Tag Archiv: Christian Ude

Hungerstreik von Asylbewerbern vor Gericht

Vor knapp einem Jahr hat der Hungerstreik von Asylbewerbern in München bundesweit für Aufsehen gesorgt. Nun steht der Leiter des Streiks vor Gericht. Am Montag muss er sich vor dem Münchner Amtsgericht wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung verantworten. Laut Anklage soll er mit etwa 30 anderen durch eine Sitzblockade die Räumung des Zeltlagers auf dem Rindermarkt erschwert und nach drei Polizisten getreten haben. Die gewaltsame Beendigung des Hungerstreiks in der Münchner Innenstadt hatte bundesweit Aufsehen erregt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Ex-Oberbürgermeister Christian Ude hatten die Maßnahme mit Gefahr für das Leben der Hungerstreikenden verteidigt.

 

rr/dpa

München: Oberbürgermeister Ude feiert Abschied

Seine Tage als Münchens Oberbürgermeister sind gezählt. Am 30. April ist Christian Udes letzter Arbeitstag bevor es dann in die wohlverdiente Rentenzeit geht.

Der Schreibtisch ist aufgeräumt, die Regale im Amtszimmer haben sich schon geleert – da fehlt nur noch eines, was Oberbürgermeister Christian Ude an seinem letzten Arbeitstag, dem 30. April, zu erledigen hat: Er will sich von den Münchnerinnen und Münchnern verabschieden – und zwar persönlich auf dem Marienplatz.

Eingeladen sind alle, die dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt nach seiner mehr als 20-jährigen Amtszeit auf Wiedersehen sagen wollen.Mit im Gepäck hat er Abschiedsgeschenke in Form von OB-Tassen mit Ude-Karikaturen. Außerdem gibt es eine Broschüre in der der scheidende Oberbürgermeister Bilanz zieht und die wichtigsten Themen seiner Arbeit in den Blick nimmt.

Stattfinden wird der Abschied von Oberbürgermeister Christian Ude auf dem Marienplatz, am Mittwoch, 30. April, gleich nach dem Glockenspiel, gegen 12.15 Uhr. Für musikalische Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt.

Mit seinem Abschied gibt Chritsian Ude das Zepter weiter an seinen Wunschnachfolger Dieter Reiter, der sein neues Amt am 1. Mai antreten wird.

 

rr/Rathausumschau

Live-Ticker zur OB-Stichwahl 2014 in München

—–Live-Ticker—-

 

+++ 19:47 Uhr +++ Dieter Reiter ist Münchens neuer Oberbürgermeister! Mit 56,7 % konnte er die Stichwahl für sich entscheiden. Sein Konkurrent Josef Schmid hatte 43,3 % Prozent erreicht. Schmid sagte am Telefon, er nehme das Ergebnis mit Demut hin. Ein kleiner Trost dürfte für ihn sein, dass die CSU die stärkste Partei im Münchner Stadtrat ist. Wie es nun weitergeht, das sehen Sie morgen ab 18:00 Uhr bei „münchen heute“ auf münchen.tv.

 

+++ 19:37 Uhr +++ Das Ergebnis ist klar: Noch zwei Bezirke fehlen und Dieter Reiter liegt weiterhin bei 56,7 %.

 

+++ 19:18 Uhr +++ 14 Stimmbezirke fehlen noch. Der Stand liegt nach wie vor bei 56,7 % für Reiter und 43,3 % für Schmid.

 

+++ 19:13 Uhr +++ Nun ist Sabine Nallinger live ins Studio geschaltet. Sie hatte eine Empfehlung für Dieter Reiter ausgsprochen und ist über das Wahlergebnis sehr zufrieden. „Ich gratuliere Dieter Reiter herzlich“, so Nallinger.

 

+++ 19:09 Uhr +++ Dieter Reiter ist via Telefon ins Studio zugeschaltet. Er dankt den Münchnerinnen und Münchner für ihr Vertrauen. Reiter möchte eien rot-grüne Mehrheit schaffen aber auch mit anderen Parteien sprechen.

 

+++ 19:08 Uhr +++ Endspurt bei der Auszählung: Nach 857 Bezirken liegt Dieter Reiter bei 56,7 % und Josef Schmid bei 43,3 %.

