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München – Fröttmaning: Polizei-Fazit zum Halbfinale

Die Polizei spricht von einem weitgehend friedlichen Ablauf der Begegnung zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid im Halbfinale der Champions League.

 

Verstopfung am Hoteleingang

Am Montag lauerten schon rund 200 Fans beim Hilton Munich Part Hotel, um einen Blick auf die Spieler von Real Madrid zu erhaschen oder ein Foto für Facebook oder Twitter per Smartphone zu schießen. Das führte auch gleich unmittelbar zu Verkehrsbehinderungen im Bereich Englischer Garten.

Letztendlich haben die Fans die Straßen so sehr blockiert, dass die Polizei eingreifen musste – ansonsten hätte die Mannschaft von Real Madrid gar nicht mehr aus dem Hotel heraus und zum Abschlusstraining kommen können.

Nach dem Einsatz „zahlreicher Polizeibeamter“ und dem Abzug der Spieler lief der Vekehr wieder.

 

Schlacht um Eintrittskarten

Am Dienstag Nachmittag gab es dann einen heftigen Streit zwischen zwei Spaniern um Tickets für das Spiel am Abend in der Allianz Arena.

Der eskalierte soweit, dass einer der beiden Real Madrid-Fans dem anderen einen Bierkrug an den Kopf werfen wollte.

Getroffen hat er ihn aber nicht. Stattdessen zerbricht der Krug auf dem Boden und verletzte eine vollkommen unbeteiligte 67 Jahre alte Frau am Fuß.

Der 28 Jahre alter spanische Krugwerfer bekam eine Anzeige wegen Körperverletzung.

 

Zum runterkommen vor dem Spiel…

…hatten sich zwei 24 Jahre alte Fans Joints und Haschisch mitgebracht.

Die beiden hat die Polizei aber durchsucht, deswegen gibt es für die beiden Männer eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

 

ACAB…

…bedeutet in der Punk-Subkultur „All Cops are Bastards“ und diesen Spruch trug ein 23 Jahre alter Fan vom FC Bayern auf seiner Brust.

Oder so ähnlich: Eigentlich stand auf dem Pullover „copACABana„, was den Beamten schon ausreichte, den Mann wegen Beleidigung anzuzeigen.

 

Fazit

…es war erfreulich ruhig. Als einzige weitere Meldung bei dem Spiel, bei dem der FC Bayern bekanntermaßen verlor, hatte die Polizei das Entzünden zweier bengalischer Feuer an der U-Bahn-Station Fröttmaning.

 

PP / adc

Faustschlag , © Symbolfoto

München – Hauptbahnhof: Manchester-Brutalos gefasst

Als ein 21 Jahre alter Münchner am Mittwoch Abend noch schnell in eine S-Bahn steigen wollte, bevor diese abfuhr, rempelte er versehentlich einen anderen Mann an, der den Stoß sofort mit einem Faustschlag quittierte.

Doch damit nicht genug:

Der Mann beleidigte den jungen Mann aus Moosach auf Englisch und attackierte ihn weiter, bis der Moosacher zu Boden geht. Die Begleiter des Schlägers treten sofort auf den am Boden liegenden Mann ein.

Der Begleiter des Opfers versucht, einzugreifen und zu schlichten, da kommen weitere Engländer hinzu und verprügelten den 23 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Erding ebenfalls heftig, traten auf ihn ein und schleuderten ihn sogar gegen eine Säule des Hauptbahnhofes.

Die Folge der brutalen Attacke am Bahnsteig:

Blutende Wunden – Abschürfungen und Risse – bei dem 21 Jahre alten Münchner und mehrere Prellungen bei dem 23 Jahre alten Opfer aus dem Landkreis Erding.

Bei den Tätern dürfte es sich um englische Staatsangehörige gehandelt haben, die als Anhänger von Manchester United zum Champions-League – Spiel gegen den FC Bayern angereist waren.

Die aggressive Truppe, bestehend aus mindestens 10 ManU – Anhängern, konnte nach dem Anfgriff flüchten. Die Polizei hat zwar sofort eine Suche nach den Tätern eingeleitet, konnte die Männer aber in der Masse der Fußball – Fans nicht mehr finden.

Update: Dank Videoüberwachung konnte die Polizei sie fassen

Nach der brutalen Attacke erkannten Polizisten am Flughafen München drei der Schläger wieder, sie konnten festgenommen werden.

  Die Männer wollten den Flug um 16 Uhr nach Manchester nehmen, als den Beamten klar wurde, dass es sich um die Rowdys vom Hauptbahnhof handelt.

Ein 19 Jahre alter Manchester United-Fan gestand sofort, an der Prügelei beteiligt gewesen zu sein.

Am Freitag morgen konnte dann der Vierte der Schläger am Flughafen festgesetzt werden. Er wollte ebenfalls einen Flug nach Hause nach Manchester nehmen.

„Dies ist einerneuter Beleg dafür, dass Videoaufzeichnungen in Bahnhöfen und Zügen für eine effiziente Strafverfolgung unverzichtbar ist“, sagte Jürgen Vanselow, der Leiter der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof dazu.

adc / PP

München / Nyon: Bayern gegen Real Madrid im Halbfinale

Die Paarungen für das Halbfinale der UEFA Champions League in der Saison 2013 / 2014 sind ausgelost.

Der Gegner für den FC Bayern auf dem Weg zum Finale in Lissabon heißt:

 

Real Madrid

1998, 2000 und 2002 holen sich die Spanier den Champions League – Pokal.

Zwei UEFA Cup – Siege 1985 und 1986 sowie den Weltcup in den Jahren 1960, 1998 und 2002 sind außerdem ihre Erfolge.

Im Jahr 2000 kassieren die Mannen aus der Spanischen Hauptstadt allerdings ihre höchste Heim – Niederlage gegen niemand anderen als den FC Bayern mit 2:4.

Außerdem steht mit Christian Ronaldo  der Weltfußaller des Jahres 2013 auf der Seite von Real Madrid.

 

Die beiden anderen Möglichkeiten wären gewesen:

 

FC Chelsea

Die Engländer haben den Bayern 2012 das Finale dahoam ordentlich vermiest.

Mit 3:4 im Elfmeter-Schießen unterlag der deutsche Rekordmeister Chelsea damals im Endspiel in München.

2013 gewinnt Chelsea dann die Europaleague.

Außerdem gehen zwei Siege beim Europapokal der Pokalsieger auf das Konto der Blues.

 

Atlético Madrid

Es ist die kleinere der beiden spanischen Landeshauptstadt – Mannschaften als Gegner aus Spanien.

Einmal der Europokal der Pokalsieger 1962, der Weltpokal 1974, zwei Mal Sieger der UEFA Europa League 2010 und 2012 und zwei Mal der UEFA Super Cup in den Jahren 2010 und 2012 gehen sind die größten Erfolge der Rojiblancos.

 

Der Weg nach oben – noch einmal

Egal, welcher Gegner komme, das Finale in Lissabon sei das Ziel, sagte der Vorstandschef des FCB Karl-Heinz Rummenigge vor der Auslosung am Freitag.

Der FC Bayern München steht zum vierten Mal in Folge in einem Halbfinale der Champions League. Noch kein Fußballverein hat das auf internationalem Level erreicht.

Iuventus Turin war in den Jahren 1996, 1997 und 1998 der letzte Club, dem eine ähnliche Serie gelungen war.

adc / dpa / fcb