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Philipp Lahm: Ein besonderer Kapitän

Deutschland gegen Argentinien – Heute Abend komt es zur Neuauflage des WM-Finals 2014. Doch bei dem Freundschaftsspiel steht nicht unbedingt der Fußball im Vordergrund. Denn vor dem Anpfiff in Düsseldorf werden die drei Weltmeister Per Mertesacker, Miroslav Klose und Philipp Lahm verabschiedet.  München.tv blickt auf Lahms schon jetzt große Karriere zurück.

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„Kaiser“ rät zu Käpt’n Schweinsteiger

Der „Kaiser“ Franz Beckenbauer höchstpersönlich hat sich erstmals zum Nachfolger des zurückgetretenen Nationalelfkapitäns Philipp Lahm geäußert. Lahms Bayern-Kollege sei sein Favorit, stellvetreter könnte ein Dortmunder werden.

 

München – Franz Beckenbauer hat sich nach dem Rücktritt von Philipp Lahm für Bastian Schweinsteiger als neuen Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft ausgesprochen. „Schweinsteiger ist für mich der logische Nachfolger von Philipp Lahm. Er ist ein Anführer-Typ, hat besonders durch seinen unglaublichen Einsatz im WM-Finale viele Sympathien gewonnen“, sagte Beckenbauer der Bild-Zeitung. „An einem solchen Kämpfer kann sich eine ganze Mannschaft aufrichten. Und: Als Lahm-Stellvertreter kennt er die Kapitänsrolle bereits.“ Schweinsteiger hatte im WM-Finale gegen Argentinien trotz teils bösen Fouls in Person von Javier Mascerano und Sergio Agüero das Spiel zu Ende gespielt. Selbst eine Schnittwunde unter dem Auge konnte ihn nicht stoppen.

 

Neuer eine „große Persönlichkeit“

 

Der „Kaiser“ kann sich den Dortmunder Mats Hummels gut als Schweinsteigers Stellvertreter im DFB-Dress vorstellen. Manuel Neuer scheidet für den Weltmeister-Teamchef von 1990 und den WM-Kapitän von 1974 als Kandidat hingegen aus. Zwar sei dieser eine „große Persönlichkeit“, aber ein Trainer bevorzuge eher einen Feldspieler, da dieser mehr Einfluss auf das Geschehen nehmen könne. Lahm hatte nach dem WM-Titel seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet.

 

make/dpa

Lahm: Rücktritt aus der Nationalmannschaft stand seit 2013 fest

Philipp Lahm hat bereits im Herbst 2013 beschlossen, nach der Weltmeisterschaft in Brasilien nicht mehr in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu spielen. Das schreibt der Münchner in einem Gastbeitrag der „Zeit“ etwas mehr als eine Woche nach seinem überraschenden Rücktritt aus der DFB-Auswahl.

 

Er wolle sich nicht „vom Leistungssport treiben lassen“, erklärt der 30-Jährige. „Mein Leben gehört mir.“ Das verlorene Finale in der Champions League vor zwei Jahren mit dem FC Bayern München gegen den FC Chelsea sei ein Wendepunkt in seiner Karriere gewesen. Er habe eines seiner besten Spiele gemacht, aber es habe trotzdem nicht gereicht. „Wir Sportler befinden uns in einer ständigen Abhängigkeit von Zufällen, von Dingen, die wir nicht beeinflussen können – manches ist einfach auch Glück.“ Der Champions-League-Triumph im Folgejahr bestärkte ihn darin, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, „das heißt: Entscheidungen treffen, bevor sie mich einholen“.

 

Vom Weltmeister-Titel sei seine Entscheidung aber nicht abhängig gewesen, schreibt Lahm. Man solle aufhören, wenn es am schönsten ist, schreibt Lahm. „Aber ich wäre auch zurückgetreten, wenn wir ohne diesen Triumph nach Hause gefahren wären.“ Jetzt wolle er sich nur noch auf seine Führungsrolle als Bayern-Kapitän konzentrieren.

