Tag Archiv: Bayern

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Immer mehr Flüchtlinge in Bayern finden Arbeit

Die Zahl der Flüchtlinge in Bayern, die eine Arbeit gefunden haben, steigt weiter. Aktuelle Zahlen dazu präsentierte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag in München. Betrachtet man die acht wichtigsten Herkunftsländer – darunter Afghanistan, Syrien und den Irak – waren im Mai dieses Jahres 54 900 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das ist knapp ein Viertel mehr als 2018. Bayern stehe im Vergleich mit den anderen Bundesländern besonders gut da, betonte Herrmann und verwies auf eine weitere Zahl: Nur 5,9 Prozent der Ausländer im Freistaat seien derzeit arbeitslos.

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Exportzahlen in Bayern sinken weiter

Internationale Handelskonflikte und der drohende Brexit hinterlassen ihre Spuren in der bayerischen Exportwirtschaft. Im ersten Halbjahr 2019 haben Unternehmen im Freistaat Waren im Wert von 95,8 Milliarden Euro exportiert, wie das Bayerische Landesamt für Statistik am Montag mitteilte. Das waren 1,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark gingen mit minus 6 Prozent Ausfuhren ins Vereinigte Königreich zurück. Dieses zählt in der EU mit einem Exportvolumen von fast 6,6 Milliarden Euro zu den wichtigsten Ausfuhrländern für Bayern. Auch Asien trug mit minus 5,8 Prozent erheblich zu den – aus Sicht bayerischer Unternehmen – schlechten Zahlen bei.

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CSU-Gemeindetagspräsident fordert einheitliche Automaut

Nach dem Aus der PKW-Maut fordert der Präsident des Bayerischen Gemeindetags einen Neuanlauf. «Ich halte eine Maut für absolut sinnvoll», sagte Uwe Brandl (CSU) der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in München. Der 59-Jährige will ein einheitliches Modell, das alle Straßen mit einschließt. So könne verhindert werden, dass die Kommunen durch den Ausweichverkehr der Autobahnen belastet würden. Brandl setzt auf eine unkomplizierte Lösung: «Wir brauchen weder ein Bürokratie-Monster noch Hochtechnologie-Schnick-Schnack.»

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© Symbolfoto: Bayerischer Landtag

Bayerischer Vize-Ministerpräsident Aiwanger spricht sich gegen Steuererhöhungen aus

Der Bundeschef der Freien Wähler und bayerische Vize-Ministerpräsident, Hubert Aiwanger, hat sich vehement gegen weitere Steuerbelastungen für Bürger ausgesprochen. «Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Bundestagsparteien bei der angeheizten Stimmung in Deutschland weiter an der Steuerschraube drehen», sagte Aiwanger am Montag am Rande eines Wahlkampftermins der sächsischen Freien Wähler in Altenberg der Deutschen Presse-Agentur: «So verspielt man weiter Vertrauen in die Politik.»

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Alleinerziehende in Bayern sollen künftig finanziell entlastet werden

Alleinerziehende in Bayern sollen steuerlich entlastet werden. Dies sieht ein neues Konzept von Sozialministerin Kerstin Schreyer vor, das am Montag (9.00 Uhr) in München vorgestellt werden soll. «Beruf oder Ausbildung und Familie zu vereinbaren, ist oft eine große Herausforderung – besonders dann, wenn auch noch das Einkommen niedrig ist», sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Daher seien Maßnahmen zur finanziellen Entlastung Kern der «Offensive für Ein-Eltern-Familien».

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Umweltminister Glauber strebt Verschärfung der Klimaziele an

Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) will die bayerischen Klimaziele verschärfen und einen eigenen Klimaschutzplan für das Bundesland vorlegen. Zudem fordert er die Einführung eines Preises für den Ausstoß von Kohlendioxid. «Unser Klimaziel muss in meinen Augen ambitionierter werden. Bayern soll bis 2050 klimaneutral werden», sagte Glauber der Deutschen Presse-Agentur.

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Bayern wird anderes Grundsteuermodell umsetzen

Bayern wird bei der Erhebung der Grundsteuer künftig seinen eigenen Weg gehen. Die Staatsregierung will die von der großen Koalition in Berlin vereinbarte Öffnungsklausel nutzen, wie Ministerpräsident Markus Söder und Finanzminister Albert Füracker (beide CSU) am Montag ankündigten. Der bayerische Fiskus wird die Grundsteuer damit künftig auf Basis der Grundstücksfläche berechnen. Der Wert eines Grundstücks soll anders als im Modell des Bundesfinanzministeriums keine Rolle spielen. Damit wird es für die Berechnung der Grundsteuer im Freistaat unerheblich sein, ob ein Grundstück in einer teuren Stadt oder auf dem Land gelegen ist.

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Wildschweine – Problem und Plage in Bayern?

Immer mehr Wildschweine in Bayern machen den Landwirten zu schaffen. Landwirte ärgern sich über umgewühlte Äcker, es droht ein Einschleppen der Schweinepest. 95 000 wurden vergangene Saison von Jägern erlegt. Als „gegenwärtig besonders problematisch“, bezeichnet das Forstministerium die Seuchengefahr.

