Tag Archiv: Diebstahl

Flucht in der Unterhose aufs Dach

Die Flucht vor der Polizei konnte einem per Haftbefehl gesucht Mann nicht schnell genug gehen. Barfuss und nur mit einer Unterhose bekleidet, flüchtete der 25-jährige, als Polizisten an seiner Tür klopften. Seine Freundin öffnete diese erst nach mehrmaligen Klopfen und Rufen der Beamten. Zeit genug für den wegen Diebstahl gesuchten Mann, aus dem Fenster im 3. Stock auf das Dach zu fliehen. Dort versuchte er über das Nebengebäude ins angrenzende Treppenhaus zu gelangen. Der Fluchtweg wurde aber von der Polizei im Vorfeld abgesichert. So gab der 25-Jährige sein Vorhaben auf und kehrte freiwillig ins Zimmer zurück. Dort klickten schließlich die Handschellen.
mh / Polizei

Autodieb nach spektakulärer Verfolgungsjagd festgenommen

Am Sonntag wollten Polizeibeamte gegen 06.40 Uhr in der Ungererstraße einen Mazda mit österreichischer Zulassung kontrollieren. Der Fahrer hielt zunächst an, gab aber, als die Beamten ihr Streifenfahrzeug verlassen hatten und auf den Pkw zugingen, plötzlich Gas und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.

Die Beamten nahmen daraufhin die Verfolgung des Mazda auf. Bei Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h flüchtete der Mazda-Fahrer aus dem Stadtgebiet München über die Ingolstädter Straße in Richtung Eching, anschließend über die B 13 zurück
nach München, wo er an der Anschlussstelle Neuherberg auf die A 99 auffuhr. Der 23-jährige österreichische Fahrer des flüchtenden Mazda fuhr unter Missachtung aller Anhaltesignale auf die Autobahn auf.

 

Verfolgungsjagd mit mehreren Einsatzwagen und Hubschrauber

Mittlerweile waren mehrere Fahrzeuge des Polizeipräsidiums München sowie der angrenzenden Polizeipräsidien Oberbayern
Nord und Süd sowie ein Polizeihubschrauber in den Einsatz eingebunden. Mehrere Versuche den Flüchtigen anzuhalten schlugen fehl, da der Österreicher versuchte, sich ihm nähernde Einsatzfahrzeuge zu rammen und abzudrängen.

Am Autobahndreieck München Süd-West fuhr der 23-Jährige auf die A 96 in Richtung München auf, anschließend setzte er seine
Flucht über den Mittleren Ring fort. Ander Kreuzung zur Balanstraße bog er links ab, um an der nächsten Kreuzung nach rechts wieder auf die Ständlerstraße einzufahren. Über die Stadelheimer Straße fuhr er auf die A 995 Richtung Süden auf und verließ so das Münchner Stadtgebiet erneut.

 

Ende der Verfolgungsjagd nach einer Stunde

Weiter ging seine Flucht auf die A 8 in Richtung Süden. Zwischen den Anschlussstellen Hofoldinger Forst und Holzkirchen gelang es den eingesetzten Polizeibeamten schließlich, den Mazda gegen 07.30 Uhr anzuhalten.

Der Fahrer und seine 23 und 24 Jahre alten Begleiter wurden vorläufig festgenommen. Zuvor hatte der Mazdafahrer noch versucht, der Anhaltung durch gezieltes Rammen und Abdrängen der Einsatzfahrzeuge zu entgehen. Hierbei wurden sowohl das flüchtige Fahrzeug wie auch ein Dienst-Pkw erheblich beschädigt.

 

Der Wagen war gestohlen

Am Wagen des Flüchtigen wurden Aufbruchspuren festgestellt.  Wie sich herausstellte, war der Mazda in den frühen Morgenstunden des 13.10.2013 in Österreich kurzgeschlossen und entwendet worden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Fahrer ergab einen Wert von etwa 1 Promille. Außerdem ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen Fahrzeugdiebstahl, Gefährdung des Straßenverkehrs, Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr und anderer Verkehrsdelikte ermittelt.
Da er weder in Deutschland noch in Österreich einen festen Wohnsitz nachweisen konnte, wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.