 

RG / dpa

München: Kroos will Öffentlichkeit bald über seine Entscheidung informieren

Toni Kroos will die Öffentlichkeit in rund einer Woche über seine Zukunftsplanungen informieren. „Es gibt eine Entscheidung, mehr kann ich nicht sagen“, kommentierte der wechselwillige Noch-Mittelfeldprofi des FC Bayern in einem Interview der Münchner „tz“ (Montag) mit Blick auf seinen Arbeitgeber in der kommenden Saison.

 

Allerdings schränkte der 24 Jahre alte Nationalspieler ein: „Solange nichts perfekt ist, gibt es nichts zu reden. Die WM geht noch eine Woche, dann werden wir schlauer sein.“

 

Kroos, der sich spanischen Medienberichten zufolge bereits mit Real Madrid über einen Wechsel einig sein soll, betonte: „Ich möchte erst diese WM spielen, und wenn sie vorbei ist, wird es eine Entscheidung geben.“ Theoretisch gebe es auch die Möglichkeit einer Entscheidung, beim deutschen Fußball-Primus in München zu bleiben, sagte er.

Offizielle Neuigkeiten gibt es erst nach der Weltmeisterschaft

 

Spielerberater Volker Struth hatte zuletzt dementiert, dass sich sein Klient bereits mit dem spanischen Rekordmeister aus Madrid über einen Transfer im Sommer geeinigt habe: „Toni spielt derzeit eine WM, die absolut im Vordergrund steht. Bevor diese nicht zu Ende ist, wird es auch keine Neuigkeiten geben.“

 

RG / dpa

Syrische Flüchtlinge feiern im Fastenmonat die deutsche Nationalelf

Für syrische Flüchtlinge in Bayern ist es meist der erste Ramadan in der Fremde. So auch für die Familien im oberbayerischen Grafrath. Doch noch etwas macht den muslimischen Fastenmonat diesmal zu etwas Besonderem.

 

Im Gesicht des Buben sind noch die Farben Schwarz-Rot-Gold zu erkennen, die er sich am Vorabend auf seine Wangen gemalt hat. Da hat Deutschland gegen Ghana bei der Fußball-WM gespielt. „Götze ist mein Lieblingsspieler“, sagt der Zehnjährige. Wie zehntausende Kinder in Deutschland fiebert er in diesen Tagen mit den Stars. Doch der Junge spricht mit einem leichten arabischen Akzent – Fußballfan Andraos kommt aus Syrien.

 

Zusammen mit seiner Familie kam er vor anderthalb Jahren nach Deutschland, auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in seinem Heimatland. Unbedingt wollte die Familie hierher. Zu Fuß und dann per Lkw machten sie sich von der nordöstlichen Provinz Hasaka auf den Weg, schlugen sich über die Türkei bis nach Bayern durch. Sie lieben Deutschland – und fiebern bei der WM mit der Nationalelf mit.

 

„Jedes Mal wenn Deutschland gespielt hat, haben wir über unserem Haus in Syrien die Deutschlandflagge aufgehängt“, erinnert sich die Mutter von Andraos, Jina, die wie alle anderen ihren Nachnamen nicht nennen will. Die 42-Jährige hatte den Entschluss gefasst, in die Türkei zu fliehen, nachdem ein Familienmitglied entführt wurde – von wem, weiß sie nicht.

 

Nun lebt sie mit ihren vier Kindern in einer Asylunterkunft in dem kleinen Ort Grafrath in Oberbayern, in dem auch sechs weitere syrische Familien untergekommen sind. Laut bayerischen Innenministerium leben rund 3600 syrische Flüchtlinge derzeit im Freistaat, die wie Jina Asyl beantragt haben. Hinzu kommen rund 700 Syrer, die von der Bundesregierung direkt durch ein Flüchtlingsprogramm aufgenommen und Bayern zugeteilt wurden – rund 2300 sollen noch folgen.

