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FC Bayern München: Traumstart im Halbfinale

Mit einem souveränen 86:67-Sieg ist der FC Bayern Basketball in das Halbfinale der BBL gestartet. Vor rund 5.600 Zuschauern im heimischen Audi Dome konnten die Gäste aus Oldenburg nur in der Anfangsphase noch mithalten.

Das erste Halbfinale war in der Anfangsphase relativ ausgeglichen. Während die Bayern mit einer starken Defensivleistung den Gästen das Leben schwer machten, vergaben die Münchnern ihrerseits in der Offensive so manch sichere Punkte. Entsprechend knapp ging das erste Viertel zu Ende, 18:16 für die Hausherren. Im zweiten Viertel legten die Münchner dann einen Zwischenspurt hin und zogen bis auf 27:19 davon. Sehr zu Freude der anwesenden Führungsriege des FC Bayern um Präsident Karl Hopfner, Vize-Präsident Rudolf Schels, Sportvorstand Matthias Sammer und Finanzvorstand Jan-Christain Dreesen. Doch die EWE Baskets Oldenburg kämpften sich noch ein Mal zurück. Beim Stand von 29:27 entschied sich FCBB-Trainer Pesic eine Auszeit zu nehmen. Die Münchner konnten sich wieder etwas absetzen, 43:35 stand es 1,6 Sekunden vor der Halbzeitsirene. Zeit genug aber für Heiko Schaffartzik, einen umjubelten Buzzerbeater von der Mittellinie zu versenken. Die Halle tobte, 46:35 der Halbzeitstand.

Oldenburg niedergeschlagen

Ob es das intensive Spiel in der ersten Hälfte war, der Buzzerbeater kurz vor der Halbzeit oder einfach die Dominanz der Bayern – in der zweiten Hälfte konnten die Oldenburger nicht mehr mithalten. Mitte des dritten Viertels wuchs der Vorsprung auf 59:43 an. Vor allem MVP Malcolm Delaney zeigte sich treffsicher aus nahezu jeder Position. Nach 30 Minuten hieß es schließlich 68: 53 für die Münchner.
Das Schlussviertel eröffnete Lucca Staiger mit einem Dreier nach zehn Sekunden. Im weiteren Verlauf pendelte der Vorsprung der Bayern zwischen 15 und 20 Punkten und niemand im Audi Dome zweifelte daran, dass die Münchner in der Serie mit 1:0 in Führung gehen würden. Am Ende hieß es schließlich 86:67.
Für die FCBB-Korbjäger waren erfolgreich:
Malcolm Delaney (22 Punkte/2 Dreier), Heiko Schaffartzik (17/4/6 Rebounds), Bryce Taylor (14), John Bryant (11/1/12), Deon Thompson (6), Lucca Staiger (6/2), Boris Savovic (5/8 Reb), Robin Benzing (2), Yassin Idbihi (2)
mh

FC Bayern: Ludwigsburg aus der Halle gefegt

Der FC Bayern hat im dritten Play-Off Spiel den zweiten Sieg eingefahren. Deutlich wurde Ludwigsburg aus dem heimischen Audi Dome gefegt. Nun steht es 2:1 in der Serie.

Mit 104:82 siegten die Basketballer des FC Bayern am Ende deutlich gegen Ludwigsburg. Doch in der ersten Hälfte sah es gar nicht nach so einem klaren Erfolg aus. Im ersten Viertel versuchten die Gäste mit schnellem Spiel und vielen Wurfversuchen die Abwehr der Hausherren durcheinander zu bringen.Bis zum Stand von 12:12 gelang das aus, dann legten die Bayern erstmals richtig los. Ein 11:0-Lauf brachte eine deutliche Führung, doch die Gäste kämpften sich auf 23:18 wieder heran.

Gäste-Führung zur Halbzeit

Im zweiten Viertel konnte sich keine der beiden Mannschaften so richtig absetzen. Viel mehr noch: nach hitzigem Kampf führten die Ludwigsburger zru Pause schließlich mit 47:45. Die 6.190 Gäste im Audi Dome rieben sich etwas verwundert die Augen. Sollten die Bayern als klarer Favorit in dieser Play-Off-Serie vielleicht doch überraschend gegen den Tabellen-Achten der Vorrunde den Kürzeren ziehen?