 

+++ 19:02 Uhr +++ Es geht Schlag auf Schlag: Nun sind 830 Bezirke ausgezählt und das Ergebnis bleibt relativ stabil. Dieter Reiter hat 56,9 % und Josef Schmid 43,1 % der Stimmen erhalten. Langsam holt Schmid auf. Aber wird er Reiter noch überholen?

 

+++ 18:54 Uhr +++ 699 Bezirke sind ausgezählt. Langsam legt Josef Schmid nach und verringert Reiters Vorsprung. Nach aktuellen Zahlen liegt Schmid bei 42,2 % und Reiter bei 57,8 %.

 

+++ 18:52 Uhr +++ Hans Podiuk: „Wenn zwei kandidieren kann nur einer gewinnen.“ Die CSU gratuliert Dieter Reiter.

 

+++ 18:48 Uhr +++ Josef Schmid hat zwar etwas aufgeholt, dennoch bleibt Dieter Reiter vorne. 58,5 % für Reiter und 41,5 % für Schmid.

 

+++ 18:45 Uhr +++ Im münchen.tv-Studio wird gerade über die Assal-Affäre gesprochen. Hier geht’s zum Livestream.

 

+++ 18:42 Uhr +++ Nach 577 ausgezählten Bezirken sieht der Zwischenstand so aus: Dieter Reiter 59,1 % ; Josef Schmid 40,9 %.

 

+++ 18:38 Uhr +++ Mehr als die Hälfte der Bezirke ist ausgezählt.

 

+++ 18:35 Uhr +++ Freude bei der SPD: Im Oberanger knallen die Sektkorken. Von 939 wurden bereits 422 Stimmbezirke ausgewertet. Dieter Reiter liegt immer noch vorne mit 59,5 % – Josef Schmid hat 40,5 %.

 

+++ 18:28 Uhr +++ Ein Drittel der Stimmen ist ausgezählt: Dieter Reiter führt weiterhin mit 59,6 %. Josef Schmid hat für die CSU 40,4 % erreicht.

 

+++ 18:24 Uhr +++ Erste Hochrechnungen: Dieter Reiter führt leicht mit 59,3 % und Josef Schmid liegt bei 40,7 %.

 

+++ 18:18 Uhr +++ Das KVR ist mit der Auszählung der Stimmen beschäftigt. Sobald die ersten Ergebnisse vorliegen, werden wir Sie informieren.

 

+++ 18:12 Uhr +++ Florian Roth von den Grünen spricht sich für Dieter Reiter als Oberbürgermeister aus.

 

+++ 18:08 Uhr +++ Christian Ude ist bei der SPD-Wahlparty im Oberanger angekommen. Langsam füllt sich der Saal

 

+++ 18:00 Uhr +++ Die Wahllokale sind geschlossen! Nach unserem münchen.tv-Voting wird es eine knappe Entscheidung. Unsere Zuschauer haben mit 54,5 % für Josef Schmid gestimmt und mit 45,5 Prozent für Dieter Reiter.

 

+++17:59 Uhr +++ Hans Podiuk, Stellvertretender Fraktionsvorstizender der CSU im Rathaus, zeigt sich sehr optimistisch, dass Josef Schmid das rennen macht. Podiuk ist zu Gast im Studio bei Monika Eckert und Jörg van Hooven. Ebenfalls zu Gast Alexander Reissl von der SPD und Florian Roth von den Grünen.

 

+++ 17:39 Uhr +++ Das KVR geht von einer Wahlbeteiligung von knapp unter 40 % aus. Bei der Kommunalwahl am 16. März lag die Beteiligung bei etwas über 42 %.

 

+++ 17:30 Uhr +++ münchen.tv beginnt mit der live-Sendung zur Stichwahl. Politikwissenschaftler Werner Weidenfeld ist zu Gast bei Monika Eckert und Jörg van Hooven. Hier geht es zum münchen.tv-Livestream.

 

+++ 17:23 Uhr +++ SPD-Spitzenkandidat Dieter Reiter ist gerade in der SPD-Zentrale im Oberanger angekommen. Unsere Reporter Mirnesa Cakor und Timo Miechielsen sind vor Ort und fangen die Reaktionen der Sozialdemokraten ein. Daniel Stock und Markus Stampfl verfolgen die Stimmung bei CSU-Kandidat Josef Schmid im KVR.

