Tag Archiv: Bier

Bier- und Wasser-Laster krachen zusammen

Das gute Bier, das gute Wasser – ein Scherbenhaufen. Als am gestrigen Dienstagnachmittag ein mit Bier beladener Laster und ein mit Mineralwasser beladener Lastwagen kurz vor der Anschlussstelle Ludwigsfeld auf der A 99 aufeinander krachten, war nicht mehr viel übrig von der Ladung.

 

Oberschleißheim – Vielmehr blockierten die vielen Scherben und Kästen die Autobahn in Richtung Stuttgart. Und das zur Prime-Time im Berufsverkehr ab etwa 16 Uhr. Im Einsatz waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Oberschleißheim, Badersfeld und Unterschleißheim.

 

Viel wichtiger aber: Einer der Fahrer verletzte sich nur leicht.

 

Neben der Fracht versickerten auch 30 Liter Motoröl. Insgesamt ergab das dementsprechend ein Gesöff zwischen Bier, Wasser und Öl…

 

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Bilder Oktoberfest 2014 Familientag, © Rico Güttich / münchen.tv

Bildergalerie Oktoberfest 2014: So schön war der Familientag

Wer auf das Münchner Oktoberfest geht ist schnell ein paar Euro los. Riesenrad fahren, ein paar Maß trinken und ein Hendl essen – für Familien unbezahlbar. An Dienstagen kostet für Kinder-und Familien alles ein bisschen weniger auf der Wiesn. Wir haben die Bilder. Weiterlesen

Ein Schwimmbad voller Bier und das Gewicht von 180 Elefanten: das Münchner Oktoberfest in Zahlen

Das Münchner Oktoberfest ist ein Volksfest der Superlative: Es ist das größte, bekannteste und (nach Überzeugung vieler Einheimischer) das schönste Volksfest der Welt. Da erreicht der Bier- und Hendlkonsum dann schon mal unvorstellbare Dimensionen. Informatives und Kurioses – das ist das Oktoberfest in Zahlen.

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Oktoberfest München Wiesnzelt, © münchen.tv Oktoberfest 2014 Wiesnzelt

Oktoberfest 2014: Untervermietung zur Wiesn – Mieterverein warnt! Zimmer und Tischreservierungen sind ein teurer Spaß!

Viele Münchner vermieten während des Oktoberfestes ein Zimmer oder ihre Wohnung an Touristen unter. Der Mieterverein München warnt allerdings vor mietrechtlichen und steuerlichen Problemen. Ein bezahlbares Zimmer während des berühmtesten Bierfestes der Welt zu bekommen, ist fast so schwierig wie eine erfolgreiche Tischreservierung. Weiterlesen

Oktoberfest: Tipps für Hotels und Übernachtungen während der Wiesn

Vom 19. September bis zum 04. Oktober 2015 ist München wieder voll. Das 182. Oktoberfest wird wieder mehrere Millionen Besucher nach München ziehen. Hier gibt es ein paar Tipps für Unterkünfte während der Wiesn.

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Kampagne: „Cool bleiben – friedlich feiern in München“

Seit einigen Jahren ist die Innenstadt der Hotspot des Münchner Nachtlebens. Die sogenannte „Feiermeile“ zwischen Sendlinger Tor und Maximiliansplatz zieht Abend für Abend und insbesondere an den Wochenenden Tausende Szenegänger aus dem Stadtgebiet und dem Münchner Umland an. Weiterlesen

Wiesn: Maß-Preis durchbricht Schallmauer von 10 Euro

Die Preise fürs Oktoberfest 2014 wurden bekanntgegeben und wie vermutet, der Bierpreis steigt auf über 10 Euro an! Nur wenige Zelte bleiben unter der 10-Euro-Marke…

 

Das Oktoberfest 2014 wird noch teurer. Nicht nur der Kampf um die begehrten Plätze nimmt langsam unerträgliche Aus(maß)e an, sondern auch der Bierpreis.
Die Oktoberfestwirte haben die von ihnen geplanten Preise dem Referat für Arbeit und Wirtschaft mitgeteilt – der Bierpreis steigt auf über 10 Euro an.
Zum ersten Mal seit 1993 wird es nicht Christian Ude sein, der die Wiesn mit dem Anstich des ersten Bierfasses eröffnet, sondern Dieter Reiter.
Das Oktoberfest 2014 startet am 20.September.

