Tag Archiv: Dorothee Schiwy

Elefanten des Circus Krone in Spanien, © Circus Krone

Elefanten des Circus Krone verbringen den Ruhestand in Spanien

Der Münchner Circus Krone hat zwei seiner fünf Elefantendamen in den Ruhestand nach Spanien geschickt. Dort leben die Dickhäuter Marla und Kenia in einer „Seniorenresidenz“, in der Nähe von Sevilla. Damit sich die beiden 1983 und 1965 geborenen Tiere besser eingewöhnen können, werden sie von den anderen drei Elefantenkühen begleitet.

 

Elefanten in Spanien, © Circus Krone

 

 

Ab in den Süden, ab in die Rente: Heißt es für zwei Elefanten des Münchner Zirkus. Die 36 und 53 Jahre alten Tiere Marla und Kenia sollen jetzt in Südeuropa alt werden. Tierschützer befürworten den Schritt. Cirkus Krone-Presse- und Marketingleiter Andreas Kielbassa erklärt:

 

 

 

Jana Lacey-Krone mit den Circus Krone Elefanten in Spanien, © Circus Krone

 

Das Wohl der Tiere stehe an erster Stelle.

 

 

Für das aktuelle Programm soll nun ein anderer Elefant „gemietet“ werde. Das neue Programm „Mandana“ starte vorerst ohne Elefanten, sei aber so konzipiert, dass die drei Elefanten aus Spanien wieder einsteigen könnten. Wann das sein könnte, ist aber noch unklar. Elefanten sind das Wappentier des Münchner Zirkus. Für seinen Einsatz von Wildtieren wird er häufig von Tierschützern kritisiert.



Die Aktionsgruppe Tierrechte Bayern äußerte sich in einer Mitteilung positiv über die Entscheidung.

 

 

„Mit dem aktuellen Schritt setzt Circus Krone ein erstes Zeichen für den Tierschutz und läutet den Anfang vom Ende der Tierhaltung ein“, teilte die Organisation mit.

 

 

Freikarten für den Circus Krone

 

1000 Freikarten für neue Show „Mandana“

 

Der Circus Krone stellt dem Sozialreferat für das Gastspiel auf der Theresienwiese nochmals 1.000 Zirkuskarten kostenlos für die Vorstellungen im April zur Verfügung. Überreicht wurden die Karten von Artist Alexander Batuev an Sozialreferentin Dorothee Schiwy.

 

 

 

Circus Krone beweist damit sein großes soziales Engagement in München. Seit über 50 Jahren schenkt der Zirkus sozial benachteiligten Münchner Kindern und Seniorinnen und Senioren Sondervorstellungen.

 

 

3,9 Millionen Euro aus städtischen Stiftungen für Menschen in Not

Die Stiftungsverwaltung der Landeshauptstadt hat im Sozialausschuss am Donnerstag ihren Jahresbericht 2017 vorgelegt. Danach haben im vergangenen Jahr 177 Stiftungen mit sozialer Zweckausrichtung über 3,9 Millionen Euro für gute Zwecke ausgegeben. 7.600 Personen wurden in besonderen Notsituationen unterstützt, 163 Zuschüsse mit sozialer Zielsetzung gingen an soziale Einrichtungen. Zusätzlich sind über 3,5 Millionen Euro in den Betrieb und Unterhalt der sechs stiftungseigenen Altenheime sowie drei Kinder- und Jugendheime geflossen.

 

Sozialreferentin Dorothee Schiwy: „Ich freue mich über die außerordentliche Stiftungs- und Spendenbereitschaft der Münchner Bevölkerung, mit der soziale Einrichtungen und Einzelpersonen in unserer Stadt unterstützt werden können. Das ist bundesweit einmalig und eine unverzichtbare Ergänzung zu den öffentlichen Sozialleistungen.“

 

Seit über 800 Jahren verwaltet die Landeshauptstadt Stiftungen. Derzeit sind es über 200 mit einem breiten Themenspektrum von Kunst und Kultur, Sozialem, Bildung, Gesundheit, Denkmalpflege und Wissenschaft, davon 177 Stiftungen mit sozialer Zweckausrichtung. Die Stiftungsverwaltung des Sozialreferats bietet Bürgerinnen und Bürgern, die eine Stiftung gründen wollen oder an einer Zustiftung interessiert sind, einen umfassenden Stifterberatungsservice.

 

Weitere Informationen und Beratung sind telefonisch unter 233-4 93 01 oder per Mail an stiftungsverwaltung.soz@muenchen.de zu erhalten.

Panorama München

München verzichtet auf 4 Millionen Euro EU-Flüchtlingshilfe

Verzichtet die Stadt München auf 4 Millionen Euro EU-Fördermittel für Flüchtlingswohnprojekt? Das geht aus einer Meldung der Rathausumschau vom Montag (3. April 2017) hervor. München war im Oktober 2016 als einzige deutsche Stadt von der EU ausgewählt worden, einen Zuschuss von rund vier Millionen Euro für das Flüchtlingsprojekt „RefuMuc“ zu bekommen.

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