Mega-Lauf nach der Pause

Wie verwandelt kamen die Münchner zum dritten Viertel auf das Parkett. Ein unglaublicher 22:0-Lauf stellte praktisch die Weichen für den am Ende deutlichen Sieg. Erst beim Stand von 67:47 gelang den Gästen der erste Korberfolg im dritten Abschnitt. Scheinbar hatten sich die Ludwigsburger in den ersten beiden Vierteln zu sehr verausgabt, dem Bayern-Express hatten sie nichts mehr entgegen zu setzen. 81:58 stand es nach dem dritten Viertel. Der Schlussabschnitt war nur noch Schaulaufen und die Frage: welcher Bayern-Spieler knackt die 100-Punkte-Marke? Am Ende war es dann Steffen Hamann, der per Freiwurf den Audi Dome zum Kochen brachte. Beim 104:82-Sieg war Malcolm Delaney mit 22 Punkten Top-Scorer auf Seiten der Bayern, die nun mit 2:1 in der Serie führen. Das vierte Spiel ist am Sonntag um 17:30 Uhr in Ludwigsburg.
mh

FC Bayern: Basketballer verlieren Krimi gegen Tel Aviv

Der Traum vom Einzug in das Viertelfinale der Basketball Euroleague ist für die Basketballer des FC Bayern vorbei. In einem spannenden Spiel im heimischen Audi Dome unterlagen die Roten Riesen gegen das favorisierte Maccabi Tel Aviv mit 92:94.
Unter den 6.700 Fans waren auch die Fußballer Bastian Schweinsteiger, Franck Ribery, Toni Kross und Mario Götze, wie Karl-Heinz-Rummenigge und Matthias Sammer.
Das Spiel begann mit einer wahren Punktejagd auf beiden Seiten. Beinahe jeder Wurf war im ersten Viertel ein Treffer. Die Münchner konnten eine kleiner 18.9-Führung erspielen, doch die Gäste kamen zurück. So stand es nach den ersten zehn Minuten 32:32.

Schlagabtausch vom Feinsten

Auch das zweite Viertel war ein Schlagabtausch auf hohem Niveau. Kein Team konnte sich signifikant absetzen, entsprechend der Halbzeitstand 50:50.
Im dritten Viertel erspielten sich die Bayern zunächst einen kleinen 7-Punkte-Vorsprung, doch ein 20:3-Lauf für Maccabi kurz vor Viertelende brachte die Wende zu Gunsten der Gäste. Mit einem 71:74-Rückstand gingen die Münchner ins Schlussviertel.

Maccabi mit Restreserven

Maccabi legte noch ein Mal eine Schippe zu und baute den Vorsprung auf 86:77 aus. Doch die Bayern kämpften sich zurück. Sieben Sekunden vor Ende stand es 91:92. 2,5 Sekunden vor Ende dann die letzte Hoffnung: Delaney setzt einen zweiten Freiwurf absichtlich ans Brett in der Hoffnung, dass die Münchner den Rebound bekommen. Doch diesen schnappte sich ein Spieler aus Tel Aviv. Endstand 92:94. Top-Scorer bei den Münchner war mal wieder Bryce Taylor mit 22 Punkten. Vor dem letzten Spieltag haben die Bayern nun keine Chance mehr, unter die ersten vier der Gruppe zu kommen.
mh

FC Bayern besiegt Real Madrid

Geht das jetzt auch im Basketball so los wie im Fußball“ werden sich viele Fans von Real Madrid seit Donnerstagabend fragen. In einem packenden Spiel haben die Basketballer des FC Bayern gegen den haushohen Favoriten aus der spanischen Hauptstadt mit 85:83 (34:42) gewonnen. Top-Scorer der Münchner war Nihad Djedovic mit 21 Punkten. Der Überraschungserfolg erhöht die Chancen der Bayern, in der Euroleague ins Viertelfinale einzuziehen.
Von Beginn an zeigten die roten Riesen keinen Respekt vor den Madrilenen. Gute Defensivarbeit und vorne wenige leichte Ballverluste sowie eine gute Wurfquote sorgten für eine 20:19-Führung nach dem ersten Viertel.

