Tag Archiv: Basketball

© Quelle: FCBB

Basketball: FC Bayern verpflichtet Bo McCalebb

Der FC Bayern Basketball hat auf seine angespannte Personallage reagiert und Bo McCalebb verpflichtet. Der Deutsche Meister einigte sich mit dem Amerikaner zunächst auf ein Engagement von einem Monat, nach dessen Ablauf beide Seiten die Situation neu bewerten.

Weiterlesen

FC Bayern verpflichtet den Serben Micic

Der Deutsche Basketballmeister FC Bayern München hat einen Nachfolger für den zu Lokomotive Kuban nach Russland gewechselten MVP Malcolm Delaney gefunden und verstärken sich mit dem serbischen Nationalspieler Vasilije Micic.

München – Der 20 Jahre alte Spielmacher wechselt vom serbischen Erstligisten KK Mega Vizura an die Isar und unterschreibt einen Zweijahresvertrag mit Option auf eine weitere Spielzeit. In der NBA wurde er in diesem Jahr von 52. Stelle von denPhiladelphia 76ers gedraftet, will sich aber erst mal in München weiterentwickeln.

„Ich freue mich, dass ich in den nächsten Jahren bei diesem besonderen Verein den nächsten Schritt meiner Karriere machen kann“, sagte der 1,95 Meter große Micic. „Coach Svetislav Pesic kennt mich gut, er zählt zu den besten Trainern in Europa, für junge Spieler ist er vielleicht sogar der beste überhaupt.“

Pesic voll des Lobes für den Neuen

 

„Vasilije verfügt trotz seines jungen Alters bereits über eine hohe Spielintelligenz und große Führungsqualitäten. Und er ist ein Spieler, der sich mit der Zeit noch verbessern und steigern wird“, sagte Geschäftsführer Marko Pesic. Micic befindet sich momentan bei der serbischen Nationalmannschaft, die sich auf die Weltmeisterschaft in Spanien vorbereitet.

Im Vorjahr wurde Milic als jüngster Spieler des Kaders von Nationalcoach Dusan Ivkovic für die EM 2013 nominiert und trug mit durchschnittlich 4,4 Punkten in 14 Minuten pro Spiel zum siebten Platz bei, der die WM-Qualifikation bedeutete. In der Adria-Liga lieferte er in der vorigen Saison für KK Mega Vizura 11,8 Punkten und 5,8 Assists pro Partie ab.

make

Bayern Baskets vor einer anspruchsvollen Euroleague

Am heutigen Donnerstag wurde in Barcelona die Auslosung vorgenommen – Bayern bekommt es in der Vorrunde der Euroleague mit würdigen Gegnern zu tun. In der ersten Gruppenphase trifft Bayern auf den FC Barcelona/Spanien, Panathinaikos Athen/Griechenland, Fenerbahce Istanbul/Türkei, Armani Mailand/Italien und Turów Zgorzelec/Polen.

 

Eines fällt auf: Alle diese Mannschaften gehören zur Kategorie der Landesmeister. Gezogen wurden die Bayern aus Topf Nummer 5.

 

Pokalsieger Alba Berlin dagegen hatte bei der Auslosung in Barcelona mehr Glück. Der Wildcard-Starter (Topf 4) spielt gegen ZSKA Moskau/Russland, Titelverteidiger Maccabi Tel Aviv/Israel, Unicaja Malaga/Spanien, Cedevita Zagreb/Kroatien und Limoges CSP/Frankreich.

 

Auch in der Saison 2014/15 wird wieder in vier Sechsegruppen gespielt. Jeweils vier Mannschaften kommen in die Top-16-Runde, danach geht es mit dem Viertelfinale (best of five) weiter. Das Final Four findet in Madrid (15. bis 17. Mai 2015) statt.

