Tag Archiv: Bahnhof

Postbote liefert Haschisch

Getarnt als Postmitarbeiter und mit einem Kilogramm Haschisch im Gepäck unterwegs – so hat die Kripo Mühldorf einen 21-Jährigen am Bahnhof Mühldorf festgenommen. Der Mann war mit dem Zug aus München gekommen. Wochenlange Ermittlungen führten schließlich zu diesem Zugriff. Der vermeintliche Postmitarbeiter ist aber kein Unbekannter für die Drogenfahnder. Bereits im November 2013 konnten bei ihm 800 Gramm Cannabis sichergestellt werden.

Mit neuer Tarnung gescheitert

Offenbar hatte der junge Mann nach der Festnahme im November an seiner Tarnung gefeilt und war der Meinung, als Postmitarbeiter nicht kontrolliert zu werden. Doch dieser Plan ist gescheitert. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, hat der Mann in den letzten Monaten gleich mehrere Kilogramm Haschisch in die Mühldorfer und Burghauser Region gebracht und verkauft.

Razzien in 12 Wohnungen

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat am Donnerstag 12 Wohnungen hauptsächlich im Raum Burghausen durchsuchen lassen. Dabei wurden jeweils kleinere Mengen Drogen gefunden.
Auch konnte ein weiterer junger Mann festgenommen werden, der im Verdacht steht, mit größeren Mengen Haschisch und auch mit Speed gehandelt zu haben. Bei ihm handelt es sich  offenbar um einen der Hauptabnehmer des „Postboten“. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird dieser 20-jährige Mann einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
mh / Polizei

Erneuerung von 24 Rolltreppen

SWM/MVG erneuern in diesem Jahr voraussichtlich 24 Rolltreppen in acht Bahnhöfen. Das bedeutet mehr Sicherheit, natürlich schöne neue Rolltreppen – aber teilweise auch Baustelle und Absperrung an diversen Bahnhöfen.
Die Anlagen werden altersbedingt ausgetauscht.

 

Folgende Stationen sind betroffen:

 

Harras

 

Fraunhoferstraße

 

Giesing

 

Maillingerstraße

 

Ostbahnhof

 

Rotkreuzplatz

 

Stiglmaierplatz

 

Untersbergstraße.

 

Während der Bauarbeiten stehen die Rolltreppen nicht für die Fahrgäste zur Verfügung. Es sind aber Ausweichmöglichkeiten vorhanden (benachbarte Rolltreppe, Aufzug, Treppe).

 

 

Damit wird das seit 2010 laufende zweite Erneuerungsprogramm über 125 Rolltreppen in 20 U-Bahnhöfen abgeschlossen. Die Gesamtinvestitionen für das aktuelle Programm betragen knapp 30 Millionen Euro.

 

 

2015 soll der Austausch mit einem neuen Programm fortgesetzt werden. Die Erneuerung von Rolltreppen erfolgt in der Regel nach rund 30 bis 35 Einsatzjahren. Ein Weiterbetrieb würde überdurchschnittlich hohe Instandhaltungs- und Reparaturkosten nach sich ziehen, zumal teilweise kaum noch Ersatzteile zu bekommen sind.

 

Ein Austausch ist daher wirtschaftlicher. SWM/MVG verzeichnen auch sinkende Instandhaltungskosten.

 

Grund: Die Rolltreppen sind in ein Online-Netzwerk eingebunden, das die Diagnose und Reparatur im Störungsfall erheblich erleichtert. Die Ausfallzeiten verkürzen sich um bis zu 25 Prozent. Moderne Anlagen mit weniger Verschleißerscheinungen und kürzeren Ausfallzeiten stehen für eine hohe Verfügbarkeit – und sind damit auch für die Kunden von Vorteil.

Alle Anlagen sind mit den neuesten sicherheitstechnischen Einrichtungen ausgestattet.

 

 

SWM/MVG zählen zu den größten Rolltreppen-Betreibern in Deutschland. Aktuell sind 771 Rolltreppen mit mehr als 69.000 Stufen und einer gesamten Förderhöhe von über 5.000 Metern in Betrieb. Bis zu 6.500 Fahrgäste sind pro Stunde auf einer Rolltreppe unterwegs. Eine Stufe fährt in ihrem Leben – je nach Anlage – fast bis zum Mond (rund 350.000 km). Trotz hoher Beanspruchung der Anlagen liegt die Verfügbarkeit bei 95% und mehr. Über den Betriebszustand der Rolltreppen informiert www.mvg-zoom.de – in Echtzeit.