 

+++ 17:00 Uhr +++ Endspurt bei der Stichwahl 2014! In einer Stunde schließen die Wahllokale. Die Wahlbeteiligung ist immer noch sehr niedrig. Der aktuelle Stand liegt nach wie vor bei 35,7 Prozent.

 

+++ 16:21 +++ Zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale lag die Wahlbeteiligung bei nur knapp 35 %! Um 16:00 Uhr waren demnach deutlich weniger als die Hälfte der Münchner beim Wählen. Wie wird sich das auf das Wahlergebnis auswirken?

 

+++ 16:11 Uhr +++ SPD-Spitzenkandidat Dieter Reiter ruft auf seiner Facebookseite zu mehr Wahlbeteiligung auf: „Weil es wirklich wichtig ist: für die Stichwahl am Sonntag gibt es keine (!) Wahlbenachrichtigung. Ihr geht einfach mit eurem Ausweis ins Wahllokal.“

 

+++ 14:20 Uhr +++ Die Wahlbeteiligung ist weiterhin auf sehr geringem Niveau: Bis 14 Uhr waren nur 13,7% der Wahlberechtigten an der Wahlurne. Am 16.03.2014 waren es noch 14,4%. Inklusive der Briefwähler liegt die Wahlbeteiligung bei 35,8%. Auf Facebook und Twitter melden sich derzeit viele User mit Unmutsäußerungen, die zum Wahlgang aufrufen, so auch Christian Ude.

 

+++ 12:28 Uhr +++ Um 12 Uhr hatten 7,1% der Münchner gewählt. Vor zwei Wochen waren es zu dieser Uhrzeit 7,6%.

 

+++ 11:51 Uhr +++ Die ersten Zahlen zur Wahlbeteiligung: Nur 2,5% der Münchner waren bis 10 Uhr bei der Stimmabgabe. Das sind noch weniger, als bei der Kommunalwahl am 16.03.2014. Inclusive der Briefwähler liegt die Wahlbeteiligung um 10 Uhr bei 24,6%. Vor zwei Wochen lag diese Zahl noch bei 26,3%.

 

+++ 08.50 Uhr +++ In 261 bayerischen Gemeinden, Städten und Landkreisen finden heute Stichwahlen um Landrats- und Bürgermeister-Posten statt.

 

+++ 08:00 Uhr +++ Die Wahllokale haben wieder geöffnet. Wer seine Wahlbenachrichtigung nicht mehr hat, kann mit einem Personalausweis oder Reisepass in seinem Wahllokal abstimmen.

 

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Dieter Reiter (SPD) vs. Josef Schmid (CSU) – Am Sonntag entscheiden die Münchner an der Wahlurne wer ihr neues Stadtoberhaupt wird. Falls Sie noch unentschieden sind, können Sie Sich unsere letzten Interviews mit Dieter Reiter und Josef Schmid in unserer Mediathek anschauen.

 

Während der Stichwahl zum Oberbürgermeister am 30.03.2014 informieren wir Sie ab 17:30 Uhr in unserem Programm und auf dieser Seite live über alle aktuellen Entwicklungen und zeigen Ihnen die neuesten Hochrechnungen. Mit münchen.tv sind Sie über den aktuellen Stand der Stichwahl in München bestens informiert.

 

Seit 30 Jahren hat es keine Stichwahl mehr in München gegeben. Nun wählen die Bürgerinnen und Bürger den Nachfolger von OB Christian Ude. Ude durfte aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Bei der Kommunalwahl am 16. März konnten weder Dieter Reiter noch Josef Schmid die absolute Mehrheit der Stimmen erzielen. Dieter Reiter erreichte im ersten Wahlgang 40,5 Prozent, Josef Schmid erzielte 36,6 Prozent. Die rot-grüne Koalition büßte bei den Kommunalwahlen, nach fast 20 Jahren, knapp ihre Mehrheit im Münchener Rathaus ein.

 

rr

Dieter Reiter führt

Freude bei der SPD. Ihr Spitzenkandidat Dieter Reiter führt das Rennen um den Posten des Münchner Oberbürgermeisters. Mit 59,6 Prozent liegt er vor seinem Konkurrenten Josef Schmid, der derzeit bei 40,4 Prozent liegt.