 

 

In Bayern leben immer mehr Wildschweine. Doch die Jagd auf die schlauen Tiere ist schwierig. Wurden in der Jagdsaison vor rund 35 Jahren noch rund 5900 Wildschweine geschossen, waren es in der vergangenen Saison etwa 95 000, teilte ein Sprecher des Forstministeriums mit. Von diesen Zahlen lasse sich ableiten, dass die Wildschweinpopulation im Freistaat größer geworden ist. Wie viele der Tiere tatsächlich in Bayern leben, werde vom Ministerium nicht erhoben.

 

 

Immer mehr Wildschweine machen den bayerischen Landwirten Probleme. Einem Sprecher des Bayerischen Bauernverbands – BBV – mit Sitz in München zufolge schädigen die Tiere Anbauflächen, weshalb immer wieder Ernten schlechter ausfallen. Außerdem könnten die Tiere die Afrikanische Schweinepest – ASP – übertragen. Bisher ist die Seuche in anderen europäischen Ländern, nicht aber in Deutschland aufgetreten. Beim ersten ASP-Fall könnten Bauern in ganz Deutschland kein Schweinefleisch mehr an andere EU-Länder exportieren, erklärte der Sprecher weiter. Landwirte müssten mit Einbußen rechnen.

© Wildschweine im Wildpark Poing bei München

 

Dass die Zahl der Wildschweine zugenommen hat, liegt dem Waldexperten des Bunds Naturschutz in Bayern, Ralf Straußberger, zufolge unter anderem am Klimawandel.

 

 

„Der Flaschenhals Winter, der die Tiere reguliert, fällt weg“, sagte er mit Blick auf die immer milderen Temperaturen.

 

Mehr Junge überlebten, außerdem gebe es mittlerweile zu allen Jahreszeiten Frischlinge statt wie bisher erst vom Frühling an. Außerdem werde immer mehr Mais angebaut, von dem sich die Tiere ernähren können.

 

 

Ein weiterer Grund: Viele Jäger fütterten im Winter gezielt Wildschweine an, um sie an Futterstellen besser erlegen zu können. Das sei im Grunde kein Problem, allerdings werde „aus falscher Tierliebe“ häufig viel zur viel Futter ausgebracht, so dass die Wildschweine „super fit genährt“ durch den Winter kommen, erklärte Straußberger weiter.

 

 

Als „gegenwärtig besonders problematisch“ bezeichnete der Ministeriumssprecher die Seuchengefahr, vor allem durch die ASP. Derzeit sei sie in Osteuropa verbreitet, im vergangenen Jahr sei sie aber auch in Belgien ausgebrochen. Da bestimmte Erzeugnisse wie Schnauzen oder Pfoten fast nur international nachgefragt würden, drohten Landwirten finanzielle Verluste, sollte die Seuche auch in Deutschland auftreten, erklärte BBV-Sprecher Markus Peters. Nicht-EU-Länder wie China würden im Fall eines Ausbruchs kein Schweinefleisch aus Deutschland mehr importieren.

 

 

Peters erklärte weiter, dass es immer mehr Schäden auf Feldern und somit schlechtere Ernten gebe: Wildschweine wühlten mit ihren Schnauzen Äcker auf, schädigten so die Anbauflächen und fräßen den Mais weg.

Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen – Jedes vierte Kind in Bayern ist chronisch krank und dennoch sind Bayerische Kinder gesünder als der Bundesdurchschnitt

Erschreckende Zahlen für Bayern: Knapp jedes zehnte Kind leidet an einer psychischen Erkrankung mit potentiell chronischem Verlauf. 90 Prozent aller Kinder sind mindestens einmal im Jahr beim Arzt oder im Krankenhaus. Schulkinder leiden unter krankhaftem Übergewicht und Rückenschmerzen. Dies geht aus dem neuen Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit hervor. Die Krankenkasse hat für die Studie die Daten von von mehr als 83.000 versicherten Kindern im Freistaat ausgewertet. Für die Versorgung aller Minderjährigen in Bayern gibt die Kasse im Jahr mehr als 74 Millionen Euro aus.

 

In Bayern leben rund 2,1 Millionen Kinder und Jugendliche und die Geburtenraten steigen. Doch chronische Leiden belasten die Kinder. In Bayern ist jedes vierte Kind körperlich krank – Jungen etwas häufiger als Mädchen. 14 verschiedene Erkrankungen wertet der Kinder- und Jugendreport aus, Erkrankungen, die potenziell einen chronischen Verlauf nehmen können. Am stärksten verbreitet sind Neurodermitis und Heuschnupfen, gefolgt von Asthma und Entzündungen des Magen-Darm-Traktes.

„Das sind Erkrankungen, die den Alltag für Kinder und Eltern erheblich beeinträchtigen können“, betont Sophie Schwab, Leiterin der DAK-Landesvertretung Bayern.

 

© DAK-Gesundheit

 

 

Platz 1 der Kindererkrankungen: Rückenschmerzen und Atemwegserkrankungen.

