Tag Archiv: Bundeskriminalamt

Bayern will Videoüberwachung und Gesichtserkennung ausbauen 

Automatischer Gesichtserkennung und Ausbau von Videoüberwachung. Die automatische Gesichtserkennung funktioniert in Bayern ganz gut. Dennoch will die bayerische Regierung die Technik weiter ausbauen. Datenschützer halten die Luft an.

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polizei trainiert terroreinsatz, © Symbolfoto

Terror in Bayern: Bayerisches Rotes Kreuz will mehr Geld für Spezialeinsätze

Das Bundeskriminalamt warnt vor Terroranschlägen mit Chemikalien. Das geht aus einen Bericht der Bundesregierung zur „Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz“ hervor. Trotzdem wurde die Finanzierung für Spezialfahrzeuge gedrosselt. Ein Fehler, wie das Bayerische Rote Kreuz kritisiert.

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Festnahme mit Handschellen, © Symbolfoto

Festnahme in Oberbayern: Mann soll Mädchen sexuell missbraucht haben

Rascher Erfolg einer öffentlichen Fahndung: Die Ermittler haben einen Mann festgenommen, der ein Mädchen sexuell missbraucht und Fotos von der Tat im Internet verbreitet haben soll. Der 27-jährige Verdächtige wurde am Donnerstagabend im oberbayerischen Landkreis Traunstein verhaftet. Bei der Durchsuchung der Wohnung sei weiteres Beweismaterial sichergestellt worden. Aufgrund der öffentlichen Fahndung seien beim Bundeskriminalamt (BKA) zahlreiche Hinweise eingegangen, die schließlich zur Identifizierung und Festnahme des Mannes führten.

«Bei einer Öffentlichkeitsfahndung mit einer hohen Beteiligung wie in diesem Fall ist ein schneller Fahndungserfolg wahrscheinlich», sagte Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk der Deutschen Presse-Agentur. Wie viele Hinweise genau eingegangen sind, war zunächst unbekannt.

Die Ermittler werfen dem Mann vor, ein etwa achtjähriges Mädchen von Juni 2014 bis August 2015 mehrere Male missbraucht und Aufnahmen davon im Darknet – einem anonymen Bereich des Internets – verbreitet zu haben. Am Donnerstag wurde öffentlich mit einem Bild nach dem Verdächtigen gefahndet. Bereits am späten Abend wurde die Fahndung beendet, ohne dass zunächst die Gründe dafür genannt wurden.

Bild- und Videodateien von mindestens 26 Missbrauchsfällen an dem Mädchen seien auf einer kinderpornografischen Plattform gefunden worden. Der Verdächtige habe auch Fotos von sich selbst online gestellt. «Dass Bilder von Beschuldigten im Darknet gefunden werden, ist ungewöhnlich», hatte Staatsanwalt Ungefuk von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, einer Abteilung der Generalstaatsanwaltschaft, am Donnerstag erklärt. Seine Behörde und das BKA bedankten sich für die große Unterstützung bei der Öffentlichkeitsfahndung. Der Beschuldigte soll am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.

 

dpa

Beate Zschäpe steht im Verhandlungssaal des NSU-Prozesses, © Beate Zschäpe im Oberlandesgericht

NSU-Prozess: Umfeld der Terrorgruppe

Im 97. Verhandlungstag im NSU-Prozess befasst sich das Gericht am Dienstag mit dem Umfeld der Terrorgruppe. Dazu sind zwei Beamte des Bundeskriminalamts als Zeugen geladen. Sie sollen Auskunft geben über die Vernehmung von Max-Florian B., der dem Umfeld der Neonazi-Terrorgruppe zugerechnet wird. Im Ermittlungsverfahren hatte B. noch umfangreiche Angaben gemacht, auf die sich Teile der Anklage gegen Beate Zschäpe und die Mitbeschuldigten stützen. Vor Gericht hat er aber die Aussage verweigert. Deswegen befragt das Oberlandesgericht nun hilfsweise die Vernehmungsbeamten.

 

rr/dpa