 

O’zapft is!” – Die Bierpreise für das Oktoberfest 2014

 

Armbrustschützenzelt: 10,05 Euro

Fischer-Vroni: 10 Euro

Käfer: 10 Euro

Löwenbräu: 10,10 Euro

Schottenhamel: 10,10 Euro

Schützen-Festhalle: 10,05 Euro

Augustiner: 9,80 Euro

Bräurosl: 9,95 Euro

Hacker Festzelt: 9,95 Euro

Marstall: 9,95 Euro

Ochsenbraterei: 9,90 Euro

Paulaner: 9,95 Euro

 

Hier gibt`s den Wiesn-Kalender zum Oktoberfest 2014.

 

 

Gründe findet man – wenn man will

 

Warum die Wirte in diesem Jahr über die zehn Euro gehen, ist laut den Betreibern der gleiche Grund, den all diejenigen vortragen, die Preise erhöhen:

Die Betriebskosten sind gestiegen.

Aber bei mehreren Millionen Euro Umsatz, die in jedem Wiesn-Festzelt in jedem Jahr erwirtschaftet werden, werden die Gäste auch die berechtigte Frage haben, ob es denn ein so großer wirtschaftlicher Schaden gewesen wäre, wenn man 2014 noch unter dem Zehner für die Maß geblieben wäre.

Denn dass ohne Erhöhung Oktoberfest-Wirte an die Grenze des Ruins kommen würden, ist doch ein wenig schwer zu glauben.

 

RG

Unfallgefahr Vatertag – Kein Alkohol am Steuer!

Besondere Unfallgefahren am Vatertag – Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann warnt vor Alkohol am Steuer: 2013 viermal so viele Alkoholunfälle, Verletztenzahlen mehr als versechsfacht – Wachsames Auge der Polizei

 

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat gestern vor den Folgen von Alkohol im Straßenverkehr am Vatertag 2014 gewarnt. 2013 ging die Zahl der alkoholbedingten Unfälle an diesem Tag bayernweit sprichwörtlich ‚durch die Decke‘: Die Bayerische Polizei musste am 9. Mai 2013 viermal so viele Alkoholunfälle (40) als am 9. Mai 2012 (10) verzeichnen. Die Zahl der Verletzten versechsfachte sich sogar, von fünf auf 32. „Nur mit Glück kam an diesem Tag durch Alkoholfahrer niemand ums Leben“, betonte Herrmann. „Für ungetrübten Vatertagsspaß muss daher klar sein: Mit Alkohol besser Hände weg vom Steuer und bei zu viel auch vom Fahrradlenker.“ Wo nötig, werde die Bayerische Polizei laut Herrmann ein wachsames Auge haben.

 

Konsequentes Eingreifen der Polizei

 

In Bayern nahm 2013 die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss um 6,5 Prozent auf 4.771 und die Zahl der dabei Verletzten um 6,7 Prozent auf 2.666 ab. Die Zahl der bei Alkoholunfällen Getöteten stieg aber leicht auf 70 an (2012: 68). „Damit geht rund jeder zehnte Unfalltote in Bayern auf das Konto von Alkohol im Straßenverkehr“, so Herrmann. „Dass Alkohol am Steuer töten kann, muss noch besser in die Köpfe der Verkehrsteilnehmer!“ Die Bayerische Polizei greift daher bei Fahrern unter Alkoholeinfluss konsequent durch.

 

Vom Bußgeldbescheid bis zum Fahrverbot

 

Auto- und Motorradfahrern drohen bereits ab 0,5 Promille Bußgeldbescheide – die Spanne reicht von 500 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten bis hin zu 1.500 Euro Bußgeld und drei Monaten Fahrverbot. Kraftfahrer machen sich allerdings auch schon mit 0,3 Promille strafbar, wenn sie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigen. Ab 1,1 Promille gilt der Auto- und Motorradfahrer als absolut fahruntüchtig und begeht auf jeden Fall eine Straftat. Dann wird auch die Fahrerlaubnis sofort entzogen. Bei 1,6 Promille oder mehr Alkohol im Blut gibt es selbst für Fahrradfahrer empfindliche Konsequenzen wie dem Verlust der Fahrerlaubnis. Für junge Fahrerinnen und Fahrer bis zum 21. Lebensjahr sowie während der Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot am Steuer.