 

Das schwierigste ist die Sprache

 

Das Schwierigste am Neuanfang sei, Deutsch zu lernen, sagt Hussni. Der 40-Jährige sitzt neben Jina im grünen Garten der Unterkunft, arabisches Gebäck stapelt sich vor ihm auf dem Tisch. «Ich liebe Deutschland schon seitdem ich ein Kind bin und wollte unbedingt hierher», sagt er. Weil seine Heimatstadt Deir ez-Zur im Osten Syriens vom Krieg zerstört und viele Schulen geschlossen wurden, kam er vor einem Jahr mit seiner Frau Zainab und drei Kindern nach Bayern. Die gehen seitdem in Grafrath und umliegenden Ortschaften zur Schule. In perfektem Deutsch erklärt die Kleinste der Familie, die sechsjährige Reem, stolz, auch sie feuere die deutsche Nationalelf an – vor allem Mittelfeldspieler Mario Götze.

 

Pünktlich zum Start des Achtelfinales der WM am Samstag gegen Ghana beginnt für die Muslime der Ramadan. Hussnis Familie freut sich sehr auf den Fastenmonat. Sie wollen die wichtige Mahlzeit des Fastenbrechens am Abend zusammen mit den Deutschlandspielen feiern. Syrische Spezialitäten spielen im heiligen Monat eine große Rolle. Zainab will als erstes Kibbeh, arabische Fleischklöße, mit weißem Joghurt zubereiten – „damit Ramadan hell beginnt“.

 

Die Familie ist über mehrere Länder verstreut

 

Vor allem für die junge Syrerin Duha aus der Küstenprovinz Latakia ist dieser Ramadan besonders schwer. „Ich bin sehr traurig, denn der Ramadan ist ein Monat, den man mit der Familie verbringt“, sagt die 23-jährige, während ihr Tränen das Gesicht herunterlaufen. Ihre Eltern und Geschwister seien in Syrien, der Türkei und in Ägypten verstreut – nur mit ihrem Ehemann sei sie nach Deutschland geflohen, weil beide in Syrien politisch aktiv waren.

 

Auch Duha verfolgt in Grafrath mit Begeisterung die WM. Im Exil in Deutschland, weit weg von Zuhause, spielt der Fußball im Leben der syrischen Flüchtlingen eine große Rolle. „Wir unterstützen Deutschland, weil die einfach super spielen“, sagen die syrischen Jungs, bevor sie sich einen Fußball schnappen und hinter dem Haus spielen gehen. Zusammen feiern sie die Nationalmannschaft des Landes, das ihnen Zuflucht vor den Gräueln des Bürgerkriegs gewährt.

 

RG / dpa

München/Recife: DFB-Team gegen Klinsi & Co. gefordert

Deutschland trifft im letzten Gruppenspiel auf die USA. Ein Unentschieden würde beiden Teams reichen um ins Achtelfinale einzuziehen, doch die Trainer Löw und Klinsmann wollen mehr.

 

Keiner der letzten Tage ist vergangen, ohne dass nicht irgendein Reporter auf die sogenannte „Nichtangriffspakt von Gijon“ hingewiesen hätte, das gestern auf den Tag genau 32 Jahre her war. Damals hatten Deutschland und Österreich nach der 1:0-Führung durch DFB-Stürmer Horst Hrubesch in der zehnten Minute die Angriffsbemühungen eingestellt und qualifizierten sich so für die nächste Runde. Ein Szenario, das zu wiederholen niemals so günstig erschien wie heute Abend (18 Uhr MEZ).

