Tag Archiv: Bau

Tipps zur Planung und Finanzierung des Eigenheims

Viele Familien träumen von den eigenen vier Wänden. Damit dieser Traum schon bald Realität wird, geben wir Tipps für die Planung des Eigenheims. Hierbei liegt ein großes Augenmerk auf der Finanzierung der Immobilie. Nur wer sich im Vorfeld ausreichend Gedanken über die Bauphase macht, kann sich die Umsetzung leisten.

 

 

Tipps für eine günstige Baufinanzierung

 

Um die eigenen Wünsche ans Eigenheim bestmöglich umzusetzen, muss ein gewisser finanzieller Rahmen vorhanden sein. Wird ein Grundstück gekauft, fallen Grunderwerbssteuern, Notar- und Maklerkosten an. Diese Kosten werden auch heute noch gerne unterschätzt, umgangen werden können sie aber nicht. Wir geben Tipps für die Finanzierung der Immobilie, die unbedingt beherzigt werden sollten:

 

  • Zunächst einmal ist ein Finanzplan sinnvoll, der darstellt, wie viel Geld monatlich zum Abbezahlen des Kredits zur Verfügung steht.

 

  • Bevor eine Immobilienfinanzierung abgeschlossen wird, sollten unbedingt mehrere Angebote eingeholt werden. Vergleichen lohnt sich!

 

  • Förderungen, wie beispielsweise das neu eingeführte Baukindergeld, sollten in Betracht gezogen werden. Dies bekommen Bauherren, wenn sie im Jahr nicht mehr als 75.000 Euro verdienen – plus 15.000 Euro pro Kind.

 

  • Die Laufzeit des Kredits sollte vor Eintritt in das Rentenalter abgeschlossen sein.

 

  • Um die Familie abzusichern, ist eine Risiko-Lebensversicherung ratsam. Diese greift ein, wenn dem Hauptverdiener etwas zustößt.

 

  • Sondertilgungen sollten kostenlos sein.

 

  • In die Kreditsumme sollten auch Gebühren für den Makler, Möbelkosten und ein Budget für die Außenanlage mit aufgenommen werden.

 

 

Das perfekte Grundstück finden

 

Bevor es mit konkreten Planungen für ein Eigenheim losgehen kann, muss der passende und natürlich bezahlbare Bauplatz her. Nicht jeder hat das Glück, solch einen bereits zu besitzen, zu erben oder gar geschenkt zu bekommen. Oftmals werden Grundstücke von privat verkauft, deshalb lohnt es sich, Augen und Ohren offen zu halten. Auch ist die Suche auf Immobilienplattformen sinnvoll. Zudem empfiehlt es sich, sich bei der Stadt zu erkundigen. Wird von städtischer Seite her Bauland veräußert, können sich Interessenten bewerben. Wichtig ist, dass sich Baulandsuchende nicht zu hohe Ziele stecken. Da Grundstücke meist nicht perfekt sind, sollten Interessenten Kompromisse eingehen. Muss es wirklich der extrem große Garten sein? Kann das Grundstück in einem Randbezirk liegen? Welche Größe sollte das Baugebiet mindestens haben? Diese Fragen sollten vorab geklärt und abgesteckt werden.

 

 

Mit Profis arbeiten

 

Der Bauträger stellt das Grundstück und baut das Haus und der Kunde erwirbt das fertige Haus zum vorher ausgemachten Festpreis. Alles, was bis dahin zu tun ist, ist Sache und Risiko des Bauträgers. Beispielsweise fallen gelegentlich Schwierigkeiten mit der Baugenehmigung oder dem Baugrund an, die das Projekt verteuern können. Hauptsächlich behält der Bauträger aber den Bebauungsplan im Blick. Dieser besteht aus einem Katalog von elf Gesichtspunkten (>§ 1 Abs. 6 BauGB), die bei der Planung zu berücksichtigen sind:

  • Gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse
  • Soziale und kulturelle Bedürfnisse
  • Ggf. Denkmalschutz
  • Belange des Umweltschutzes (können sehr umfangreich sein)
  • Belange der Wirtschaft
  • Belange des Verkehrs

Der Bauträger koordiniert das Gesamtvorhaben, die Ausführung aber gibt er häufig an Architekten und Subunternehmer weiter.

