Tag Archiv: Beleuchtung

St. Patrick's Day 2014 - Greening München Olympiaturm und BMW Welt ©D.I.F. e.V. / Fotograf Andreas Kotowski Kostenfreie Verwendung nur bei Nennung des Copyrights, © St. Patrick's Day 2014 - Greening München Olympiaturm und BMW Welt ©D.I.F. e.V. / Fotograf Andreas Kotowski

Olympiaturm in München soll in Zukunft leuchten

Eiffelturm und Empire State Building – beide Wahrzeichen leuchten regelmäßig, um Solidarität zu zeigen oder Feiertage hervorzuheben. Die CSU hat das jetzt auch für den Olympiaturm in München beantragt. Weiterlesen

Radl-Beleuchtungs-Check

Die Radlsaison hat begonnen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club veranstaltet am 26. April einen Beleuchtungs-Check am Rotkreuzplatz.

 

Radeln mit unzureichender Beleuchtung oder gar ohne Licht ist sehr gefährlich – für sich selbst und auch andere Verkehrsteilnehmer. Radfahrer können nicht rechtzeitig erkannt werden, oder selbst zum Beispiel Fußgänger nicht sehen.

 


 Beleuchtungs-Check am Rotkreuzplatz

Wo es beim Licht am eigenen Radl Defizite gibt, lässt sich bei der Frühjahrs-Beleuchtungsaktion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) checken. Am Samstag, 26. April dreht sich von 10.00 bis 18.00 Uhr am Rotkreuzplatz im blauen ADFC-Pavillon alles ums Fahrradlicht. Der Fahrradclub bietet eine kostenlose Überprüfung für die Lichtanlage an. Dabei werden kleinere Defekte, wie zum eispiel lose Kabel oder durchgebrannte Brinen, gleich an Ort und Stelle behoben. Zudem stehen Fachleute des ADFC München für Fragen zur Verfügung, sie geben Tipps, welche Beleuchtungsanlagen sinnvoll sind. Denn seit August 2013 besteht keine Dynamopflicht mehr für Fahrräder; auch Batterie- und Akkuleuchten sind erlaubt. Die ADFC-Techniker informieren außerdem über die Bestandteile einer vorschriftsmäßigen Fahrradbeleuchtung und über die Vor- und Nachteile ihrer verschiedenen Varianten. Beim ADFC-Verkehrsquiz können die Besucher außerdem ihr Wissen rund ums Radeln im Straßenverkehr testen.

 

rr

Oktoberfest: Albert Einstein und die Wiesn



Wir schreiben das Jahr 1896, und auf der Wiesn geht das Licht an. Bierbänke, Krüge und Blasmusiker werden – eine Oktoberfest-Premiere – elektrisch angeleuchtet.

Auf der Leiter sitzt ein siebzehnjähriger, aufmüpfiger Kerl namens Albert. Er ist Hilfsarbeiter und Sohn des Fabrikaten Hermann Einstein, der mit seiner Firma Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie für die Technik verantwortlich ist. Der junge Albert Einstein, damals wohnhaft in der heutigen Lindwurmstraße 127, schraubt die Glühbirnen in die Fassungen des Schottenhamel-Festzeltes.

Biergelage unter dem Licht eines späteren Genies – ob die damaligen Wiesnbesucher sich ihres Glückes bewusst waren? Bestimmt nicht. Etwas Besonderes war die luxuriöse elektrische Beleuchtung auf dem Oktoberfest aber allemal.

 

Eine echte Münchner Leuchte

 

Die Firma Einstein erleuchtete unter anderem auch die Straßen Schwabings, die Brauerei Pschorr und das Krankenhaus Rechts der Isar. Sohn Albert erleuchtete in den folgenden Jahren mit seinen Ideen und Theorien die ganze Welt – und angefangen hat die ganze Leuchterei auf dem Oktoberfest.

Heute ist es keine Besonderheit mehr, dass Bierzelte und Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest hell erleuchtet sind. 43 Kilometer Kabel, ein Verbrauch von rund 2,7 kWh – immerhin 13% des täglichen Stromverbrauchs von ganz München. Allein am Wiesn-Riesenrad leuchten 35.000 Glühbirnen. Wer die wohl eingeschraubt hat?

 

Eine wacklige Sache

 

Albert Einstein hat seinen Teil zur Erleuchtung beigetragen. Bei dürftigen Sicherheitsvorkehrungen unter dem Dach des großen Festzeltes herumzukrabbeln, hat ihn vielleicht sogar dazu bewogen, sich später auf die theoretische Arbeit zu konzentrieren. Ist das Oktoberfest am Ende mitverantwortlich für Weltgeschichte?

Über die geschichtliche Bedeutung der Rolle, die Albert Einstein auf der Wiesn  gespielt hat, kann nur spekuliert werden. Eines ist aber sicher: Einen so überqualifizierten Veranstaltungs-Techniker gab es seitdem nie wieder.