 

Remis-Pakt unvorstellbar

 

Denn bekanntermaßen sind DFB-Trainer Joachim Löw und Jürgen Klinsmann, der Coach der USA, seit einem Trainerlehrgang 2000 in enger Freundschaft verbunden. Bei der WM 2006 wurden sie dann als Tandem – Klinsmann als Teamchef, Löw gab den Co-Trainer – zu den Machern des „Sommermärchens“. Nun würde ein Unentschieden beiden Teams genügen ins Achtelfinale einzuziehen.

 

Und doch scheint ein Remis-Pakt dieses Mal unvorstellbar. Alleine schon deshalb, weil Löw befürchtet: „Wenn man von vornherein auf Unentschieden spekuliert, geht es meist schief.“ Das soll vermieden werden. „Die Spielweise, die Identität, die Idee dieser Mannschaft – das alles haben wir schon verstanden“, sagte er. Es dürfte ihm ziemlich bekannt vorgekommen sein, denn Klinsmann hat aus den Amerikanern eine Mannschaft gemacht, die niemals locker lässt, die immer unangenehm bleibt und den Begriff vom Aufgeben aus ihrem Wortschatz längst verbannt hat – eine typische Klins-Mannschaft eben.

 

Mit Schweini und Klose?

 

Für Löws Team wird es wohl auch auf die Mentalität ankommen. „Nicht die Aufstellung entscheidet, sondern die Einstellung“, ist sich Löw sicher. Doch auch die Frage nach der Aufstellung bereitet dem Bundestrainer noch Kopfzerbrechen. Er deutete zwar an, zu wissen, wen er wo aufstellt. Konkret nannte er aber keine Namen, schloss jedoch Umstellungen nicht aus. So könnte vor allem der gegen Ghana stark aufspielende Bastian Schweinsteiger für Sami Khedira in die Startelf rücken, dem nach seinem Kreuzbandriss und den zwei Einsätzen gleich zu Beginn des Turniers eine Pause nicht schaden könnte. Zumal er sich auch gegen die Afrikaner eine Innenbanddehnung im Knie zuzog. Kapitän Philipp Lahm dürfte dagegen wohl wie angekündigt wieder den Mann vor der Abwehr geben.

 

Im Sturm steht Miroslav Klose nach seinem Ausgleichstreffer gegen Ghana vor dem Sprung in die Startelf, doch Löw wird sich wohl zunächst für die quirlige Variante aus den ersten beiden Partien entscheiden. Soll heißen: Thomas Müller, Mesut Özil und Mario Götze sollen durch häufiges Rotieren Löcher in die Deckung der USA reißen.

 

Klinsi: „Sind kein Underdog“

 

Nominell ist das Löw-Team sicherlich der Favorit, doch nach den jüngsten Eindrücken der US-Mannschaft gerade gegen Portugal scheint alles möglich. Klinsmann gibt sich bekannt selbstbewusst: „Wir sind kein Underdog bei dieser WM“, sagt er: „Viele sind überrascht, was wir bislang geleistet haben – wir nicht. Wir sind allemal in der Lage, Deutschland zu schlagen.“

 

Hört sich trotz aller freundschaftlichen Verbundenheit nicht nach einer Remis-Absprache ab. Sollte es am Ende aber doch darauf hinauslaufen, wäre sicher keiner der Beteiligten dem anderen lange böse.

 

Sehen Sie was Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter für das Spiel heute Abend tippt:

 

von Maximilian Kettenbach

Müller kündigt Gespräch mit Bayern-Führung an: Status klären

Nationalspieler Thomas Müller möchte nach der Fußball-Weltmeisterschaft von der Vereinsführung des FC Bayern München Klarheit über seinen Stellenwert beim deutschen Meister haben.

 

«Ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich vor der neuen Saison wissen will, ob ich ein zentraler Bestandteil der künftigen Bayern-Elf bin. Und ob der Klub wirklich mit mir plant in den nächsten Jahren. Deshalb werde ich dieses Gespräch suchen», sagte der 24 Jahre alte Angreifer in einem Interview dem «Stern» (Donnerstag). Wechselambitionen äußerte er nicht.

