weiterlesen

Nasenbeinbruch – 26-Jähriger rastet am Hauptbahnhof aus

Als zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn-Sicherheit einem Mann helfen wollten, eskalierte die Situation.  Der Mann verlor die Kontrolle über sich und griff die Beamten an. Jetzt ermittelt die Bundespolizei gegen zwei Männer wegen Widerstands, Gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

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Landshut: Bombendrohung am Bahnhof – Entwarnung

Eine Bombendrohung hat am Hauptbahnhof in Landhut einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nach Eingang eines anonymen Anrufs ist das Gelände am Montag gegen 11.15 Uhr weiträumig abgesperrt worden. Etwa 200 Menschen mussten den Bahnhofsbereich verlassen, der Zugverkehr wurde komplett eingestellt. Es gab aber rasch Entwarnung. «Das Gelände und der Bahnhof wurden großflächig durchsucht. Es wurde aber nichts Verdächtiges gefunden», sagte ein Polizeisprecher. Weiterlesen

Rosenheim / Ostermünchen: Pfeffersprayattacke im Zug

In einem Zug ist es am Samstag (24. Mai) auf der Strecke München – Salzburg zu einer folgenschweren Auseinandersetzung gekommen. Im Verlauf von Handgreiflichkeiten zwischen einem Iraker und zwei unbekannten Tätern wurde im Wagon Pfefferspray versprüht. Am Ende musste einer der Beteiligten mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Reisende klagten über Atembeschwerden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Gas statt klärendem Gespräch

Zwischen Ostermünchen und Großkarolinenfeld stritten gegen 21:15 Uhr im Meridian ein irakischer Staatsangehöriger und ein unbekannter Mann. Der Streit entwickelte sich zur Rangelei. Die Begleiterin des Unbekannten griff nach ersten Erkenntnissen in das Geschehen ein. Offenbar ohrfeigte sie den 25-jährigen Iraker mehrfach und sprühte Reizgas in dessen Gesicht. Der Getroffene verspürte sofort starke Augenschmerzen. Beim Halt in Großkarolinenfeld verließen alle drei Personen den Zug. Während die Frau und der Mann sich vom Bahnhof entfernten, musste der an den Augen Verletzte noch vor Ort von verständigten Sanitätern versorgt werden. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung mit dem Krankenwagen ins Bad Aiblinger Klinikum gebracht. Ersten Zeugenaussagen zufolge hätten auch unbeteiligte Reisende im Zug gereizte Augen und Hustenanfälle gehabt. Inzwischen hat die eingeschaltete Bundespolizei die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

 

Die Frau wurde den Beamten wie folgt beschrieben: Mitte 20, etwa 1,65 Meter groß, dunkle wellige Haare, Nasenpiercing, dunkle Kleidung, schwarze Lederjacke, Gürtel oder Schal mit Leopardenmuster. Für den Mann konnte folgende Beschreibung abgegeben werden: Ende 20 oder Anfang 30, etwa 1,85 Meter groß, Glatze, auffälliges Tattoo mit der Darstellung eines Propellerflugzeugs auf der rechten Kopfseite, silberner Ohrring, weitere Tätowierungen am gesamten linken Arm. Bekleidet war er mit einem dunkelblauen Shirt, darüber ein dünnes Sweatshirt mit Reißverschluss. Er führte einen schwarzen Rucksack mit und sprach Hochdeutsch. Hinweise zur Ermittlung der beschriebenen Personen nimmt die Bundespolizei in Rosenheim unter der Rufnummer 08031 / 8026 – 2102 entgegen. Weitere Geschädigte können sich ebenfalls unter der angegebenen Telefonnummer melden.

BuPo

München – Hauptbahnhof: Auf Lokführer eingedroschen

Ein 26 Jahre alter Mann, der bei der Polizei bereits seit längerem bekannt ist, hat am Dienstag Nachmittag einem 21 Jahre alten Lokführer der Deutschen Bahn ohne jeden Grund einen Schlag auf den Hinterkopf versetzt

 

…und dann auch noch Widerstand

Gegen viertel vor drei am Nachmittag wartete ein 21-Jähriger Bahnangestellter mit einigen Kollegen – friedlich und ohne etwas Böses zu ahnen – vor dem Hauptbahnhof am Ausgang Arnulfstraße vor einem Fast-Food-Stand.

Und da knallte es.

Von hinten kam ein Schlag mit Wucht gegen den Kopf des Lokführers. Ein 28-Jährige Altöttinger hatte – scheinbar einfach so – den Drang verspürt, dem jungen Mann eine Kopfnuss zu versetzen.

Dann setzte sich der dreiste Schläger ganz in der Nähe der Gruppe von Bahnangestellten auf eine Treppe und maulte und pöbelte noch in ihre Richtung.

Daraufhin rief der Lokführer, der den Schlag eingesteckt hatte, eine Streife der DB-Sicherheit, die in der Nähe war.

Die Sicherheitsmänner der Bahn hatten den Täter gerade angesprochen, da wollte der Reißaus nehmen. Eine weniger gute Idee, denn die Bundespolizei wurde sofort verständigt und hatte den Mann aus Altötting kurze Zeit später festgenommen.