 

 

 

jn / Rathaus Umschau

Brandstiftung in Starnberg

 

Samstagabend ist ein PKW im Oberdeck das Parkhauses am Bahnhof in Starnberg in Flammen aufgegangen. Die Freiwillige Feuerwehr Starnberg konnte den Brand schnell löschen, es gab keine Verletzten. Ein danebenstehender PKW wurde in Mitleidenschaft gezogen, der Gesamtschaden wird auf einige tausend Euro geschätzt.
Die Kripo Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und konnte feststellen, dass in dem betroffenen PKW, ein VW Polo, keine Batterie eingebaut war. Somit konnte ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Die Kripo geht deshalb von Brandstiftung aus.
Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck bittet unter der Telefonnummer 08141 / 612 -0 um Zeugenhinweise und Hinweise auf den Täter.
mh / Polizei

Räuber droht mit Messer – Zeugen gesucht!

Am Samstagabend hielt ein bislang unbekannter Täter auf einem Fußweg zwischen Wolfstraße und Bahnhofstraße in Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck) nacheinander zwei Radfahrer auf. Seiner Forderung nach Zigaretten und Geld verlieh er mit einem vorgehaltenen Messer Nachdruck. Damit hatte er bei einem Opfer Erfolg, der ihm einen Geldschein aus seiner Geldbörse übergab.

Gegen 19.30 Uhr hielt der unbekannte Räuber einen 24-Jährigen, der den Verbindungsweg von der Wolfstraße in Richtung S-Bahnhof befuhr, etwa auf  Höhe des Kindergartens auf. Der Räuber drohte mit einem Messer und verlangte zunächst Zigaretten von dem Nichtraucher, danach Bargeld.

Nach einem kurzen Gerangel konnte sich der Radfahrer zu Fuß entfernen. Nur kurze Zeit später, hielt der offensichtlich betrunkene Unbekannte einen weiteren Radfahrer auf und forderte von dem 35-Jährigen ebenfalls mehrmals Zigaretten, die der Radfahrer nicht hatte. Anschließend verlangte er Bargeld. Als der Geschädigte das Messer in der Hand des Täters wahrnahm, gab er ihm aus seiner Geldbörse einen Geldschein. Danach konnte der Geschädigte seinen Weg zum Bahnhof fortsetzen, von wo die Polizei verständigt wurde.

Zeugenaufruf

Der unbekannte Täter war ca. 170-175 cm groß, zwischen 18 – 25 Jahre alt, kurze dunkle Haare, schlank, helle Hautfarbe, mitteleuropäischer Typ, dunkle Jacke , sprach deutsch, möglicherweise mit Akzent. Es wurde niemand verletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch Beamte der PI Poing erbrachte keinen Erfolg. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen. Personen die sachdienliche Hinweise geben können, sind aufgerufen sich bei der Kripo unter Tel: 08141/6120 zu melden.

 

cb

Straßenräuber verprügeln 27-Jährigen am Münchner Hauptbahnhof

Am Montag besuchte ein 27-Jähriger einen Nachtclub in der Schillerstraße nahe des Münchner Hauptbahnhofs. Gegen 01.30 Uhr machte er sich offenbar betrunken auf den Heimweg zu seinem Hotel in der Sonnenstraße. Zwischen der Schwanthaler- und Landwehrstraße wurde er plötzlich von hinten angeschrien. Er drehte sich um und bemerkte zwei unbekannte Personen, von denen ihm eine sofort einen Kopfstoß und einen Fußtritt verpasste.

 

Am Boden liegend wurde er weiter geschlagen und getreten. Die unbekannten Täter zogen ihm seine Geldbörse und das Handy aus der Hose. Aus der Geldbörse entwendeten sie einen nicht unerheblichen Bargeldbetrag. Ebenso versuchten sie dem Opfer eine teure Armbanduhr zu entwenden. Dies konnte der 27-Jährige durch seine Gegenwehr verhindern. Die beide Täter flüchteten in einem dunklen Kleinwagen, der offenbar von einem dritten Komplizen gesteuert wurde.

 

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die die beiden Täter gesehen haben. Einer ist  etwa 35 Jahre alt, mindestens 190 cm groß mit einer athletischen Figur (Bodybuildertyp). Er hat blonde Haare, seitlich rasiert, beide Arme stark tätowiert. Bekleidetwar er mit einem schwarzem T-Shirt und dunkelblauer Jacke. Der zweite Mann ist um die 25 Jahre alt, geschätzte 170 cm groß und sehr schlank. Bekleidet war er mit weißem T-Shirt, schwarzer Jacke und schwarzer Jeans.