Baustelle, Absperrung, Straßenschild, Schild

Forum Schwanthalerhöhe: Anwohner klagen über die Bauarbeiten

Das Einkaufszentrum „Forum Schwanthalerhöhe“ soll am Donnerstag und Freitag nur zum Teil eröffnet werden. Die Arbeiten für einige Center-Geschäfte sind demnach noch nicht abgeschlossen. Die Anwohner sind von den Bauarbeiten genervt und beschweren sich unter anderem über den Baulärm.

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Bagger auf Baustelle, © Symbolfoto

München: Verkehrseinschränkungen wegen Hauptbahnhof-Sanierung

Eine der beiden Spuren zum Rechts – Abbiegen vom Bahnhofplatz auf die Bayerstraße entfällt.

Auf der Bayerstraße gibt es zwischen Senefelder Straße und Goethestraße nur noch eine Spur.

Die Goethestraße ist bis zur Schwanthalerstraße nur noch eine Einbahnstraße.

Fußgänger und Fahrrad – Fahrer müssen sich mit deutlich weniger Platz begnügen.

Das alles ist in den nächsten Wochen so, weil die Stadtwerke die Sanierung im Zwischengeschoss am Hauptbahnhof fortsetzen.

Jetzt heben die Stadtwerke München zunächst die Baugruben aus, ab Mitte April werden dann undichte Stellen repariert, durch die Wasser in das Zwischengeschoss gelaufen ist und langsam dem Beton zu schaffen macht.

adc / swm

 

Mehr Baugenehmigungen in Bayern

In Bayern sind im vergangenen Jahr mehr Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt worden. Insgesamt wurde der Bau von 56 036 Wohnungen freigegeben, das waren fast sechs Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in München mitteilte. Damit sei der Aufwärtstrend stärker ausgefallen als im Vorjahr. Am kräftigsten legten die Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser zu mit einem Plus von 13 Prozent. Regional fiel das Bild unterschiedlich aus: Das stärkste Plus gab es mit 24 Prozent auf 7566 Wohnungen in Mittelfranken. Mit Abstand die meisten neuen Wohnungen sollen aber in Oberbayern entstehen (23 803).

rr/dpa

Tierheim München: So soll das neue Katzendorf aussehen

Im Tierheim München wird es zu eng – vor allem für die Katzen. Daher soll nun ein neues Gebäude für die Tiere gebaut werden, Ende 2014 soll es in Betrieb genommen werden. Am Donnerstag war der Spatenstich für das Projekt, bei dem auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude anwesend war.

 

Bisheriges Katzenhaus platzt aus allen Nähten

 

„Dieses Projekt ist sehr wichtig und überfällig“, betont Ude. „Die bisherigen Unterbringungsmöglichkeiten für Katzen platzen aus allen Nähten.“

 

Tatsächlich sind die Zustände momentan sehr beengt. Denn das ursprüngliche Katzenhaus war zu Beginn für gerade einmal 40 bis 50 Katzen ausgelegt, in den vergagenen 15 Jahren sind jedoch immer mehr Tiere dazugekommen. „Wir haben alles – Garagen, Kellerräume, und so weiter – katzengerecht gemacht, um sie unterzubringen“, erklärt Kurt Perlinger, Vorsitzender des Tierschutzvereins München e.V.

 

1,5 Millionen Euro kostet das neue Katzendorf

 

Das neue Katzendorf soll nun den mehr als 200 Katzen ein angemessenes Zuhause auf Zeit bieten. 1100 Quadratmeter verteilen sich auf zwei Etagen und sollen für die Tiere vor allem Bewegungsfreiheit bieten. Jedes Zimmer ist mindestens acht Quadratmeter groß und hat einen eigenen Auslauf oder Balkon.

 

 

1,5 Millionen Euro kostet der Bau des neuen Katzenhauses. Ein Drittel davon kann der Tierschutzverein selbst stemmen, ein zweites Drittel zahlt die Stadt München. Für das letzte Drittel ist das Tierheim auf Spenden angewiesen – hier sind jedoch erst 63.000 Euro zusammengekommen. Vorsitzender Kurt Perlinger will deshalb in den kommenden Wochen mit Postwurfsendungen auf die Möglichkeit einer Patenschaft für das Katzendorf aufmerksam machen – für 7,50 Euro im Monat können die Münchner dann den heimatlosen Katzen ein Dach über dem Köpfchen bereitstellen.