 

 

Hier eine Zusammenfassung der gezogenen Gruppeneinteilung:

 

 

Gruppe A

Real Madrid

Anadolu Istanbul

Zalgiris Kaunas

Nischni Nowgorod

Dinamo Sassari

Sieger des Qualifikationsturniers

 

 

Gruppe B

ZSKA Moskau

Maccabi Tel Aviv (TV)

Unicaja Malaga

ALBA BERLIN

Cedevita Zagreb

Limoges CSP

 

 

Gruppe C

FC Barcelona

Panathinaikos Athen

Fenerbahce Istanbul

Armani Mailand

BAYERN MÜNCHEN

Turów Zgorzelec

 

 

Gruppe D

Olympiakos Piräus

Valencia Basket

Laboral Kutxa Vitoria

Galatasaray Istanbul

Roter Stern Belgrad

Neptunas Klaipeda

 

 

jn / fcb-basketball

Basketball-Bundesliga 2014/15: FCB vs. MBC

Nach der Terminermittlung für die BBL (Basketball-Bundesliga) steht fest: Die Basket Bayern werden ihren Titel als deutsche Basketball-Meister zuerst gegen den Mitteldeutschen BC verteidigen müssen. Der vorläufige Spielplan gibt außerdem die folgenden Informationen zur BBL heraus:

 

Am 3. Oktober beginnt die Liga, die Hinrunde endet am 4. Januar 2015. Die Hauptrunde wird am 30. Mai 2015 zuende gehen, die Playoffs werden voraussichtlich am 9. Mai beginnen.

 

Pokalsieger Alba Berlin wird an dem Wochenende 8./9. November auf die Bayern treffen. Die Neuauflage des Duells der abgelaufenen BBL-Finalserie wird in Berlin stattfinden.

 

 

Neben der BBL freuen sich die Spieler des FCB auch auf die Euroleague. Am Donnerstag, 10. Juli, findet in Barcelona um 12 Uhr die mit Spannung erwartete Gruppenauslosung der Euroleague-Saison 2014/15 statt. Der FC Bayern Basketball hat sich als Deutscher Meister automatisch für den bedeutendsten europäischen Basketball-Wettbewerb der Vereinsmannschaften qualifiziert. Im Anschluss an die Ziehung der Gruppen werden auch die Begegnungen der einzelnen Spieltage ausgelost. Eine Liveübertragung der Ziehung finden Sie hier.

 

Insgesamt sind 23 Mannschaften für die Gruppenphase gesetzt. Der 24. und letzte Teilnehmer wird in einer Qualifikationsrunde ermittelt. Für die Auslosung werden die Teams auf sechs Lostöpfe (Seeds) verteilt. Die Zuteilung auf die Lostöpfe erfolgt auf Basis eines Euroleague-Rankings, welches die sportlichen Vereinserfolge der letzten drei Jahre auf europäischer Ebene berücksichtigt. Mannschaften aus demselben Land dürfen nicht in derselben Gruppe landen. Die Basketballer des FC Bayern sind nach ihrer Premieren-Saison vergangenes Jahr heuer in Lostopf fünf gesetzt.

In der vergangenen Saison qualifizierte sich der FCBB als Euroleague-Debütant sogleich für die Top16-Runde, in der das Team von Chefcoach Svetislav Pesic nur knapp die Viertelfinalrunde verpasste.

 

 

jn / FCB

Bayern-Trainer Pesic: Zoff mit ALBA „von meiner Seite aus“ beendet

Bayern Münchens Meistertrainer Svetislav Pesic hat den in den Playoff-Finals eskalierten Streit mit seinem Ex-Club ALBA Berlin nach eigener Auskunft abgehakt.

 

„Die Geschichte mit ALBA ist jetzt von meiner Seite aus offiziell beendet“, sagte der Basketball-Coach in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“. Während der Endspielserie hatten sich Berliner und Münchner gegenseitig verbal hart attackiert – was Pesic bedauert. „Ich habe so gute Erinnerungen an Berlin, an ALBA, ich sehe ALBA wie mein Baby. Ich habe viele Titel gewonnen, aber mein richtiger Job als Trainer, das war ALBA: von Anfang bis Ende, ein Paket, mit einmaliger Jugendarbeit“, sagte er.