 

Dieter Reiter ist der Wunsch-Nachfolger von Noch-OB Christian Ude. Seit 30 Jahren hat es in München keine Stichwahl mehr gegeben. Im ersten Wahlgang am 16. März konnte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erzielen.

 

rr

SPD-Wahlparty

Bei der Wahlparty der SPD im Oberanger ist bis jetzt noch nicht viel los. Spitzenkandidat Dieter Reiter hofft die Nachfolge von Christian Ude als Münchens Oberbürgermeister anzutreten.

Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl liegt bei knapp unter 40 Prozent – Was dies für Auswirkungen auf das Wahlergebnis haben wird, das wird sich bei der Auswertung zeigen. Gegen 18:00 Uhr soll es die ersten Hochrechnungen geben. Dieter Reiter hatte beim ersten Wahlgang am 16. März 40,4 % erreicht.

 

rr

Stichwahl: Bundeskanzlerin Merkel unterstützt CSU-Kandidat Schmid

CSU-Spitzenkandidat Josef Schmid bekommt beim Wahlkampf Unterstützung von höchster Stelle. Bundeskanzlerin Angela Merkel reist aus Berlin an, um im Münchner Augustinerkeller für Schmid zu werben. Die CSU hofft, die jahrzehntelange Regentschaft der SPD im Münchner Rathaus brechen zu können.

Schmid ist der erste OB-Kandidat der Münchner CSU seit 30 Jahren, der es in die Stichwahl gegen seinen SPD-Konkurrenten Dieter Reiter geschafft hat. Am 30. März entscheiden dann die Münchner an den Wahlurnen, wer die Nachfolge von Christian Ude antreten und somit neuer Oberbürgermeister wird.

 

rr/dpa

Traditionelles Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen

Auf den Fasching folgt der Aschermittwoch und damit das traditionelle Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen auf dem Münchner Marienplatz. Oberbürgermeister Chritian Ude, Bürgermeisterin Christine Strobl, Bürgermeister Hep Monatzeder und Stadtkämmerer Dr. Ernst Wolowicz werden zusammen das Stadtsäckel waschen. Aber auch zahlreiche Münchner halten ihre private Geldbörse in den Brunnen. Das Waschen im Brunnen soll symbolisch mehr Geld in die Kassen bringen

Der alte Brauch ist urkundlich erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt. Damit machte das Dienstpersonal seine Herrschaften darauf aufmerksam, dass nach dem närrischen Faschingstreiben die Börsen leer waren und wieder aufgefüllt werden mussten. Mit dem Waschen des Stadtsäckels setzt man in München darauf, dass ein Bad im Fischbrunnen nicht nur privaten Kassen zuträglich ist, sondern auch den kommunalen – „damit es in der Stadtkasse sprudelt und wir viel Gutes für die Bürger tun können“, so 3. Bürgermeister Hep Monatzeder 2013.

rr

Endspurt im Münchner Fasching

Bevor der Fasching zu Ende geht, wird auf dem Münchner Viktualienmarkt noch mal richtig Gas gegeben. Rund Zehntausend  Schaulistige und Faschingsnarren haben sich auf dem Viktualienmarkt versammelt, um Teil des bunten Treibens zu sein. Höhepunkt, wie jedes Jahr, ist der Tanz der Marktweiber.
Neben den Besuchern und dem Narrhalla-Prinzenpaar haben sich, unter anderem, auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und CSU-OB-Kandidat Josef Schmid in das närrische Treiben gemischt.

Nach dem Tanz der Marktweiber wird sich das Faschingstreiben der Narren auf den gesamten Viktualienmarkt verteilen, rund 50 Händler wollen an ihren Ständen Sekt ausgeben.

Um 18:00 Uhr gibt es bei münchen heute einen ausführlichen Bericht.

 

rr

 

 

Stadt erstattet Strafanzeige gegen BIA

Ein Wahlplakat das für Aussehen sorgt: Die Partei „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ diffamiert auf einem Wahlplakat die gleichgeschlechtliche Lebensweise.

