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Franz Beckenbauer, © Franz Beckenbauer gerät zunehmend in Erklärungsnot

„Lichtgestalt“ und „Kaiser“ Beckenbauer wird 70 Jahre alt

Franz Beckenbauer blickt auf eine der größten Karrieren im Weltsport zurück. Den 70. Geburtstag begeht er nach dem Tod seines Sohnes aus erster Ehe abseits der Heimat im kleinen Kreis. Gewürdigt werden die großen Verdienste des «Kaisers» aber auch ohne öffentlichen Empfang.

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Bastian Schweinsteiger, FC Bayern München, FC Bayern, Fußball

„Kaiser“ rät zu Käpt’n Schweinsteiger

Der „Kaiser“ Franz Beckenbauer höchstpersönlich hat sich erstmals zum Nachfolger des zurückgetretenen Nationalelfkapitäns Philipp Lahm geäußert. Lahms Bayern-Kollege sei sein Favorit, stellvetreter könnte ein Dortmunder werden.

 

München – Franz Beckenbauer hat sich nach dem Rücktritt von Philipp Lahm für Bastian Schweinsteiger als neuen Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft ausgesprochen. „Schweinsteiger ist für mich der logische Nachfolger von Philipp Lahm. Er ist ein Anführer-Typ, hat besonders durch seinen unglaublichen Einsatz im WM-Finale viele Sympathien gewonnen“, sagte Beckenbauer der Bild-Zeitung. „An einem solchen Kämpfer kann sich eine ganze Mannschaft aufrichten. Und: Als Lahm-Stellvertreter kennt er die Kapitänsrolle bereits.“ Schweinsteiger hatte im WM-Finale gegen Argentinien trotz teils bösen Fouls in Person von Javier Mascerano und Sergio Agüero das Spiel zu Ende gespielt. Selbst eine Schnittwunde unter dem Auge konnte ihn nicht stoppen.

 

Neuer eine „große Persönlichkeit“

 

Der „Kaiser“ kann sich den Dortmunder Mats Hummels gut als Schweinsteigers Stellvertreter im DFB-Dress vorstellen. Manuel Neuer scheidet für den Weltmeister-Teamchef von 1990 und den WM-Kapitän von 1974 als Kandidat hingegen aus. Zwar sei dieser eine „große Persönlichkeit“, aber ein Trainer bevorzuge eher einen Feldspieler, da dieser mehr Einfluss auf das Geschehen nehmen könne. Lahm hatte nach dem WM-Titel seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet.

 

make/dpa

Franz Beckenbauer, © Franz Beckenbauer gerät zunehmend in Erklärungsnot

Beckenbauer wird oberster Werbeträger der Bayern in Nordamerika

Mit Franz Beckenbauer als oberstem Werbeträger will der FC Bayern seine Geschäfte in Nordamerika kräftig ausbauen. Die Vereinsikone des 24-maligen deutschen Fußball-Meisters soll die Münchner Delegation bei der US-Tour im Sommer anführen und als internationaler Botschafter den Kontakt zu Menschen und potenten Sponsoren vereinfachen.

 

«Ziel ist es, den Markennamen von Bayern München in der Welt bekannter zu machen. Darüber hinaus ist es Ziel, aus diesem Schritt auch einen finanziellen Nutzen zu ziehen», sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch in München.

 

Bekanntheitsgrad sinnvoll nutzen

 

Die Bayern wollen ihre Umsätze auf dem US-Markt vor allem im Merchandisingbereich vergrößern. Bayern-Ehrenpräsident Beckenbauer, einst selbst Profi bei Cosmos New York, soll Mithilfe leisten. «Er ist mit weitem Abstand das bekannteste Gesicht, das der Club jemals hatte. Er hat den höchsten Bekanntheitsgrad», bemerkte Rummenigge.

 

Im Rahmen seiner US-Tour treffen die Bayern in zwei Testspielen zunächst in New Jersey auf den mexikanischen Rekordmeister Deportivo Guadalajara (31. Juli) und zum Abschluss in Portland auf ein Allstar-Team der nordamerikanischen Profiliga Major League Soccer (7. August/MESZ). Dann werden auch alle Nationalspieler dabei sein, die letzten sollen am 5. August aus dem Urlaub einfliegen. Seit Anfang April hat der Verein in New York bereits ein eigenes Büro.

 

RG / DPA