Tag Archiv: Eichhörnchen

Bild: Julia Sesto/Eichhörnchen-Schutz e.V., © Bild: Julia Sesto/Eichhörnchen-Schutz e.V.

Engel der Eichhörnchen in München braucht Hilfe und Unterstützung

Die Münchnerin Sabine Gallenberger ist seit 11 Jahren der rettenden Engel für kranke und verletzte Eichhörnchen. 365 Tage im Jahr ist die Münchnerin und ihre Helfer in dem Verein „Eichhörnchen Schutz e.V.“, für die Wildtiere da. Die Kosten von jährlich 30. 000 Euro und die über 350 000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden sorgen jetzt für Probleme. Der Verein braucht Unterstützung.

 

Als Eichhörnchen-Expertin ist sie im Dauereinsatz. Die Münchnerin Sabine Gallenberger kümmert sich seit 11 Jahren um verwahrloste, kranke oder verletzte Eichhörnchen – und das ehrenamtlich im eigenen Wohnzimmer. Inzwischen bekommt die 36-Jährige Anfragen aus der ganzen Welt und es gibt keinen Tag an dem das Telefon still steht.

 

 

 


Verein „Eichhörnchen Schutz e.V.“

 

 

Der Verein „Eichhörnchen Schutz e.V.“, kümmert sich ehrenamtlich um verwaiste und verletzte Europäische Eichhörnchen, die es in rot, rotbraun, braun und schwarz, sowie selten mit gräulicher Färbung gibt. Eichhörnchen stehen unter besonderem Artenschutz. Sie sind keine Einzelgänger und keine Nesträuber.

Eichhörnchen


350 000 Arbeitsstunden, über 30. 000 Euro Kosten

 

 

Über 350.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden für die Aufzucht, Auswilderung und Beratung von Eichhörnchen, Siebenschläfern, Feldhasen und Wildkaninchen in den letzten Jahren geleistet. Jährlich fallen, bei mehr als 600 Eichhörnchen allein in München, Kosten in Höhe von 30.000 € an. Enthalten sind lediglich Futterkosten, Tierarzt-kosten, sowie die Kosten für die Aufzucht und Auswilderung. Insgesamt waren es mehr als 3500 Eichhörnchen und hunderte andere gerettete Wildtiere, denen bisher geholfen werden konnte.

 

3500 Eichhörnchen und andere Wildtiere gerettet

 

 

Bei Hilferufen, aus ganz Deutschland, wird versucht zu beraten und Tiere an Pflegestellen vor Ort zu vermitteln. Die liebevolle und zeitaufwändige Aufzucht, die Tag und Nacht anfangs alle 4 Stunden erfolgen muss, wird auch durch kompetente medizinische Behandlung unterstützt.

Die handaufgezogenen Eichhörnchen werden in Gruppen frühestens mit 14 Wochen über Großvolieren ausgewildert, die meist in Gärten am Waldrand oder im Naturschutzgebiet stehen. Nach Möglichkeit werden geeignete Schlaf- und Futter-kästen angebracht.

Sabine Gallenberger mit Eichhörnchen

Hilferuf und Bitte um Unterstützung

 

 

Doch jetzt ist Sabine Gallenberger am Ende ihrer Kräfte. Die 36 Jahre alte Münchnerin benötigt Hilfe für sich, ihre Unterstützer, ihren Verein und die Eichhörnchen. Was sie braucht ist Unterstützung von offizieller Seite.

Bild: Julia Sesto/Eichhörnchen-Schutz e.V., © Bild: Julia Sesto/Eichhörnchen-Schutz e.V.

Retten, Schützen, Informieren – Der Münchner Eichhörnchen Verein

Sie haben ein Eichhörnchen gefunden?- Was ist jetzt zu tun? Der Münchner „Eichhörnchen-Schutz“ päppelt kranke und verletzte Jungtiere auf, die per Notruf gemeldet werden. Sozusagen ein SOS-Dorf für Eichhörnchen, das auf Spenden und Pfleger angewiesen ist.

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Eichhörnchen Tina aus dem Schuhkarton

Schlägereien, Streit und Vandalismus – damit sehen sich die Beamten des Bundespolizeireviers am Münchner Ostbahnhof besonders an den Wochenenden konfrontiert und wissen, was dann zu tun ist. Als eine Passantin den Bundespolizisten am Dienstagabend (10. Juni) einen mysteriösen Schuhkarton in die Hand drückte, herrschte zunächst Ratlosigkeit auf dem Bundespolizeirevier. Aber auch für diesen – tierischen –  Notfall fanden die Bundespolizisten eine Lösung.

 

Gegen 21:00 Uhr sprach eine Frau die Präsenzstreife der Bundespolizei am Ostbahnhof München an. Die Frau hatte im Stadtgebiet ein Eichhörnchen-Junges gefunden und wollte das kleine Tier nun abgeben. Sogleich überreichte die Frau einen Schuhkarton an die Streife, darin das schlafende Eichkatzerl-Baby, eingebettet zwischen Wattepads. „Tina“ sollen die Beamten das Kleine nennen, meinte die Frau.

 

 

Etwas ratlos nahm die Streife „Tina“ mit auf die Wache. Die Beamten mussten sich zunächst informieren, was man mit dem, vermutlich verwaisten, Jungtier machen kann. Die Tierrettung gab den Bundespolizisten den Tipp, sich an einen gemeinnützigen Münchner Verein zu wenden, der u. a. im Stadtteil Trudering eine Eichhörnchen-Aufzucht betreibt. Die Beamten nahmen „Tina“ kurzerhand mit auf Streife, und übergaben das Junge an eine Tierbetreuerin des Vereins.

 


Am folgenden Tag (11. Juni) meldete sich die Frau von der Aufzuchtstation bei der Bundespolizei: Tina gehe es gut; das graue, unter Naturschutz stehende, europäische Eichhörnchen habe nun zwei Stiefgeschwisterchen und solle ausgewildert werden, sobald es allein zurechtkomme.

 

 

 

jn / Polizei

Eichhörnchen-Massaker: Hanni hat es nicht geschafft

Das Eichhörnchenbaby Hanni hat es nicht geschafft. In der Nacht zum Samstag ist das Tierbaby gestorben.

Anwohner hatten Hanni, zusammen mit Schwester Nanni in letzter Sekunde gerettet, nachdem vor etwa 2 Wochen Bäume im Innenhof einer Wohnanlage in Ramersdorf gefällt wurden. In diesen hatten Eichhörnchen genistet. Seit der Rettung befanden sich die beiden in der Obhut des Vereins “Eichhörnchen Schutz”. Als wir die Tiere am 26. Februar besucht hatten, lebten noch beide.

rr

 

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