 

ALBA Berlins Erfolgsgeschichte unter Pesic

Von 1993 bis 2000 hatte der Serbe ALBA zu vier Meistertiteln, zwei Pokalsiegen und dem Erfolg im Korac Cup geführt. 2012 heuerte er bei den Bayern an. Dass die Münchner in der Bundesliga wenig Sympathien haben, spornt ihn an. „Ich war immer für Bayern München. Ich bin für diejenigen, die gehasst werden ohne Grund“, sagte der 64-Jährige.

In München kann sich Pesic sein Karriereende vorstellen. Davor aber will er die Sportart weiter voranbringen. Als „größten Erfolg“ bezeichnete er eine ausverkaufte Halle, wenn zugleich ein Heimspiel der Fußballer in der Champions League stattfinde. „Dann könnte man sagen, Basketball hat sich in dieser Region definitiv durchgesetzt.“

 

RG / Dpa

 

München: Bayern-Basketballer feiern Titel – Stoiber: «Zweite große Säule»

Einen Tag nach dem Titelgewinn in Berlin haben die Bundesliga-Basketballer des FC Bayern München ihren Meistercoup mit knapp 600 Fans vor ihrer Heimspielhalle gefeiert.

 

Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber lobte das Team von Trainer Svetislav Pesic. «Ihr seid die zweite große Säule des FC Bayern. Ich bin stolz darauf, dass ihr den Basketball so voran gebracht habt», sagte der ehemalige bayerische Ministerpräsident am Donnerstag.

 

Die Münchner hatten am Vorabend im Duell mit ALBA Berlin die Playoff-Serie um die deutsche Meisterschaft mit 3:1 für sich entschieden.

Bayern-Basketballer erreichen Finale

Der FC Bayern München hat das Playoff-Finale der Basketball-Bundesliga erreicht. Der Vorrundenprimus setzte sich am Donnerstag im entscheidenden fünften Halbfinal-Match gegen die EWE Baskets Oldenburg deutlich mit 88:63 (41:33) durch und entschieden damit die Best-of-Five-Serie mit 3:2 für sich. Im Endspiel trifft das Team von Trainer Svetislav Pesic nun auf ALBA Berlin. Die erste von maximal fünf Partien steigt am Sonntag (16.15 Uhr) in München.

 

Nach zwei verschenkten Siegen haben die Basketballer des FC Bayern München ihre Souveränität wiedergefunden und sich erstmals nach ihrer Rückkehr in die Bundesliga ins Playoff-Finale gekämpft. Das Team von Trainer Svetislav Pesic gewann am Donnerstag das entscheidende fünfte Halbfinal-Match gegen die EWE Baskets Oldenburg vor allem nach einem furiosen dritten Vierteln souverän mit 88:63 (41:33) und entschied damit die Best-of-Five-Serie mit 3:2 für sich. Im Endspiel trifft der Vorrundenprimus nun auf ALBA Berlin. Die erste von maximal fünf Partien steigt am Sonntag (16.15 Uhr) in München.

 

Im Münchner Audi Dome überzeugten die Hausherren vor den Augen von Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer und dem früheren bayerischen Ministerpräsident Edmund Stoiber in erster Linie in Durchgang drei, der mit einem 26:11 zur Machtdemonstration wurde – zwei Tage zuvor hatten die Münchner in jenem Viertel noch das Spiel verloren. Bester Werfer des FCB war Malcom Delaney mit 17 Zählern. Bei den Oldenburger war Julius Jenkins mit 20 Punkten am erfolgreichsten.

 

Dass es überhaupt zu diesem Alles-oder-Nichts-Match kam, lag am Nervenflattern der besten Hauptrundenmannschaft in den Halbfinals drei und vier. Da wurde der vorzeitigen Finaleinzug leichtfertig verspielt. Im dritten Heimspiel der Serie blieben die Bayern aber nach einer anfangs umkämpften Partie konzentriert und nutzten einige Fehler der Gäste konsequent aus. Vor allem dank der körperlichen Stärke von John Bryant und Deon Thompson führten die Bayern schon zur Pause.