Real zur Pause vorne – keiner weiß warum

Anfang des zweiten Viertels konnten die Münchner Korbjäger den Vorsprung teilweise auf bis zu vier Punkte ausbauen. Doch kurz vor der Pause dann eine merkwürdige Entscheidung der Schiedrichter die ein klares Goaltending zu Gunsten der Bayern nicht pfiffen und plötzlich zogen die Madrilenen bis auf 34:42 zur Halbzeit davon. In der Halle fragten sich fast alle der 6.700 Zuschauer (außer die etwa 100 Fans von Real Madrid), wie es in so kurzer Zeit zu diesem Rückstand kommen konnte. Unter den Zuschauern auch FCB-Fußball-Star Javi Martinez und ein Großteil der Mannschaft von Bayer Leverkusen, am Samstag zu Gast in der Allianz Arena.
Wild entschlossen, das Spiel noch zu drehen, kamen die Bayern aus der Kabine. Yassin Idbihi und Robin Benzing verkürzten den Rückstand bis auf einen Punkt, ehe Djedovic einen Dreier zur 51:49-Führung versenkte. Dennoch schlug Real zurück und führte nach dem 3. Viertel wieder mit 56:60.

Fußball-Stimmung im Audi Dome

Im Schlussabschnitt kochte der Audi Dome endgültig über. Nach einem Zusammenstoß von John Bryant mit Madrids Rudy Fernandez musste der Spanier verletzt vom Feld, Bryant bekam zum Unmut der Bayern-Fans ein unsportliches Foul. Es folgte ein gellendes Pfeifkonzert gegen die Spanier und die Schiedsrichter. Kurz darauf sorgten Djedovic und Bryce Taylor für die nächsten wichtigen Punkte – 81:79-Führung für den FCB. Als die Uhr auf null stand hieß es 83:82 für die Bayern – doch die Feierlichkeiten wurden jäh unterbrochen. Die Zeitmessung hatte nicht richtig funktioniert – die Schiedsrichter pfiffen 3,5 Sekunden vor Ende doch noch ein mal ein Foul gegen Real, die Uhr lief jedoch fälschlicherweise weiter. So musste weiter gezittert werden. Taylor behielt aber die Nerven bei seinen Freiwürfen und am Ende war der Sensationssieg perfekt.
mh

FC Bayern: Pleite bei Partizan Belgrad

Niederlage für die Basketballer des FC Bayern. Im Hexenkessel von Partizan Belgrad setzte es in der Euroleague mit 55:70 (28:44) eine deutliche Niederlage. Ob es am frenetischen serbischen Publikum lag – jedenfalls kamen die Münchner von Beginn an überhaupt nicht ins Spiel. Einfach Würfe gingen daneben, leichtsinnige Ballverluste spielten den Hausherren ideal in die Karten. 19:9 stand es nach dem ersten Vertel für Partizan.

Kurzes Aufbäumen der Bayern

Im zweiten Viertel schien es kurzzeitig, als würden die Bayern besser werden, der Rückstand konnte auf sechs Punkte verkürzt werden. Aber Partizan ließ sich davon nicht beeindrucken und baute seinerseits die Führung zur Halbzeit auf 44:28 aus.

Minutenlange Spielunterbrechung

Gleiches Bild nach der Pause: Bayern desolat in der Wurfquote und auch defensiv nicht so überragend wie sonst. Der Punkteabstand blieb rerlativ konstant. Eine minutenlange Unterbrechung wegen einer ausgefallenen 24-Sekunden-Uhr konnte Svetislav Pesic auch nicht nutzen, um seine Mannschaft doch noch auf die Siegerstraße zu bringen.  60:45 stand es nach 30 Minuten.
Das letzte Viertel begann mit endlosen fünfeinhalb Minuten in denen die Bayern keinen einzigen Punkt erzielen konnten. Entsprechend war das Spiel gelaufen, am Ende stand es völlig verdient 70:55 für Partizan Belgrad.