 

RG / Polizei

München Oktoberfest: Gemauschel? Absprachen?

Auf der Wiesn 2014 wird ein neues Zelt stehen, dass das Hippodrom ersetzt:

Marstall soll es heißen, und Siegfried Able heißt sein Betreiber.

Der Wirt des Lerchenauer See-Biergartens und Chef vom Eiszauber auf dem Stachus hat vom Stadtrat in seiner Sitzung am 28. April den Zuschlag bekommen.

Der gewählte neue Oberbürgermeister Dieter Reiter von der SPD verkündet:

„Die Verwaltung hat das bestehende Punktevergabe-System zutreffend und wenn man jetzt zu dem Schluss kommt, dass das Ergebnis, das dabei herauskommt einem nicht passt, dann muss man sich überlegen, ob man in Zukunft die Kriterien ändert!“

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…wieso diese Aussage? Bereits vor der Stadtratssitzung hieß es immer wieder, Siegfried Able sei schon klar gewesen, dass er der Nachfolger von Sepp Krätz als Oktoberfest-Wirt wird.

Able hatte sich nämlich nicht nur schon lange vor der Entscheidung den Namen „Marstall“ für sein Zelt schützen lassen, er hatte sich auch mit seinem kleineren Zelt, das bisher auf dem Oktoberfest stand, gar nicht mehr beworben.

 

Vergabeverfahren „subjektiv“

Dieter Reiter sagt ja sogar selbst (siehe Video), letztlich sei die Entscheidung, wer den Platz auf dem Oktoberfest bekommt, immer subjektiv.

Kritiker dürfte aber die Platzierung der Wirte bei der Vergabe trotzdem nur noch stutziger machen. Schon vor der Entscheidung für die Nachfolge von Krätz war Able mit seinem Betrieb nämlich der zweite Top-Favorit für die Zeltvergabe. Noch vor Oktoberfest-Urgesteinen wie dem Schotenhaml und der Fischer Vroni.

  1. Feinkost Käfer GmbH mit Käfer’s Wiesn-Schänke
  2. Able, Siegfried und Sabine mit dem Marstall
  3. Karl Winter OHG mit der Fischer Vroni
  4. Festhalle Schotenhamml OHG mit ihrem Zelt
  5. Kuffler mit dem Weinzelt

…die Bewerber ab Platz sechs bekamen gar nichts.

Siegfried Able jedenfalls hat jetzt mit seinem Marstall praktisch aus dem Nichts den Freifahrtschein, steinreich zu werden. Morgen will der neue Wiesnwirt in einer Pressekonferenz näheres zu seinem neuen Bierzelt verkünden.

Unterdessen heißt es vom SPD-Vorsitzenden Alexander Reissl, über das Punktevergabe-System:

„Wahrscheinlich muss man sich darüber unterhalten, ob das im Fall von Gastronomie die richtige Mischung aus verschiedenen Ansprüchen ist, die man hat.“

 

adc

 

München Hippodrom: Der Nachfolger steht fest!

Der Stadtrat hat es entschieden:

Der Nachfolger mit dem großen Bierzelt rechts neben dem Eingang auf dem Oktoberfest wird Siegfried Able, der Betreiber des Biergartens am Lerchenauer See und Chef des Eiszaubers am Stachus.

Sepp Krätz kommt als Wiesnwirt nicht mehr in Frage und die Stadt braucht einen Nachfolger.

Hier ein Rückblick, was im Einzelnen passiert ist:

 

Die Geschehnisse um Sepp Krätz und das Hippodrom

Herbst 2010:

Ein anonymer Informant gibt der Polizei den Tipp, dass es in dem einen oder anderen Gasthaus von Sepp Krätz nicht mit rechten Dingen zugeht, was die Steuern angeht.

Die Ermittlungen laufen an, noch gibt es aber keinen konkreten Tatverdacht.

