Tag Archiv: Branddirektion

Symbolfoto: Die Feuerwehr auf Einsatzfahrt , © Symbolfoto: Die Feuerwehr auf Einsatzfahrt

Brandbrief: Personalnot bei der Berufsfeuerwehr

Bis 2017 rechnet die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft damit, dass in den nächsten zwei Jahren bis zu 200 Einsatzkräfte bei der Berufsfeuerwehr München fehlen werden. Bereits jetzt sei diese stark unterbesetzt, heißt es in einem Brandbrief an Oberbürgermeister Dieter Reiter. Vor Ort wird die Lage vom Leiter der Branddirektion in München allerdings anders beurteilt.

 

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Wohnung ausgebrannt in Obermenzing

Geschmolzene Kunststoffjalousien und Rauch an zwei Gebäudeseite entdeckten heute Mittag Nachbarn an einem dreistöckigen Wohnhaus in Obermenzing. Sie alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte brachten die Drehleiter in Stellung und drangen gleichzeitig über das Treppenhaus zur Brandwohnung vor. Erst musste die verschlossene Wohnungstür gewaltsam geöffnet werden, ehe sie die bereits fast vollständig niedergebrannte Wohnzimmereinrichtung ablöschen konnten. Die Mieter, eine junge Familie, war glücklicherweise nicht zu Hause. Die restlichen Bewohner des Zehn-Parteien-Hauses waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches größtenteils in der Arbeit.

 

Da die Brandwohnung extrem verrußt ist, gilt sie derzeit als unbewohnbar. Es wird von einem Sachschaden von
mindestens 60.000 Euro ausgegangen. Da bislang die Ursache noch unklar ist, hat die Brandfahndung der Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

jn / Pressestelle Branddirektion

Brennendes Öl setzt Küche in Brand

Kurz vor Mitternacht ist es in Perlach im ersten Obergeschoss eines Hochhauses zu einem Brand in einer Küche gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr warteten am Eingang bereits neun Personen aus der Brandwohnung auf die Rettungskräfte. Das Feuer, das durch brennendes Öl ausgelöst wurde, griff in kurzer Zeit auf das Mobiliar der Küche über.

 

Ein vorgehender Stoßtrupp der Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Zu Nachlöscharbeiten mussten Teile der Küche demontiert werden. Da sich die Personen während der Entstehung des Brandes in der Wohnung aufhielten, wurden diese vom Rettungsdienst untersucht und versorgt.

 

Zwei Männer wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in eine Münchner Klinik transportiert.
Für die weiteren Bewohner des Hochhauses bestand zu keiner Zeit Gefahr. Nachdem die Räumlichkeiten durch die Feuerwehr gelüftet worden sind, konnten die Mieter wieder in ihre Wohnung zurückkehren.

 
Der Schaden wird von der Feuerwehr auf etwa 15.000 Euro beziffert.

 

 

jn / dpa

Brand in der Innenstadt: Mann stirbt

Jede Hilfe kam zu spät.

Am Sonntagabend gegen 21:07 wurde die Münchner Feuerwehr zu einem Brand in der Paul-Heyse-Straße in der Innenstadt gerufen. In einem Appartment war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte mussten gewaltsam in das Appartment eindringen. Dort fanden sie einen Mann vor. Dieser lag leblos in seinem Bett. Jede Hilfe war zwecklos, denn der Mann war bereits verstorben.
Ein Nachbar hatte den Rauch aus einem gekippten Fenster bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Der Brand war schnell gelöscht, die Nachbarn kamen vorübergehend in einem Großraumrettungstransportwagen unter. Nachdem die Lüftungsmaßnahmen abgeschlossen waren, konnten sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Sachschaden wird auf 100.000€ geschätzt.