54 Prozent aller Jungen und Mädchen in Bayern leidet mindestens einmal pro Jahr unter einem grippalen Infekt oder einer akuten Bronchitis. In der Häufigkeit dahinter folgen Infektionskrankheiten, Augenerkrankungen, psychische Leiden und Hauterkrankungen. Muskel-Skelett-Probleme wie Rückenschmerzen oder Knieprobleme sind ebenfalls recht verbreitet. Fast jedes sechste Kind hat wenigstens einmal im Jahr eine entsprechende Diagnose. Ab dem zwölften Lebensjahr ist ein Viertel aller Jungen und Mädchen betroffen.

„Das ist alarmierend“, betont Schwab, „denn frühe Muskel-Skelett-Probleme können im Erwachsenenalter schwere Rückenleiden nach sich ziehen.“

 

© DAK-Gesundheit

 

 

Ein weiteres Leiden, das auch mit Bewegungsarmut zusammenhängt, ist krankhaftes Übergewicht.

Über alle Altersgruppen hinweg sind 2,7 Prozent betroffen, im Alter von zehn bis 14 Jahren 3,8 Prozent.

„In diesem Alter werden für verhaltensbezogene Krankheitsbilder die Weichen gestellt“, kommentiert Schwab die Ergebnisse.

Bei Asthma bronchiale führen verengte Bronchien zu rasselnder Atmung. Die Patienten leiden anfallsartig unter Husten und Luftnot. Asthma-Sprays gehören zur siebthäufigsten Arzneimittelgruppe bei Kindern. Im Auftrag der DAK-Gesundheit hat die Universität Bielefeld die Gesundheits- und Versorgungssituation von Jungen und Mädchen in Bayern umfassend untersucht. Die repräsentative Studie mit Abrechnungsdaten aus dem Jahr 2016 liefert erstmals systematische Analysen zum Erkrankungsgeschehen bei Kindern.

 

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Bayerische Kinder jedoch gesünder als im Bundesschnitt

Die Kinder und Jugendlichen in Bayern sind aber gesünder als ihre Altersgenossen im Bundesdurchschnitt. Zwar dominieren die gleichen Erkrankungen wie auf Bundesebene, jedoch haben die Kinder in Bayern seltener Infektionen und Atemwegserkrankungen. Auch Fettleibigkeit kommt deutlich seltener vor als im Bundesschnitt. Jedoch gibt es im Freistaat signifikant mehr Kinder mit der «Zappelphilippstörung» ADHS und einer Brille.

Auffällig sind auch die Unterschiede zwischen Stadt und Land: Stadtkinder leiden öfter unter Karies, Viruserkrankungen und krankhaftem Übergewicht. Doch auch das Landleben hat seine Nachteile: Dort gibt es mehr Fälle von akuter Bronchitis und Allergien.

 

Bayerische Barrenringelnatter, © Frank Glaw

Schlangen-Sensation: Neue, über einen Meter lange Art in Bayern entdeckt

Sie kann über einen Meter lang werden und war dennoch in Deutschland bisher unbekannt, die Barrenringelnatter. Es handelt sich um ein Wesen aus der Eiszeit, deren Existenz Forscher und Wissenschaftler der Zoologischen Staatssammlung München nun in Bayern nachgewiesen haben. Die Barrenringelnatter wurde bereits in Garmisch-Partenkirchen, an der Isar bei Mittenwald und im Inntal entdeckt.

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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trainiert in München, © Symbolfoto

Spießrutenlauf für Bundestrainer? Joachim Löw droht Pfeifkonzert beim Champions-League-Kracher in München

Für Bundestrainer Joachim Löw ist die Konfrontation mit den von ihm entsorgten FC-Bayern-Stars Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels, sowie den Bayern-Fans vorprogrammiert. Der Bundestrainer hatte die drei Weltmeister von 2014 für immer aus der Nationalmannschaft gestrichen. Beim Champions-League-Achtelfinalrückspiel gegen den FC Liverpool wird Jogi Löw auf der Haupttribüne Platz nehmen und darf sich wohl auf ein sattes Pfeifkonzert der Fans des FC Bayern München einstellen. Und auf die Blicke von Bayern-Ikone Thomas Müller, der für das Spiel noch gesperrt ist.

 

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Wiesn-Streife: Die Polizei unterwegs auf dem Oktoberfest, © Symbolbild

Freigabe: 1400 Bodycams für die Bayerische Polizei

Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Pilotprojekts startet der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den flächendeckenden Einsatz von Bodycams bei der bayerischen Polizei. 1.400 Körperkameras werden vor allem für den Streifendienst angeschafft.

 

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Stau auf der Autobahn, © Symbolfoto

PKW wird von Sturmtief „Bennet“ erfasst und überschlägt sich

Das Sturmtief „Bennet“ fegt auch am Dienstag noch durch Bayern. Am Montag hat der Sturm bereits für Chaos gesorgt: Umgestürzte Bäume, beschädigte Oberleitungen und abgesagte Faschingsumzüge waren die Folge. Auch ein PKW wurde von „Bennet“ erfasst und überschlug sich deshalb.

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