Ergänzend zum Vorgehen des Kreisverwaltungsreferats hat die Stadt im Auftrag des Oberbürgermeisters Christian Ude jetzt auch Strafanzeige wegen Volksverhetzung bei der Staatsanwaltschaft München I gestellt. Als für das Plakat „Verantwortlicher im Sinne des Presserechts“ fungiert Stadtrat Karl Richter.

rr/Rathausumschau

Wohungsneubau in München erreicht Rekordwert

In München herrscht bekanntlich Wohnungsnot. Die Stadt versucht dem mit allen Mitteln entgegenzuwirken. Und das wohl auch mit Erfolg. Im vergangenen Jahr hat München Rekordwerte im Wohnungsneubau erzielt.

2013 wurden in der Landeshauptstadt 8.044 Neubauwohnungen fertiggestellt. Dieser Wert liegt deutlich über der vom Stadtrat beschlossenen Zielzahl von 7.000 Wohneinheiten. Zwischen 2011 und 2013 sind insgesamt 21.373 Wohnungen neu errichtet worden, dies ergibt einen Durchschnittswert von 7.124, der ebenfalls über der vom Stadtrat einstimmig beschlossenen Zielzahl liegt. Außerdem wurden im vergangenen Jahr Baugenehmigungen für 7.204 Wohnungen erteilt.

Oberbürgermeister Christian Ude zeigt sich zufrieden mit den Zahlen: „Es kann also auf Rekordniveau weiter gebaut werden. Endlich macht die Privatwirtschaft von den Baugenehmigungen, die es auch in den letzten Jahren in ausreichender Zahl gegeben hat, tatsächlich Gebrauch. Während sich private Investoren in früheren Jahren von der Neubautätigkeit zurückgezogen hatten, weil Vermietung angeblich keine ausreichende Rendite bringt, werden jetzt die Vorzüge des Immobilienbesitzes, nämlich sichere Mieteinnahmen und ein zusätzlicher Wertzuwachs, durchaus anerkannt und die Chancen genutzt. Besonders freut mich, dass die Zahl der in meiner Amtszeit fertiggestellten Wohnungen jetzt auf über 125.000 gestiegen ist.“rr/Rathausumschau

Buch wird durchgeblättert

Christian Ude gibt kulturellen Ehrenpreis an Uwe Timm

Der Schriftsteller Uwe Timm wird am Dienstag, 21. Januar, durch Oberbürgermeister Christian Ude für sein literarisches Werk und seine Bedeutung im kulturellen Leben Münchens mit dem Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München 2013 geehrt. Mit dem mit 10.000 Euro dotierten Preis zeichnet die Landeshauptstadt München jährlich auf Vorschlag einer Jury eine Persönlichkeit von internationaler Ausstrahlung für ihre kulturellen beziehungsweise wissenschaftlichen Leistungen aus.

 

 

Aus der Jurybegründung:
„Uwe Timm ist ein großer Erzähler, er ist aber auch Essayist und Theoretiker, dem das Nachdenken über Literatur, über Sprache und Form, Erfindung und Realität, ebenso selbstverständlich ist wie das Fabulieren. Uwe Timm ist aber auch Zeitzeuge einer Generation, die von der historischen Umbruchsituation 67/68 in der alten Bundesrepublik geprägt wurde und die diesen Aufbruch geprägt hat. In seinen Romanen sind die vielen Facetten individueller und kollektiver Erschütterungen dieser Generation präsent, die großen gesellschaftlichen Themen, und immer stellt sich die Frage: Wie wollen wir leben?

 

Uwe Timm beherrscht alle Formen des Erzählens souverän und ist zudem ein grandioser Beobachter. Die Protagonisten seiner Romane, ihre Erfahrungen, Einsichten, die geglückten und gescheiterten Lebensentwürfe – alles ist so lebendig, so sinnlich, so wahr erzählt, dass für die Leser nicht nur Verwandtschaften entstehen, sondern immer auch Erkenntnis.

 

Die Literatur als ,schöner Überfluß’ enthält ein Moment der Freiheit, ein Moment des Humanen. Uwe Timms Romane erzählen von diesen Momenten. Sie spiegeln die Geschichten und die Geschichte seiner, unserer Generation. Und sie spiegeln die Mentalitätsgeschichte der Bundesrepublik nach 68. Der Kulturelle Ehrenpreis der Stadt München würdigt mit Uwe Timm einen großartigen Erzähler, in dessen Werk wir uns vergewissern können, wer wir sind.“

 

Die ausführliche Jurybegründung und Informationen zum Preis sind im Internet unter www.muenchen.de/kulturfoerderung abrufbar oder per E-Mail unter presse.kulturreferat@muenchen.de erhältlich.