 

«Ich rechne damit, dass die Baskets zurückkommen», meinte Bayerns Sportdirektor Marko Pesic nach zwei Vierteln bei Sport1, «die Frage ist, wie wir darauf reagieren». Doch die Sorgen des ehemaligen Nationalspieler verflogen schnell: Mit einem famosen 21:3-Lauf machten die Gastgeber schon früh alles klar. Das war für die Comeback-Spezialisten um Trainer Sebastian Machowski zu viel.

 

Nach Seriensieger und Titelverteidiger Bamberg im Viertelfinale hat es damit auch der zweite Vorjahresfinalist nicht ins Endspiel geschafft. Die Bayern können nun ihren dritten Meistertitel nach 1954 und 1955 einfahren. ALBA, das in der Vorschlussrunde Bamberg-Bezwinger Artland Dragons mit 3:1-Siegen eliminiert hatte, kämpft um den neunten Pokal in der Bundesliga.

 

RG / dpa

FC Bayern: desolat in Oldenburg

Mit einer unterirdisch schlechten Leistung im dritten Viertel verlieren die Basketballer des FC Bayern in Oldenburg. Nun müssen sie am Donnerstag in einem fünften Spiel um den Einzug ins Finale gegen ALBA Berlin kämpfen.

Die Münchner kamen eigentlich recht gut ins Spiel, das allerdings von beiden Seiten nicht auf höchstem Niveau geführt wurde. Nichts zu sehen von einem möglichen Knacks nach der knappen Niederlage nach zweimaliger Verlängerung am Samstag vor heimischer Kulisse im Audi Dome. Vor allem Bryce Taylor traf gleich zu Beginn zwei Dreier, so dass die Bayern mit 16:6 vorne lagen. Gegen Ende des Viertels ließ die Konzentration etwas nach, nur noch 16:10 nach den ersten zehn Minuten für die Münchner.

Oldenburg immer besser

Im zweiten Viertel ist es den Bayern nicht gelungen, Kontrolle ins Spiel zu bringen. Stattdessen wurden die Gastgeber immer besser. Trotz desolater Wurfquoten auf beiden Seiten, holte Oldenburg immer mehr auf. Jenkins war es schließlich, der zur erstmaligen EWE-Führung traf (17:16). Deon Thompson war es, der in dieser Phase dagegenhalten konnte und sicher in den Korb traf, und somit die Münchner wieder in Front brachte. Problem für die Bayern allerdings: sie hatten eine hohe Foulbelastung. Bereits früh waren einige Spieler mit zwei oder gar drei Fouls belastet. Mit einem knappen 29:31 für die Bayern ging es schließlich in die Pause.

Gastgeber überrollen desolate Bayern

Was in der Halbzeitpause bei den Münchnern geschehen ist, kann sich wohl keiner erklären. Denn nach dem Wechsel spielten und vor allem trafen nur noch die Oldenburger. Ein unfassbarer 21:0-Lauf sorgte quasi schon im dritten Viertel für die Vorentscheidung in dieser Partei. 50:31 für die EWE Baskets. 54:38 stand es dann am Ende des dritten Viertels.

Kurzes, vergebliches Comeback

Im letzten Viertel zeigten die Münchner, dass sie das Spiel noch nicht abgehakt haben. Punkt für Punkt kämpften sich die Bayern heran. Auch weil die Konzentration auf Seiten der Oldenburger etwas nachließ. Drei Minuten vor Spielende betrug der Vorsprung nur noch fünf Punkte (60:55). Ein Dreierversuch von Heiko Schaffartzik 90 Sekunden vor Schluss landete aber nur auf dem Ring, während auf der Gegenseite Nemanja Aleksandrov mehr Glück hatte, und die letzten Hoffnungen der Bayern somit zerstörte. Am Ende hieß es 70:60 für Oldenburg, die in der Halbfinalserie somit zum 2:2 ausgleichen konnten.
Nun kommt es am Donnerstag im Audi Dome zum alles entscheidenden fünften Spiel. Der Sieger darf dann in der Finalserie gegen ALBA Berlin antreten, die ebenfalls am Dienstagabend bei den Artland Dragons gewannen und die Serie mit 3:1 für sich entscheiden konnten.
mh

FC Bayern München: Traumstart im Halbfinale

Mit einem souveränen 86:67-Sieg ist der FC Bayern Basketball in das Halbfinale der BBL gestartet. Vor rund 5.600 Zuschauern im heimischen Audi Dome konnten die Gäste aus Oldenburg nur in der Anfangsphase noch mithalten.