 

Als Münchner hat man es immer ein bischen schwerer

 

Müller steht beim Club-Weltmeister noch bis 2017 unter Vertrag. In der Premieren-Saison unter Trainer Pep Guardiola war er nicht immer mit seinem Status zufrieden, obwohl er in 50 Pflichtspielen zum Einsatz kam und dabei 25 Tore erzielte. In einigen wichtigen Partien stand er jedoch nicht in der Startelf. «Ich bin nicht mehr der Typ, der sagt: Gut, jetzt habe ich hier und da eine gute Rolle gespielt, trotzdem halte ich meine Klappe, und jeder kann mit mir machen, was er will», sagte Müller. Was Kapitän Phillip Lahm schon vor Jahren beklagt habe, stimme, «als Münchner hat man es immer ein bisschen schwerer beim FC Bayern. Dabei sind wir die Basis des Clubs.»

 

Der 24-jährige bestritt bislang 256 Spiele für die Profimannschaft und erzielte 99 Tore. Müllers Vertrag bei den Bayern läuft noch 2017, sein Marktwert wird auf circa 45 Millionen geschätzt.

 

RG / dpa

 

München: Hammer vor Pokalfinale – Mandzukic rasiert

Hammer vor dem Pokalfinale am Samstag in Berlin. Bayern-Trainer Pep Guardiola hat Stürmer Mario Madzukic zu Hause gelassen. Obwohl dieser eigentlich fit ist.

Dass sich der Trainer des FC Bayern gerne mit Stürmern in die Haare bekommt, ist, trotz Glatze bei Guardiola, bekannt. Nachfragen gerne an Zlatan Ibrahimovic oder Samuel Eto’o. Nun scheint Mario Mandzukic der nächste auf der Liste zu sein, der von Pep Guardiola rasiert wird. Völlig überraschend ist der kroatische Nationalstürmer nicht mit nach Berlin zum Pokalfinale geflogen. „Dass Mandzukic nicht im Kader ist, ist meine Entscheidung! Montag und Dienstag konnte er nicht trainieren. Aber er ist stark, er hätte spielen können. Aber es ist meine Entscheidung.“ so Guardiola. „Ich hatte 20 Spieler und konnte nur 18 mitnehmen . Das ist alles„.

Fragwürdige Entscheidung

Der beste Torschütze der Bayern mit 18 Treffern nicht beim Pokalfinale dabei – eine seltsame Entscheidung. Entweder stecken disziplinarische Maßnahmen dahinter oder den Bayern-Trainer ärgern die Wechselgerüchte rund um den Stürmer. Angeblich soll Guardiola dem Kroaten schon viel Glück bei seinem neuen Verein gewünscht haben. Laut Medienspekulationen soll sich ein Tasuchgeschäft mit dem FC Chelsea anbahnen: Mario Mandzukic auf die Insel, dafür Abwehrmann David Luiz nach München. Was auch immer dahinter steckt, Pep Guardiola muss am Ende seinen Kopf für diese Entscheidung hin halten.

Sollten die Münchner am Samstagabend den Pokal in den Berliner Nachthimmel recken, hat der Bayern-Trainer alles richtig gemacht. Und die Stadt München kann sich auf die zweite Rathaus-Feuer innerhalb von acht Tagen einstellen. Die Höhepunkte einer möglichen Rathaus-Balkon-Double-Feier können Sie am Sonntag ab 18 Uhr im Rahmen unserer Sendung „münchen heute“ sehen.

mh

DFB-Pokal – eine lohnende Angelegenheit

Am Samstag ist es soweit: im DFB-Pokalfinale treffen sich der FC Bayern und Borussia Dortmund zum deutschen Classico im DFB-Pokalfinale in Berlin.