Die Verfolgungsfahrt dauerte knapp 50 Minuten und führte über rund 87 Kilometer. Der entstandene Sachschaden beläuft sich
auf einige Tausend Euro, genauer geschätzt kann der Schaden derzeit noch nicht werden.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Zeugenaufruf:
Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des flüchtigen roten Mazda gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Verfolgungsjagd: 28-Jähriger flüchtet mit gestohlenem Motorrad

Am Donnerstagmorgen meldete ein Bürger der Polizei, dass einen Motorradfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Landsberger Straße gesehen hätte. Eine Polizeistreife in der Nähe machte sich auf den Weg, um den Raser zu stellen.

 

Als der 28-jährige Motorradfahrer jedoch den Streifenwagen erkannte, fuhr er die Bodenseestraße mit überhöhter Geschwindigkeit stadtauswärts. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf und schalteten hierzu Blaulicht und Martinshorn ein. Der Motorradfahrer missachtete bei der Verfolgungsfahrt mehrfach diverse Verkehrsregeln, missachtete Geschwindigkeitsbegrenzungen und rote Ampeln. Die Verfolgungsjagd endete mit einem Unfall: Beim Abbiegen stießen das Motorrad und das Polizeiauto leicht zusammen, der Fahrer stürzte und prallte, ebenso wie das Polizeiauto, gegen einen geparkten Pkw.

 

Erst danach stellte sich heraus, dass das Motorrad gestohlen worden war und der 28-Jährige für das Fahrzeug überhaupt keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Ferner fiel ein von ihm freiwillig durchgeführter Drogentest positiv aus.

 

mt / Polizei

 

Erneut sind Trickbetrüger in München unterwegs

Die Fälle von Beturg in München häufen sich – in den vergangenen Wochen gab es mehrere Sitzationen, in denen vermeintliche Handwerker oder Enkel gutgläubige Senioren um ihr Erspartes bringen wollen. Die Polizei gab jetzt erneut zwei Betrugsfälle bekannt.

 

Handwerker entwendeten Goldschmuck einer 96-Jährigen

 

Am Mittwoch gegen 09.30 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 96-jährigen Rentnerin in Solln. Er behauptete, dass bei einer nahe gelegenen Baustelle ein Wasserrohr beschädigt worden wäre und er nun den Wasserdruck im Haus der Seniorin überprüfen müsse. Die betagte Frau begab sich mit dem Fremden in den Keller und hielt sich dort etwa 20 Minuten lang auf.

Danach behauptete der Unbekannte, dass der Wasserdruck wieder in Ordnung wäre. Auf die Forderung der Seniorin, dass sie den Ausweis des Mannes sehen wolle, entgegnete der Unbekannte, dass der Firmenchef demnächst vorbeikäme und verschwand. In ihre Wohnung zurückgekehrt musste die 96-Jährige feststellen, dass mehrere Schubläden aufgezogen waren. Es fehlten zwei Goldketten. Ein unbeobachteter Mittäter muss die Zeit des Aufenthalts der Seniorin im Keller ausgenutzt haben.

 

Betrüger scheitern an misstrauischer Rentnerin

 

In einem zweiten Fall scheiterte der Betrug: Am Dienstag tauchten zwei unbekannte Männer an der Wohnungstür einer 75-jährigen Rentnerin in Obergiesing auf. Die Männer gaben vor, preiswert die Möbel der Seniorin reinigen zu können und wurden daraufhin in die Wohnung eingelassen. In der Wohnung stellten die Fremden in Aussicht, dass die Reinigung 900 Euro kosten würde. Da die Seniorin die beiden Männer keine Sekunde aus den Augen gelassen hatte, verließen diese, ohne etwas entwendet zu haben, die Wohnung der Geschädigten.

 

mt / Polizei

Immer häufigere Betrugsmasche: Vorsicht vor falschen Handwerkern!

In München häufen sich die Fälle einer neuen Betrugsmasche: Vermeintliche Handwerker klingeln an Haustüren von Senioren und bitten um Einlass – doch anstatt etwas zu reparieren, erleichtern sie ihre Opfer um viel Geld. Im August wurden der Polizei zwei derartige Fälle bekannt, nun meldete sich auch eine Rentnerin, die bereits im Juli auf eine ähnliche Masche hereingefallen war.