Von Einsicht war bei dem polizeibekannten Mann aber auch bei der Festnahme keine Spur: Er wehrte sich, ließ sich auf den Boden fallen und tat alles in seiner Macht, um nicht mit auf die Wache zu müssen.

Ohne Erfolg – trotz aller Fluchtversuche bekommt er jetzt eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Dem 21-Jährigen Lokführer geht es gut, ihm war nur kurz nach der Kopfnuss schwarz vor Augen geworden.

adc

Ferienzeit: Bundespolizei gibt Tipps für den sicheren Start

Mit den Osterferien steht die erste große Reisewelle des Jahres vor der Tür. Die folgenden Tipps der Bundespolizei können helfen, entspannt in den Urlaub zu starten.

Bei Auslandsreisen, auch innerhalb des europäischen Schengenraumes, muss ein gültiges Ausweispapier mitgeführt werden. Daher sollte rechtzeitig die Gültigkeit des Personalausweises bzw. Reisepasses überprüft werden. Auch Kinder müssen mittlerweile ein eigenes Ausweisdokument mitführen. Der Eintrag in den Reisepass der Eltern genügt nicht! Außerdem empfiehlt es sich bei Kindern, die ohne oder nur mit einem Erziehungsberechtigten ins Ausland reisen, eine unterschriebene Vollmacht aller Erziehungsberechtigten mitzugeben.

 


Teilautomatisierte Grenzkontrollgates


Um das Reisen noch einfacher und schneller zu gestalten, bieten die Bundespolizei und der Flughafen München eine Neuerung. Seit dem 24. Februar 2014 sind an der Zentralen Ausreise im Terminal 2 teilautomatisierte Grenzkontrollgates installiert. Volljährige Bürgerinnen und Bürger der EU, der EWR-Staaten und der Schweiz, die im Besitz eines elektronischen Reisedokumentes, dem sogenannten ePass, sind, profitieren an diesen EasyPASS-Gates von einer beschleunigten Kontrolle und einer damit verbundenen Verringerung der Wartezeiten. Deutsche Staatsangehörige können auch den neuen deutschen Personalausweis im Scheckkartenformat nutzen.

 

Schutz vor Dieben

Ferienzeit bedeutet auch Hochkonjunktur für Diebe. Die Bundespolizei rät deshalb, das Gepäck besonders auf Flughäfen oder Bahnhöfen nie aus den Augen zu lassen und Wertgegenstände sicher aufzubewahren. Zur eigenen Sicherheit sollte man nie Gepäck von Fremden mitnehmen oder auf eigenen Namen einchecken.

 

Hilfeleistung der Bundespolizei

Die Bundespolizei am Flughafen München hilft bei allen Fragen zu Reise- und Visabestimmungen telefonisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 089 97307-9888 zum Ortstarif oder persönlich im Service-Point im Terminal 2 von 5:30 Uhr bis 20:00 Uhr.

 

rr/Bundespolizei

Foto: Bundespolizei

Lebensgefahr: Fotos im Gleisbett

Zwei Bundespolizisten wurden am Sonntagabend Zeuge einer lebensgefährlichen Situation.

 

Fotos im Gleisbett: Bundespolizisten staunen über Unbelehrbarkeit

 

Die beiden Beamten waren am Sonntagabend in einem Regionalexpress auf dem Heimweg. Bei der EInfahrt zum Halt in den Bahnhof Kaufering wurden sie Zeugen eines lebensgefährlichen Situation. Sie sahen gegen 18:30 Uhr
durch das Zugfenster, wie sich am gegenüberliegenden Gleis eine Frau in das Gleisbett begab, sich auf die Schienen
setzte und von einem Bekannten fotografiert wurde.

 

Bundespolizisten schreiten ein und können Unfall verhindern

 

Aufgrund der gefährlichen Situation unterbrachen die Beamten ihre Heimreise. Nachdem sie den Zug verlassen hatten, begaben sich zu den lebensgefährlichen Fotoaufnahmen auf Gleis 3 – Gerade noch rechtzeitig. Denn kurz nachdem die Frau, eine 25 Jahre alte Brasilianerin, nach Aufforderung der Beamten das Gleis verlassen hatte, fuhr ein Zug ein. Die Frau, die in Planegg bei München wohnt, konnte oder wollte die Aufregung der Bundespolizisten nicht verstehen. Sie zeigte keinerlei Unrechtbewusstsein und „wäre auf jeden Fall rechtzeitig aufgestanden“. Die Frau erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitsanzeige in Höhe von 25 Euro. Ihr wird gemäß Eisenbahn-, Bau- und
Betriebsordnung ein „Unbefugterer Aufenthalt in den Gleisen vorgeworfen. Zudem wird sie zu einem Präventionsgespräch zur Bundespolizei eingeladen werden.Bundespolizei warnt vor gefährlichen Situationen
Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem lebensgefährlichen Phänomen „Selfie“ bzw. „Posieren
im Gleis“. Die Umgebung gerät schnell aus dem Blick, man verlässt sich auf andere, die selbst abgelenkt
sind. Mit Alltagserfahrung ist die Gefahr nicht zu erfassen. Ein Zug, der sich mit 160 km/h nähert, benötigt nur 2,27 Sekunden für 100 Meter. Richtungswechselnder Eisenbahnverkehr oder veränderte Wettersituationen stellen eine oft nicht abschätzbare Gefahr dar.rr/Bundespolizei Foto: Symbolbild Bundespolizei