rr/Branddirektion München

Löschfahrzeug der Münchner Feuerwehr, © Symbolbild

83-jährige überlebt schwere Rauchvergiftung

Bei einem Brand in ihrer Wohnung musste eine 83 Jahre alte Frau von der Feuerwehr gerettet werden. Die Feuerwehr öffnete die Eingangstüre der Erdgeschosswohnung gewaltsam. In den vollständig verrauchten Räumen fanden die Einsatzkräfte die Dame und brachten sie unverzüglich in Sicherheit. Ein Feuerwehr-Notarzt versorgte die 83-Jährige, die eine schwere Rauchgasvergiftung erlitten hatte. Während der Behandlung vor Ort erlitt die Frau einen Herz-Kreislauf- Stillstand. Sie wurde erfolgreich reanimiert und im Anschluss mit stabilen Kreislaufverhältnissen auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht. Der Brand, der in der Küche ausgebrochen war, konnte schnell gelöscht werden.

 

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr waren die Bewohner des dreigeschossigen Hauses in das Freie geflüchtet. Für sie stand während des Einsatzes ein Großraumrettungswagen der Feuerwehr bereit, in dem sie aufgrund der kalten
untergebracht waren. Nach Beendigung der Arbeiten konnte sie wieder in das Haus zurückkehren.

 
Die ca. 50 Quadratmeter große Wohnung der 83 Jahre alten Frau ist bis auf weiteres unbewohnbar. Die Brandfahndung des Polizeipräsidiums München hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

jn / Pressestelle Branddirektion München

Hoher Sachschaden bei Brand in der Bad-Kreuther-Straße

Am Donnerstagabend gegen 21:41 Uhr geriet die Überdachung einer Tiefgarage in der Bad-Kreuther-Straße aus bisher unbekannter Ursache in Brand.
Das Feuer breitete sich schnell auf der circa 150 Quadratmeter großen Dachfläche aus. Durch die Bauweise des Daches, Holz und Styropor, entstand dabei eine große Rauchentwicklung. Diese breitete sich unter anderem auch in der Tiefgarage aus.
Die Brandbekämpfung wurde mit drei C-Rohren durchgeführt. Mehrere Trupps, geschützt mit schwerem Atemschutz, kontrollierten parallel dazu den Tiefgaragenbereich und die angrenzenden Treppenhäuser.Abschließend entrauchten die Einsatzkräfte mit Hilfe des Großlüfters den gesamten Komplex.
Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Das Kommissariat 13 hat die Ursachenermittlung aufgenommen.

rr/Branddirektion München

Dachstuhlbrand in der Waldfriedhofstraße

Ein offener Dachstuhlbrand in der Waldfriedhofstraße am Dienstagabend gegen 17:58 Uhr hat großen Einsatz der Feuerwehr gefordert.

Die Einsatzkräfte konnten den Brand, laut eigner Aussage, schon von weitem erkennen. Der Einsatzleiter hatte aufgrund der Größe des Brandes einen weiteren Löschzug angefordert. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich alle Bewohner des Hauses bereits in Sicherheit.
Die Brandbekämpfung wurde sofort über ein C-Rohr im Innenangriff, sowie einem Wenderohr über die Drehleiter eingeleitet. Im Einsatzverlauf drohte das Feuer auf das direkt anschließende Nachbarhaus überzugreifen. Dies konnte durch weitere C-Rohre im Innenraum des Gebäudes, sowie einem weiterem Wenderohr verhindert werden. Als sehr problematisch erwiesen sich die Fehlböden des Hauses. Durch das Eindringen des Löschwassers erreichten diese ihre Belastungsgrenze und drohten einzustürzen. Dies bestätigte auch ein zum Einsatzort gerufener Statiker der Landesbaukommission. Um den Deckeneinsturz zu verhindern, wurden Einsatzkräfte des THW zu großflächigen Abstützmaßnahmen eingesetzt. Um alle Glutnester ablöschen zu können, wurde die Dachhaut über die beiden Drehleitern, später über die Hubrettungsbühne, geöffnet.

Bei dem Brand verstarben zwei Hunde in der komplett ausgebrannten Dachgeschoßwohnung. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr erlitten leichte Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus transportiert Der Sachschaden wird auf 500.000€ geschätzt.
Die Brandfahndung hat die Ursachenermittlung aufgenommen.

 

rr/Branddirektion München