Das erste Halbfinale war in der Anfangsphase relativ ausgeglichen. Während die Bayern mit einer starken Defensivleistung den Gästen das Leben schwer machten, vergaben die Münchnern ihrerseits in der Offensive so manch sichere Punkte. Entsprechend knapp ging das erste Viertel zu Ende, 18:16 für die Hausherren. Im zweiten Viertel legten die Münchner dann einen Zwischenspurt hin und zogen bis auf 27:19 davon. Sehr zu Freude der anwesenden Führungsriege des FC Bayern um Präsident Karl Hopfner, Vize-Präsident Rudolf Schels, Sportvorstand Matthias Sammer und Finanzvorstand Jan-Christain Dreesen. Doch die EWE Baskets Oldenburg kämpften sich noch ein Mal zurück. Beim Stand von 29:27 entschied sich FCBB-Trainer Pesic eine Auszeit zu nehmen. Die Münchner konnten sich wieder etwas absetzen, 43:35 stand es 1,6 Sekunden vor der Halbzeitsirene. Zeit genug aber für Heiko Schaffartzik, einen umjubelten Buzzerbeater von der Mittellinie zu versenken. Die Halle tobte, 46:35 der Halbzeitstand.

Oldenburg niedergeschlagen

Ob es das intensive Spiel in der ersten Hälfte war, der Buzzerbeater kurz vor der Halbzeit oder einfach die Dominanz der Bayern – in der zweiten Hälfte konnten die Oldenburger nicht mehr mithalten. Mitte des dritten Viertels wuchs der Vorsprung auf 59:43 an. Vor allem MVP Malcolm Delaney zeigte sich treffsicher aus nahezu jeder Position. Nach 30 Minuten hieß es schließlich 68: 53 für die Münchner.
Das Schlussviertel eröffnete Lucca Staiger mit einem Dreier nach zehn Sekunden. Im weiteren Verlauf pendelte der Vorsprung der Bayern zwischen 15 und 20 Punkten und niemand im Audi Dome zweifelte daran, dass die Münchner in der Serie mit 1:0 in Führung gehen würden. Am Ende hieß es schließlich 86:67.
Für die FCBB-Korbjäger waren erfolgreich:
Malcolm Delaney (22 Punkte/2 Dreier), Heiko Schaffartzik (17/4/6 Rebounds), Bryce Taylor (14), John Bryant (11/1/12), Deon Thompson (6), Lucca Staiger (6/2), Boris Savovic (5/8 Reb), Robin Benzing (2), Yassin Idbihi (2)
mh

FC Bayern: Spielwiederholung!

Zu früh gefreut! Das vierte Spiel im Viertelfinale der Basketball Playoff-Runde zwischen den MHP Riesen Ludwigsburg und dem FC bayern Basketball muss wiederholt werden.

Statt Vorbereitung auf das Halbfinale am Sonntag in heimischer Halle müssen sich die Basketballer des FC Bayern doch noch mindestens ein Mal mit den Ludwigsburgern auseinandersetzen. Direkt nach dem vierten Spiel, das die Bayern mit 82:75 in fremder Halle gewonnen hatten und damit mit 3:1-Siegen in das Halbfinale eingezogen sind, haben die Gastgeber Protest bei der BBL eingelegt. Grund: beim Stand von 71:73 für die Bayern wird der Ludwigsburger Stockton von Bryce Taylor gefoult. Die Schiedsrichter entscheiden auf zwei Freiwürfe. Nachdem Stockton den ersten verwandelt hatte, soll Bayerns Heiko Schaffartzik den Schiedsrichtern gesagt haben, dass der falsche Spieler an der Freiwurflinie steht. Auch FCBB-Trainer Pesic mischte sich nun in die Diskussion ein. Die Schiedsrichter waren sich wohl nicht mehr sicher und entschieden: Regelverstoß, der falsche Spieler an der Freiwurflinie. Ergo wird der bereits verwandelte Freiwurf nicht gezählt und die Bayern bekamen auch noch Ballbesitz. Möglicherweise die entscheidende Wende im Spiel pro Bayern.