Unterdessen tritt Sepp Krätz zum ersten Mal strafrechtlich in Erscheinung: Er soll sein Personal beleidigt und angegriffen haben und muss dafür 18000 Euro Strafe zahlen.

 

Sommer 2011:

Der Tipp bezog sich zunächst nur auf das Andechser im Hof in München. Deswegen warteten die Fahnder der Staatsanwaltschaft bis zum Sommer, bevor sie die Gaststätte samt Biergarten unter die Lupe nahmen.

Am 04. Juli und am 08. August durchsucht die Polizei das Andechser am Dom.

 

Winter 2011:

Die Staatsanwaltschaft macht ernst. Das Haus von Sepp Krätz, das Haus seiner Ex-Frau und sogar das Haus seiner Mutter untersuchen die Steuerfahnder.

Sogar eine Zuchtanlage für Rinder, die Krätz gehört, gerät ins Visier der Fahndung.

Zum ersten Mal überprüfen die Beamten auch das Hippodrom.

 

Frühjahr 2012:

Noch sind keine Beweise aufgetaucht, die Sepp Krätz soweit belasten würden, dass es für eine Anklage reicht.

Krätz plant bereits die Teilnahme mit dem Hippodrom am Oktoberfest 2012.

 

Herbst 2012:

Der Zoll steht auf dem Oktoberfest im Hippodrom auf der Matte.

Wirt, Bedienungen, Schankkellner, sogar das Sicherheitspersonal – die Zollfahnder überprüfen sie alle.

Offizielle Begründung: Es soll festgestellt werden, ob im Hippodrom Angestellte illegal beschäftigt werden.

München spekuliert, dass sich Sepp Krätz für die Wiesn 2013 nicht mehr bewerben wird.

 

Frühjahr 2013:

Er macht es doch noch einmal. Sepp Krätz kann sich anscheinen von seinem Bild als Kult-Wiesnwirt nicht trennen und bewirbt sich trotz seiner Probleme mit dem Gesetz wieder um die Konzession.

Der Stadtrat gesteht im eine weitere Runde Hippodrom auf dem Oktoberfest zu.

Am 14. Mai steht die Entscheidung: Hippodrom auch im Jahr 2013.

 

Winter 2013:

Ende November fällt der Hammerschlag:

Die Anklage gegen Sepp Krätz steht – seine Zulassung als Wiesnwirt wankt.

Steuerhinterziehung lautet der Vorwurf. Die Staatsanwaltschaft hat in ihren Ermittlungen genug Beweismaterial gesammelt. Sepp Krätz muss sich vor Gericht dafür verantworten, dass er in Biergärten und  massig Champagner verkauft haben soll, ohne das als Einnahmen zu versteuern.

36 Fälle sind der Staatsanwaltschaft bekannt. Die wichtige Frage: Gehen die hinterzogenen Steuergelder in die Millionen? Ab einer Million wäre keine Bewährungsstrafe mehr möglich.

 

Frühjahr 2014:

Ab dem 13. März steht Sepp Krätz vor Gericht.

Andere Bewerber machen sich bereit und wollen den begehrten Platz auf dem Oktoberfest.

Es gibt einen Deal zwischen Staatsanwaltschaft und Krätz: Er gesteht und bekommt dafür nur eine Bewährungsstrafe.

Sepp Krätz geht darauf ein, gesteht, und bekommt 22 Monate auf Bewährung und 570000 Euro Geldstrafe.
Die Strafe ist mild, sie bleibt aber nicht die letzte: Nach der Verurteilung verliert Sepp Krätz seine Konzession als Wiesnwirt und auch die Zulassung für das Andechser am Dom.Jetzt geht es darum, wer den Platz auf dem Oktoberfest bekommt, wo vormals das Hippodrom stand.5 Plätze gibt es für die großen Zelte, 20 Bewerber wollen sie haben.