 

 

Nach dem Meisterschaftsgewinn wollen die rot-weißen das Double mit dem Pokalsieg perfekt machen – nach der Niederlage in der Bundesliga und dem verlorenen Finale von 2012 fiebert das Team von Pep Guardiola auf eine Revanche hin. Falls den Bayern der Coup gelingt, berichtet münchen.tv am kommenden Montag ausführlich von den Feierlichkeiten auf dem Marienplatz.

 

 

Hier sind einige Zahlen und Fakten zum DFB-Pokal für Sie zusammengefasst.

 

 

BILANZ:

 

 

Borussia Dortmund und Bayern München bestreiten das 71. Finale um den DFB-Pokal. Mit 16 Erfolgen sind die Münchner Rekordsieger. Der BVB gewann die Trophäe bisher dreimal. Bei einem Sieg würde der Revierclub mit Nürnberg, Köln und Frankfurt gleichziehen. Neben den Bayern würden dann nur noch Schalke (5 DFB-Pokalsiege) und Bremen (6) vor Dortmund stehen.

 

EINNAHMEN:

 

 

Der Pokal wird mehr und mehr zu einem lukrativen Wettbewerb. Bisher nahmen sowohl die Münchner als auch die Dortmunder allein aus dem TV- und Vermarktungstopf jeweils über sechs Millionen Euro ein. Allerdings liegt die Gesamtsumme bei den Bayern höher als beim BVB, weil vier Spiele der Münchner live im Free-TV gezeigt wurden. Die Dortmunder waren nur zweimal live in der ARD zu sehen. Für den Gewinner des Finales gibt es 3,2 Millionen Euro, der Verlierer erhält 2,6 Millionen.

 

REMIS:

 

Es ist da bereits dritte Pokal-Endspiel beider Mannschaften. 2007 setzte sich der große Favorit aus München erst in der Verlängerung mit 2:1 durch. 2012 triumphierte die Borussia in einem denkwürdigen Finale mit 5:2 und sicherte sich damit erstmals in der Vereinsgeschichte das Double.

 

TORE:

 

Die Dortmunder sind im diesjährigen Wettbewerb noch ohne Gegentor. In den Partien gegen Wilhelmshaven (3:0), München 1860 (2:0 n. V.), Saarbrücken (2:0), Frankfurt (1:0) und Wolfsburg (2:0) gab sich die BVB-Deckung keine Blöße. Die Münchner erzielten auf dem Weg ins Finale beachtliche 21 Treffer gegen Rehden (5:0), Hannover (4:1), Augsburg (2:0), Hamburg (5:0) und Kaiserslautern (5:1).

 

EINSCHALTQUOTE:

 

Das Finale beider Teams im Jahr 2012 sorgte für einen Einschaltquotenrekord. Im Schnitt sahen 13,55 Millionen TV-Zuschauer die Partie. In diesem Jahr wird das Duell der deutschen Branchenführer in 182 Länder übertragen – mehr als jemals zuvor. Über 500 Medienvertreter aus dem In- und Ausland haben sich akkreditiert.

 

QUALIFIKATION:

 

In diesem Jahr qualifiziert sich kein Club über den DFB-Pokal für Europa, weil beide Endspielteilnehmer als Champions-League-Teilnehmer feststehen. Der vakante Platz in der Europa League ging deshalb an den Bundesliga-Siebten aus Mainz.

 

HEIMSTÄTTE:

 

Seit 1985 wird das DFB-Pokalfinale fest im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Erst vor wenigen Wochen haben der Deutsche Fußball-Bund und das Land Berlin ihre Rahmenvereinbarung bis 2020 verlängert. Die Partie zwischen dem FC Bayern und dem BVB ist insgesamt das 36. Endspiel in Berlin.

 

 

 

rg / dpa

Fußball-Nationalmannschaft: Löw gibt vorläufigen Kader bekannt

Dem WM-Titeltraum von Brasilien steht nun kaum noch was im Weg! Bundestrainer Joachim Löw hat seinen vorläufige Kader der Deutschen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Brasilien bekannt gegeben.