München – Hauptbahnhof: Rentnerin am Bahnhof ins Gleis gefallen

Für ihren Sturz in ein Gleis am Starnberger Flügelbahnhof hat sich eine 73 Jahre alte Frau entschuldigt:

Sie habe ja keine Verletzungen erlitten, sei froh über die Hilfe aus dem Gleis und bedaure  die Umstände, die sie bereitet hatte.

Die ältere Dame aus dem Landkreis Miesbach war am Donnerstag Morgen gegen 9 Uhr in das Gleis 34 gefallen, nachdem sie auf dem Bahnsteig gestolpert war und das Gleichgewicht verloren hatte.

Ein anrollender Zug der Bayerischen Oberland Bahn war glücklicherweise schon recht langsam und konnte noch bremsen, ohne die Seniorin ernsthaft zu gefährden.

Mit Hilfe von Personal und Passanten konnte die Frau wieder aus dem Gleis heraus auf den Bahnsteig klettern und konnte ihre Reise unverletzt vorsetzen.

adc

 

München: Verkehrseinschränkungen wegen Hauptbahnhof-Sanierung

Eine der beiden Spuren zum Rechts – Abbiegen vom Bahnhofplatz auf die Bayerstraße entfällt.

Auf der Bayerstraße gibt es zwischen Senefelder Straße und Goethestraße nur noch eine Spur.

Die Goethestraße ist bis zur Schwanthalerstraße nur noch eine Einbahnstraße.

Fußgänger und Fahrrad – Fahrer müssen sich mit deutlich weniger Platz begnügen.

Das alles ist in den nächsten Wochen so, weil die Stadtwerke die Sanierung im Zwischengeschoss am Hauptbahnhof fortsetzen.

Jetzt heben die Stadtwerke München zunächst die Baugruben aus, ab Mitte April werden dann undichte Stellen repariert, durch die Wasser in das Zwischengeschoss gelaufen ist und langsam dem Beton zu schaffen macht.

adc / swm

 

München: S-Bahn-Verkehr am Isartor liegt wegen Feuerwehreinsatz lahm

Momentan geht nichts auf der S-Bahn-Stammstrecke nahe dem Isartor.

Die Feuerwehr ist im Einsatz.  Zwischen Marienplatz und Rosenheimer Platz können Züge deswegen momentan weder halten noch abfahren.

Die Feuerwehr ist nach den Angaben der Branddirektion bereits wieder abgerückt, die Haltestelle bleibt vorerst gesperrt.

Seit 13 Uhr sind keine Störungen mehr angezeigt. Von der Feuerwehr heißt es, irgendetwas hatte wohl einen Alarm ausgelöst, weswegen die Station zur Sicherheit gesperrt wurde.

Alle Updates sehen Sie auf unserem Live-Ticker.

adc / FW

Kempten: Schüsse im Zug

Nach den Schüssen in einem Zug, durch die ein Polizist verletzt wurde, ist an der Bahnstrecke im Allgäu eine Leiche entdeckt worden. Zunächst war unklar, ob es sich dabei um einen der Täter handelte, die am Freitag auf zwei Beamte der Bundespolizei in dem Zug gewalttätig losgegangen sein sollen. Die Leiche sei an der Strecke von Kaufbeuren nach Kempten bei Günzach gefunden worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Kempten.

Der angeschossene Polizist wurde ins Bein getroffen. Er soll nicht lebensbedrohlich verletzt sein. Sein Kollegen wurde durch einen Schlag am Kopf verletzt. Die Beamten hätten laut Polizeiangaben nicht selbst geschossen.

Nun gibt es einen Großeinsatz der Polizei am Bahnhof Kempten.

Information der Deutschen Bahn AG: Schienenersatzverkehr zwischen Oberstdorf/Lindau – Kempten und Buchloe eingerichtet

Die Strecke Kempten – Günzach ist weiterhin gesperrt. Die Züge von Buchloe Richtung Kempten verkehren nun bis Günzach und enden dort vorzeitig. In Kürze wird ein Schienenersatzverkehr mit Bus in Günzach eingerichtet, welcher voraussichtlich zwischen Günzach und Kempten verkehrt. Da der Bahnhof Kempten wegen polizeilicher Ermittlungen noch gesperrt ist, ist auch beim Schienenersatzverkehr mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Wegen der Beeinträchtigungen bitten wir Sie deshalb auch weiterhin von Reisen auf dieser Strecke abzusehen.

Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass der zweite Täter mit schweren Verletzungen in der Nähe gefunden und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde.
jn / dpa / DB

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