 

1 Feinkost Käfer GmbH, München Käfer Wies’n-Schänke
2 Siegfried und Sabine Able, München Ables großes Wiesnzelt bzw. Hippodrom
3 Karl Winter OHG, München Fischer-Vroni
4 Festhalle Schottenhamel OHG, München Schottenhamel-Festhalle
5 Kuffler Weinzelt GmbH, München Weinzelt
6 Josef Krätz Hippodrom e.K., München Hippodrom
7 Stiftl GmbH, München Hippodrom
8 Schuhbecks am Platzl GmbH, München Festzelt „Münchner Gewürzküche“, 44 x 65 m
9 Brandl GmbH & Co. KG, Karlsfeld Festzeltbetrieb, 35 x 55 m
10 Johann und Johanna Barsy, Neuried Hippodrom
11 Gerda und Peter Reichert, Herrsching Bierzelt Herzog IV, 45,3 x 20,2 m
12 Hippodrom Oktoberfest OHG, München Hippodrom
13 Anna-Maria Fahrenschon, München Festzeltbetrieb mit wechselnden Brauereien, 30 x 60m
14 Jürgen Lochbihler KG, München Festzelt, 37 x 68 m
15 Hoffmann Gastron. & Catering GmbH & Co. KG, Haar Hippodrom, 35 x 65 m
16 Christian Wilken u. Norbert Keßler, Germering Bio-Festzelt, 40 x 60 m
17 Karl-Heinz und Birgit Reindl, Baldham Festhalle, 50,8 x 65 m
18 Franz und Angela Inselkammer, Aying Festzelt, keine Größenangaben
19 Josef Rubenbauer, München Festzelt, keine Größenangaben
20 Paul Ferdinand und Jutta Pongratz, München Festzelt, keine Größenangaben

 

Das Rennen gemacht hat letztendlich Siegfried Able, der Betreiber des Biergartens am Lerchenauer See, aber auch die Töchter von Sepp Krätz hatten sich beworben.

adc

Tag des Bieres

Die Deutschen feiern den Tag des Bieres

Der goldene Gerstensaft ist eines der beliebtesten Getränke in Deutschland, vor allem im Freistaat. Eine kühle frisch gezapfte Halbe ist für so manch einen der Höhepunkt des Genusses und gehört fest zur beayerischen Kultur. Seit 1994 hat das Bier sogar einen eigenen Ehrentag. Seit 20 Jahren wird nun schon am 23. April der Tag des Deutschen Bieres gefeiert. Damit will der Deutsche Brauer Bund den Erlass des bayerischen Reinheitsgebotes im Jahr 1516 feiern. Dies besagt, dass Bier nur aus Wasser, Hopfen, Gerste und Hefe zu bestehen hat.

 

 

Die Geschichte des Bieres

Das Bier hat seinen Ursprung in Bayern. Im Jahr 736 wurde zum ersten Mal über den goldenen Gerstensaft berichtet – nämlich im bayerischen Geisenfeld. 30 Jahre später, 766, wurde in der ersten Bierurkunde der Welt eine Lieferung beglaubigt. Das Bier wurde in das Kloster St. Gallen von Geisingen an der Donau geliefert. Heute gibt es in Deutschland über 1 300 Braustätten, die zusammen etwa 5.000 verschiedene Biere herstellen.

 

Bedeutung der Klöster für Bier

Im Mittelalter spielten vor allem Klöster eine wichtige Rolle in der Herstellung von Bier. Auch noch heute bekannte Marken, wie zum Beispiel Paulaner und Franziskaner sind nach Ordensgemeinschaften benannt.

 

Neben dem Tag des Deutschen Bieres am 23. April wird der Gerstensaft auch noch international geehrt. Jährlich am ersten Freitag im August wird der Internationale Tag des Bieres gefeiert.

 

rr

 

 

 

 

Freising: „Tag des Bieres“

Bildquelle:  Tourismusamt Freising

 

Zur Feier des Bayerischen Reinheitsgebotes vom 23. April 1516, der ältesten heute noch gültigen Lebensmittelverordnung der Welt, begehen die Freisinger am Marienplatz traditionell den „Tag des Bieres“.

Das Fest findet nur bei schönem Wetter statt und  dient gleichzeitig als Opening zur Freiluftsaison, die Einheimische und Gäste gerne in einem der zahlreichen gemütlichen Biergärten verbringen. Für den 24. April hat die Stadt gemeinsam mit der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan und dem Gräflichen Hofbrauhaus ein buntes Programm für die ganze Familie auf die Beine gestellt.