BBL begründet Entscheidung pro Ludwigsburg

Von Seiten des  FC Bayern Basketball wurde der Vorwurf der „unrechtmäßigen Einflussnahme auf die Schiedsrichter“ zurückgewiesen. Unterdessen erläuterte BBL-Spielleiter Dirk Horstmann den Ludwigsburger Protest als begründet, weil den Schiedsrichtern eineinhalb Minuten vor dem Spielende ein Fehler unterlaufen sei, der Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf gehabt habe. „Die Aberkennung des ersten verwandelten Freiwurfs von Michael Stockton sowie die Nicht-Gewährung des zweiten Freiwurfs durch denselben Spieler war ein Regelverstoß“, so der Beko BBL-Spielleiter, deshalb müsse das Spiel wiederholt werden.
Ob die Bayern gegen diese Entscheidung wiederum Protest einlegen werden, ist noch nicht sicher. Das Wiederholungsspiel würde am Mittwoch über die Bühne gehen.
mh

FC Bayern: Ludwigsburg aus der Halle gefegt

Der FC Bayern hat im dritten Play-Off Spiel den zweiten Sieg eingefahren. Deutlich wurde Ludwigsburg aus dem heimischen Audi Dome gefegt. Nun steht es 2:1 in der Serie.

Mit 104:82 siegten die Basketballer des FC Bayern am Ende deutlich gegen Ludwigsburg. Doch in der ersten Hälfte sah es gar nicht nach so einem klaren Erfolg aus. Im ersten Viertel versuchten die Gäste mit schnellem Spiel und vielen Wurfversuchen die Abwehr der Hausherren durcheinander zu bringen.Bis zum Stand von 12:12 gelang das aus, dann legten die Bayern erstmals richtig los. Ein 11:0-Lauf brachte eine deutliche Führung, doch die Gäste kämpften sich auf 23:18 wieder heran.

Gäste-Führung zur Halbzeit

Im zweiten Viertel konnte sich keine der beiden Mannschaften so richtig absetzen. Viel mehr noch: nach hitzigem Kampf führten die Ludwigsburger zru Pause schließlich mit 47:45. Die 6.190 Gäste im Audi Dome rieben sich etwas verwundert die Augen. Sollten die Bayern als klarer Favorit in dieser Play-Off-Serie vielleicht doch überraschend gegen den Tabellen-Achten der Vorrunde den Kürzeren ziehen?

Mega-Lauf nach der Pause

Wie verwandelt kamen die Münchner zum dritten Viertel auf das Parkett. Ein unglaublicher 22:0-Lauf stellte praktisch die Weichen für den am Ende deutlichen Sieg. Erst beim Stand von 67:47 gelang den Gästen der erste Korberfolg im dritten Abschnitt. Scheinbar hatten sich die Ludwigsburger in den ersten beiden Vierteln zu sehr verausgabt, dem Bayern-Express hatten sie nichts mehr entgegen zu setzen. 81:58 stand es nach dem dritten Viertel. Der Schlussabschnitt war nur noch Schaulaufen und die Frage: welcher Bayern-Spieler knackt die 100-Punkte-Marke? Am Ende war es dann Steffen Hamann, der per Freiwurf den Audi Dome zum Kochen brachte. Beim 104:82-Sieg war Malcolm Delaney mit 22 Punkten Top-Scorer auf Seiten der Bayern, die nun mit 2:1 in der Serie führen. Das vierte Spiel ist am Sonntag um 17:30 Uhr in Ludwigsburg.
mh

1 2 3 4