 

Der dubiose Handwerker klingelte an der Haustür der 86-jährigen Seniorin und behauptete, er wäre im Auftrag der Stadt unterwegs. Jeder Hausbesitzer sei verpflichtet, bei seinen Wasserleitungen Dichtheitsüberprüfungen durchführen zu lassen.
Aufgrund seines forschen Auftretens war die Rentnerin schließlich bereit, am nächsten Tag Überprüfungen an der Kanalanlage durchführen zu lassen. Danach bekam sie eine Rechnung über mehrere Tausend Euro, die sie auch umgehend bezahlte. Erst jetzt fiel einer Angehörigen die Unstimmigkeit auf – denn die angebliche Überprüfungspflicht für die Anlagen war überhaupt nicht gegeben.

 

Die Münchner Polizei warnt deshalb vor allem ältere Menschen vor den betrügerischen Handwerkern:  „In jedem Fall sollte die Auskunft seriöser Fachbetriebe bzw. die Auskunft behördlicher Stellen eingeholt werden.“

 

mt / Polizei
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Weniger Häftlinge in Bayern

In Bayern gibt es immer weniger Strafgefangene.

Ende März saßen 9198 Strafgefangene und Sicherungsverwahrte hinter Gittern, 271 weniger als noch im Vorjahr.

Damit setzte sich der rückläufige Trend seit dem bisherigen Höchststand im Jahr 2007 weiter fort, wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung am Montag in München mitteilte.

Die häufigsten Delikte sind Diebstahl und Unterschlagung: 19,4 Prozent der Inhaftierten verbüßen deswegen ihre Gefängnisstrafe.

me / dpa

Vorsicht, Ablenkungsmanöver! Diebe klauen aus dem Auto

Die Münchner Polizei warnt vor Diebstählen aus Autos – zwei Fälle wurden am Mittwoch bekannt, bei denen beide Male ein ähnlicher Trick benutzt wurde.

 

Im ersten Fall parkte eine 32-jährige Frau ihr Auto auf einem Parkplatz am Gleisdreieck in München-Neuaubing. Beim Einladen ihrer Einkäufe verwickelte sie ein unbekannter Mann in ein Gespräch und lenkte sie ab. Während dessen entwendeten vermutlich zwei weitere Unbekannte die Handtasche vom Beifahrersitz des Wagens. Den Diebstahl bemerkte die 32-Jährige erst, nachdem sie mit dem Einladen fertig war.

Ein weiterer Diebstahl ereignete sich in der Bodenseestraße: Dort wurde ein 45-Jähriger ebenfalls angesprochen und abgelenkt, wodurch die Täter hier einen Rucksack entwenden konnten.

Die Münchner Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der Masche auf Parkplätzen mit Ablenkungsmanöver: „Lassen Sie sich nicht von Unbekannten ablenken und legen Sie Wertgegenstände nicht auf dem Beifahrersitz ab. Versperren Sie Ihr Fahrzeug, wenn Sie sich vom Auto entfernen.“

mt / Polizei

Achtung: Falsche Handwerker in München betrügen gutgläubige Senioren

Sie geben sich als Handwerker aus, doch in Wirklichkeit wollen sie nur an das Geld von gutgläubigen Rentnerinnen: Zwei Fälle von falschen Handwerkern mit betrügerischen Absichten sind in den vergangenen Tagen in München bekannt geworden. Ob es sich dabei um den selben Mann handelt, ist nicht sicher – die Täterbeschreibungen der Betrugsopfer und auch die Vorgehensweise lassen jedoch Ähnlichkeiten erkennen.

 

Mit Schmuck und Bargeld machte er sich aus dem Staub

 

Der erste Betrugsfall ereignete sich bereits am Mittwoch, 14. August gegen 16.30 Uhr. Ein unbekannter Mann klingelte an der Wohnungstür einer 81-jährigen Rentnerin in Neuhausen und behauptete, er müsse den Wasserdruck in der Wohnung überprüfen. Arglos lies die Rentnerin den vermeintlichen Handwerker in ihre Wohnung. In der Küche drehte der Fremde mehrfach das Wasser auf und gab der Seniorin Anweisungen, um sie zu beschäftigen. Etwa eine halbe Stunde später verschwand er wieder, und mit ihm jede Menge Bargeld und Schmuck.