Den Auftakt bildet der Einzug des Herolds zu Pferde um 15.45 Uhr, der vom Freisinger Bären, der Hallertauer Hopfenkönigin, der Studentenverbindung und den Musikern der Big Berni Band begleitet wird. Der offizielle Fassanstich von Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher gibt das Startsignal für geselliges Beisammensein an den Ausschankinseln und am Stand der Freisinger Hobbyköche.

Neben den bekannten Bierspezialitäten wird, so lange der Vorrat reicht, auch ein Gerstensaft ausgeschenkt, den Alt-OB Dieter Thalhammer persönlich unter Anleitung an der Fakultät für Brau- und Lebensmitteltechnologie Weihenstephan gebraut hat. Highlight des Abends ist das Fassl-Rollen, bei dem die Teilnehmer ein 50-Liter-Holzfass über eine 100 Meter lange Strecke befördern müssen.

me/Tourismusamt Freising

Einigung bei Tarifverhandlungen: Brauer bekommen mehr Geld

Mehr Geld für Bayerns Brauer. Die Brauwirtschaft und die Gewerkschaft NGG haben sich nach der zweiten Verhandlungsrunde auf einen Tarifabschluss verständigt. Die rund 10 000 Mitarbeiter der Branche im Freistaat bekommenrückwirkend zum 1. März ein Jahr lang 3 Prozent mehr Geld, im folgenden Jahr steigen die Löhne und Gehälter um 2,7 Prozent, wie die NGG und die Tarifgemeinschaft der bayerischen Brauer am Dienstag in München mitteilten. Auch die Bezahlung der Lehrlinge wird erhöht. „Mit diesem Tarifabschluss haben wir die Einkommensschere zu den anderen Bundesländern verringern können“, so NGG-Verhandlungsführer Freddy Adjan am Montag.

 

rr/dpa

Oktoberfest 2014

Zum 181. Mal wird es heuer auf der Theresienwiese heißen: O´zapft is!

Noch liegen viele Wochen und Monate zwischen dem Hier und Jetzt und dem Moment, auf den sich ganz München schon wieder freut: Dem Zapfen der ersten Mass auf dem Oktoberfest 2014, dem größten Volksfest der Welt.

Obwohl für die Münchner die Wiesn noch unheimlich ferne scheint, laufen die Vorbereitungen schon jetzt auf Hochtouren. Die Wiesnwirte und Schausteller stellen sich tatsächlich schon seit dem Ende des vergangenen Oktoberfestes auf die Wiesn 2014 ein. Termine müssen gefunden, der Bierpreis festgelegt werden, Krüge müssen designed und Trachtenmode muss vorbereitet werden. Was die aufwändige Planung der Wiesn alles beinhaltet, das haben wir für Euch zusammengefasst.

 

Das Oktoberfest 2014 findet vom 20. September bis zum 5. Oktober statt.

 

Wann das Oktoberfest 2014 stattfindet, muss immer schon relativ früh entschieden werden. Meist steht der Zeitraum bereits am Ende des Vorjahres fest. Für die Wiesn 2014 ist das Datum schon lange veröffentlicht: Das Oktoberfest2014 findet vom 20. September bis zum 5. Oktober statt.

 

Zeltanzahl auf dem Oktoberfest 2014

 

Wie jedes Jahr wird auch 2014 wieder mit vielen Millionen Besuchern gerechnet. Da muss Platz sein, auch für Besucher ohne Reservierung; Wie viele Festzelte mit wie vielen Bierbänken und wie vielen Personenzahlen auf der Theresienwiese errichtet werden, kann jedes Jahr leicht variieren. Für München sieht es so aus, als würde sich bei der lokalen Einteilung der Theresienwiese kaum etwas ändern – tatsächlich muss aber immer wieder geprüft, verhandelt und verbessert werden, um den Besuchern eine möglichst sichere, weitläufige und gut durchorganisierte Zeltlandschaft bieten zu können.

