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Handkreissägen-Mord in Haar: Prozessbeginn im Januar

Ein grausamer Mord in einer Studenten-WG kommt im Januar in München vor Gericht. Eine Pädagogik-Studentin ist angeklagt, weil sie ihren Freund mit einer Handkreissäge umgebracht haben soll. Der Prozess soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft am 30. Januar 2017 beginnen, drei Verhandlungstage sind zunächst angesetzt.

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Oktoberfest Stimmung im Wiesn-Bierzelt

München: Aufbau für das Oktoberfest startet

Auf der Theresienwiese in München beginnt am Montag der Aufbau des Oktoberfests. Der Aufwand für die 16 Festtage ist gigantisch. Allein Auf- und Abbau eines Zeltes sollen um eine Million Euro kosten.

 

Erstmals seit Jahrzehnten wird es dieses Jahr eine völlig neue Bierburg mit neuem Namen geben: Das Promi-Zelt „Hippodrom“ von Ex-Wiesnwirt Sepp Krätz verschwindet nach dessen Verurteilung wegen Steuerhinterziehung. Stattdessen entsteht an dem Platz das „Marstall“ der Wirtsleute Siegfried und Sabine Able.

 

Mit Spannung wird erwartet, wie das neue „Marstall“ aussehen wird – Ende des Monats soll es dazu Details geben. Im August kommen auch die Schausteller und bauen die Fahrgeschäfte auf.

 

Das Oktoberfest 2014 wird vom 20. September bis zum 5. Oktober gefeiert. Etwa sechs Millionen Besucher werden zum größten Volksfest der Welt erwartet.

 

Die Highlights der Wiesn 2014 gibt`s wie gewohnt auf münchen.tv

Kein Recht auf Ausschlafen für Bayerns Schüler bei der Fußball-WM

Bayerns Schüler dürfen nach den Spielen der deutschen Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft nicht ausschlafen. Stattdessen müssen sie wie immer früh aufstehen.

 

CSU, SPD und Freie Wähler lehnten am Donnerstag im Bildungsausschuss den Antrag der Grünen ab, den Schulen einen späteren Unterrichtsbeginn zu erlauben. Wegen der Zeitverschiebung zwischen Brasilien und Europa werden die WM-Spiele abends und nachts übertragen.

 

CSU und SPD sind sich in Bildungsfragen normalerweise verlässlich uneinig, praktizierten in diesem Punkt aber die große Koalition: «Die Welt braucht diesen Antrag nicht», sagte der Ausschussvorsitzende Martin Güll (SPD).

 

Probleme im ländlichen Bereich

 

Erstens könnten die Schulen das im Sinne der eigenverantwortlichen Schule selbst regeln – und zweitens gebe es viele Busschüler in ländlichen Regionen. «Man kann ja nicht die Busse umlenken», sagte Güll. Die CSU argumentierte ebenso: «Im ländlichen Bereich, wo morgens und nachmittags ein Bus fährt, kann man nicht sagen: Jetzt fangt mal später an», argumentierte der CSU-Abgeordnete Michael Hofmann. «Die Grünen wollten eine schöne Schlagzeile, und die haben sie bekommen.»

 

Die Grünen verteidigen ihr Anliegen

 

Die Grünen verteidigte ihr Anliegen: «Die Schule muss bei besonderen Ereignissen für Jugendliche auch einmal großzügig sein können», sagte der Bildungsexperte Thomas Gehring. «Hierzu braucht es die Ermöglichung durch das Kultusministerium.»
«Ein späterer Unterrichtsbeginn nützt nicht nur den Kindern, sondern auch den Lehrerinnen und Lehrern, die dann nicht vor einer gähnenden Klasse unterrichten müssen.», so Gehring.

 

RG / dpa