Tag Archiv: Bombendrohung

© Einatzleitung vor dem Dante Gymnasium am 22.05.2019

Drohung gegen zwei Münchner Gymnasien – Lehrer unter Verdacht

Nach den Drohungen gegen zwei Gymnasien in München ist ein Lehrer in Verdacht geraten. Zwar liefen die Vernehmungen noch, weshalb die Polizei keine Informationen veröffentlichen könne, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Doch es deute alles darauf hin, dass es sich bei dem Täter um einen 30 Jahre alten Lehrer handelt. Zuvor hatte die Münchner «Abendzeitung» darüber berichtet.

Der Mann soll an einem der beiden unmittelbar benachbarten Gymnasien arbeiten. Die unklare, sehr weit gefasste Drohung hat sich wohl nicht primär gegen die beiden Schulen gerichtet, sondern ist aus einer privaten Frustsituation heraus entstanden. Am Dienstagmorgen war an einem der beiden Gymnasien eine E-Mail mit «interpretationsfähigem Inhalt» eingegangen, wie es hieß. Schon kurz darauf geriet der 30-Jährige in den Fokus der Ermittler.

Nahezu zeitgleich gab es zudem einen Einsatz an einer Münchner Förderschule, nachdem ein Unbekannter einer Angestellten dort gesagt hatte, dass er eine Bombe auf dem Gelände deponiert habe. In diesem Fall tappt die Polizei noch im Dunkeln: «Der Täter ist nur einmalig und kurzfristig der Angestellten der Schule gegenübergetreten, und die tut sich sehr schwer mit einer Beschreibung», sagte der Polizeisprecher. Im Moment spreche nichts dafür, dass der 30-Jährige auch für diesen Fall verantwortlich sei. «Wir trennen die beiden Fälle auch strikt.»

dpa

© Symbolfoto

Landshut: Bombendrohung am Bahnhof – Entwarnung

Eine Bombendrohung hat am Hauptbahnhof in Landhut einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nach Eingang eines anonymen Anrufs ist das Gelände am Montag gegen 11.15 Uhr weiträumig abgesperrt worden. Etwa 200 Menschen mussten den Bahnhofsbereich verlassen, der Zugverkehr wurde komplett eingestellt. Es gab aber rasch Entwarnung. «Das Gelände und der Bahnhof wurden großflächig durchsucht. Es wurde aber nichts Verdächtiges gefunden», sagte ein Polizeisprecher. Weiterlesen

Flugzeug hebt in München ab., © Symbolbild

München – Flughafen: Mit Bombe gedroht

Ein Linienflug von Antalya nach Brüssel musste am Sonntag Abend in München zwischenlanden, weil ein 50 Jahre alter Mann randaliert und sogar mit einer Bombe gedroht hatte.

 

Ohne ersichtlichen Grund in die Luft gegangen

Rund 20 Minuten nach dem Start geriet der 50-Jährige an Bord einer türkischen Fluggesellschaft in Rage und fing an, in der Fluggastkabine Ärger zu machen.

Dann griff er sogar eine der Flugbegleiterinnen an, die versucht hatte, den Mann zu beruhigen.

Der Frau kamen drei Fluggäste zu Hilfe, die sich den Randalierer packten und ihn zu Boden und unter Kontrolle bekamen.

Zwei von ihnen bezahlten auch noch mit leichten Verletzungen – Prellungen durch die schlagkräftige Gegenwehr des 50-Jährigen vor allem.

 

Zurück auf den Boden

Wegen des Ausrasters des Mannes, während dem er zu allem Überfluss gedroht hatte, eine Bombe im Flugzeug hochgehen zu lassen, musste die Maschine außerplanmäßig in München landen.

Die Polizeiinspektion Flughafen hat den Mann mit der „Bombenstimmung“ sofort vorläufig festgenommen.

Beamte durchsuchten das Verkehrsflugzeug, in dem sich 152 Passagiere und 6 Crew-Mitgliede befunden hatten, die das Flugzeug wegen der möglichen Gefahrenlage verlassen mussten.

Von einer Bombe gab es aber keine Spur.

 

Munich Airport Terrormagnet?

Das ist nicht der erste kuriose Vorfall dieser Art am Flughafen München.

Erst Anfang April hatte ein Ungar in einem Flugzeug eine Stewardess als Geisel genommen.

adc

 

Bombendrohung gegen Landratsamt Freising

Bombendrohung an der Fassade des Landratsamtes

 

Am Freitag gegen 11.04 Uhr wurde an der Fassade des Landratsamts Freising ein Zettel mit einer Bombendrohung vorgefunden. Durch Kräfte der Polizeiinspektion Freising wurden sofort Teile des Landratsamts gesperrt und geräumt. Auch ein nahe liegender Wochenmarkt und mehrere Lokale wurden in die Maßnahmen mit einbezogen. Anschließend wurden die Gebäudeteile und die Tiefgarage nach sprengstoffverdächtigen Gegenständen durchsucht. Dabei wurden auch Sprengstoffhunde eingesetzt. Die Suchmaßnahmen dauerten bis 13.09 Uhr an. Es konnte keine verdächtigen Gegenstände vorgefunden werden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Erding und die Staatsanwaltschaft Landshut haben die Ermittlungen gegen den unbekannten Täter aufgenommen. Ihn erwartet jetzt eine empfindliche Strafe:  Das Strafgesetzbuch droht für die Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe an.

 

rr/Polizeipräsidium Oberbayern Nord