 

Der Täter wird auf rund 40 Jahre geschätzt, ist etwa 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur. Er hat schwarzes, kurzes Haar und trug ein weißes Hemd sowie eine beige Hose.

 

 

Die aufmerksame Rentnerin wurde misstrauisch

 

 

Der zweite Fall ereignete sich vergangenen Freitag gegen 14.40 Uhr. Doch hier hatte der Betrüger kein so leichtes Spiel: Er läutete an der Wohnungstür einer 80-jährigen Rentnerin in Forstenried und behauptete, auf einer nahe gelegenen Baustelle hätte es einen Wasserrohrbruch gegeben. Weiter gab der Mann vor, die Wohnung der Seniorin betreten zu müssen und machte bereits Anstalten einzutreten.

Die aufmerksame Rentnerin verweigerte dem Mann jedoch den Zutritt, ließ ihn vor der Wohnungstüre stehen und schloss die Tür, um selbst im Keller nachzusehen. Als die Seniorin festgestellt hatte, dass im Keller alles in Ordnung war, war der Handwerker bereits verschwunden. Die Rentnerin schätzte ihn auf ebenfalls um die 40, gab seine Größe mit rund 1,75 Metern an und beschrieb ihn mit kurzem, schwarzem Haar. Bekleidet war er mit einer Latzhose und weißem T-Shirt.

 

 

Zeugenaufruf

 

 

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wer hat an den besagten Tagen die verdächtigen Personen gesehen? Gibt es weitere Fälle von Handwerkern mit Betrugsabsichten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

mt / Polizei München

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Dreister Hendl-Dieb am Hauptbahnhof auf frischer Tat ertappt

Heute Mittag ging den Beamten der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof ein dreister Hendl-Dieb ins Netz. Sie konnten ihn auf frischer Tat ertappen, wie an er verschiedenen Imbiss-Ständen in der Wartehalle sein Mittagessen entwendete.

 

Ins Auge fiel den Polizisten der 52-jährige Pole erstmals gegen halb zwölf: Sie beobachteten, wie er sich über den Tresen in einem Restaurantbetrieb beugte und, in einem vom Verkaufspersonal unbeobachteten Moment, ein gut gebräuntes Brathendl entnahm. Er verspeiste es sofort an Ort und Stelle. Satt war er aber anscheinend nich geworden – nur wenige Augenblicke später stibitzte er in gleicher Vorgehensweise an einem anderen Verkaufsstand ein Stück Pizza. Doch bevor er hineinbeißen konnte, klickten auch schon die Handschellen.

 

Bei der Bearbeitung des Vorfalles stellte sich heraus, dass der Mann am selben Tag auch noch zweimal ohne Fahrkarte in einem Zug der Deutschen Bahn erwischt wurde – und am Flughafen in Nürnberg wurde er beim Diebstahl einer Flasche Bier ertappt.

 

mt / Bundespolizei

Erneut Einbruch in ein Münchner Freibad – diesmal Maria Einsiedel

Schon wieder gab es einen Freibad-Einbruch in München: Nachdem vergangene Woche mehrere Tausend Euro aus dem Ungererbad entwendet wurden, hat es nun das Naturbad Maria Einsiedel in Thalkirchen getroffen.

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stiegen bislang unbekannte Täter über den Zaun auf das Freibadgelände, drangen gewaltsam in ein Gebäude ein und hebelten dort eine Bürotür auf. Die Unbekannten öffneten zwei massive Standtresore mit einem Trennschleifer und entwendeten Wechselgeld in Höhe von mehreren Tausend Euro.

 

Aufgrund der Ermittlungen und um die Einbruchspuren zu beseitigen ist das Naturbad Maria Einsiedel heute erst ab 14.00 Uhr geöffnet. Ausführlichere Informationen zum Fall sehen Sie um 18.00 Uhr in „münchen heute„.

