Tag Archiv: DB

GDL: Der Bahnstreik der GDL geht weiter.

Fahrgastrechte im Bahnstreik: Wann bekommen Sie Ihr Geld zurück?

Es ist schon eine Zerreißprobe für die Nerven – ganze 4 Tage lang streiken die Lokführer. Die Fahrkarten sind oftmals schon im Voraus gekauft, bei Fernreisen, Isarcards, Jahres- oder Wochenkarten wird bezahlt, und dann kommt kein Zug. Unter welchen Umständen Sie wieviel Geld zurückverlangen können, verraten wir Ihnen hier. Weiterlesen

München – Hauptbahnhof: Auf Lokführer eingedroschen

Ein 26 Jahre alter Mann, der bei der Polizei bereits seit längerem bekannt ist, hat am Dienstag Nachmittag einem 21 Jahre alten Lokführer der Deutschen Bahn ohne jeden Grund einen Schlag auf den Hinterkopf versetzt

 

…und dann auch noch Widerstand

Gegen viertel vor drei am Nachmittag wartete ein 21-Jähriger Bahnangestellter mit einigen Kollegen – friedlich und ohne etwas Böses zu ahnen – vor dem Hauptbahnhof am Ausgang Arnulfstraße vor einem Fast-Food-Stand.

Und da knallte es.

Von hinten kam ein Schlag mit Wucht gegen den Kopf des Lokführers. Ein 28-Jährige Altöttinger hatte – scheinbar einfach so – den Drang verspürt, dem jungen Mann eine Kopfnuss zu versetzen.

Dann setzte sich der dreiste Schläger ganz in der Nähe der Gruppe von Bahnangestellten auf eine Treppe und maulte und pöbelte noch in ihre Richtung.

Daraufhin rief der Lokführer, der den Schlag eingesteckt hatte, eine Streife der DB-Sicherheit, die in der Nähe war.

Die Sicherheitsmänner der Bahn hatten den Täter gerade angesprochen, da wollte der Reißaus nehmen. Eine weniger gute Idee, denn die Bundespolizei wurde sofort verständigt und hatte den Mann aus Altötting kurze Zeit später festgenommen.

Von Einsicht war bei dem polizeibekannten Mann aber auch bei der Festnahme keine Spur: Er wehrte sich, ließ sich auf den Boden fallen und tat alles in seiner Macht, um nicht mit auf die Wache zu müssen.

Ohne Erfolg – trotz aller Fluchtversuche bekommt er jetzt eine Anzeige wegen Körperverletzung.

Dem 21-Jährigen Lokführer geht es gut, ihm war nur kurz nach der Kopfnuss schwarz vor Augen geworden.

adc

ICE im Münchner Hauptbahnhof, © Wegen eines Brandes einer IC-Lok kommt es zu Problemen im Bahnverkehr - Symbolfoto

Dauerpannen bei der Bahn: Landtag macht Druck

Angesichts der vielen Pannen und Verspätungen auf vielen Bahn-Regionalstrecken in Bayern setzt der Landtag die Staatsregierung unter Druck. CSU und SPD forderten sie am Donnerstag im Wirtschaftsausschuss auf, bei künftigen Ausschreibungen mehr auf die Qualität zu achten als bisher. Außerdem verlangten beide Fraktionen von der schwarz-roten Bundesregierung eine Erhöhung der Zuschüsse für den Regionalverkehr. In den vergangenen Jahren seien viele Pendler vom Auto auf die Bahn umgestiegen, sagte der CSU-Bahnfachmann Eberhard Rotter. «Wir müssen aufpassen, dass das nicht bricht.»

 

Die SPD schlägt unter anderem vor, dass der jährliche Fahrplanwechsel vom Winter auf den Sommer verlegt wird. «Da läuft man nicht so ein großes Risiko, wenn es zu großen Umwälzungen kommt», sagte der Abgeordnete Bernhard Roos. Die jüngsten Probleme auf den Bahnstrecken München-Garmisch und München-Salzburg sind nach Einschätzung der Landtagsabgeordneten unter anderem darauf zurückzuführen, dass neue Züge ohne ausreichenden Vorlauf vor dem Betriebsstart geliefert wurden.