 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

mt / Polizei

Taschendieb lässt Beute zurück

Ihrer geistesgegenwärtigen Reaktion verdankt eine 21-jährige Brasilianerin aus Bochum, dass ein Taschendieb am Dienstagmorgen (24. Oktober) am Münchner Hauptbahnhof seine bereits sicher geglaubte Beute zurückließ.


Die Täter waren zu zweit unterwegs und waren sehr hilfsbereit. Die Brasilianerin war ging in Richtung Gleis, als zwei Männer um die 30 Jahre Hilfe für das schwere Gepäck anboten.

Gemeinsam ging man zum Zug, wo die Männer beim Verstauen in die Ablage halfen. Die Brasilianerin hatte dabei ihre Handtasche am Sitz abgestellt. Beim Verstauen des Gepäcks bemerkte sie, wie einer der beiden Männer 500 Euro aus der Handtasche entwendete und den Zug fluchtartig verließ. Ein 25-jähriger brasilianischer Begleiter und die Geschädigte nahmen sofort die Verfolgung auf. Dabei schrie die Geschädigte lautstark. Als der Verfolger den Dieb am Arm zu greifen bekam, riss dieser sich los und warf das Geld zu Boden.

Über den Querbahnsteig flüchtete er am Ausgang Bayerstraße in Richtung Goethestraße und konnte trotz sofortiger Nahbereichsfahndung nicht mehr festgestellt werden.

Die Verfolgung durch den Begleiter sowie das geistesgegenwärtig laute Schreien der Frau waren dafür verantwortlich, dass die Diebe letztlich ohne Diebesgut abziehen mussten.


Die Bundespolizei warnt davor, auch allzu hilfsbereiten Menschen zu sorglos gegenüber zu treten. Taschendiebe nutzten häufig solche Situationen um zum Erfolg zu kommen. Die Tipps der Münchner Bundespolizei:


* Lassen Sie Ihre Gepäck und insbesondere die Handtasche nie aus den Augen.


* Achten Sie bei Bargeldeinkäufen am Bahnhof darauf, dass Sie nicht beobachtet werden.


* Verschließen Sie Taschen, Rucksäcke und Geldbörsen stets. Tragen Sie Handtaschen mit
dem Verschluss zum Körper.


* Verwahren Sie größere Bargeldmengen voneinander getrennt und möglichst am Körper.


* Zeigen Sie einen Diebstahl schnellstmöglich an und lassen Sie insbesondere Scheck- und
Kreditkarten umgehend sperren (gebührenfreie bundesweite Sperr-Notrufnummer: 116 116).

 

 

 

jn

Über die Stränge geschlagen: Prügelei bei Junggesellenabschied

Am Sonntagmorgen gab es am Hauptbahnhof in München in der Schalterhalle eine handfeste Auseinandersetzung – zwölf Personen waren daran beteiligt, darunter eine Gruppe, die auf einem Junggesellenabschied unterwegs war.

 

Neun Männer im Alter von 22 bis 50 Jahren aus dem Landkreis Starnberg waren am Samstag zum Junggesellenabschied in München unterwegs gewesen und wollten in den frühen Morgenstunden den Heimweg antreten. Im Fahrstuhl von der U-Bahn zur Schalterhalle kam es gegen 01:55 Uhr zu einem Geschubse, weil sich drei junge Männer aus München noch zu der neunköpfigen Gruppe in den Fahrstuhl drängten.

 

Nach verbalen Attacken im Aufzug kam es zu leichten Stößen beim Aussteigen. Acht von neun Männern der Junggesellengruppe gingen daraufhin Richtung Schnellimbiss – nur einer von ihnen ging den drei Männern nach. Als er versuchte, nach einem von ihnen zu schlagen, jedoch sein Ziel verfehlte, schlug der unvermittelt zurück und traf ihn im Gesicht. Anschließend mischten sich mehrere andere Personen in das Handgemenge mit ein.

