Tag Archiv: Enkel

20-Jähriger verpfändet Omas Auto um Lamborghini zu leihen

Ein 20-Jähriger aus Gilching verwendete den VW seiner Oma als Kaution, um sich über Wochen mehrere Sportwagen ausleihen zu können. Die Kosten von über 25.000 Euro konnte der junge Mann nicht bezahlen. Die 82-Jährige erstattete Anzeige gegen ihren Enkel. Der hat zudem keinen Führerschein und trug in die Mietverträge seinen Bruder ein.

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© Symbolbild

Vorsicht: Enkeltrick am Telefon

In den letzten Tagen wurden der Polizei wieder vermehrt Anrufe durch sogenannte Enkeltrickbetrüger mitgeteilt.

 

Bereits in der Vergangenheit gab es in München ähnliche Fälle. München TV berichtete, den Artikel finden Sie hier.
Um Schadensfälle zu vermeiden, sollten Sie dringend die Warnhinweise und Tipps der Polizei beachten.

 

Wiederholt gaben sich Anrufer  entweder als Bekannte oder Verwandte aus und forderten höhere Geldbeträge. Bei den Anrufen blieb es beim versuchten Betrug und die Polizei wurde verständigt.

 
Warnhinweis:

Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang dringend davor, angeblichen Verwandten, die sich lediglich telefonisch melden, für etwaige Investitionen Geldbeträge zur Verfügung zu stellen. Die Angerufenen sollten unbedingt Rücksprache mit Vertrauenspersonen halten bzw. sich direkt an die Polizei wenden.

 
Die Tipps Ihrer Münchner Polizei:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.

Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.

Ändern Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch, indem Sie Ihren Vornamen abkürzen.

Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.

 

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rg / polizei

Anruf über das Telefon, © Immer mehr Betrugsdelikte geschehen über das Telefon.

Betrugsmasche Schockanruf: So werden Rentner abgezockt

Die Enkeltrick-Betrüger werden immer skrupelloser: Die Münchner Polizei warnt aktuell vor einer Masche, bei der Senioren in regelrechte Schockzustände versetzt werden und so ihr gesamtes Erspartes den Betrügern aushändigen.

 

So war auch im Falle eines 89-jährigen Rentners aus Nymphenburg. Am Montag klingelte bei ihm das Telefon, am anderen Ende der Leitung war angeblich sein Sohn. Er erzählte aufgebracht, dass er einen Autounfall verursacht habe und schwer verletzt sei. Außerdem habe er ein junges Mädchen ebenfalls schwer verletzt. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, benötige er 100.000 Euro. Anschließend übergab er das Telefon an einen angeblichen Rechtsanwalt, der die Forderung wiederholte. Im Hintergrund rief der angebliche Sohn um Hilfe und forderte, der Rentner möge bitte Geld zahlen.

 

Rentner wurde um 12.000 Euro erleichtert

 

Der 89-Jährige gab an, nicht über so viel Geld zu verfügen. Er bot 10.000 Euro an, was von dem Rechtsanwalt akzeptiert wurde. Der „Bruder“ des verletzten Mädchens erschien dann nach etwa 15 Minuten an der Wohnung des Rentners und nahm nach Unterzeichnung einer Quittung das Geld entgegen.  Etwa fünf Minuten später erhielt der 89-Jährige einen weiteren Anruf, bei dem ihm der Rechtsanwalt mitteilte, dass das Geld nicht ausreichen würde. Der gutmütige Rentner bot daraufhin nochmals 2.000 Euro an, die von dem „Bruder“ an der Wohnung entgegen genommen wurde. Der 89-Jährige verständigte schließlich seine Tochter, die wiederum die Polizei informierte.

 
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang: „Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen! Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.“ Und: „Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.“

 

mt / Polizei

 

Sexueller Missbrauch: Heute beginnt der Prozess gegen einen Urgroßvater

Er soll seine beiden Urenkelinnen sexuell missbraucht haben: Nun beginnt heute der Prozess gegen einen 83-jährigen Urgroßvater vor dem Münchner Landgericht. Der Rentner soll sich an den heute zwölf und 14 Jahre alten Schwestern ab 2009 in 76 Fällen vergangen haben. Zu den Übergriffen an den Urenkellinnen kam es teils in seiner Münchner Wohnung, teils im Elternhaus der Kinder in Regensburg. Gegen den alten Mann verhandelt das Gericht voraussichtlich an fünf Tagen.

 

mt / dpa