 

Trachten-Trends 2014

 

In ganz Bayern werden schon über´s Jahr Dirndl, Lederhosen und Trachtenaccessoires zuhauf verkauft. Trachtendesigner sind mit Hochdruck beschäftigt, neue Trends und Modeideen in die Trachten-Kollektionen zu bringen. Zu jedem Oktoberfest gibt dann einen ganz eigenen Trend an Farben, Schnitten und Materialien. München kann gespannt sein, wie die Tracht auf dem Oktoberfest 2014 aussehen wird.

 

Tourismus in München während der Wiesn

 

Dass das Oktoberfest international gefragt ist, steht außer Frage – jeder Münchner kennt die vollen U-Bahnen, die Reisebusse, Hotelpreise und Touristen-Angebote vor und während der Wiesn. So müssen sich Tourismus, Gastronomie und auch die Souvenir-Industrie immer wieder auf den Ansturm durch die internationalen Besucher einstellen.

 

Der Maßkrug – Das Highlight des Oktoberfestes

 

Letztes Jahr war es ein auf einem Maßkrug abgebildeter Maßkrug – wer weiß, welches Motiv es in diesem Jahr auf den Wiesnkrug schaffen wird? Und nicht nur der offizielle Oktoberfestkrug muss designed werden – auch die Wiesnwirte haben ihren eigenen Krug mit eigenem Motiv. Da schmeckt das Bier doch gleich doppelt so gut.

 

Mit all diesen Vorbereitungen können wir davon ausgehen, dass das Oktoberfest 2014 wieder ein voller Erfolg wird. Solange es die Fahrgeschäfte, die Brezeln, Wiesnherzen, Hendln und natürlich das gute Münchner Bier gibt, kann ja auch eigentlich nichts schief gehen! Oder?

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Neues Plakat für das Oktoberfest München 2014 enthüllt!

Es geht auf die Wiesn 2014 vom 20. September bis 05. Oktober in diesem Jahr.

Die Zuschauer locken soll jetzt das Oktoberfest – Plakat in diesem Design.

 

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münchen.tv sendet wieder live vom Oktoberfest aus dem Hofbräu – Zelt an jedem Tag, ganz genau wie im letzten Jahr!

Alle Highlights, Späße und Mama Inge’s Likör könnt ihr noch einmal hier sehen:

 

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Dieser Vorschlag schaffte es im Übrigen auf den 2. Platz…

…und hier haben wir Platz 3:

adc / tm

Studie in München veröffentlicht: Junge Menschen öfter betrunken gewalttätig

Gewalt ausgehend von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat heute als Grund fast immer Alkoholeinfluss – das geht aus einer bisher einzigartigen Studie der Bayerischen Polizei hervor.

In Bayern stiegen die Gewalttaten im Rausch bei 18- bis 21-jährigen in den Jahren von 2001 bis 2010 um knapp das Doppelte.

 

18 bis 21 Jahre alte Täter am häufigsten

Bei jungen Erwachsenen greift die Gewaltbereitschaft unter Alkoholeinfluss am stärksten um sich.

Knapp zwei Drittel der betrunkenen Gewalttäter sind zum Zeitpunkt der Gewalttat in diesem Alter.

Meist richten sich die Taten gegen gleich alte. Männer greifen dabei meist Männer an, Frauen üben Gewalt gegen Männer und andere Frauen fast gleich häufig aus.

Als Grund nennt die Polizei „Vorglühen“ und „Rauschtrinken„, das die Behörde grundsätzlich als risikoreiche Trink – Praktiken bezeichnet. 18 bis 24 Jahre alte Menschen betrinken sich laut der Statistik am häufigsten auf eine solche Art und Weise.

 

Auch Mädchen schlagen öfter zu

Jede zehnte Gewalttat wird mittlerweile von betrunkenen jungen Frauen oder Mädchen begangen.

Vor zehn Jahren war es noch gerade jede zwanzigste.

Auch hier nennt die Bayerische Polizei den früheren Kontakt  zu Alkoho, Vortrinken auf öffentlichen Plätzen, sowie das räumliche Umfeld als Risikofaktoren: Großstadtgebiete mit einer hohen Dichten an Bars und Clubs sind am gefährlichsten für Gewalt, ausgehend von alkoholisierten Tätern.

adc / bka

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