 

Bei den vier Hauptbeteiligten wurden Atemalkoholwerte von 1,8 bis 2,16 Promille gemessen. Passanten hatten die Polizei telefonisch verständigt. Eine Streife der Bundespolizei hat die Auseinandersetzung aufgelöst und alle Beteiligten zur Wache mitgenommen. Gegen vier Personen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

 

mt / Bundespolizei

Nach dem tragischen Tod einer 14-Jährigen warnt die Bundespolizei vor Leichtsinn an Bahngleisen

Nach dem tragischen Unfall vor rund drei Wochen, bei dem ein Mädchen am Starnberger See von einer S-Bahn erfasst und getötet wurde, warnt die Bundespolizei nun vor Leichtsinn an den Bahngleisen. Gerade in der Ferienzeit kommt es häufiger vor, dass spielende Kinder im Gleisbereich gemeldet werden – und für sie alle besteht Lebensgefahr. 

 

Die Bundespolizei benennt mehrere Gefahrenquellen: Moderne Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden. Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und abgestellte Schienenfahrzeuge entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz der Eisenbahn. Hier genügt oft schon die bloße Annährung und es kommt ohne Berührung zum Stromschlag.

 

Die Bundespolizei bittet insbesondere Erwachsene, den Kindern in den kommenden Ferienwochen ein gutes Vorbild zu sein:  Sie sollten die weiße Sicherheitslinie auf dem Bahnsteig beachten und keine Abkürzungen über die Gleise nehmen, sondern Über- oder Unterführungen benutzen. Auch sollten Eltern ihre Kinder auf die Gefahren hinweisen, die beim Spielen im Bahnbereich lauern.

 

mt / Bundespolizei

Bahnhof Pasing: Prügelei am Bahnsteig

Gestern Abend kam es in einem Zug der Linie S4 zu einer Schlägerei, die sich am Bahnsteig in Pasing fortsetzte und bei der sich zwei Personen verletzten.

 

Gegen elf Uhr Abends fuhren zwei Afghanen in der S4 von Geltendorf Richtung Pasing. Sie waren beide stark alkoholisiert, aber aus bislang unbekanntem Grund finden die beiden an, sich zu streiten und mit den Fäusten aufeinander einzuprügeln. Ein 46-jähriger italienischer Staatsangehöriger ging dazwischen und versuchte, die beiden zu trennen – jedoch ohne Erfolg. Er verständigte den Zugführer, der wiederum die Bundespolizei einschaltete.

 

Am Bahnhof in Pasing verließen die Afghanen die S-Bahn, attackierten sich aber weiterhin. Ein 50-jähriger Deutscher unterstütze am Bahnsteig die Schlichtungsbemühungen des Italieners. Beiden gelang es aber nur teilweise, die Streithähne zu trennen. Erst nach Eintreffen von Spezialkräften der Bayerischen Landespolizei beruhigten sich die beiden Kontrahenten. Einer der beiden klagte über Schmerzen am Kopf und am Bein und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

 

 

mt / Bundespolizei

Polizeihunde schlugen an Schließfach am Hauptbahnhof Alarm

Heute Mittag musste ein Teilbereich der Schließfachanlagen am Münchner Hauptbahnhof abgesperrt werden, nachdem zwei Diensthunde  ein verdächtiges Schließfach erschnüffelt und Alarm geschlagen hatten.

 

Die Hundesführer der Bundespolizei waren zu Übungszwecken am Vormittag an der Schließfachanlage des Münchner Hauptbahnhofes eingesetzt. Gegen halb zwölf aber schlug zunächst einer der Hunde bei einem Schließfach an und meldete eine verdächtige Substanz. Als ein zweiter Diensthund dann ebenfalls anschlug, wurde ein Entschärfertrupp der Bundespolizei angefordert.

 

Die Entschärfer öffneten drei Schließfächer, entnahmen diverses Reisegepäck und konnten nach dem Röntgen der Gegenstände Entwarnung geben: Denn das, was die Hunde so nervös gemacht hatte, war der Geruch von ausgelaufenem Nagellackentferner.

Bundespolizei greift verwirrte Person auf

In der Nacht zum Sonntag fanden Bundespolizisten im nördlichen Ladehof des Münchner Hauptbahnhofs einen 44-Jährigen aus Peiting. Er lag am Boden und wirkte auf die Beamten paranoid: Die Polizisten sprach ihn an, doch er war nicht in der Lage, zu reagieren. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten mehrere starke Psychopharmaka. Aufgrund der hilflosen Lage wurde der Mann mit zur Dienststelle genommen, dort vom Bereitschaftsarzt untersucht und schließlich aufgrund seines Zustands in ein Krankenhaus eingewisen.

 

 

123