Dazu ist es nun offiziell: Der FC Bayern stellt einmal mehr den größten Teil des deutschen WM-Aufgebots!

 

Sieben Spieler die sonst im Trikot des FC Bayern auflaufen, tauschen dieses nun für das weiße Leibchen der Nationalmannschaft. Aber auch sechs Borussen aus Dortmund stehen im vorläufigen Aufgebot des deutschen WM-Kaders.

Hier die Zusammensetzung des vorläufigen deutschen Kaders:

 

FC Bayern München

Manuel Neuer (Tor)

Philipp Lahm (Abwehr)

Jerome Boateng (Abwehr)

Toni Kroos (Mittelfeld)

Bastian Schweinsteiger (Mittelfeld)

Mario Götze (Mittelfeld)

Thomas Müller (Sturm)

 

Borussia Dortmund:

Roman Weidenfeller (Tor)

Mats Hummels (Abwehr)

Marco Reus (Mittelfeld)

Kevin Großkreutz (Mittelfeld/Sturm)

Erik Durm (Abwehr)

Marcel Schmelzer (Abwehr)

 

Schalke 04:

Julian Draxler (Mittelfeld)

Leon Goretzka (Mitteldfeld)

Maximilian Meyer (Mittelfeld)

Benedikt Höwedes (Abwehr)

 

Bayer 04 Leverkusen:

Lars Bender (Mittelfeld)

 

Hamburger SV

Marcell Jansen (Abwehr)

 

Hannover 96

Ron-Robert Zieler (Tor)

 

TSG Hoffenheim:

Kevin Volland (Sturm)

 

SC Freiburg

Matthias Ginter (Abwehr)

 

FC Augsburg

André Hahn (Mittelfeld)

 

Arsenal London:

Per Mertesacker (Abwehr)

Mesut Özil (Mittelfeld)

Lukas Podolski (Sturm)

 

Real Madrid:

Samy Khedira (Mittelfeld)

 

FC Chelsea:

André Schürrle (Mittelfeld)

 

Lazio Rom

Miroslav Klose (Sturm)

 

Sampdoria Genua

Shkodran Mustafi (Abwehr)

 

ag

 

Nationalmannschaft: EM-Quali-Gruppe ausgelost

Bei der Auslosung für die Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich hat die deutsche Nationalmannschaft eine anspruchsvolle Gruppe zugelost bekommen. In Nizza wurden der DFB-Elf in Gruppe D Neuling Gibraltar, Georgien, Schottland, Polen und Irland zugelost.
Die ersten beiden jeder Gruppe, sowie der beste Gruppen-Dritte sind direkt qualifiziert. Die restlichen Gruppen-Dritten spielen in Playoffs die letzten Teilnehmer aus.

Bundestrainer Löw kritisiert UEFA

Erstmals wird eine Europameisterschaft mit 24 statt 16 Teams stattfinden. Bundestrainer Joachim Löw kritisiert das aufgeblähte Turnier: „Ich halte die Aufstockung des Teilnehmerfeldes für fragwürdig. Der sportliche Wert einzelner Spiele, aber auch des gesamten Wettbewerbs sinkt.”, so Löw.
mh

Pyrotechnik: 9.000 Euro Strafe für 1860 München

Der TSV 1860 München muss wegen Pyrotechnik seiner Anhänger 9.000 Euro Strafe an den DFB zahlen. Das DFB-Sportgericht verurteilte die Löwen in drei Fällen.  Bei den
Auswärtsspielen der 60er beim VfR Aalen am 13. September 2013, beim Karlsruher SC am 27. Oktober 2013 und beim FSV Frankfurt am 21. Dezember 2013 wurden jeweils im Block der Löwen pyrotechnische Gegenstände gezündet. Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt.
mh