 

«Bei den Ausschreibungsverfahren gibt es Verbesserungsbedarf», sagte der Grünen-Abgeordnete Markus Ganserer. Die Freien Wähler fordern eine robustere Gangart bei der Verhängung von Vertragsstrafen gegen die Bahnunternehmen. Außerdem wollte der oberfränkische Abgeordnete Thorsten Glauber wissen, wofür das bei Strafzahlungen von den Bahnfirmen kassierte Geld verwendet wird.

 

 

jn / dpa

In der Metall- und Elektroindustrie wird dringend nach Auzubildenden gesuch

Pasing: Bundespolizei schnappt Buntmetalldiebe

Drei Buntmetalldiebe konnte die Bundespolizei am DB-Betriebsbahnhof Pasing-West auf frsicher Tat festnehmen. Die Buntmetalldiebe waren gerade dabei, Vorbereitungsmaßnahmen in einem angrenzden Waldstück vorzunehmen. Mit einer Wärmebildkamera konnten Bundespolizisten die drei beobachten. Zwei knieten – einer arbeitete im Stehen. Immer wieder gingen sie an eine gleiche Stelle um anschließend wieder zu ihrer Verrichtung zurück zukehren. Die Bundespolizisten schlossen daraus, dass die drei Personen Sortier- und Vorbereitungshandlungen zum späteren Abisolieren vornahmen.

Festnahme mit Hund und Heli

Mit Hilfe eines Hubschraubers und eines Hundes erfolgte schließlich die Festnahme der Buntmetalldiebe. Bei der späteren Spurensicherung im Waldstück wurden am Lager mehrere hundert Meter abgetrennter Kabelstücke festgestellt. Zudem wurde am Tatort eine Tasche mit tattypischen Utensilien, wie Schutzhandschuhen, Cuttermessern und Ersatzklingen aufgefunden. Es wurden ca. 80 abisolierte Kabelstücke von ca. 3,70 Meter Länge und ca. 1 cm Dicke aufgefunden.

Der aktuelle Kilogrammpreis für isolierte Kupferkabel beträgt derzeit € 1,50, für abisoliertes bis zu € 4,00. Laut DB AG beziffert sich die Schadenshöhe an zurückliegend in Pasing festgestellten Buntmetalldiebstählen auf bis zu € 25.000. Die Kupferkabel entstammen einem Bauvorhaben der DB AG und waren in der Nähe des Fahrdienstleiters Pasing West zum Abtransport gelagert.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um drei Rumänen im Alter von 27, 28 und 29 Jahren

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar

mh / Bundespolizei

ACHTUNG: Bahnstrecke Ingolstadt-München gesperrt!

Die Bahnstrecke Ingolstadt-München ist von 16.08. bis 18.08.2013  gesperrt. Durch Bauarbeiten kommt es zu Behinderungen im Regional- und Fernverkehr, wie die Deutsche Bahn mitteilte. So enden die Züge zwischen Essen und München in Nürnberg. Die restlichen Fernverkehrszüge werden über Augsburg umgeleitet, dadurch entfällt der Halt in Ingolstadt und die Ankunft verzögert sich um bis zu 40 Minuten. In der Gegenrichtung fahren die meisten Züge in München entsprechend früher ab. Der München-Nürnberg-Express wird ebenfalls umgeleitet. Alle Regionalzüge zwischen München und Ingolstadt entfallen, stattdessen fahren von Petershausen aus Busse. Fahrgäste können sich bei der Bahn unter 0180 6996633 informieren, welche Folgen die Bauarbeiten zwischen Petershausen und Ingolstadt für ihre geplante Reise haben.

me / dpa

1 2