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Haus, © Symbolbild

Hausbau ohne Komplikationen – So wird der Traum vom Eigenheim Realität

Wer sich für die Zukunft Sicherheit sowie Stabilität wünscht, der sollte in ein Eigenheim investieren. Wer schon in jungen Jahren eine eigene Immobilie erwirbt, kann sich im Alter gemütlich zurücklehnen. Immer mehr Menschen sehnen sich nach eben dieser Stabilität, sodass Häuser vermehrt gebaut oder gekauft werden. Zudem haben Sie zahlreiche Freiheiten, an die in einer Mietwohnung nicht zu denken wäre. Selbstbestimmung bei der Gestaltung der Räume, Nutzung des Gartens oder der Anbau eines neuen Zimmers. Ebendies sind die Reize, welche mit einem Eigenheim einhergehen.
Doch worauf sollten Sie achten, wenn auch Sie den Traum vom Eigenheim verwirklichen möchten? Empfiehlt es sich, ein Haus neu zu bauen oder sollten Sie eine günstige Immobilie erwerben und sanieren?

 

Ein Haus bauen oder kaufen?

Ein Haus zu kaufen, welches bereits gebaut ist, spart sehr viel Zeit sowie Kosten. Der Bauaufwand entfällt hierbei komplett, sodass Sie Ihre Nerven schonen können. Zudem ziehen Sie innerhalb kürzester Zeit in das Haus ein. Ein Hauskauf mindert den organisatorischen Aufwand enorm.
Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihr Haus selbst zu bauen, können Sie von einer immensen Freiheit profitieren. Schließlich haben Sie vom Entwurf bis hin zum endgültigen Bau Mitspracherecht. Sie erarbeiten den Schnitt des Hauses, legen die Anordnung der Räumlichkeiten fest und gestalten Ihren Garten nach eigenem Belieben. Zudem können Sie von Grund auf mit den energieeffizientesten Materialien sowie Verarbeitungsmethoden agieren. Dies macht Ihr Haus auf Dauer energieeffizient. Eine Einsparung von Heizkosten geht in den nächsten Jahren damit einher.

 

Die Finanzierung

Beim Hausbau, ebenso beim Hauskauf, die Finanzierung muss gesichert sein. Bevor Sie Ihr Vorhaben angehen, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, wie Sie das Projekt finanzieren. Die meisten Geldgeber agieren mit strengen Voraussetzungen bei der Vergabe von Krediten. So sollten Sie Eigenkapital vorweisen können, welches mindestens 20 Prozent des Bauvorhabens abdeckt. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie mit erschwerten Auflagen rechnen. Daher empfiehlt sich ein Kreditvergleich.
Je höher Ihr Eigenanteil ist, desto einfacher lässt sich der Kredit zurückzahlen. Schließlich ist die aufgenommene Kreditsumme somit geringer und die Tilgungssätze können höher vereinbart werden. Unter der Tilgung wird der Rückzahlungssatz verstanden, den Sie in vereinbarten regelmäßigen Abständen an die Bank zurückzahlen müssen. Je höher der Tilgungssatz ist, desto schnellere lässt sich der Kredit abbezahlen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Je schneller der Kredit abbezahlt ist, desto geringer sind die anfallenden Zinsen. Somit sparen Sie bares Geld ein und werden schnell wieder finanziell unabhängig.

 

Kosten genau kalkulieren

Die Aufnahme des Kredites erfordert eine genaue Aufstellung aller Kosten. Ob ein Hausbau oder ein -Kauf – neben den Kosten für das Haus, fallen zahlreiche Nebenkosten an. Hierunter versteht man Gelder für den Erwerb des Grundstücks, den Notar, Aufwendungen für das Grundbuchamt oder Erschließungsarbeiten. Informieren Sie sich zuvor, mit welchen Nebenkosten Sie rechnen müssen. Nur so können Sie bei der Beantragung des Kredites selbstsicher auftraten. Wer nicht genau weiß, wie viel Geld er für den Hausbau benötigt, wird von den Banken meist abgelehnt. Kein Kreditgeber möchte sein Geld in unsichere Hände legen.