Kein Wiederholungsspiel – DFB schmettert Hoffenheim-Einspruch ab

Das Phantomtor zählt. Der DFB hat entschieden. Vor dem DFB-Sportgericht ist der Einspruch der TSG Hoffenheim gegen die Wertung des Spiels gegen Bayer Leverkusen abgelehnt worden. Somit wird es kein Wiederholungsspiel geben. Die Hoffenheimer hatten selbst nicht mehr mit einer Entscheidung für sich gerechnet und zogen deshalb ihren Einwand, Schiedsrichter Felix Brych haben einen Regelverstoß begangen, bereits vor Urteilsverkündung zurück.
mh

DFB-Gericht entscheidet heute über Phantomtor

Heute Morgen um halb elf entscheidet sich in Frankfurt am Main, ob das Fußballspiel von Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen wiederholt wird. Denn das Tor, das in der 56. Spielminute gegen TSG Hoffenheim fiel, war eigentlich gar keins: Der Ball war von der Seite durch ein Loch im Netz ins Tor gefallen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes muss nun entscheiden, ob das Spiel wiederholt wird oder nicht.

 

Aufarbeitung des Phantomtors hat einen „wegweisenden Charakter“

 

Das Gerichtsurteil wird nicht nur bei den Verantwortlichen und Anhängern der beiden Bundesligisten mit Spannung erwartet, sondern könnte wegweisend für den ganzen Fußballsport sein. „Siegt der gesunde Menschenverstand oder die Macht der Fußball-Traditionalisten?“, fragt zum Beispiel die dpa. Hoffenheims Trainer Markus Gisdol schreibt der mit Spannung erwarteten juristischen Aufarbeitung des Phantomtors von Stefan Kießling ebenfalls einen wegweisenden Charakter zu. «Ich sehe die Entscheidung als sehr weitreichend an. Es ist eine solch außergewöhnliche Situation, da geht es um mehr. Einen solchen Fall gab es noch nie, vielleicht muss man da auch mal ein Zeichen setzen. Das ist meine Aufforderung», appellierte Gisdol.

 

Spieler und Schiedsrichter sind als Zeugen geladen

Als Zeugen geladen sind Bayer-Torschütze Kießling, die beiden Greenkeeper der TSG Hoffenheim, die das löchrige Tornetz aufgehängt hatten, und das vierköpfige Schiedsrichter-Gespann um Felix Brych. Der Unparteiische wird sich wohl darauf berufen, dass es sich um eine Tatsachenentscheidung gehandelt hat.

 

Uns interessiert Ihre Meinung: Sollte das Fußballspiel zwischen Hoffenheim und Bayer Leverkusen wiederholt werden? Oder sollte das Tor akzeptiert werden?

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mt / dpa

Foto: Benjamin Wiens / pixelio.de

 

Dopingkontrolle bei der deutschen Nationalmannschaft

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich in ihrem Quartier in München Besuch der Nationalen Anti-Doping Agentur bekommen. Bei der unangemeldeten Trainingskontrolle am Dienstagmorgen sei bei einem der insgesamt 22 Nationalspieler sei neben einer Urinprobe erstmals auch zusätzlich eine Blutprobe genommen worden, teilte der Deutsche Fußball-Bund  auf seiner Internetseite mit. Der Name des überprüften Spielers wurde wie üblich nicht veröffentlicht.

dpa / me

Der FC Bayern München gewinnt im Pokalspiel 5 zu 0 gegen den BSV Rehden

Der FC Bayern München hat am Montag das erste Pokalspiel mit dem neuen Trainers Pep Guardiola gewonnen. Mit dem 5 zu 0 gegen den Fußball-Regionalligisten BSV Rehden zog das Team in die zweite Runde ein, konnte die zahlreichen Bayern-Fans in Osnabrück aber erst am Ende begeistern. Die wackeren Amateure des BSV Rehden erreichten nach einer beherzten Leistung ihr Ziel, nicht zweistellig zu verlieren.

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