 

 

Vom Knast in den Knast

Am Sonntag um 06:15 Uhr gerieten mehrere Personen im Tunnel des Ostbahnhofes in Streitigkeiten. Als eine 35-jährige Wohnsitzlose einer 19-Jährigen aus Ramersdorf an das Gesäß gefasst hatte, eskalierte der verbale Streit. Der Begleiter der 35-Jährigen, ein 34-jähriger Wohnsitzloser, schlug daraufhin dem Begleiter der jungen Frau, einem 20-Jährigen aus Ramersdorf, mehrmals mit der Hand gegen den Kopf. Eine Streife der Bundespolizei trennte die Personen. Beide stark alkoholisierten Wohnsitzlosen (2,6 bzw. 2,96 Promille Atemalkohol) verhielten sich dabei sehr aggressiv und waren kaum zu beruhigen. In bedrohlicher Haltung gingen beide auch auf die Beamten zu und spuckten in die Richtung der Bundespolizisten.
Erst nach Ausnüchterung konnten beide gegen Mittag die Wache wieder verlassen. Als sie die Wachräume am Ostbahnhof verlassen hatten wurde der 34-Jährige von einem Bundespolizisten beobachtet, wie er gegenüber der Wache an einem Kiosk zwei Flaschen Bier entwendete ohne zu bezahlen. Der 34-Jährige wurde daraufhin abermals vorläufig festgenommen. Gegen beide ermittelt die Bundespolizei wegen Körperverletzung und Beleidigung, gegen den 34-Jährigen zudem wegen Diebstahls.

Rentnerin wird Opfer eines Trickdiebes

Am vergangenen Freitag wurde eine 88-jährige Rentnerin von einem unbekannten Mann an ihrer Wohnungstür erwartet. Der Mann stellte sich als Angehöriger der Wasserwerke vor und behauptete eine Kontrolle durchühren zu müssen. Zudem bekäme die Rentnerin auch noch eine Rückzahlung von 400 Euro. Die 88-Jährige ließ den Mann in ihre Wohnung. Danach musste die Seniorin im Bad mehrfach das Wasser auf und zu drehen. Zwischenzeitlich hielt sich der Unbekannte ohne Aufsicht in der Wohnung der Rentnerin auf. Er bat sie um 100 Euro, damit er ihr 500 Euro aushändigen kann. Die Rentnerin entnahm das Geld aus einem Schrank, in dem auch weitere 2.000 Euro Bargeld aufbewahrt waren. Der Täter nahm die 100 Euro an sich und verließ die Wohnung. Die Rentnerin stellte im Anschluss fest, die Rentnerin, dass auch die 2.000 Euro im Schrank weg waren.

Mieser Trick am Geldautomaten: Erst ablenken, dann abzocken

Es ist die neue Betrugsmasche an Geldautomaten: Will ein Bankkunde Geld abheben, wird er abgelenkt – und derweil kann ein Komplize unbemerkt den Automaten bedienen oder sich mit Habseligkeiten des Opfers aus dem Staub machen.

 

Auf diese Masche ist am Montagmittag auch eine 78-jährige Rentnerinam hereingefallen. Sie wollte am Geldautomaten ihrer Bank in Bogenhausen gerade Geld abheben, als sie von einem unbekannten Pärchen angesprochen wurde. Die beiden erklärten auf Englisch, dass sie aus Dubai kämen und mit der Handhabung des Geldautomaten Schwierigkeiten hätten. Der Mann steckte wiederholt eine blaue Karte in den Automaten, die immer wieder ausgeworfen wurde.

 

Im Gespräch mit dem Paar hatte die Rentnerin ihre auf dem Boden abgestellte Handtasche für einen kurzen Moment aus den Augen gelassen – wenig später stellte sie fest, dass ihre Geldbörse entwendet worden war. Sie lief der unbekannten Frau hinterher und forderte sie auf, ihre Geldbörse zurückzugeben. Ungewöhnlich: Dieser Aufforderung kam die Täterin tatsächlich nach. Sie legte die Geldbörse der Rentnerin auf den Boden. Anschließend flüchteten die beiden.

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