 

 

jn / Rathaus Umschau

MVV – stabile Preise, bitte!

Oberbürgermeister Christian Ude, der auch Vorsitzender der Gremien des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) ist, mahnt alle politischen Parteien, bei Wahlkampf-Versprechungen die Preisstabilität des Öffentlichen Personennahverkehrs in München im Auge zu behalten und keine Versprechungen zu machen, die zu sprunghaften Tariferhöhungen führen müssten.

 
Ude wörtlich:

„Die Münchner Fahrgäste haben noch in plastischer Erinnerung, welcher soziale Strengstoff und welche Attraktivitätsverluste für den Öffentlichen Personennahverkehr zu verzeichnen waren, als Oberbürgermeister Erich Kiesl mit seiner absoluten CSU-Mehrheit zum 1.1.1980 eine 30-prozentige Erhöhung der MVV-Fahrpreise durchsetzte.“ Die Gesellschafter im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund seien sich deshalb seit diesem Schockerlebnis einig, dass Tarife nur in moderatem Ausmaß erhöht werden dürfen, was „nach dem Sündenfall von 1980“ auch geschehen sei.

 
Für eine stabile Tarifpolitik sei es aber unerlässlich, dass nur wirtschaftliche Investitionsentscheidungen getroffen und keine kostspieligen Netzerweiterungen durchgeführt werden, die den Kostendruck und damit die Fahrpreise unverhältnismäßig erhöhen. Deshalb müsse bei jeder Ergänzung des Netzes sorgfältig abgewogen werden, ob die Vorzüge der verbesserten Erschließung für einzelne Außenbereiche in einem vertretbaren Verhältnis zu den finanziellen Mehrbelastungen aller Münchner Fahrgäste stehen.

 

Die Stadt München habe es in den vergangenen Jahrzehnten verstanden, das U-Bahn-Netz um 30 Kilometer und die Zahl der U-Bahnhöfe um 28 zu erhöhen, ohne unverträgliche Fahrpreiserhöhungen auszulösen. „Dies muss im Interesse aller Münchner Fahrgäste auch in Zukunft der entscheidende Maßstab sein.“

 

 

 

jn / dpa

 

Klinikum-Geschäftsführerin Harrison legt Amt nieder

Laut der Donnerstagsausgabe der von der Stadt München herausgegebenen Rathausumschau legt die Geschäftsführerin der Städtischen Klinikum München GmbH, Elizabeth Harrison mit sofortiger Wirkung ihr Amt nieder. Dies habe ihre anwaltliche Vertretung dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Christian Ude, mitgeteilt. Bereits am Freitag will der  Klinikum-Aufsichtsrat zu einer Sondersitzung zusammenkommen um über die weiteren rechtlichen Konsequenzen dieses Schrittes zu beraten.
Dr. Harrison habe selbst zum Ausdruck gebracht, dass sie mit ihrem Schritt die Hoffnung verbinde, dass man „nun wirklich den Grundstein für eine nachhaltig zukunftsfähige StKM legen“ könne, um darauf „gemeinsam mit kommunaler Unterstützung in den nächsten Jahren aufzubauen“.

rr/Rathausumschau

Kettenkarussel Oktoberfest Wiesn-Stmmungsbild

Vorbereitungen: Heute beginnt der Aufbau des Oktoberfests auf der Theresienwiese

Gut zwei Monate vor der Eröffnung des Münchner Oktoberfests 2013 beginnt heute der Aufbau auf der Theresienwiese. Die Festwiese wird damit zur Großbaustelle. Daher ist sie aus Sicherheitsgründen gesperrt. Bid Ende August bleiben aber einzelne Wege über das Gelände offen. Am 21. September heißt es dann wieder „O’zapft is“. Der scheidende Oberbürgermeister Christian Ude wird dann zum letzten Mal in seiner Amtszeit das größte Volksfest der Welt eröffnen. Bis zum 6. Oktober werden zur Wiesen rund 6 Millionen Besucher erwartet.