Tag Archiv: Briefwahl

Briefwahlunterlagen kommen in den Briefkasten

Ab heutigem Dienstag, 18. Februar, verschickt das Wahlamt die Wahlbenachrichtigungen zur Stadtrats-, Oberbürgermeister- und Bezirksausschusswahl am 16. März.

 

Die Zustellung muss am 22. Februar abgeschlossen sein. Bürgerinnen und Bürger, die bis dahin keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben, obwohl sie glauben, stimmberechtigt zu sein, bittet das KVR, sich bis zum 28. Februar bei der Wahlhotline unter der Nummer 2 33-9 62 33 zu melden. Die Briefwahlunterlagen können bereits per Post, Fax und im Internet unter www.briefwahl-muenchen.de beantragt werden.

 

Aufgrund der Sitzung des Beschwerdeausschusses bei der Regierung von Oberbayern am 17. Februar stehen die Stimmzettel jedoch voraussichtlich erst ab 24. Februar zur Verfügung und können auch erst ab diesem Zeitpunkt
verschickt werden. Der Versand der Briefwahlunterlagen kann sich somit in den ersten Tagen etwas verzögern. Die tatsächliche postalische Zustellung kann bis zu vier Arbeitstage dauern. Das Wahlamt bittet daher alle Bürgerinnen und Bürger, die mittels Brief abstimmen möchten, den hierfür erforderlichen Antrag so rechtzeitig zu stellen, dass eine Zustellung vor einer persönlichen Abwesenheit erfolgen kann.

 

Ab 24. Februar können die Briefwahlunterlagen zudem auch persönlich in einem der sechs Wahlbüros abgeholt werden.

 

 

Weitere Infos, beispielsweise zur Briefwahlbeantragung und zu den Wahlbüros,
sind im Internet erhältlich unter www.wahlamt-muenchen.de

 

 

jn / Rathausumschau

Olympia 2022: Großer Andrang zur Abstimmung per Briefwahl

Am 10. November wird ganz München zur Abstimmung gebeten. Beim Bürgerentscheid um die Bewerbung als Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2022 soll entgültig die Frage geklärt werden, ob die Münchner Olympia in ihrer Stadt wollen oder nicht.

Dass das Thema auf großes Interesse stößt und viele Gemüter aufbrausen lässt, ist hinlänglich bekannt.

 

Bereits über 102 000 Anträge zur Briefwahl sind schon eingegangen. Es sieht alles nach einer ausgesprochen hohen Wahlbeteiligung aus.

Rund 1,1 Millionen Wahlberechtigte gibt es in München, und von denen müssen mindestens 10 Prozent für den Sieger stimmen. Bis jetzt sieht es so aus, als würde das kein Problem darstellen.

 

Während die Befürworter der Winterspiele bereits seit Wochen die ganze Stadt plakatieren, gehen jetzt auch die Gegner in die Offensive. Der Grüne Landtagsabgeordnete Ludwig Hartmann weist auf die hohen Kosten der Bewerbung hin, auf das finanzielle Risiko bei einer Austragung in München und auf die nötigen Eingriffe in die Natur. Außerdem bemängelt er die Dreistigkeit des IOC (international Olympia Commitee); angeblich wollen sie keine Steuern zahlen und alle Gewinne abschöpfen.

 

Die Kosten der Austragung würden laut IOC rund 3,3 Milliarden Euro betragen. 29 Millionen Euro kostet bereits die Bewerbung. Doch auch die Befürworter haben ihre Argumente. Dass die Austragung in München die Wirtschaft ankurbeln würde, steht außer Frage. Auch für den „Team-Spirit“ und das Image Münchens wäre das Event Gold. Mit dem Slogan „Deine Stimme – Deine Spiele“ sollen die Münchner zu einem JA an der Wahlurne bewegt werden.

 

Ob sich die Münchner am 10. November für oder gegen Olympia entscheiden, bleibt abzuwarten. Dass sie überhaupt gefragt werden, sollten beide Seiten als Gewinn betrachten.

 

 

jn

Landtagswahl: Die Wähler halten sich noch zurück

Der Start der Landtagswahl in Bayern war bislang eher zögerlich, der große Andrang in den Wahllokalen blieb aus. In größeren Städten des Freistaats lag die Beteiligung in den ersten Vormittagsstunden ähnlich niedrig wie vor fünf Jahren, berichteten die Wahlleiter. Vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung am Ende bei 57,9 Prozent.

 

Allerdings: In diesem Jahr hat die Briefwahl ein Rekordhoch eingefahren, die Wahlämter hatten in der vergangenen Woche von einem regelrechten Ansturm berichtet. In München zum Beispiel hatten bis Sonntagvormittag schon gut 29 Prozent aller Wahlberechtigten per Brief gewählt. Auch Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat bereits gewählt: Er gab seine Stimme am Vormittag in Begleitung seiner Frau Karin und seiner Tochter Susanne in Ingolstadt ab.

 

mt / dpa / lby