Tag Archiv: DLRG

#HilfefürJulia – Große Stammzellen-Registrierungsaktion am 26. Januar 2020

Kurz vor Weihnachten erhielt Julia die niederschmetternde Diagnose, die ihr Leben innerhalb von Sekunden veränderte. Die 45-Jährige aus Gröbenzell ist an Blutkrebs erkrankt. Als ehrenamtliche Sanitäterin kümmert sie sich in ihrer Freizeit um hilfsbedürftige Menschen – jetzt braucht sie selbst dringend Hilfe, denn eine Stammzellspende ist ihre einzige Überlebenschance.  Um zu helfen, organisieren Familie und Freunde gemeinsam mit der DKMS, dem ASB und der DLRG eine Registrierungsaktion an verschiedenen Orten. Jeder, der mitmacht, kann ein Lebensretter werden!

Die Aktion geht am Sonntag von 11-15 Uhr. Diese Orte sind ausgewählt:

ASB München/Oberbayern e.V.
Adi-Maislinger-Str. 6-8, 81373 München

DLRG: Bürgersaal Eichenried
Lohweg, 85452 Moosinning

Freiwillige Feuerwehr Fürstenfeldbruck
Landsberger Str. 72, 82256 Fürstenfeldbruck

Außerdem beteiligen sich die Basketballer des FC Bayern München an der Aktion. Ab 16 Uhr, also vor, während und nach dem Bundesliga-Heimspiel am Sonntag gegen Bonn finden im AudiDome Typisierungsaktionen statt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Wasserwacht Rettungsdienst mit ihrem Boot, © Immer mehr Bayern entscheiden sich für eine Ausbildung zum Rettungsschwimmer

Über 11.000 Rettungsschwimmer in Bayern ausgebildet

Das Interesse an Rettungsschwimmabzeichen in Bayern ist groß. Allein im vergangenen Jahr haben im Freistaat mehr als 11 000 Rettungsschwimmer die Prüfung in Gold, Silber oder Bronze abgelegt. Das ergeben Zahlen der Wasserwacht und der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bayern.

 

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Badegäste in Bayern werden unvorsichtig: Neun Tote an einem Wochenende

Die Temperaturen im Sommer 2013 in Bayern sind rekordverdächtig. Aber es gibt auch einen anderen, traurigen Rekord im Freistaat: Noch nie sind an einem Wochenende so viele Badegäste in bayerischen Gewässern ums Leben gekommen: Insgesamt neun Menschen sind vergangenes Wochenende gestorben.

 

Die lang anhaltende Hitze ist der Grund, warum sich so viele Badegäste derzeit an und in bayerischen Gewässern aufhalten. Dazu kommt noch, dass Bayern ein Urlaubsland ist. Schon 2012 ertranken in keinem anderen Bundesland mehr Menschen – 75 Badetote gab es hier; deutschlandweit waren es 383. Die Gründe für die tödlichen Badeunfälle: Leichtsinn, Übermut, Selbstüberschätzung, Unkenntnis der Gefahren und auch mangelnde Schwimmfähigkeiten. Die DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft) hat hier alle Hände voll zu tun.

 

«Gerade an Badestellen, die nicht überwacht werden, kommt es besonders häufig zu Unfällen», sagt DLRG-Pressesprecher Sebastian Löw. Außerdem wird es auch dann gefährlich, wenn Alkohol ins Spiel kommt: Viele junge Menschen treffen sich Abends zum Feiern und bringen sich unter Alkoholeinfluss in große Gefahr. Erst kürzlich sind so auch zwei junge Männer in München ums Leben gekommen  (wir berichteten).

 

Unterschätzt wird an Seen oft auch die Wassertemperatur. An der Oberfläche ist Wasser noch warm, in tieferen Schichten aber kalt. Die Folge: Krämpfe, die auch zu tödlichen Unfällen führen könnten. Weitere mögliche Todesursache: Immer wieder wagen Leichtsinnige Kopfsprünge in zu seichtes Wasser – trotz Warnschildern.

 

Gefährlich ist auch das Baden in fließenden Gewässern, sei es nun die Donau oder die Isar. Gegen starke Strömung anzuschwimmen, sei laut DLRG-Sprecher Sebastian Löw praktisch unmöglich. Hinzu kommen Strudel: «Wenn man da hineingerät, ist ganz schnell die Kraft weg und dann geht man unter.»

 

Wenn also am kommenden Wochenende die Temperaturen wieder über die 30 Grad steigen, mahnt die DLRG zur Vorsicht – und ist zur Sicherheit der Badegäste mit rund 50.000 ehrenamtlichen Helfern in ganz Deutschland im Einsatz.

 

mt / dpa

Foto: DLRG Bayern