Noch alle Chancen auf’s Viertelfinale

In der Euroleague bleiben die Münchner vorerst auf dem wichtigen vierten Tabellenplatz, der zum Einzug ins Viertelfinale berechtigen würde. Doch mit Real Madrid, ZSKA Moskau und Maccabi Tel Aviv warten stehen noch die Spiele gegen die Top-Teams der Gruppe aus. Es könnte also am Ende knapp werden mit dem Einzug ins Viertelfinale.
mh

FC Bayern: doppelter Auswärtssieg

Erfolgreicher Sonntagabend für den FC Bayern. Die Fußballer siegten relativ problemlos bei Hannover 96 mit 4:0. Zwei Mal Müller (25., 59.), Thiago (34.) und Mandzukic (65.) trafen für den amtierenden Triple-Gewinner und Club-Weltmeister. 19 Punkte beträgt nun schon der Vorsprung in der Tabelle auf den Zweiten Leverkusen. Im Idealfall können die Münchner bereits im März die deutsche Meisterschaft perfekt machen.
Die Basketballer hatten dagegen beim Tabellenletzten Walter Tigers Tübingen deutlich mehr Probleme. 78:70 (43:31) hieß es am Ende für den Spitzenreiter der Beko BBL. Nicht mal 48 Stunden nach dem Euroleague-Krimi gegen Kuban hatten die Bayern-Basketballer deutlich mehr zu kämpfen als erwartet. Am Ende setzte sich aber die Klasse der Pesic-Truppe durch.
mh

FC Bayern: Basketballer gewinnen Krimi gegen Kuban

Die Basketballer des FC Bayern München haben in der Euroleague nach vier Pleiten in Folge wieder ein Sieg feiern können. Im heimischen Audi Dome konnte Lokomotive Kuban aus Russland mit 82:79 (40:50) geschlagen werden. Vor 6.700 Zuschauern lagen die Münchner lange Zeit im Rückstand. Teilweise führten die Gäste sogar mit 19 Punkten. Nach dem ersten Viertel stand es 14:30 für die Russen, viele befürchteten da schon ein Debakel. Mitte des zweiten Viertels konnte die Pesic-Truppe bis auf 31:39 herankommen, nachdem die Gäste etwas unkonzentrierter spielten. Zur Halbzeit führte der amtierende Eurocup-Sieger dann mit zehn Punkten (40:50).

Delaney Top-Scorer

In der Halbzeit scheint Trainer Svetislav Pesic die richtigen Worte gefunden zu haben. Lucca Steiger konnte mit einem Dreier zum 57:57 ausgleichen, Heiko Schaffartzik legte einen weiteren Dreier zur erstmaligen Führung der Bayern nach. Kuban kam zurück und ging erneut in Führung (64:67). Doch im finalen Krimi hatten die Bayern dann die besseren Nerven. Bryce Taylor mit der erneuten Führung zum 76:73. Die schließlich mehrmals von der Freiwurflinie durch Malcolm Delaney weiterhin bestand hatte. Am Ende war der Mann mit der Nummer 23 der Top-Scorer mit 18 Punkten.

Durch diesen Erfolg bewahren sich die Münchner die Chance, als Gruppenvierter ins Viertelfinale der Euroleague einzuziehen.
mh

FC Bayern Basketballer verlieren knapp in Tel Aviv

Im Euroleague-Spiel bei Maccabi Tel Aviv haben die Basketballer des FC Bayern eine Überraschung verpasst. Beim Favoriten (immerhin 50 mal israelischer Meister, 41 mal Pokalsieger und zwei mal Euroleague-Sieger) verloren die Münchner knapp mit 64:66 (39:39). Die Bayern kamen von anfang an gut ins Spiel, konnten sich aber nie wirklich deutlich absetzen. Das Halbzeitergebnis von 39:39 zeigt, wie knapp das Spiel war.

Djedovic vergibt Buzzerbeater

Erst im letzten Viertel konnten sich die Favorisierten Hausherren etwas absetzen (60:50), doch kurz vor Ende konnten die Bayern bis auf zwei Punkte noch mal heranrücken. 1,6 Sekunden vor Schluss dann Einwurf für die Bayern, Nihad Djedovic setzt zum Wurf an, doch er trifft nur den Ring.  Statt Verlängerung, Schlusspfiff. Endstand 64:66.
Bester Werfer auf Seiten der Bayern war Nihad Djedovic, der nach seiner Bänderverltzung erstmals wieder auf dem Platz stand.
mh