Tipps zur Planung und Finanzierung des Eigenheims

Viele Familien träumen von den eigenen vier Wänden. Damit dieser Traum schon bald Realität wird, geben wir Tipps für die Planung des Eigenheims. Hierbei liegt ein großes Augenmerk auf der Finanzierung der Immobilie. Nur wer sich im Vorfeld ausreichend Gedanken über die Bauphase macht, kann sich die Umsetzung leisten.

 

 

Tipps für eine günstige Baufinanzierung

 

Um die eigenen Wünsche ans Eigenheim bestmöglich umzusetzen, muss ein gewisser finanzieller Rahmen vorhanden sein. Wird ein Grundstück gekauft, fallen Grunderwerbssteuern, Notar- und Maklerkosten an. Diese Kosten werden auch heute noch gerne unterschätzt, umgangen werden können sie aber nicht. Wir geben Tipps für die Finanzierung der Immobilie, die unbedingt beherzigt werden sollten:

 

  • Zunächst einmal ist ein Finanzplan sinnvoll, der darstellt, wie viel Geld monatlich zum Abbezahlen des Kredits zur Verfügung steht.

 

  • Bevor eine Immobilienfinanzierung abgeschlossen wird, sollten unbedingt mehrere Angebote eingeholt werden. Vergleichen lohnt sich!

 

  • Förderungen, wie beispielsweise das neu eingeführte Baukindergeld, sollten in Betracht gezogen werden. Dies bekommen Bauherren, wenn sie im Jahr nicht mehr als 75.000 Euro verdienen – plus 15.000 Euro pro Kind.

 

  • Die Laufzeit des Kredits sollte vor Eintritt in das Rentenalter abgeschlossen sein.

 

  • Um die Familie abzusichern, ist eine Risiko-Lebensversicherung ratsam. Diese greift ein, wenn dem Hauptverdiener etwas zustößt.

 

  • Sondertilgungen sollten kostenlos sein.

 

  • In die Kreditsumme sollten auch Gebühren für den Makler, Möbelkosten und ein Budget für die Außenanlage mit aufgenommen werden.

 

 

Das perfekte Grundstück finden

 

Bevor es mit konkreten Planungen für ein Eigenheim losgehen kann, muss der passende und natürlich bezahlbare Bauplatz her. Nicht jeder hat das Glück, solch einen bereits zu besitzen, zu erben oder gar geschenkt zu bekommen. Oftmals werden Grundstücke von privat verkauft, deshalb lohnt es sich, Augen und Ohren offen zu halten. Auch ist die Suche auf Immobilienplattformen sinnvoll. Zudem empfiehlt es sich, sich bei der Stadt zu erkundigen. Wird von städtischer Seite her Bauland veräußert, können sich Interessenten bewerben. Wichtig ist, dass sich Baulandsuchende nicht zu hohe Ziele stecken. Da Grundstücke meist nicht perfekt sind, sollten Interessenten Kompromisse eingehen. Muss es wirklich der extrem große Garten sein? Kann das Grundstück in einem Randbezirk liegen? Welche Größe sollte das Baugebiet mindestens haben? Diese Fragen sollten vorab geklärt und abgesteckt werden.

 

 

Mit Profis arbeiten

 

Der Bauträger stellt das Grundstück und baut das Haus und der Kunde erwirbt das fertige Haus zum vorher ausgemachten Festpreis. Alles, was bis dahin zu tun ist, ist Sache und Risiko des Bauträgers. Beispielsweise fallen gelegentlich Schwierigkeiten mit der Baugenehmigung oder dem Baugrund an, die das Projekt verteuern können. Hauptsächlich behält der Bauträger aber den Bebauungsplan im Blick. Dieser besteht aus einem Katalog von elf Gesichtspunkten (>§ 1 Abs. 6 BauGB), die bei der Planung zu berücksichtigen sind:

  • Gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse
  • Soziale und kulturelle Bedürfnisse
  • Ggf. Denkmalschutz
  • Belange des Umweltschutzes (können sehr umfangreich sein)
  • Belange der Wirtschaft
  • Belange des Verkehrs

Der Bauträger koordiniert das Gesamtvorhaben, die Ausführung aber gibt er häufig an Architekten und Subunternehmer weiter.