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Ein Flugzeug von Lufthansa beschleunigt

Lufthansa leitet Maschinen aus Asien nach München um

Seit Freitag streikt die Gewerkschaft des Lufthansa-Kabinenpersonals (Ufo) in Frankfurt und Düsseldorf. Bevor die Flugbegleiter ab Montag in München zu streiken beginnen, kommen die zusätzlichen Passagiere in der Landeshauptstadt Bayerns an.

 

Auf dem Flughafen München herrscht wegen des Flugbegleiter-Streiks bei der Lufthansa nicht weniger, sondern mehr Betrieb: „Wir haben am Freitag vier Langstrecken-Maschinen aus Asien, die in Frankfurt landen sollten, nach München umgeleitet“, sagte Lufthansa-Sprecherin Bettina Rittberger. Damit kämen 1200 Passagiere zusätzlich in München an. Von hier aus könnten die Umsteiger auch zu ihren eigentlichen Zielorten weiterfliegen.

 

Erst ab Montag müssen auch die Lufthansa-Passagiere in München mit streikbedingten Flugausfällen rechnen. Die Gewerkschaft des Lufthansa-Kabinenpersonals (Ufo) startete ihre Streiks am Freitag in Frankfurt und Düsseldorf. „Den Stationierungsort München werden wir bis einschließlich Sonntag nicht bestreiken, da in Bayern und Baden-Württemberg noch Herbstferien sind“, teilte die Gewerkschaft mit. München ist nach Frankfurt das wichtigste Drehkreuz der Fluggesellschaft, hier sind 5000 der 19 000 Lufthansa-Flugbegleiter stationiert.

 

Beim Lufthansa-Pilotenstreik im September hatte die Fluggesellschaft am Drehkreuz München mehr als die Hälfte ihrer werktäglich gut 600 Flüge streichen müssen. Die Flugbegleiter wollen bis Freitag nächster Woche streiken, um ihre Forderungen bei Übergangs- und Betriebsrenten durchzusetzen.

 

 

rico güttich / dpa

Löwen gegen Düsseldorf – 1:1

Trotz eines Treffers von Neuzugang Yuya Osako hat es für den TSV 1860 München nicht zu einem Sieg beim Auftakt in die Restrückrunde der 2. Fußball-Bundesliga gereicht. Der Japaner brachte die Gastgeber am Montagabend mit einem Abstaubertor gegen Fortuna Düsseldorf in der 63. Minute in Führung.

 

Sieben Minuten später gelang Ben Halloran aber der Treffer zum 1:1 (0:0)-Endstand. Durch das Remis zum Abschluss des 20. Spieltags wuchs der Rückstand der «Löwen» (9. Platz/29 Punkte) auf den Relegationsrang auf fünf Zähler.

 

Für Lorenz-Günther Köstner war es indes ein ordentlicher Einstand als neuer Trainer der Düsseldorfer (10. Platz/26 Punkte).

 

 

jn / dpa